[Amp] Bugera V22 Review

  • Ersteller scandifly
  • Erstellt am
Hi scandifly,

was soll man dazu noch sagen???

Letztendlich sind wir zwar schuld, wenn wir CHINA kaufen und jeder kann nun zu Recht schreien: "Kauft Euch gefällig was Richtiges".

Andererseits - das ist nun mal auf dem Markt als Angebot da. Und ob was RICHTIGES ebenso tauglich ist, sei mal aussen vor gelassen. :gruebel:

Unter der Voraussetzung, dass Dein Tech nichts kaputt gemacht hat:

Ich würde mich nun ganz gezielt an Behringer/Bugera wenden und einfach mal fragen, was das mit dieser Qualität eigentlich soll.
Vielleicht bekommst du ein Angebot, einen vom Vertrieb ausgesuchten Amp zu bekommen, so Du überhaupt noch Interesse an so einem Amp hast, was Dir letztendlich niemand verübeln kann.

Wobei diese Art/dieser Weg, einen Amp zu bekommen, eigentlich nicht der Weg sein kann, verdammich noch mal!

:mad:

Wenn auf diese Art und Weise potentielle Käufer so verärgert werden, dann hat Behringer/Bugera hier eindeutig etwas nicht verstanden. Als Anbieter würde ich schleunigst mein ganzes Geraffel vom Markt nehmen und schwer überlegen, was ich damit eigentlich vorhabe bzw. meine Produktion und Preisgestaltung einmal mächtig überdenken einschliesslich meiner u.U. nicht funktionierenden oder gar nicht vorhandenen (?) Qualitätskontrolle.

:mad:

Gruß Michael
 
Also ich sehe das nicht so "eng".
Eigentlich ist das ja die 2. Reklamation (nach den Röhren) . Wenn ich die Röhre etwas bewege und etwas schief einsetze, dann läuft der Amp ja. Er geht jetzt auf alle Fälle zurück.

Hr. Buschmann wurde schon benachrichtigt.
Mein Händler hat quasi ein E-Labor in seinem Ladengeschäft, alle Arbeitsabläufe wurden in meinem Beisein behutsam vorgenommen.

Apropos Qualität:
Röhrensockelprobleme gab's auch mal beim Marshall DSL401.
Eine komplette Charge Marshall Class 5 wurde vom Markt genommen.
Über Fender sag ich jetzt mal nix...
Bei meiner nagelneuen PC-Tastatur funktioniert nur noch die Kleinschreibung
Mein 40€ Hightec PC-Lüfter hat sich nach 3 Monaten vorgenommen, den Betrieb einzustellen
Möchte jemand eine 10 Monate alte Grafikkarte, leider defekt
Mein Qualitätstrockner Made in Germany mag meine Haussicherungen nicht mehr
.......
.......
.......
Selbst hochpreisige Geräte werden mit Bauteilen Made in Asia bestückt...

Wir können uns der internationalen Werkbank leider nicht mehr entziehen. Und damit auch dieser beschissenen Qualität.
Und davon sind leider auch Markenprodukte betroffen. Meiner Meinung gehen die Produzenten davon aus, erstens Ihre Produkte nur noch am Endkunden zu testen (siehe auch Automobilindustrie), und zweitens die Kunden auf Dauer zu so einzulullen, bis für dieses Unqualitätsniveau eine so breite Akzeptanz vorhanden ist, dass man freudig erregt allen mitteilt, dass irgendwas mit dem neuen Flachbildfernseher nicht richtig funktioniert, da er schon 6 Monate am Stück ohne irgendwelche Ausfallerscheinungen läuft....

Ich bin echt am überlegen, nur noch Geräte bis Bj. 1985 zu kaufen.

P.S
Wir haben noch eine neue Flachbildglotze im Wohnbereich - läuft jetzt schon seit 6 Tagen ohne Mängel - tolles Teil - der helle Wahnsinn - kann ich nur weiterempfehlen. :great:

P.P.S.
Ich hatte mal ein Hightec Bike Made in USA.
- 4x Luftfederbein undicht
- "Geklebte" Aluminium- Schwinge schief
- Scheibenbremsen Made in Germany Scheiben unrund
- XTR- Schalteinheit abgebrochen (Sturz)
- ...
Zum Glück wurde es geklaut :)
 
Zuletzt bearbeitet:
So langsam bin ich echt genervt, das Containerschiff aus Chinesien scheint im Stau zu stehen, das Lieferdatum ist mitlerweile auf Mitte November verschoben worden...:mad:
Möglicherweise wirds jetzt doch ein Blackstar...
 
Habe heute mit der Reklamtionsabteilung in "Köln" telefoniert und mal nachgeforscht. Die wissen auch nix Genaueres über den Liefertermin.

Gott sei Dank habe ich den V22 nicht gleich als Retoure zurückgesendet, sonst hätte ich jetzt 4 Monate keinen Amp.
Ich bekomme aber, falls die Teile Lieferbar sind, gleich einen Neuen zugeschickt, und wenn der angekommen ist, bringe ich meinen Defekten zur Post. Guter Service vom MS.

Übrigerns klingt der Bugera mit den EL84 TAD's, sofern sie "unkorekt schief sitzen...", in meinen Ohren noch ein bischen cremiger. Ein Tausch, welcher sich für mich gelohnt hat.

Chris
 
mir wäre der Amp die Mühe nicht wert, ehrlich
da ei fender aber die gleichen Probleme sind kaufe ich halt wieder made in Germany
so, ätsch! :p
 
Übrigerns klingt der Bugera mit den EL84 TAD's, sofern sie "unkorekt schief sitzen...", in meinen Ohren noch ein bischen cremiger. Ein Tausch, welcher sich für mich gelohnt hat.

HÄ? Wie meinen? Mit der Bitte um eine Explanation. ;)

Gruß Michael
 
Aber gerne doch: :)

Unkorekter schiefer Einbau einer EL84 in einen V22:
Man entferne das "Verhüterli" äh... den GummischockabsorborberundnichtRöhrenrausrutscherundFixierring, drücke die Röhre behutsam in den mit Kontaktschwierigkeiten ausgerüsteten Röhrensockel und bewege diese leicht in eine unkorekt leicht schiefe Lage. Das wiederhole man so lange in mehrere Richtungen, bis dem Teil ein Licht aufgeht. Sollte sich der Erfolg nach korekt unkorektem Einbau odern nach mehrmaligen Fixierungsversuchen nicht einstellen, kann auch zartes Anklopfen zum Erfolg verhelfen.

Cremig mit TAD's:
Nach dem Austausch der Original EL84 gegen die TAD's hat sich das Klangbild interessanterweise geändert. Der Klang ist jetzt direkter geworden. Der Amp klingt weicher und hat mehr Eier... Vielleicht liegts aber auch nur an der (jetzt korekten?) Biaseinstellung.

Falls ich in diesem Jahrhundert noch ein völlig funktionstüchhtiges Exemplar erhalten sollte, meine Finger nicht mit Gichtanfällen zum Erliegen kommen, aber vor allem, wenn ich das noch erleben kann und darf, dann spiele ich ein paar diletantische Beispielriffs ein, so dass sich jeder an meinen Unvermögen ergötzen kann- es geht ja nur um den Sound des Amp's. :D

Halleluja, Chris
 
...Vielleicht liegts aber auch nur an der (jetzt korekten?) Biaseinstellung.

ähm, ja. :D

Ansonsten zu Deinem Kommentar: *LOL*
Hassu mal beim Mister Bugera aka Herrn Buschman nachgefragt, was mit dene Amps ist?

Gruß Michael
 
Jepp, ich habe den Verlauf meines Tuns und Handels minutiös Mr. Bugera geschildert.
Leider hat er sich seit dem nicht mehr bei mir gemeldet - schade... :gruebel:

der Chris
 
Zuletzt bearbeitet:
By the way, es ist beim dem Teil im Manual die Rede von 22 Watt....an 4 Ohm. Bei ´nem 8 Ohm-speaker kommt da bei mir in erster Näherung dann eine Leistung von irgendwas um die 11 Watt ´raus. Verstehe nicht, warum die Leistungsangabe sich nicht auf die tatsächlich angewandte Impedanz bezieht. Oder hab ich da irgendwas übersehen...oder einfach keine Ahnung? :confused: Daß die Lautstärke am Ende eh in erster Linie vom Wirkungsgrad des Speakers abhängt, ist auch klaro.
 
S
  • Gelöscht von cello und bass
  • Grund: sinnfrei
Moin,

By the way, es ist beim dem Teil im Manual die Rede von 22 Watt....an 4 Ohm. Bei ´nem 8 Ohm-speaker kommt da bei mir in erster Näherung dann eine Leistung von irgendwas um die 11 Watt ´raus. Verstehe nicht, warum die Leistungsangabe sich nicht auf die tatsächlich angewandte Impedanz bezieht...

hm, einer Gegentakt-Endstufe mit 2x EL84 kann man im HiFi-Bereich 10 Watt Sinus entlocken. Baust Du so eine Endstufe als Gitarrenendstufe mit vieel Klirrfaktor, also entsprechenden Betriebsspannungen, Transformatoren, usw, so holt man vielleicht eine Sinusleistung von 12 ... 15 Watt heraus, bevor alles beginnt, zu verzerren.

Bewirbt man also so einen Amp, dann... ;) :D

Gruß Michael
 
Kleine Ergänzung:

Nach laaangem Warten wurde mir doch noch im Dezember letzten Jahres ein Austauschmodell zugeschickt.
Dieser V22 funktioniert bis jetzt (ca. 3 Wochen) ohne Fehl und Tadel.

Die Röhrensockel wurden von mir gecheckt - alles gut - Kontakte sind ok.

chris
 
By the way, es ist beim dem Teil im Manual die Rede von 22 Watt....an 4 Ohm. Bei ´nem 8 Ohm-speaker kommt da bei mir in erster Näherung dann eine Leistung von irgendwas um die 11 Watt ´raus.

Nee, der Widerstand der Box ändert bei Röhrenendstufen zumeist nix, denn dann kommt der Speaker ja an einen anderen Anschluss am Ausgangstrafo mit anderer Wicklung.
Das mit der Leistungsahlbierung würde bei einem Verstärker ohne Ausgangstrafo gelten, also z.B. bei einem Verstärker mit Transistorendstufe.

Verstehe nicht, warum die Leistungsangabe sich nicht auf die tatsächlich angewandte Impedanz bezieht. Oder hab ich da irgendwas
Viel interessanter ist die Frage, warum Bugera, Mesa/Boogie und andere 22 Watt angeben, obwohl es eher so um die 15 Watt herum sind (siehe Beitrag von Stratspieler).
Vermutlich weil die Hersteller meinen, dann verkauft sich der Kram besser.
 
Nach allem was ich hier und in anderen Foren zum Thema Bugera Amps lese, scheinen die Teile wirklich nur was für Hardcore Fans, Bastler - die bereits mit vorgewärmtem Lötkolben das Gerät in Empfang nehmen - und Fetischisten zu sein, die eine entsprechende Leidensfähigkeit mitbringen. Ich habe entsprechende Erfahrungen mit einem Bugera V55 gemacht und gehöre nicht zu denen, die sich gerne auch noch das dritte Austauschgerät schicken lassen oder erstmal alle Röhren tauschen und nebenzu die gesamte Platine zur Sicherheit mal nachlöten. Was Behringer da den Kunden zumutet ist einfach zum Schreien, aber trotzdem gibt es einige Unerschrockene die angesichts des Preises eine fast unendliche Leidensfähigkeit aufbringen. Man kann sich auch zusätzlich trösten mit Aussagen wie "Bei den anderen Herstellern geht ja auch mal was kaputt". Ich für meinen Teil will einen solchen Schrott und eine solche tickende Zeitbombe nicht in meiner Sammlung haben. Zudem der Sound zumindest des V55 m. E. alles andere als großartig, allenfalls Durchschnittsware, ist.
 
hm...

Also über FEnder liest man hier auch oft schlimme Sachen.

Ich bin aber bei Dir, ein neues Gerät muss mängelfrei sein, egal für welchen Preis und Peavey kriegts ja auch hin.
 
Nachdem dies der einzige dedizierte V22-Thread ist, den ich im Forum gefunden habe, will ich meine Frage hier loswerden. Bitte weist mich drauf hin, wenn ich woanders damit besser aufgehoben bin.

Beim V22 vermisse ich ein Headphone-Out und ein Aux-In. Könnte man da evtl. über den Effects Loop was machen? Wenn ja, was benötige ich dazu?

Zumindest ist mir schon klar, dass ich weder mit dem Kopfhörer direkt an Effect Send noch mit dem MP3-Player an Effect Return gehen kann.
 
[FONT=&quot]Kurzes Zwischenfazit:

Nach mehr als 3 Monaten bei fast täglichem Gebrauch funktioniert der neue V22 ohne jegliche Störungen.

Der bordeigene Speaker, jetzt mit weinrot lackiertem Käfig, klang am Anfang äusserst spitz und schrill. Nach einiger Zeit intensiven Einschwingens gab sich das aber und mittlerweile ist an einen Austausch dessen nicht mehr zu denken.

Die Anfangs in amerikanischen Boards heftig diskutierten Probleme der Überhitzung in Verbindung mit der Fußschalterfunktion traten bei mir an beiden V22 nicht auf. Wer Lust aber vor allem Zeit hat, kann sich die über 2.000 Posts gerne mal durchlesen... http://www.thegearpage.net/board/showthread.php?t=594278

Getauscht wurden von mir wieder die Röhren, (JAN_5751 / JJ_ECC83 / TAD_EL84) Das verbessert meiner Meinung nach den Sound ungemein. Vor allem der 2. Kanal profitiert von diesem Upgrade und klingt jetzt weniger harsch und ist in milden Gaineinstellungen für Angezerrtes wirklich zu gebrauchen. Für "More Drive" empfehle ich eine geeignete Stompbox vor den Cleankanal zu hängen. Für Metall gibt's andere Amps...

Hr. Buschmann von Bugera hat sich auch mal wieder bei mir gemeldet und nachgefragt, ob alles in Ordung sei.

Alles in allem ein feiner preiswerter Röhrenamp, ich bin mehr als zufrieden. :great:


chris
[/FONT]
 
@ Rockgreis: ich kann Dir leider ned helfen, es sei denn, Du liest bei meinem V55-Review was heraus.

@ schandyfly: freut mich.

Gruß Michael
 

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