Allgemeine Warnung vor Betrugsfällen im Internet

Verzichten könnte ich aber auf eine weitere Diskussion zu dem Thema, denn damit werden wir a) OT ... und b) driftet es mit Sicherheit in eine gesellschaftliche Diskussion. Beides entspräche nicht den Regeln im Musiker-Board.

Also lass uns aus dem Thema aussteigen ... Danke ...

Na, wer @wary hat denn da an meinem Hinweis schon wieder vorbei gelesen :) ...
Jetzt aber wirklich - Also lass uns aus dem Thema aussteigen ... Danke ...

Gruß
Martin
 
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Das hier https://www.kleinanzeigen.de/s-bestandsliste.html?userId=137759313 passt aktuell beispielsweise wieder ganz klar in das beschriebene Muster, wobei ich nun - alleine aus rechtlichen Gründen - demjenigen nicht explizit Betrug vorwerfe. Aber es passt eben in allen Details - der Rockerverb für 250 Euro, der "private" Anbieter und die anderen Sachen ohne Bezug zur Musik, die alle ein paar hundert Euro kosten.
 
Also dann bin ich nach deinen Kriterien auch ein Betrüger. Ich verkaufe bei kleinanzeigen.de ein Musikinstrument und zwei nichtmusikalische Dinge. Meinen Namen nenne ich nicht, meine Adresse wird nur als Umkreis xy angezeigt, Paypal oder sicheres Bezahlen verweigere ich und mein Account ist jünger als der von dir verlinkte.

Ich bin aber auch ein böser Bube.
 
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Deine Preise sind aber bestimmt unverschämt hoch, Du bist als save :devilish:

Aber im Ernst: In der Kombination wären das zumindest alles Merkmale, die mich zumindest vorsichtig machen würden.
 
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Ich war auf kleinanzeigen an einem Mellotron M4000D dran und der Anbieter wollte nur "paypal für Freunde" und drängte dauernd mit Versand innerhalb der nächsten 30 Minuten und Übersendung des Einlieferungsbeleges mit meiner Geldsendung erst danach. Mir kam der Druck spanisch vor und tatsächlich kam von kleinanzeigen nach nur wenigen Stunden die Mitteilung, dass es sich um ein ge-hacktes Konto handelt (das Angebot war dann auch gleich gelöscht). Seid vorsichtig, Freunde :prost:
 
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Ich war auf kleinanzeigen an einem Mellotron M4000D dran und der Anbieter wollte nur "paypal für Freunde" und drängte dauernd mit Versand innerhalb der nächsten 30 Minuten

Am Ende kann man bei Anbietern die ausdrücklich keinen für den Käufer sicheren Zahlungsweg anbieten (was wie bereits mehrfach erörtert aus Sicht des Verkäufers legitim und nachvollziehbar ist) eben nur etwas recherchieren und auf sein Bauchgefühl vertrauen.

Ich hatte letztens eine Anzeige für ein Golden Reverberator für 175 €. Das ist günstiger als der übliche Gebrauchtpreis zwischen 200 und 250 aber noch nicht vollkommen unrealistisch. Nur Selbstabholung oder Überweisung. Der Standort war dann aber ein anderer als in der Anzeige angegeben. Ausserdem war in der (jungen) Anzeige davon zu lesen, dass der Anbieter noch weitere Pedals anbietet. Dem war aber nicht so.

Hier hat mein Bauchgefühl nahegelegt, dass der Text aus einer anderen Anzeige kopiert war und ich habe lieber die Finger davon gelassen.
 
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Identitätendiebstahl geht scheinbar auch ohne Ausweis-Kopie. Ich bin eines Morgens aufgewacht und mein langjähriger Kleinanzeigen-Account war gehackt. Der "neue" Besitzer hat ein I-Phone sehr günstig angeboten und ich wurde bombadiert mit Anfragen. Nachdem ich etwa 20 Interessenten geschrieben habe, dass das ein Fake war, musste ich mein Kleinanzeigen-Account mühsamst löschen lassen (fragt bitte nicht, was das für ein Aufwand war!) und einen neuen, blitzsauberen generieren... mit neuer Mail-Adresse, natürlich! Ich war tagelang noch total genervt....
 
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Also dann bin ich nach deinen Kriterien auch ein Betrüger. Ich verkaufe bei kleinanzeigen.de ein Musikinstrument und zwei nichtmusikalische Dinge. Meinen Namen nenne ich nicht, meine Adresse wird nur als Umkreis xy angezeigt, Paypal oder sicheres Bezahlen verweigere ich und mein Account ist jünger als der von dir verlinkte.

Ich bin aber auch ein böser Bube.
Naja, es waren ein paar Stunden später sämtliche Artikel des Anbieters gelöscht, aller Wahrscheinlichkeit nach durch kleinanzeigen.de selbst, da die in der Regel innerhalb einiger Stunden bis 1-2 Tage diese Accounts ausfindig machen. Überleg doch mal selber, wie wahrscheinlich es ist, dass ein begehrter Artikel, der 2000 Euro kostet, im neuwertigen Zustand für einen kleinen Bruchteil davon angeboten wird bzw. dass selbiges dann auch noch mit populären Küchenartikeln usw. passiert und das alles innerhalb von ein paar Minuten + dann eben die anderen bereits genannten Merkmale. Klar kannst du da alle Jubeljahre mal das Glück haben, dass es ein ehrlicher Verkäufer ist, aber ich habe bisher jedes einzelne Mal, wenn ich mit so jemandem Kontakt aufgenommen habe, ein paar Stunden später eine Mail von Kleinanzeigen bekommen mit einer Nachricht, dass es sich um Betrug handelte. Ist jetzt ein längerer Text, aber ich muss auch sagen, dass ich es immer recht unnötig finde, wenn - nachdem man klare Muster aufzeigt, die wiederholt zu beobachten sind und deren Erkennung einen vor Problemen (hier Geldverlust) bewahrt - jemand ankommt, der das dann zerreden und ironisieren muss, nach dem Motto "was willst du denn jetzt, mein Onkel Bernhard hat letztens auch ein Auto 70% unter Neupreis verkauft". Um sowas geht's hier nicht, sondern um die Gesamtkombination der Faktoren als ziemlich verlässliches Muster.
 
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Anzeige ist auch schon wieder weg
 
Überleg doch mal selber, wie wahrscheinlich es ist, dass ein begehrter Artikel, der 2000 Euro kostet, im neuwertigen Zustand für einen kleinen Bruchteil davon angeboten wird
Muss nichtmal ein Bruchteil sein.
Habe mal ein bestimmtes Gerät gesucht. Wurde Gebraucht für um die 1000 € verkauft.
Wollte Sparen und habe bei Kleinanzeigen immer auf Offerten die es für 700 ... 800 € angeboten habe reagiert.
Nach der 5. fake offerte hatte ich die Nase voll.
 
Wie ist das eigentlich mit KI generierten Bildern eines zu verkaufenden Artikels?
Wollte letztens eine SSD kaufen, gutes Angebot gefunden (-30%), mit Google Lens Fotos gegen gecheckt und nicht gleichartiges gefunden. Verkäufer wollte aber keine Variante mit Käuferschutz. Habe dann die Finger davon gelassen.
Also: realistischer Preis und KI generierte Bilder: Könnte man reinfallen, oder?
 
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Naja, also das muss dann nicht unbedingt ein Fake sein. Käuferschutz kann ja manchmal auch seitens des Käufers für Betrug genutzt werden und wird daher ggf. abgelehnt. Ich würde das immer von dem Angebot und Profil insgesamt abhängig machen. -30% ist nun auch nicht so auffällig wenig.
 
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Natürlich mus das keine Fake sein.
Aber wenn ich die gesamten Kosten für Paypal mit Käuferschutz übernehme, zusätzlich den Versand mit DHL als Paket, ist mir kein Grund klar, warum er das als ehrlicher Verkäufer ausschlagen sollte. Wird nicht mal von Kleinanzeigen registriert und kommt nicht in die Verkaufsstatistik bei Kleinanzeigen (Meldung ans Finanzamt ab Verkauf über 2000,-/ Jahr).
Oder gibt es doch einen Grund, den ich nicht kenne? Diejenigen, die das genauso wie der o. g. Verkäufer handhaben, könnten mich und viele andere hier ja mal erleuchten.
 
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Diejenigen, die das genauso wie der o. g. Verkäufer handhaben, könnten mich und viele andere hier ja mal erleuchten.
Ich z. B. handhabe das so. Für mich als Verkäufer kommt ein Verkauf nur unter meinen Bedingungen zustande. Dazu gehören Überweisung auf Girokonto und Vorkasse bei Versand. Ende der Diskussion mit dem potentiellen Käufer. Will er nicht? Muss er nicht! Die Gründe dafür haben andere und ich hier in diesem Thread schon mehrfach genannt. Wir drehen uns da im Kreis.

Mein hauptsächlicher Grund wurde von dir ja schon prominent genannt...

Paypal mit Käuferschutz

Da steht nix von Verkäuferschutz und genau SO sieht es aus in der Praxis. Als Verkäufer habe ich hier nur Nachteile.

Ich finde es auch immer wieder amüsant, aus Anfragen herauszulesen, dass potenzielle Käufer der Meinung sind, sie täten mir als Anbieter einen Gefallen, würden mir etwas Gutes tun, indem sie mich von dem angebotenen Artikel "befreien". Und erwarten daher von mir ein Entgegenkommen. Genau so beschreibst du es.

wenn ich die gesamten Kosten für Paypal mit Käuferschutz übernehme, zusätzlich den Versand mit DHL als Paket, ist mir kein Grund klar,

Ja, wenn du...... dann soll sich der Verkäufer doch bitte auch bewegen, was erlaubt er sich.

Ähm, nein? Ich muss dir nicht entgegenkommen. Höflicher, respekvoller Umgang während genau einer Transaktion über einen Artikel zu meinen Bedingungen und danach hören wir im besten Fall nie wieder voneinander.

That's it. Nothing more.
 
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Diejenigen, die das genauso wie der o. g. Verkäufer handhaben, könnten mich und viele andere hier ja mal erleuchten.
Das ist wie bei einer Wippe, verstehst Du? Ist nur die Frage, bei wem das Risiko höher ist.

Die ganzen …Schutz-Sprüche versprechen im Kern einen Notar-Light … halten es aber nicht.
 
Bei Ebay habe ich den Käuferschutz bei 5 Verkäufen binnen kurzer Zeit positiv erlebt. Keine Partei erfuhr die Bankverbindung der Anderen, das Geld war trotzdem schnell auf meinem Konto und der Handel war samt Käuferschutz komplett gebührenfrei.
Bezüglich "Zielgruppe" ergaben sich bei KA für zwei Trompeten und eine Posaune nur in einem Fall wiederholte, umständliche Nachfragen, aber kein Verkauf. Auf Ebay waren die gleichen drei Instrumente zum gleichen Preis zügig verkauft und direkt darauf zwei weitere.

Gruß Claus
 
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