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Ich mache das so (Desktop-Rechner): Ich nehme eine Kleinanzeige, die passt. Dann öffne ich im Browser eins der Bilder im neuen Tab. Dann gehe ich bei google auf "Suche anhand von Bildern" und kopiere da die Adresse des Bildes, das ich im Tab geöffnet habe, rein. Ergebnis: Eine Anzeige auf Willhaben.at aus dem Juli 2025 aus Wien, die längst für EUR 750,- verkauft wurde.
"Mit Google Lens suchen" -> "Genaue Übereinstimmungen" ansehen.
Das geht mittlerweile sehr bequem direkt, ansonsten etwas aufwändiger wie vormals das Bild speichern und z.B. der Google-Bildersuche vorwerfen.
Allerdings benutzt man damit die Technik der (vergleichbaren) Firmen, die das Problem überhaupt erst verursacht haben. Ob uns das letztlich weiterbringt hinsichtlich Betrugsfällen im Internet?
Ich denke auch, dass es mir hilft, wenn ich sehe, dass Fotos anderweitig "geklaut" wurden... dann ist der Verdacht schonmal genährt. Wer ernsthaft verkaufen will, macht sich auch die Mühe selber SEIN Gerät zu fotografieren... Also ich werde das sicher künftig nutzen...
Ich hatte auch schon bei Fakeangeboten nach zusätzlichen Fotos gefragt und dann weitere, ebenfalls geklaute Fotos, bekommen- also in jedem Fall interessant wenn man eine weitere Möglichkeit hat das zu überprüfen
Kleinanzeigen-Betrugsfälle gibt es aktuell über alle populären Musiker-Artikel hinweg rauf und runter. Was auch noch beim Erkennen hilft: Es werden von solchen Profilen oft in sehr kurzer Zeit (oft in einigen Minuten) mehrere Artikel eingestellt, die sich alle so im Bereich von 120 bis einigen hundert Euro bewegen und zumeist alle deutlich unter dem üblichen Kurs angeboten werden. Häufig sind Musikartikel gemischt mit Kaffeemaschinen o.ä., also mit irgendeinem unrelated Zeug, das aber auch populär ist. Es ist aber fast nie so, dass die Artikel im Laufe von mehreren Tagen oder Wochen eingestellt werden, da die Betrüger ja wissen, dass sie nur sehr wenig Zeit haben, bis sie auffliegen und gesperrt werden.
Die Profile sind fast immer entweder ganz neu, oder es wurden relativ alte Profile von anderen Nutzern gehackt. Die Texte sind häufig aus früheren entsprechenden Anzeigen kopiert. Wie ich auch schon im Schnäppchen-Thread geschrieben hatte, kann man die Authentizität ganz gut prüfen, indem man fragt, ob man mit "sicher bezahlen" (beste Option) oder PayPal Waren und Dienstleistungen bezahlen kann. Das akzeptieren die dann nie bzw. wollen immer PayPal Freunde und Familie, da es dort gar keinen Schutz gibt.
kann man die Authentizität ganz gut prüfen, indem man fragt, ob man mit "sicher bezahlen" (beste Option) oder PayPal Waren und Dienstleistungen bezahlen kann. Das akzeptieren die dann nie bzw. wollen immer PayPal Freunde und Familie, da es dort gar keinen Schutz gibt.
Das genau ist m.E. einfach zu kurz gedacht. Schutz gibt es sowieso immer nur entweder für den Käufer oder den Verkäufer. Daraus abzuleiten, dass der Verkäufer, wenn er auf seinen Schutz besteht, ein Betrüger sei, hat überhaupt nichts mit Authentizität zu tun.
Es könnte genauso der Käufer ein Betrüger sein.
Deine „beste Option“ bedeutet einfach nur eine Umdrehung des Risikos (Schutzes) und wird ebenfalls betrügerisch missbraucht.
Technik und Firmen machen nicht das Problem, sondern Menschen die diese für "Betrug" nutzen ... Insofern sehe ich keinen Grund auf die Technik zu verzichten!
Verzichten könnte ich aber auf eine weitere Diskussion zu dem Thema, denn damit werden wir a) OT ... und b) driftet es mit Sicherheit in eine gesellschaftliche Diskussion. Beides entspräche nicht den Regeln im Musiker-Board.
Also lass uns aus dem Thema aussteigen ... Danke ...
Die Aussage war, dass ein betrügerischer Verkäufer sich nicht auf Käuferschutz einlassen wird. Völlig korrekt. Dass bei weitem nicht jeder Verkäufer, der Käuferschutz ablehnt, ein Betrüger ist, hat damit nichts zu tun. So lese ich das zumindest.
Insofern ist man als Käufer schon auf der sicheren Seite, wenn man auf Käuferschutz besteht. Man verbaut sich halt all die potenziellen Verkäufer, die keine Betrüger sind, aber trotzdem keinen Käuferschutz anbieten wollen. Muss man sich halt überlegen, ob es einem das wert ist.
Hilfreich ist auf jeden Fall ein guter Schriftverkehr mit dem Verkäufer - da stellt sich oft schnell mal ein "eindeutiger Musikerkollege" raus was dem Vertrauen schonmal hilft..
Es kommt hin und wieder vor, dass der Käufer in der Kleinanzeigen-App eine Mail schreibt "bitte versenden an ...", und in PayPal eine abweichende Adresse hinterlegt hat. Ist mir beim Verkaufen schon ein paar Mal passiert, war da aber wohl Tüdeligkeit und kein Betrugsversuch. (Ich habe natürlich an die PayPal-Adresse versandt.)
@Aynsley: Ja, das mit dem "sicher bezahlen" kann durch den Käufer theoretisch zum Betrug genutzt werden, das stimmt schon. Andererseits ist es bei Anzeigen, bei denen ein Betrug bereits wahrscheinlich erscheint, eine gute Prüfmethode. Ich würde das auch nicht jemandem aufzwingen, dessen Profil unverdächtig erscheint. Und wenn man merkt, dass ein zunächst fragwürdig erscheinender Verkäufer grundsätzlich einem solchen Vorschlag gegenüber aufgeschlossen ist, kann man ja immer noch sagen: "Hey komm, ich merk, du bist in Ordnung, wir machen das einfach über PayPal Freunde und Familie".
In Zeiten sofortiger Preisvergleichsmöglichkeit gibt es für aktuell gefragte Ware keine Schnäppchen.
Wein ein Gerät regelmäßig für 300 € auf dem Gebrauchtmarkt verkauft wird, gibt es als seriöser Verkäufer keinen Grund, es für 200 € anzubieten. Selbst für 275,00 € ist das dann schnell weg.
Betrüger bieten zu 99 Prozent gefragte Ware deutlich unterhalb des üblichen Preises an. Auf Käuferseite frisst dann Gier den Verstand und Warnsignale werden ignoriert. Da sie schnell viele "Opfer" einsammeln wollen und zudem der Preisvorteil groß genug sein muss, um die Warnsignale zu ignorieren, ist der Preisabstand zu seriösen Angeboten oft erheblich.
Ich behaupte, dass man allein mit dieser Betrachtung mindestens 95 Prozent der Betrugsangebote filtern kann.
Beim Rest gilt: Im Zweifel lieber lassen. Um vielleicht 50 € gegenüber einem seriösen Angebot in der Nähe zu sparen riskiere ich nicht den Verlust von 200 €
Schnäppchen gibt es daher eher bei Kram, der aktuell nicht so gefragt ist.
Es ist keine Prüfmethode, weil es den Verdacht nicht verifizieren kann.
Aber es ist eine gute Methode, um verdächtige Angebote endgültig auszuschließen. Wirkt ein Angebot verdächtig, kommt eben nur sichere Zahlung in Betracht. Lehnt der Verkäufer das ab, kaufe ich dort nicht.
Ich habe dadurch aber nichts geprüft, denn es kann eben sein, dass auch ein seriöser Verkäufer das ablehnt.
Allerdings benutzt man damit die Technik der (vergleichbaren) Firmen, die das Problem überhaupt erst verursacht haben. Ob uns das letztlich weiterbringt hinsichtlich Betrugsfällen im Internet?
Geht es darum, bestimmte Firmen zu boykottieren? Also um eine ethisch/moralische Komponente?
Die Bildersuche ist eine Möglichkeit Betrugsversuche zu erkennen. Wer keine eigenen Bilder hat, hat wahrscheinlich auch das Gerät nicht.
Er ist jedenfalls kein seriöser Verkäufer, wenn er ungefragt fremdes Bildmaterial nutzt und zudem nicht offenlegt, dass die Bilder nicht seine Geräte darstellen (und damit den Zustand dokumentieren).
Ich wollte damit zu Bedenken geben, das Menschen natürlich die immer ausgeklügeltere Bild-(such/vergleich)-Technik auch für betrügerische Aktivitäten benutzen können.
War aber nicht zum Diskutieren gedacht, sondern nur eine knappe Gegenrede auf die Anpreisung der Technik als Lösung.