alleine nach schema üben - was machen?

von And1, 11.09.07.

  1. And1

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    Erstellt: 11.09.07   #1
    hi zusammen,

    leider ruht meine saxophonspielerei seit ich aus einem jahr aus der schule raus bin etwas. schulbigband is nich mehr, mit saxophonunterricht und dazugehörigem ensemble gibts leider auch nicht mehr (unterricht hat zwar nichts mit schule zu tun, aber zeitlich is es schwer und preislich auch nicht billig).

    ich hab immer wieder daheim gespielt, aber das ist halt mehr ein spielen worauf ich lust hab und wenn ich mir nicht zeit dafür nehm wirds nix.

    vielleicht schau ich mal bei der uni-bigband vorbei, die haben aber ein ganz gutes niveau, bzw am optimalsten wär ne eigene band, aber da hab ich noch nichts gefunden.

    jetzt wollte ich mir mal so nen kleinen plan zusammenstellen, was ich am besten mach, damit ich wieder rein komm ins spielen und mich verbesser. hab da vielleicht so an 3 mal pro woche ne stunde gedacht...vielleicht geht auch mehr, vielleicht aber zeitlich auch nicht!

    was würdet ihr da machen? es sollen technikübungen sein, ich mag was lernen aber soll natürlich auch spass machen! könnt ihr mir tipps geben wie ich das aufteilen sollte? vielleicht auch buchhinweise oder ähnliches?

    Danke schonmal für alle antworten und fürs durchlesen ;)
     
  2. kryz

    kryz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #2
    Wenn ich das so lese bist du der Typ, der nen Lehrer braucht, der dir Hausaufgaben gibt.
    Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, wie man auf so eine Frage überhaupt kommen kann. Aber mal ein kurzes Programm, an dem du mehrere Jahre zu tun hast:

    Ton und Intonation:

    Longtones ggf. mit Dynamik: ppp=>fff=>ppp
    Oktaven=> C'=>C''=>C'''
    Obertöne: mit Bb, B und C erstmal 8 und 12 erzeugen

    Technik:
    Chromatische Skala, ggf in Tetrachorden, lass dir was einfallen
    Durskalen + Kirchentonarten + HM, MM, HTGT, GTHT, GT
    in Tetrachorden oder in Terzen: 1312424353 usw. oder 132435....

    Harmonielehre:
    Alle "Grundakkorde", also die Stufen von Dur und Moll lernen. Erstmal Drei-und Vierklänge.
    II-V-I in Dur und Moll + 1625/Turnaround in verschiedenen Varianten

    Stücke:
    Realbook Stücke suchen! Monk und Parker sind teils arge Fingerbrecher: Anthropology, Ornithology, Donna Lee, Confirmation + Parker Blues
    Standard Bluesformen in allen Tonarten + Rhythm Changes.

    Bonus Feature:
    C-Stimmen lesen lernen

    Bevor einger fragt: Nein, ich kann das nicht "alles",würde aber gerne und arbeite aber dran.

    Viele Grüße

    Chris
     
  3. And1

    And1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #3
    okay danke schonmal.

    ich hatte ja bereits 9 jahre unterricht, doch nun gibts eben grad keine gelegenheit wo saxophon zu spielen, deshalb spiel ich momentan nur für mich daheim. da spiel ich halt dann nach irgendwelchen büchern oder cds, das bringt mich aber momenta nicht wirklich weiter.
    musiktheoretisch blick ich einigermaßen durch, dh bluesschema, tonleitern, akkorde und so (kann ich nicht alles auswendig und sofort anwenden, aber ich verstehs immerhin).

    nun hatte ich mir eben gedacht, dass ich vielleicht so jeden tag etwas tonleitern übe, dann ansatz und top tones oder so...da wollte ich euch fragen, was und wieviel am besten üben? und obs da eben geeignete bücher gibt zum durcharbeiten!
     
  4. RaggaGaggaPaul

    RaggaGaggaPaul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #4
    Gibt doch genug Übungsliteratur. Seitenweise Sechzehntel-Läufe zB ;)

    Ansonsten gibts sicher irgend ein Ensemble in der Nähe, dass noch Saxophonisten braucht. Im Zusammenspiel lernt man am meisten über Intonation :great:
     
  5. Saxofreak88

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    Erstellt: 12.09.07   #5
    Für Technik Tonleitern für Geschwindigkeit und flüssiges Spiel, z.B. die Buchreihe von Jettl.

    Anstoßübungen mit Metronom, langsam anfangen und immer schneller einstellen, bis 120 16tel sollte nach ner Weile gehen, über alle Lagen. Da z.B. 3 Viertel in 16tel, das letzte Viertel normal oder die "Bolero-Übung" :
    Achtel, 16tel-Triole, Achtel, 16tel-Triole, Achtel, 3 16tel-Triolen und wieder von vorn.

    Für guten Ansatz und Intonation Grundton, Quart, Quint und Oktave aushalten und
    ausstimmen.

    Für Stücke oder Etüden musst halt noch sagen, welche Stil/Musikrichtungen du gern hättest.
     
  6. And1

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    Erstellt: 12.09.07   #6
    mein persönlicher musikgeschmack geht so die richtung blues, pop, rock, soul, funk würd ich mal sagen, bzw mischungen daraus eben.
    so candy dulfer, doobie brothers, billy joel, supertramp, huey lewis - um mal bands zu nennen, die auch saxophon spieler haben! vielleicht könnt ihr euch da einigermaßen was vorstellen.

    klar parker, coltrane sind auch toll, aber so vom stil her steh ich halt nicht so sehr auf so abgefahrene (im positiven sinne) jazz solos. zum üben bin ich aber natürlich auch mit jazz einverstanden!

    hab bei "jettl" bisschen was bei google gefunden, allerdings nicht arg viel - gibts da irgend nen buch dass du/ihr empfehlen könnt?

    oder wie übt ihr wenn ihr für euch übt?
     
  7. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #7
    Das hier sind die Jettl Bücher mit Tonleitern etc.

    Jettl


    Oh Funk, Rock, Pop etc. ist gut :great: Ebenfalls von Zerluth ist folgendes Buch
    mit Play-Along CD "Funk and Soul Power". Hab ich mir vor 2-3 Monaten geholt
    und kann sie inzwischen auswendig, so viel hab ich sie gespielt in der Zeit.
    Zu jedem Stück werden Tips und Erklärungen gegeben und es sind sogar die
    Bläsersätze auf der CD dabei, als Pdf, sodass man die Stücke sogar mit Band spielen
    kann.

    Funk and Soul Power


    Wenn ich für mich übe, kommt es drauf an mit welchen Instrument und in welche Stilrichtung ... Vom Unterricht aus spiel ich klassisches Alt und darauf verwende ich auch die meiste Übezeit, dazu gehört die ganze Technik-Geschichte und das einstudieren von klassischen Werken.
    Auf dem Tenor beweg ich mich auch vor allem in Funk, Soul etc.
     
  8. And1

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    Erstellt: 13.09.07   #8
    danke für die links!

    das funk and soul power hört sich gut an, weils mich auch so musiktheoretisch interessiert wie man bläsersätze arrangiert und so, das leg ich mir vllt echt mal zu! kannst du beurteilen wie anspruchsvoll die stücke vom schwierigkeitsgrad sind?

    und von jettl gibt es ja 3 bände, empfiehlts sich da einfach mal mit band 1 anzufangen? oder haben alle 3 verschiedene inhalte?
     
  9. Saxofreak88

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    Erstellt: 13.09.07   #9
    Ja, das ist das coole, mit den Arrangements und so ...

    Von der Schwierigkeit her, hm, das ist relativ. Das Zeug runter zu leiern
    und die ausgeschriebenen Soli nachzutröten ist eine Sache. Die Stücke
    mit eigenen fetten Impro's, perfekter Artikulation und Phrasierung
    zu spielen eine ganz andere.
    Ich weiß halt auch nicht, wie gut du spielst, hab dich ja noch nie gehört ...

    Ich würde dir das 2. Buch raten, "Tägliche Studien" das ist voll mit Tonleitern
    und dafür war der Literaturtip ja.
     
  10. RaggaGaggaPaul

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    Erstellt: 16.09.07   #10
    Danke für den Literaturtip, "Funk and Soul Power" werd ich mir wohl auch mal zugemüte führen :)

    Besonders das Arrangieren von Bläsersätzen ist ja super schwierig. Hast du dazu eventuell noch andere Tips / Literatur?
     
  11. Saxofreak88

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    Erstellt: 16.09.07   #11
    Ich wünschte ich hätte ^^ Ich hab das Buch halt gekauft weil die Musikrichtungen
    sehr cool sind und es waren nicht nur die Stücke cool sondern eben auch noch diese
    Features, aber andere Tips hab ich leider nicht.
     
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