Allgemeine Fragen zum Tonabnehmer an einer A-Gitarre

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Hallo!

Bis jetzt spiele ich auf einer normalen Konzertgitarre. Doch ich will auf Western umsteigen.
Und da habe ich viel von Tonabnehmern (Pickups??) gehört.

Also ich hab noch nie wirklich gehöht wie sich sowas anhöht mit Verstärker bei ner A-Gitarre. Nur bei E-Gitarren.
Jetzt meine blöde(n) Frage(n) :D

Klingt sowas sehr anders als bei E-Gitarren bzw. was sind die Unterschiede?
Lohnt sich ein Tonabnehmer bei einer Günstigen A-Gitarre (150€)?

Man braucht ja (glaub ich :D) auch noch den Verstärker, was kostet sowas dann?

mfg
 
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Puhh, wie anfangen ... :gruebel:

Die E-Gitarre hat keinen Klangkörper und einen (meist elektromagnetischen) Tonabnehmer, das klingt "unbehandelt verstärkt" meistens nicht so "interessant".
Deshalb gehört der Verstärker dort quasi zum Instrument. Er verstärkt überhaupt nicht neutral sondern macht Sound (deshalb oft Röhrenverstärker), meist garniert mit Effekten.

Eine Westerngitarre hat im Unterschied zur Konzertgitarre halt Stahlaiten und klingt deshalb anders, braucht aber genausowenig einen Pickup, sie halt ja auch einen Klangkörper.
Bei beiden Instrumenten dienen die Pickups zunächst dazu, das Instrument "möglichst neutral" zu verstärken, also dass es so ähnlich klingt wie rein akustisch, was aber ein schwieriges Unterfangen ist.
Deshalb unterschieden sich die Verstärker auch deutlich von denen der E-Gitarre. A-Verstärker sind ähnlich zu neutralen Aktivboxen, haben halt noch etwas Klangregelung und Effekte wie Hall.
Du kannst aber eine A-Gitarre auch direkt in eine PA spielen und für zu Hause brauchst du keinen Verstärker, außer du willst deine Nachbarn ärgern.

Natürlich gibt es auch A-Gitarristen (sogar solche mit Konzertgitarre und eingebautem Pickup), die eine Reihe von Effekten einsetzen, mache setzen auch den E-Gitarrenverstärker hinter die Western.
Gehen tut viel, aber irgendwann stellt sich die Frage, ob eine echte E-Gitarre dann die bessere Lösung ist. Bei Akustisch Gitarren haben so ihre Grenzen im verzerrten Bereich zwecks Rückkopplung etc.
 
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GEH hat schon fast alles geschrieben, was es zu schreiben gibt. Nur ein Zusatz: ein Tonabnehmer (engl.: Pickup) lässt sich nachrüsten.
Ansonsten gilt (zumindest im Prinzip) Folgendes: Wenn Du x€ ausgibst, bekommst Du für den Betrag x im Verhältnis "mehr" Gitarre, wenn Du auf einen Tonabnehmer verzichtest. Je kleiner x ist - und 150 ist ziemlich klein -, desto stärker fällt das ins Gewicht.
 
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Okay, erst mal danke für die Antworten! Hat mir echt geholfen.
Ich denke nicht das ich mich nach einer A-Gitarre mit Pickup umsehe. Falls einer dran ist muss ich ihn ja nicht nutzen.

Aber falls ich vorhabe sowas zu nutzen was kostet denn ein brauchbarer Verstärker? :confused:
 
GEH
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Aber falls ich vorhabe sowas zu nutzen was kostet denn ein brauchbarer Verstärker? :confused:
Schwieriges Thema.

Bei den meisten Veranstaltungen gibt es eine PA und die meisten Band nutzen auch eine, zumindest für den Gesang.
Es ist meistens kein Problem mit der A-Gitarre direkt in den Mischpult zu gehen, unbedingt notwendig ist der Versärker oft gar nicht.
Ich hab in der Praxis den A-Verstärker oft doch zu Hause gelassen - das würde ein Musikalienverkäufer natürlich nie so sagen. :D

Bei einer kleinen Band, die alle mit eigenen Verstärker arbeiten empfehlen sich Geräte ab ca. 400 Euro wie den ROLAND AC-60
In eine Kneipe bzw. neben Percussion ist einfach ein bisschen Leistung gefragt.
Kleinere Verstärker sind OK, wenn jemand damit zu Hause das verstärkte Spiel üben will oder für kleiner private Veranstaltungen, nicht aber für Kneipen, wo viel Hintergrundkrach ist.
Da findet sich natürlich auch was für wenig Geld.
Bei Geräte mit viel Watt für wenig Geld etwas vorsichtig sein.

Kurz, die Frage ist dann immer, ob es ein gut klingendes Live und bandtaugliches Gerät sein soll oder ob es ein Übergerät für maximal kleine Gesellschaften wie die Hochzeit der Schwester sein soll (wobei da mache auch unverstärkt laut genug sind).
Und noch was zum Pickup:
Die natürlichste Variante ist immer noch ein Mikro. Wer nicht auf der Bühne rumhüpft, der ist bei einer kleinen Vorführung damit machmal besser bedient als mit einem Pickup.
 
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Kleinere Verstärker sind OK, wenn jemand damit zu Hause das verstärkte Spiel üben will oder für kleiner private Veranstaltungen, nicht aber für Kneipen, wo viel Hintergrundkrach ist.
Da findet sich natürlich auch was für wenig Geld.

Okay also Buhne und Live überhaupt - Ehr nicht :rofl:
Und das wäre mir dann schon etwas zu teuer mit 400€.
Habe eben im Internet was von einem Verstärker für knappe 40€ gelesen. Meintest du sowas mit kleineren Verstärkern?
 
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Habe eben im Internet was von einem Verstärker für knappe 40€ gelesen. Meintest du sowas mit kleineren Verstärkern?
Ich glaub dann wird es schon etwas zu billig. :rolleyes:
So um die 100 Euro wirst du vermutlich schon ausgeben müssen, für konkrete Epfehlungen lass ich aber die anderen Leute hier ran, da fehlt mir aktuell der Überblick.

An deiner Stelle würde ich mich eh erstmal um die Gitarre kümmern.
Für 150 Euro ist es schwierig genug ein gutes Modell ohne Tonabnehmer zu finden.
Und falls doch mit, dann ist nicht nur die Gitarre sondern auch der Tonabnehmer nichts besonders, das reißt dann auch ein guter Versärker nicht raus.
Die Sache mit Verstärkung hat Zeit und wie schon erwähnt wurde, können Pickups auch nachgerüstet werden.
Besser jetzt das Geld voll in die Gitarre stecken und später einen besseren Pickup nachrüsten - falls du dann überhaupt noch mit dem Instrument zufrieden bist.
 
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Besser jetzt das Geld voll in die Gitarre stecken und später einen besseren Pickup nachrüsten - falls du dann überhaupt noch mit dem Instrument zufrieden bist.

Okay :D Dann mach ich mich mal auf die Suche :)
Und auch hier ein großes Danke :great:
 

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