[Amp] Laney Cub 10

nicht alles was aus China kommt muss Mist sein und Buttikke aus Californien hat sich schon als wilder Drahtverhau erwiesen.

Wenn Die Bugeras laufen und vernünftig verarbeitet sind, ist das doch ok.
Ob einem der Sound gefällt und wie der Wiederverkaufswert ist was ganz anderes

Ich finde den CUB10 für den derzeitigen Neupreis auch zu teuer.
Das liegt aber eher am einfachen Aufbau ohne jedes feature.
Aber es gibt immer Alternativen und geschmäcker sind verschieden :)
 
Moin,

kurze Info zum Cub 10 nach entsprechender Nutzungsdauer mit relativ hoher Beanspruchung 1x wöchentlich im Proberaum:

Die kleine Hasenkiste ist angesichts ihres Preises einfach genial. Hier ist scheinbar wirklich weniger mehr und ich bin bereits am Gedankenspiel, die Platine rauszureißen und der Kiste eine PTP-Verdrahtung mit anderen Bauelementen zu verpassen.

Bei entsprechender Einstellung der Regler hat der Amp einen schönen Sweet Spot, der sich mit der Einstellung des Volume-Reglers der Gitarre sehr gut dosieren lässt; die Strat bringt ein sehr schönes Crunch, was mich angesichts der kleinen Kiste und ihres Tones - der Cub 10 liegt auf dem Quiklok - immer wieder angenehm überrascht.

Am Samstag werde ich - zwar noch mit etwas Bauchschmerzen - den Amp zum ersten Mal, natürlich abgemikt auf die PA, auf einem größeren Gig nutzen. Ich freue mich drauf, Reserveamp liegt dennoch bereit. :)

Gruß Michael
 
bin mal gespannt zu hören wie es angekommen ist :great:
 
bestätigt mich in meiner Ansicht, dass der Amp tatsächlich toll ist... für "dünne"/bassarme Gitarren wie Strat oder Tele, wohlgemerkt.
Mit Les Paul dröhnt und knarzt das Ding in den Bässen, die man ja blöderweise nicht wegregeln kann.

Ich hab zwar auch einen brauchbaren Sound für meine LP gefunden, der Amp ist auch sehr gut als kleiner, kompakter, simpler Amp. Aber das Bassverhalten stört mich leider doch.
 
...für "dünne"/bassarme Gitarren wie Strat oder Tele, wohlgemerkt....Mit Les Paul dröhnt und knarzt das Ding in den Bässen, die man ja blöderweise nicht wegregeln kann...das Bassverhalten stört mich leider doch.

Vollkommen korrekt. Meine Les Paul fegt die Kiste schier auseinander.

Ich schau' mir das aber alles mal an, wenn ich Zeit für einen Umbau auf PTP finde; muss auch ersma ein Schema für den Amp finden oder zeichnen. Übersteuert man die kleine Hasenkiste mit zuviel Gain bzw. Input auch aus einem Vorschaltpedal, dann wird die Zerre ziemlich furzig, auch bei einer Strat kann das passieren! Man muss aufpassen, als reiner Amp ohne PA fürs Publikum ist so eine kleine Kiste m.E. auch nicht gedacht.

Momentan komme ich mit (m)einer Strat und Tone halb zu, Gain knapp 1/2 auf und Volume 2/3 auf am besten zurecht, Rest muss Volume-Regler an der Gitarre oder Pegel vom Pedal machen. Reines Clean ist aber dann nicht mehr, sondern schon schöööner, etwas dreckiger Crunch.

Gruß Michael
 
und wie war Dein hardcore test?
 
Moin,

sodele, die kleine Hasenkiste musste von 19:00 - 24:00 Uhr zeigen, was sie kann. OK, auf der 35-qm-Bühne hätte ich auch meine beiden Bugeras bequem nebeneinander stellen können und der Soundmann schaute mich verwundert an, wo denn mein Amp wäre... Also hat er flugs ein Sennheiser E906 vorgebaut "es hat nicht so aggressive Mitten" (wie angeblich mein E606, so der Soundmensch). Gefiedelt habe ich meine olle AmStd und meine Classic 50 mit ihren Texas Specials.

Meine Bugeras wären besser gewesen. So einfach ist das.

Das ist wie "Anfrage an Radio Jerewan: Kann man so eine kleine Hasenkiste nehmen? Im Prinzip ja, aber."

Kompliment an Laney: die kleine Kiste hat durchgehalten.

Reines Clean ist nicht mehr. Hier fehlt einfach der Headroom eines größeren Verstärkers. Clean ist der Ton zwar crunchig, das ist aber für Geknopflertes nicht brauchbar. Was im Proberaum u.U. gut kommt, ist auf der Bühne zumindest nicht mehr zu verwenden, da der höhere Lärmpegel das alles ziemlich zunichte macht, trotz großem Monitoring (s.u.).

Gezerrt geht der Amp bei Powerchords dann doch ins Zerbröseln des Chords. Schreiende Singlenotes aus den Steg-Pickups bringt er gut, besonders, wenn es in den Mitten- und Hochtonbereich geht. Das ist aber auch schon alles.

Mein Fazit: Nicht noch einmal. Hätte ich bloß auf mich gehört und meine beiden "Möbel" mitgenommen, zumal sie vor dem Gig bereits einpackbereit standen. Selber schuld. :mad:

Hinzu kam eines: der Gesamtsound hat nach dem Soundcheck nicht mehr gestimmt. Zu Beginn passte einfach alles, es klang aus der Zuschauerposition sehr gut und sehr differenziert. Es geht im Prinzip, wenn der Amp sehr gut / sehr konzentriert / sehr erfahren in den Gesamtkontext gemischt wird und dann aber bitte auch alles so bleibt.

Irgendwann aber geriet das alles ausser Kontrolle und in einen Riesen Matsch, wir haben selbst uns auf der Bühne trotz Hinweise an den Soundmann, runter zu drehen, uns zu entflechten, so gut wie nicht mehr gehört.

Wieder was dazu gelernt. Und das ist wieder das Schöne daran. ;)

Gruß Michael
 
*pough* hört sich ja nach Streß pur an

tja, der Mann am Mixer entscheidet oft über Wohl und Wehe

Hast Du Dich denn selbst noch gehört neben dem Drummer?
 
Mich neben dem Drummer gehört? Die ersten vier Songs ja, danach nicht mehr. Der Drummer hockte links von mir. Naja, dafür ist jetzt auch mein Tinnitus im linken Ohr endlich weg. :D ;)
 
och komm, die Sänger sagen immer der Gitarrist ist zu laut :rofl:

bei Euch sicher anders, oder? :rolleyes:
 
Er hat Jehowa gesagt !!! :D :D :D
 
Ich erwecke den Thread mal wieder zum Leben - wenn´s denn klappt...

Mein Laney Cub10 stand die letzten Monate im Karton, nachdem mich nach der ersten Euphorie und einem guten Gig die unheimlich harten Hochmitten beim Wohnzimmerspiel immer mehr genervt hatten - nicht, dass der Ton schlecht war, aber irgendwie unentspannt und penetrant. Nun habe ich ihn mal wieder ausgepackt, da ich ein paar Vorstufen-Röhren für einen anderen Verstärker bekommen hatte.
Wer die Wahl hat, hat die Qual, besonders, wenn man nicht mal eben zwischen Röhre X und Röhre Y hin- und herswitchen kann!
Neben den 2 Ruby 12 AX7AC5HG standen 2 TAD 12AY7 (hatte ich extra dafür bestellt, sollen ja in Richtung Tweed gehen), eine chinesische (Bugera) 12AX7A, eine TAD 7025WA und eine TAD 12AT7ECC81 zur Verfügung.
Gelandet bin ich bei der chinesischen (Bugera) 12AX7A in V1 und der TAD 7025WA in V2, wobei der Amp jetzt recht schnell ins leichte Zerren kommt - ich weiß noch nicht, ob ich das gut finde (gerade für Bottleneck oder Brian Setzer Rockabilly sehr nett) oder nicht (habe kaum Gainreserven, weil ich mehr Chrunch nicht brauche für mein Spiel).
Die beiden TAD 12AY7 als angedachtes Dreamteam waren insofern enttäuschend, als dass mit ihnen vergleichsweise kaum was aus dem Amp raus kommt (der Amp wird so "laut", wie er von den Maßen her aussieht, ist das "Tweed"?), Gain und Volume müssen eine Vierteldrehung höher eingestellt werden, um eine ähnliche Lautstärke zu erreichen. Der Klang ist aber nicht schlecht, leider mit etwas wenig Twang bei TV-Jones-ähnlichen Pickups, aber schön für jazzige Sachen. Crunch kommt allerdings erst in der letzten Vierteldrehung, und dann recht barsch, der Schmelz fehlt.
Habt Ihr Erfahrung damit bzw. Ideen, welche Röhre in welcher Position (V1 oder 2) zu welchen Ergebnissen führen kann?
 
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Ich habe mir auch so einen kleinen Brüllwürfel bestellt, um für kleine Sessions mal was leichtes und nicht zu lautes auf die Bühne stellen zu können. Die Reviews sind ja überaus wohlmeinend.

Ein kurzer Test zuhause hat ergeben: ja, er klingt für diese Größe erstaunlich satt mit einem sehr pfundigen Bass, wenn man ihn auf den Boden stellt. Das fing nach ungefähr 3 Minuten an, mich zu nerven. Ich habe ihn hochgestellt - dann bekam er genau den näseligen, engen Ton, den man von diesem Gehäuse erwartet. Mit Strat oder Tele eventuell brauchbar - spiele ich aber nicht oder eher selten (Tele).

Clean klingt er sehr gut - für Jazzer oder im Zusammenhang mit akustischen Instrumenten kann ich mir das vorstellen. Mach ich aber nicht.

Verzerrt: Britisch-kernig-körnig, aber steif und eindimensional. Mit Booster oder Verzerrer ist er auch nicht zum Singen zu bringen. Eigentlich harmonierte er keinem(!) meiner Verzerrer (Okko, Rockett, Wampler, Catalinbread - an denen liegt's definitiv nicht!) - das hat noch kein Amp hinbekommen.

Fazit: Wer auf einer Strat Crunchakkorde schrubbt oder cleane Pickings produzieren möchte (und nichts anderes!), kann ihn vielleicht gebrauchen. Ich nicht.

Der Amp ist nach weniger als einer halben Stunde wieder im Karton gelandet und geht zurück an den Absender.
Ein weiteres Bespiel für die These, daß billige Amps auch billig klingen.

Mir sind nur die vielen guten Reviews ein Rätsel.
 
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Er klingt für seine Größe tatsächlich gut und im ersten Moment täuscht das.. muss zugeben, dass meiner mittlerweile auch nicht mehr zum Einsatz kommt..
 
Hi!

Ha, da passt ja eine Episode von neulich...

Ich war mal wieder auf einer Blues/Rock-Session in einem grösseren Club und da stand ein Cub 12 - also der etwas grössere Bruder.
Anfangs dachte ich - mh, der klingt aber juut. Nicht so laut und schön geschmeidig.
Als zweiter Amp stand dort ein Fender Super Reverb der gut klang, aber immer etwas zu laut war...

Zeitweise spielte ein SEHR guter Gitarrist über den Laney und ich bin zwischendurch nach vorne gegangen um ihn zu bitten etwas lauter zu machen, damit man sein schönes Spiel besser hören kann - das ging aber leider nicht, da der Amp schon am Anschlag war...

Später hab´ ich auch selbst über den "Cub" gespielt - und ich hörte mich zwischenzeitlich kaum noch.
Ich spiele sonst auch meist 15/20 Watt Combos, bin also Watt-mäßig durchaus nicht "verwöhnt" - aber was aus dem kleinen Laney kam war schon etwas enttäuschend...


cheers - 68.
 
Naja, Mikro davor...

Aber prinzipiell muss ich mich hier mittlerweile auch kritischer äußern.. es is tatsächlich so, dass das Ding "für seine Größe" und "im Vergleich zu anderen Amps in der Preisklasse/dem Format" ganz gut klingt, aber das war's leider auch schon wieder. Die eingeschränkte Klangregelung ruiniert hier den wirklichen Nutzen des Amps.
Mit Les Paul -Style Sound sind die Bässe zu präsent und zerren unangenehm, während ein aufgerissener Tone-Regler das nicht reduziert, sondern nur Höhen dazufügt.. die dann irgendwann auch scharf klingen, wenn man versucht, das Übermaß im Bass auszugleichen.

Ist wohl ausschließlich auf Strats und ähnlich klingende Gitarren ausgelegt - Schade.
 
Weiß gar ned mehr, ob's der Laney war, aber ich glaube, mit meiner Les Paul hat's die Kiste schier auseinandergehauen. Schrieb ich hier im Forum auch irgendwo... :gruebel:

Und mit Mikroskop - nee, war zu furzig das Ding. Zumindest mit dem E606, was ich mal davor hatte. Da schüttelt's mich jetzt noch, wenn ich dran denke.

CU MM
 
ganz genau.. mit dem bassigen Sound einer Les Paul ist das Ding definitiv 'furzig', das trifft's recht gut.. schade!
 
Hallo miteinander,

da ich mir vor kurzem einen Laney Cub10 zugelegt habe, grabe ich schamlos diesen Zombie aus....

Also:
Es handeltr sich um ein Neugerät aus dem Musikfachhandel, gekauft per Ebay (Preisvorschlag 180,- anstatt des Sofortkaufpreis von 219,-).
Äußerlich macht der Amp einen sauberen Verarbeitungseindruck.
Da ich kein Techniker bin, habe ich ihn nicht aufgeschraubt, ich kann daher nichts zu Platinen etc. und deren Verarbeitungsqualität sagen.
Soweit durch das Lüftungsgitter sichtbar, sind die Ruby-, mithin die Werksröhren drin.

Ich habe leider derzeit keine adäquate Aufnahmemöglichkeit, deshalb gibt es keine Soundsamples etc. sondern lediglich meine höchst subjektiven Eindrücke.

Die da lauten:
Der Amp ist schön zum Üben und für kleine, genauere gesagt leise Sessions.

In meiner Band kann er durchaus auch eine Probe bestehen, so geschehen, als mein Haupt-Amp beim Röhrendoktor war - allerdings spielen wir Ragtime, Blues, Swing, Rockabilly, Rythm'n'Blues in eher moderater Lautstärke und mit nur gelegentlicher Zerre; das Ganze mit Kontrabass über PA und rudimentärem Schlagzeug (Hi-Hat, Snare, Bass-Cajon als Bassdrumersatz; viel Beseneinsatz)

Insofern reichen die 10 Watt durchaus, um sich Gehör zu verschaffen - mit der Einschränkung, dass es sich nicht um glasklaren Cleansound handelt, der ist sowohl bei Low- als auch High-Input nur bei nachbarschaftsverträglicher Zimmerlautstärke drin.


Das Gewicht von um die 8 kg ist natürlich ideal, um ihn mal eben herumzuschleppen. Ich habe ihn kurz nach Erwerb mal zu einer "open stage" Session in einem der hiesigen Clubs mitgenommen, hat er ganz akzeptabel durchgestanden, mit der obigen Einschränkung hinsichtlich Cleansounds.
Allerdings reagiert der Amp gut auf den Volumenregler an der Gitarre.
Daher ist er soundtechnisch ein guter Freund für alle Retro-Geschichten: Blues, Rock'n'Roll etc.

Übrigens habe ich den Kleinen mal spaßeshalber an meine Crate 4x12er (geschlossene Box, 4 "Custom Design"-Speaker mit 30 Watt Belastbarkeit) angeschlossen, die hat natürlich einen ganz anderen Wirkungsgrad, allerdings hat mir der Klang nicht sooo sehr zugesagt. Etwas zu mittig
Sehr überzeugend war es anderseits an meiner Blackstar HTV 112, mit einem Celestion G12P-80, open Back: schön voluminös, sehr ausgewogen und deutlich mehr Wirkungsgrad im Vergleich zum eingebauten H/H 10"-Speaker. Allerdings könnte man den Amp auch bequem dreimal in der Box unterbringen.....schade finde ich, dass sich der interne Speaker bei Benutzung eienr Box immer abschaltet, ich hätte gerne die Kombi von 12er und 10er gehört.


Die Blackstar Box habe ich zu einem sehr unfairen Vergleich genutzt:
Ich habe noch einen gebrauchten Laney TT20 Head (eigentlich die Comboversion, der Vorbesitzer hat ihn zum Topteil umgebaut), den man von Pentoden- auf Trioden-Modus auf ca. 8-12 Watt umschalten kann, also in der Leistungsregion des Cub10. Tja, unfair ist der Vergleich, weil der TT20 eine ausgewachsene 4-Band-Klangregelung hat, dagegen kann der Cub10 nicht anstinken.
Aber auch bei neutraler Klangregelung (alles auf Mittelstellung) klingt der TT20 offener, Höhen-reicher.


Damit komme ich auch zum Positiven UND Negativem des Amps:


Der Klang.
Nun, es ist ja schon hier geschrieben worden, dass er Humbucker nicht so gut verträgt, dies kann ich mit kleinen Einschränkungen bestätigen.
Alle meine Single Coil-Gitarren und sogar die Akustischen (mit Piezo-Tonabnehmern) gefielen mir vom Klang, die Humbucker.....hmmpf....


Als Gitarren habe ich verwendet:

  • Ibanez Artcore AF75 TBS, Vollresonanz, Ibanez Humbucker ACH,
  • Career CG 25, eine Halbresonanz mit P90-Pickups,
  • No-Name Resonator; war ein Schnäppchen (100,00 €) per Ebay, Pickup am Hals im P90-Stil,
  • Starfield (by Ibanez) Altair, im weitesten Sinne eine Strat-Variante mit 3 Single-Coils,
  • Axstar (by Ibanez) Tele-Kopie von 1985, mit zwei Ibanez-Humbuckern,
  • Godin L.R.Baggs, Stahlsaitenakustik im Telecasterdesign, tolle Gitarre, leider wegen des Hohlen Körpers etwas kopflastig, aber schön zu bespielen und quasi rückkopplungsfrei (außer wenn man eine Akustische über einen Verzerrer jagt.....was ich ab und an mache.....)
  • No-Name Westerngitarre, Dreadnought. Ehrlich gesagt traue ich mich kaum was zu schreiben, weil ich das Ding beim Lidl für 79,99 € gekauft habe.....aber tatsächlich habe ich schon schlimmere Akustische für mehr Geld gesehen.
  • No-Name Semiakustik mit 62,8 cm-Mensur und 2 Humbuckern; Ebay 80,00 €,
  • Epiphone Dreadnought mit Schaller Preamp.

Am besten kommt die Career sowie die Starfield 'rüber. Dank der Single Coils ist der Klang luftig und ausgewogen, speziell mit den P90 hat man einen schönen Blueston.
Leider ist meine Hauptgitarre, die Ibanez Artcore eine Enttäuschung - egal welche Pick-up Kombination und welche Einstellung des Tone-Reglers am Laney - der Klang ist dumpf und leblos.
Komischerweise ist die No-Name Semiakustik gar nicht schlecht, durchaus rotzig und ausreichenden Höhen.
Die Axstar-Tele mit Humbuckern wiederum ist zu basslastig und schnell mulmig.
Die akustischen Gitarren werden erstaunlich gut übertragen, die Resonator mit P90 in Halsposition katapultiert einen mit Slide quasi direkt ins Mississippi-Delta auf den Tanzboden einer verranzten Kaschemme...
Grundcharakteristik bleibt ein je nach Gain-Einstellung mehr oder weniger rauchiger Blues-Sound.


Er verträgt bislang jedes Pedal, mit dem ich ihn gefüttert habe.
Im Moment hängt mein "kleines Besteck" davor: Gitarre in Ibanez Super Tube STL, dann Behringer Vintage Tube Monster, dann Rocktron Hush The Pedal, Joyo Classic Flanger, DiMavery Tremolo, Jet City The Flood Delay, Behringer DR400 Reverb/Delay - verträgt er alles gut.


Fazit: für mein Einsatzgebiet - zuhause üben und mal schnell zu einer Jam-Session mit Klampfe, zwei Bodentretern und Amp im Rucksack - passt er, wenn die Gitarre stimmt.
Die eierlegende Wollmilchsau ist er aber auch nicht....dazu gehört auch dauerhafter Live-Einsatz auf der Bühne, da fehlen schlicht die Reserven....ein befreundeter Musiker schwört allerdings auf den Kleinen zum Blues-Harp spielen....
 
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