Alternative Scale

von Moritz88, 19.07.10.

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Gravity Stands
  1. Moritz88

    Moritz88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.10   #1
    Hey,

    gerade beim spielen der lead-guitar, z.B. auf irgendwas richtungt rock/blues, bedien ich mcih meist der Pentatonik, weil die quasi immer passt!
    Allerdings erscheint mir das mit der Zeit ein wenig monoton.
    Hat irgend jnd. von euch ne Idee, wie ich da mal variieren könnte?
    Also was für eine Skala ich noch dazu/alternativ benutzen könnte?!

    Vielen Dank schonmal im Vorraus,

    gruß,

    Moritz
     
  2. Whiteout

    Whiteout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.10   #2
    Blues-Scale? Oder die komplette Tonleiter zu den Akkorden?
     
  3. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.07.10   #3
    So pauschal ist das wahrscheinlich nicht (leicht) zu beantworten. Eine Beschäftigung mit dem Thema Akkord-Skalen-Beziehung (ChordScales) wäre wohl vonnöten ...
    ... O D E R ... man zieht einfach das Ohr zu Rate ...

    LG, Thomas
     
  4. Moritz88

    Moritz88 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.10   #4
    blues scale hab ich auch schon benutzt, wobei mich die auch nicht sonderlich befriedigt..

    "auf Ohr hören" ist das, was ich momentan oft mache. dadurch kriegt man ja auch gescheite ergebnisse hin.
    aber es ist doch recht müsig, abundzu trifft man mal was was klingt und dann mal wieder nicht. Vor allem beim Improvisieren wirds da schnell zum Fiasko ;)
     
  5. Hans_3

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    Erstellt: 20.07.10   #5
    Da gibt's keine pauschalen Möglichkeiten (außer eben Pentatoniken als weitgehend tauglichem Pauschalmuster). Das hängt dann definitiv von den vorhandenen Akkordfolgen ab und zudem vom "Mood" des Songs. Muss man sich an jedem Beispiel erarbeiten. Den Einsatz der Pentatonik hat man ja nicht in nur 10 Minuten gerlernt. Also: Praxisbeispiele posten + Geduld haben.

    Allein über einen Dominatakkord im Blues gibt's zig Möglichkeiten (wie mixolydisch, mixo#11, Bluesskala, Ganztonskala, alteriert, Halbton/Ganzton, HM5 harmonisch moll dominant usw.). Bloß kommen die nicht von selbst ins Haus. Man wird sie alle über längere Zeit probieren, sich den Klang jeweils verinnerlichen und dann jeweils passend einsetzen oder halt nicht.

    Andererseits kommen "Jahrhundertsoli" wie z.B. bei Hendrix' "All along the Watchtower" mit der Pentatonik voll aus. Da steht halt das genial-phantasievolle "Melken" dieser wenigen Töne im Vordergrund, wo andere aus genau dem selben Tonvorrat nichts als gähnend langweiles Gefrickel schaffen.

    Ist halt wie mit der Sprache: Jeder kennt die 26 Buchstaben des Alphabets. Einer macht daraus geniale Bücher und der andere halt nur platte Klosprüche (Ich will f****en).
     
  6. SaitenSchlitzer

    SaitenSchlitzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.10   #6
    Bei "ficken" hast du ein Sternchen zu viel gesetzt.Wollte ich nur mal so anmerken :D
     
  7. aZjdY

    aZjdY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.10   #7
    LOL :great:
     
  8. SaitenSchlitzer

    SaitenSchlitzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.10   #8
    Du mich auch :o

    @ Thema:Klar klingt Pentatonik recht monoton,aber du musst auch sehen,dass man damit unglaublich viel anstellen kann.Schau dir verschiedene Licks verschiedener Künstler an,du wirst Unmengen an Variationen und Kombinationen entdecken.Mit Pull-offs und Hammer-ons,Läufe auf- und abwärts,mit Bendings zwischendrin,vielleicht auch mal ein ganzer Akkord als Teil eines Solos.Schau dir typische Licks von den Kings an,lerne von Slash und Angus Young,atme die Solos von Kirk Hammett,lebe die ekstatische Wildheit von Zakk Wylde!Schöpfe aus jeder Quelle neue Inspiration!Es ist nicht "nur" die Pentatonikskala,es ist DIE Skala im Rock (& Metal :D) Bereich!Klar kannst du auch mal Mixolydisch in Kombination mit Harmonisch Moll oder was auch immer spielen,aber das klingt nun mal nicht so geil in Bluessoli wie es die Pentatonik tut.Der Hörer ist sich nun mal nicht gewohnt über einen bluesigen Hintergrund ein klassisches Solo zu hören.Das bietet wiederum Möglichkeiten für Experimente.Es liegt an dir dich für einen der Wege (oder für beide) zu entscheiden,ich würde gerade für bluesigen/rockigen Sound den ersteren wählen,da er sicher ist.

    PS:Unter "Rock/Blues" verstehe ich Stevie Ray Vaughan,Angus Young,Slash etc.,wenn du B.B.King und ähnliche Künstler meinst,würde ich sogar fast nur auf die Pentatonik setzen,der Grund wird durch reines Hinhören bereits ersichtlich!
     
  9. Moritz88

    Moritz88 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.10   #9
    Hm..
    erscheint mir prinzipiell ja auch sinnvoll, deswegen benutze ich die Pentatonik ja auch (fast ausschließlich).
    Aber ich hatte damals mit sonem begnadeten Pianisten zusammen nen Blues gespielt, und nach kurzer Zeit meinte er "spiel doch mal was anderes als nur penattonik"; er hatte das mit seinem mega gehört halt direkt raus gehört welche skala ich benutze.

    Mit "Rock und Blues" meine ich auch z.B. sowas wie Richtung John Mayer. und keine ahnung was der typ benutzt, aber es ist gnadenlos vielfältig und eigentlich nie langweilig. und DENNOCH improvisiert!
    wie gehten das?! ich mein, wie weiß er während des solos, welche noten er nutzen muss?! mal davon ausgegangen, dass er jetzt nicht gerade alle skalen auswenig kann..
     
  10. Whiteout

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    Erstellt: 20.07.10   #10
    Tja... jeder gute, ausgebildete Musiker sollte in der Lage sein (gerade seine eigenen) Stücke zu analysieren und dementsprechend darüber zu improvisieren...

    Ich würde noch nichteinmal ausschließen, dass er die Skalen (und die Lage sämtlicher Töne auf dem Griffbrett) alle kennt ;) Das kommt mit der Ausbildung und Erfahrung... zumindest solange man nicht zu den "Unser Manager hat uns 5 Akkorde gezeigt und gesagt: Benutzt nicht mehr als 3 davon pro Song"-Gitarristen gehört... Er kennt die Akkorde, weiß daher die Akkordtöne und Harmonien dahinter und kann dementsprechend zu jedem Akkord passende Töne abrufen und miteinander zu verbinden... Er weiß welches die "starken" Akkordtöne sind und kann diese gezielt passend zum Takt anspielen usw. usf. ...

    ... das geht natürlich (weit) über das alleinige lernen von Powerchords ohne jegliche Theorieausbildung hinaus...

    Richtig spannend wird es dann IMHO im Jazz...
     
  11. Moritz88

    Moritz88 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.10   #11
    Wisst ihr zufällig, wie Marc Knopfler seine Soli-/Leadparts aufbaut? (Vor allem zu Dire-Straits-Zeiten)
    Auch "pentatonisch"? wohl eher auch komplexer oder?
    weil die sagen mir auch sehr zu..
     
  12. H&M

    H&M Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.10   #12
    Für Rock und Blues kommst du mit der Pentatonik schon sehr sehr weit. Mayer nutzt für die bluesigen Trio Sachen auch ganz gerne mal mixolydisch, eine Skala, die über Dominantseptakkorde super funktioniert.