[Amp] - Bugera 333XL

von Germania, 16.05.08.

  1. Germania

    Germania Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.08   #1
    Hallo Leute , Hier mal nen kleines Review zum Bugera 333 XL den ich testweise einige Tage hatte.

    Bugera 333-XL
    [​IMG]

    Erstmal die Fakten:

    -120 Watt Vollröhre
    -Vorstufenröhren: 5x 12AX7, Endstufenröhren: 4x EL34
    -3 Kanäle (Clean, Crunch, Lead)
    -Ohmzahl: Schaltbar auf der Rückseite zwischen 4, 8 und 16 Ohm.

    Preis: 549 €


    Ersteindruck:

    Man geil dacht ich, da sind ja viele Knöpfe dran, und alles verchromt, edel edel. Naja, das war der erste Eindruck, dieser legte sich aber fix.

    Verarbeitung

    Der Bugera sieht schick aus, keine Frage. Leider ist nicht alles Gold was glänzt. In diesem Falle ist leider nicht alles Chrom was glänzt. Nein, die Potis sind komplett aus Plastik. Damit konnte ich aber noch leben, bis ich an den Potis drehte. Das grauen, die wackelten, waren schwerfällig und man hatte das Gefühl, sie würden nicht lange halten.
    Dieses silberne Gitter oder was das sein soll, war glaube ich auch Plastik. bin mir leider nicht mehr so sicher.
    Ansonsten kann man eigentlich nicht meckern. Das Gehäuse war robust und der Griff auf der Oberseite war auch schön stabil. Das Logo war zwar auch aus Plastik, aber es war wie angeschweißt, habe geguckt wie fest es dran war. Also eins kann ich sagen, sehr fest ;)

    Fazit Verarbeitung:4/10 Punkte

    Ausstattung:

    3 Kanäle, Clean, Crunch und Lead. Das dürte eigentlich so ziehmlich alles abdecken was man sich wünschen kann. Also sehr Vielseitig. Das Topteil hat für jeden (!) Kanal eine 3 Bandregelung EQ Regelung, ein Lautstärke Regeler und für die Beiden Overdrive Kanäle auch 2 getrennte Gain Regler. Dadurch kann man sich jeden Kanal gestalten wie man möchte.
    Zusätzlich haben beiden Overdrive Kanäle jeweils einen "XL" Schalter. Das mach den Sound noch um einiges fetter und druckvoller. Der Bugera besitzt einen Eingebauten Reverbschalter und ein eingebautes Noise Gate welches recht effektiv arbeitet,einen Presence Regler und ein Mastervolume. Ein absoluter Vorteil der mich super überrascht hat: Der Bugera hat einen Memory Effekt. Der ist für den Reverb zuständig. bin ich im Clean Kanal und schalte den Reverb ein, so ist dieser auch nur im Clean Kanal aktiv. In den beiden anderen Kanälen ist der Reverb dann ausgeschaltet. Also kann man für jeden Kanal entscheiden ob man Reverb möchte oder nicht. Fetter Pluspunkt.

    Fazit Ausstattung: 9/10 Punkte


    Sound:

    Clean Kanal: Ich muss schon sagen, vom Clean Kanal war ich vollkommen begeistert. So eine Brillianz und Wärme habe ich noch nicht gehört. EInfach nur traumhaft. Etwas Reverb dazu und es ist göttlich. Es verzerrt nichts, auch bei hoher Lautstärke bleibt er super Clean. Vorbildlich!


    Crunch Kanal: Auch dieser Kanal hat mich positiv überrascht. Der Sound reicht von 70er Jahre Rock bis "low gain" metal der 80er. ACDC spielen macht bei diesem Kanal richtig Spaß. Die Verzerrung reicht auch noch für einige Lieder bei denen nicht so viel Verzerrung gebraucht wird.
    Mir fällt grad leider kein Beispiel Lied ein :)

    Lead Kanal: Es eröffnen sich nun Welten, in die sich ein High Gain Fan wohlfühlt. Genügend Gain hat der Kanal definitiv, jedoch fängt der Sound leicht an zu matschen. Bei zuviel Gain. Generell hört sich dieser Kanal leider recht nach "Verzerrerpedal" an. Irgendwie wie nen Boss Metal Zone oder so. Jedenfalls nicht nach Röhre. Im Bandgefüge gings dann allerdings wieder. Wahrscheinlich lags daran, das ich ihn nicht laut genug hatte als sich der Sound so künstlich angehört hat. Im Bandgefüge setzt sich der Sound generell gut durch. Laut genug ist der Amp ja auch. Aber mit genug mitten, brauch man gar nicht so laut machen.
    Díe 3 Bandregelung ist eine für sich, komisch. Zumindest der Poti der für den Bass zuständig ist. Ich musste den Bass immer vollaufdrehen damit der Sound druckvoll ist. Der Bassregler unter der Hälfte, und es ist absolut nix mehr an Druck da. Da hätte sogar nen 15 Watt Combo mehr Eier. Der Presence Regler genauso, Ich musste auch den immer voll aufdrehen, ansonsten was der SOund nur noch mulmig. Absolut scheiße.
    Für Metal Ist der Sound nicht soo gut geeignet. Hat nen Grundcharakter der irgendwie nicht zu metal passt. aber das ich wohl subjektiv gesehen.


    Fazit Sound: 5/10


    Gesamtfazit: Der Bugera wird wohl Leute freuen die sich in einem Musikstil wiederfinden, wo man schöne, kristallklare Cleansounds und knackige Rocksounds alá AcDc etc. spielt. FÜr metal leider nicht so geeignet. Die Verarbeitung lässt ziehmlich zu wünschen übrig. Hier gilt wohl: Man bekommt was man bezahlt. Jedoch gibts andere Amps, die für das Geld qualitativ besser sind.
    Ich persönlich würde in dieser Preisklasse andere Amps vorziehen.

    Gesamtfazit: 18/30 Punkten.
     
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  2. Running Wild

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    Erstellt: 16.05.08   #2
    Schönes und vor allem objektives Review. Die Tatsache mit dem "Metal-Zone" im Leadkanal kann ich ebenfalls bestätigen, das mit der Verarbeitung auch...;):)
     
  3. NOMORE

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    Erstellt: 16.05.08   #3
    Schönes ehrliches Review !:great:

    lg,NOMORE
     
  4. The_Tank

    The_Tank Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.08   #4
    feiner objektiver review.
     
  5. Freakshow

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    Erstellt: 24.05.08   #5
    Klingt zwar insgesamt nach einem Amp mit SEEEHR vielen Kompromissen. Aber für den Preis kann man DA nicht meckern..

    Mich würde natürlich noch die Langlebigkeit dieses Amps interessieren... :D

    Auf jeden Fall gutes Review!
     
  6. Germania

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    Erstellt: 24.05.08   #6
    Zur Langlebigkeit kann ich nix sagen, hab den amp ja nicht mehr.
    komprimieren tut er wirklich ziehmlich.
    Klar für den Preis ist das noch ok aber hey, es gibt auch andere hersteller die es schaffen in dem Preissegment gute amp su bauen. Randall nur mal als Beispiel.


    Danke für eure positive Resonanz :great:
     
  7. EMG-Rocka

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    Erstellt: 17.06.08   #7
    Hoy auch!
    Also ich muss zugeben, daß ich mich echt ernsthaftig überlegt habe den "Bugera 333 XL" als Topteil zuzulegen.
    Habe mir gedacht, ich warte eben mal ab bis ich beim Googeln mal Reviews und Testberichte finde.
    Dein Review schreckt mich dann doch sehr ab. Gibt es denn was von Randall in dieser Preisklasse mit Vollröhrentechnik???
    Ich lasse mich leider zu gerne auf optische Einfänger ein. Da ich bisher noch keine Erfahrung mit den "richtigen" Amps habe sondern bisher nur auf kleinen "Brüllwürfel-Kombos" gespielt habe, wäre ich sicher dennoch zufrieden, da sich der Sound dann sicherlich verbessern würde.
    Mein Traum wäre natürlich was von Marshall, was ich mir jedoch zur Zeit finanziell nicht antuen kann.
    Ist denn vom Bugera tatsächlich so sehr abzuraten???
     
  8. Swen

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    Erstellt: 17.06.08   #8
    @ EMG-Rocka. Es ist jetzt zwar nicht direkt zum Thema, aber warum muß es immer Vollröhre sein? Ich weiß, dass frage garde ich als Besitzer zweir Vollröhrenamps. Aber ich hatte mal einen Peavey Transitor Top und kenne auch Randall Hybrid Tops und dort kann man bei dem Preis wirklich nicht meckern, auch im cleanen Bereich nicht von Randall gibt es zwar auch einen preiswerten Vollröhrenamp, den Randall RH50T für ca. 500 Euro. Aber wie der ist, weiß ich leider nicht. Mit etwas Glück kannst Du auch schon ein gebrauchtes Marshalltop für den Preis bekommen.
     
  9. Germania

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    Erstellt: 17.06.08   #9
    also ich kann dir Randall auf jedenfall empfehlen, den RH150 G3 Plus und den RH50T.
    Sind für den Preis definitiv besser als der Bugera. Der RH50T ist vollröhre under Rh150 ist Hyvrid und der klingt definitiv nicht schlechter nur weil ihm ne Röhren Endstufe fehlt ;)
     
  10. KingConci

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    Erstellt: 18.06.08   #10
    die genannten Randalls sind wirklich zu empfehlen, ansonsten kriegst du für ~ 550€ auch locker nen gebrauchten JCM 900 von Marshall
     
  11. _xxx_

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    Erstellt: 18.06.08   #11
    Oder für härtere Sachen einen Peavey Triple XXX, die Combos bekommt man für 500€ locker im neuwertigen Zustand.

    @thread: super Review, danke :)
     
  12. EMG-Rocka

    EMG-Rocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.08   #12
    Ich weiß nicht warum, aber iregendwie hab ich ne abneigung gegen
    Peavey, Laney und Hughes und Kettner (Will niemandem gegen den Schlips treten) Wei gesagt, weiß auch echt nicht warum!!!
    Was mich an dem Bugera halt echt reizt sind eben die Tatsachen wie Vollröhre, Sage und schreibe ganze drei Kanäle und (ja so bin ich eben) das Design.
    Nach diesem Review lass ich auf jeden Fall die Finger davon. Werde ihn dennoch nächste Woche Probespielen. Hab nen Händler in meiner Gegend gefunden, der die auch vertreibt.
    Der Randall hat im Vergleich leider nur 50 Watt. 100 solten dann schon gegeben sein. Werd auf jeden Fall in der Bucht mal nach Marshall Ausschau halten.
    Kann mir eigentlich mal einer erklären was es mit den Hybrid-Teilen auf sich hat und ob das empfehlenswert ist?
    Grade z.B. dr Marshall Mode Four
     
  13. Swen

    Swen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.08   #13
    Der Unterschied zwischen 50 und 100 Watt ist gar nicht so groß. Wenn ich meinen Amp auf 50 schalte macht das wirklich nicht viel aus. Ich habe den Volumeregler bei 100 Watt ca. auf 2,5 von 10 und wir sind wirklich sehr laut. Also lass Dich nicht von den 100 Watt beeindrucken. 50 reichen locker aus. Auch bei einer Band wie unserer, wo der Schalgzeuger sehr laut spielt.
     
  14. Germania

    Germania Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.08   #14
    zumal der amp auch leise besser klingt. und generell kommen 50 watt röhre schneller in fahrt als 100 oder 120.

    Wie kann man ne Abneigung gewissen Firmen gegenüber haben?
    der Peavey 6505 bietet für sein Geld einen Sound für den man bei anderen Firmen auch locker 2000 € und mehr hinlegen darf.
    Und bei Laney versteh ich es auch nicht. wer Marshall gut finden, kann Laney nicht schlecht finden. meine Meinung.

    Hybrid heißt einfach, dass in der Vorstufe eine Röhre ist. Die Endstufe dagegen ist voll Transistor. Das soll ne Vollröhre immitieren. Hat den Vorteil das der Clean Kanal länger clean bleibt. Klingt beim Randall RH150 G3 nicht schlecht
    Wie der Name schon sagt hat der 150 Watt Hybrid. Von der gefühlten Lautstärke würde ich ihn mit seinen 150 Watt bei 60-70 Watt Vollröhre einordnen.
    Hab den mal mit dem Bugera 333XL direkt verglichen. Der Randall geht schon etwas früher in die Knie, d.h. der Sound bricht ein.
    Aber der Bugera hat halt auch 120 Vollröhre.

    Muss echt sagen, für seinen Preis von 500 € klingt der Randall sagenhaft :great:
     
  15. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

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    Erstellt: 19.06.08   #15
    50W => 100W macht 3dB mehr Schalldruck...zu vernachlässigen.

    Ich habe mit 30W einen Hörsaal für ca. 1000-1200 Leute laut gemacht, wozu brauchst du dann 100W auf einer Bühne? Ich halte das für sinnfrei...Vollröhre ebenfalls, bei dem Budget.

    MfG OneStone
     
  16. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.08   #16
    Hat der XXX auch, obendrauf in der EFX-Version auch ein Multieffekt drin. Die XXX-Reihe ist made in USA, nicht das China-Zeug wie Valveking etc. Gerade das EFX40 combo bekommt man als Auslaufmodell teilweise neu für ~700€. Was besseres fürs Geld gibt es einfach weit und breit nicht.

    Aber Geschmack ist Geschmack, ich will Dir ja nichts einreden :) Antesten würde aber sicher nicht weh tun falls Dir einer über den Weg läuft.

    Hybrid heißt in dem Fall Röhrenvorstufe + Transenendstufe. Also Transe mit etwas Röhre dazu damit man es besser vermarkten kann.
     
  17. EMG-Rocka

    EMG-Rocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.08   #17
    Also wie gesagt hab´ ich da echt wenig Erfahrung mit "richtigen" Gitarren-Amps.
    Die letzten Jahre hab´ ich mich eben mehr für Auto-Tuning begeistert, und daher kenne ich, daß umso mehr Watt eine Anlage hat, diese entsprechend auch bei leiserer Lautstärke einen besseren und saubereren Klang hat. Vergleiche einfach mal mit nem 600 PS-Auto.
    600 PS müssen ja nicht heißen, daß man immer Vollgas drauf hat, sondern das das Fahrzeug auch bei "normaler" Motorlast souverän und entsprechend handlebar ist.
    Meine Stereoanlage zuhause hat auch 1000 Watt. Hab´ich natürlich noch nie auf Anschlag gefahren aber der Sound ist entsprechend länger sauber.
    Hybrid hört sich doch echt gut an, oder?
    Wäre es da denn nicht besser gewesen, die Röhre in die End- statt in die Vorstufe zu packen? So wird ja der Sound, der durch die Vorstufe in die Endstufe geblasen wird, wieder entsprechend "Transistor-formiert". Nich war?????:confused:
     
  18. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.08   #18
    Glaubst Du wirklich dass Deine Anlage 1000W hat? ;) Ich muss immer laut lachen wenn ich im Auto eine Anlage sehe wo 2000W groß drauf steht - eine durchschnittliche Autobatterie liefert insgesamt allerhöchstens 1-1,5 kW und das für das ganze Auto, nicht nur für die Anlage.

    Das mit Röhre/Transistor ist ein Teufelskreis, es gibt von allen Mischvarianten gute und schlechte Repräsentanten. Ein guter Amp ist ein guter amp, unabhängig von der verwendeten Technik. Es ist nur so dass Röhre mehr Strom schieben kann und sich beliebig erhitzen kann, während es bei den Transistoren deutlich mehr Aufwand und Kosten erfordert um einen vergleichbar guten Amp zu bauen.

    Was die Leistung angeht, ein 100W Amp ist unwesentlich lauter als ein 50W amp, nur fängt der letztere etwas früher an zu zerren.
     
  19. saitenhexxxer

    saitenhexxxer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.08   #19
    ich habe eine abneigung gegen auto-tuning, aber nicht gegen peavey, laney oder hughes und kettner:great: zählt das auch???:D:D

    ich verstehe das gerade nicht so ganz, wie kann man wenn man sich noch bis vor kurzem für auto-tuning interessiert hat ne abneigung gegen bestimmte verstärker firmen haben, (ohne sie anscheinend angetestet zu haben), aber sich für nen bugera 333 xl interessieren unteranderem wegen der optik, wobei ich an dieser stelle nicht den amp schlecht machen will, ich finde das nur komisch:(

    @onestone: ganz deiner meinung
     
  20. EMG-Rocka

    EMG-Rocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.08   #20
    Ja! Bin da wohl etwas anders! Vom Auto-Tuning bin ich nun weg! Das mal vorab.
    Habt wohl auch recht, daß ich die Teile erst mal antesten sollte, bevor ich mir hier Feinde mach! Sorry mal.
    Hughes & Kettner hab ich hier stehen! Ist nur die Silver Edition Combo mit 112"er Celestion aber wenn das andere von H&K nur Ähnlich klingt wie er hier ist das bei weitem nicht das was ich mir unter gutem Sound vorstelle.
    Bisher habe ich getestet: Engl Rack-Teile (Note 1) aber für mich definitiv zu teuer. Marshall Walvestate 100 (Note 2). Richtig Druck und Dampf wo man ihn haben will. Behringer V-Amp als PreAmp(Technisch, klanglich und modelingmäßig gibt´s ne 1, Vom Druck her nur ne drei) und da fehlen ihm eben die Röhren (meine ich). Den Peavey XXX und ein paar weitere hab ich mir auf folgender Seite mal angehört:
    http://www.guitaramptones.net/
    Ist natürlich nicht 100% authentisch, da es da ja auch immer auf die Tonabnehmer u.s.w. ankommt.
    Der XXX hört sich da leider an, als hätte man ihm den Bassbeutel ausser Tasche gezogen.
    Weiß eben noch nicht wie er rüberkommt, wenn ich ihn anpacke.
    Sehr begeistert hat mich auf dieser Seite "KRANK" Das wäre so genau der Sound der mir vorschweben würde. Könnt ihr euch ja mal anhören und nen Statement abgeben.

    @Onestone: Budged wären etwa 600;- Ocken (+-50,-)
    @XXX : Eben um das Einsetzen des Zerrsound geht´s mir da auch, da ich auch gerne mal Clean Spiel. Die Extremm Shredding-Phase hab ich hinter mir.
     
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