[Amps] Laney Cub-Supertop

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  • #21
*edit*

Danke dir(y)
Also ich weiß was und wie du das meinst. Ich fand das im Nachhinein auch ein wenig mulmig auf den Aufnahmen. Aber in Natura kam das ganz und gar nicht mulmig. Vielmehr sind es Handgriffe die genau Deinen Sound entscheiden. Die Klangreglung und auch Boost greifen sehr direkt und effektiv. Da sind sehr viele gute Sounds abrufbar. Ich denke, da musst du einfach mal selbst probieren. Kommt natürlich auch immer auf dein Cab samt Speaker an, denn die machen am meisten aus im Gesamtsound!

Ich bleibe dabei: das ist mit einer der besten Tubeamps die ich je testete. Eben mal kein Marshall*, Fender*, oder VOX Sound - das ist Laney Boutique Sound. Echt klasse! Anderseits: will man eben genau einen dieser 3 Sounds da oben, dann sollte man sich auch ein Modell von diesen Ampschmieden kaufen!
 
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  • #22
@Bluesliebe

Na, das ist doch mal schön zu hören und ermutigt mich doch sehr.

Ich danke dir vielmals für diesen überzeugenden Nachschlag!

(y)
 
  • #23
Ach ja... Ich bin ihm optisch noch etwas zuleibe gerückt...
Bildschirmfoto 2021-06-14 um 10.34.46.webp
 

  • #24
Schöner und aussagekräftiger Test, gutes Spiel!

Was allerdings den Ausdruck
angeht, kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen.

Ja, man findet Röhren in Vor- und Poweramp. Und röhren tut er auch wirklich voll gut, wie man hören kann. :D

Da aber der Boost sehr, sehr wahrscheinlich mit Halbleitern realisiert ist, hat man noch nicht mal die Verstärkung komplett über Röhren, wenn man den einschaltet. Hall ist ja eh digital, und auch dessen Ansteuerung und die des FX-Loops dürfte mit Bauteilen aus Silizium realisiert sein.

Was bei dem für den Amp aufgerufenen Preis selbstverständlich ist und für den Ton wohl auch gar nicht nachteilig. Aber halt nicht "voll mit Röhren" realisiert.
 
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  • #25
Ich finde die beiden Samples, Strat & Gretsch Gitarren klingen sehr gut, über diesen Amp gespielt.
Insofern ist mir unklar worauf die einzige "skeptische" Kritik hinaus laufen soll.

Gitarre, Kabel, Amp sind essentielle Komponenten. Fehlt eine, läuft nichts, also keine Review.
Das gleiche gilt für die Person, aka den Musiker, bzw. den 'Operator'. Ohne den gibt's keine Review.

Ich bin selbst kein Laney User, hab' den Thread auf der Startseite gesehen und bin überascht derart authentischen Ton in den Samples zu hören.
Gefällt! (y)
 
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  • #26
LANEY, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Ich finde, dass das Image von Laney irgendwie immer hinter den "großen" Engl*ändern ansteht (Vox, Marshall*, Hiwatt).
Völlig ungerechtfertigt, denn Laney ist eine Marke mit langer Geschichte und Erfahrung.
Ich fand deren Amps immer klasse.
 
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  • #27
Wowww hab das jetzt erst gesichtet. Vielen lieben Dank, auch für die lecker Kekse:mmmh:
 
  • #28
Hallo, ich bin auf der Suche nach einem günstigen Einkanaler und habe den Supertop seit 2 Tagen da.
Ich kann die obigen Soundbeispiele und Einstellungen nicht nachvollziehen, ich spiele Strat oder Tele über den Amp in einem 1/12 Speaker von H&B mit dem Celestion Vintage 30.
Trotz Bass auf 3-4 und Treble voll aufgedreht fehlen mit Höhen, der Klang ist clean dumpf und muffig, vorallem in der Hals-Zwischenposition.
Crunch am Steg ist OK, aber auch da das Tonpoti an der Gitarre auf 10 und Volume voll auf.
Die Unterschiede im Ton des EQ von min zu max sind auch recht begrenzt.

Woran kann das liegen?
 
  • #29
...Ich kann die obigen Soundbeispiele und Einstellungen nicht nachvollziehen ... clean dumpf und muffig ... Woran kann das liegen?

Hm, der Amp ist ok? Peripherie ist ok?
Ich meine, es ist eine EL84-Kiste, die bringen eigentlich - mal alle Review-Euphorien und subjektiven Darstellungsmöglichkeiten außen vor gelassen - per se gut Höhen. Daher vermute ich einen Defekt. :gruebel:
 
  • #30
der Klang ist clean dumpf und muffig,

Das ist er, wenn er gesund ist, mit Sicherheit nicht, sondern hat eine tonale Auslegung, die ihn für Stats und Teles prädestiniert und ordentlich Hochmitten und Höhen.
Mal Gegencheck mit anderem Cab?
Auf welcher Lautstärke fährst du ihn?
 
  • #31
Guten Morgen, ich fahre in der 1 Watt-Version, Gain auf 3-4, Volume 2-3. Das ist schon recht laut. In der 15 Watt-Version Volume auf knapp 2.
Ich habe mir zu Vergleichszwecken noch einen B-Stock beim große T bestellt, dieser ist im Klang offener, sind keine Welten, aber hörbar.
Als Box habe ich die Hughes&Kettner 112 und die Harley Benton* 112 Vintage getestet, da gefällt mir die HB etwas besser. Eine Laney 212 für unglaubliche 155,- (neu) ist zu Testzwecken im Anmarsch.
Sollte noch erwähnen, das meine Referenz bei mir zuhause mein Fender Blues Junior mit Jensen-Speaker ist, der ist ja hell und knusprig.
Dazu ein Hughes&Kettner Tubemeister 36, dessen schrille, klirrenden Höhen neben seiner schlechten Pedalverträglichkeit der Grund sind, was Neues zu probieren.
Das Laney Supertop kommt meiner Vorstellung, Head, 1-Kanaler, ca. 15 Watt, Mastervolume, Powersoak, mag Pedale, guter Preis, gute Verarbeitung, nette Optik schon sehr nahe.

VG, Michael
 
  • #32
...Sollte noch erwähnen, das meine Referenz bei mir zuhause mein Fender Blues Junior mit Jensen-Speaker ist, der ist ja hell und knusprig....

Servus Michel,

dann nimm' doch mal den Jensen aus dem BJ (den ich auch habe und somit kann ich gedanklich gut vergleichen). Wenn Du eine Verlängerungsstrippe hast, steckst Du den Speaker am Chassis des BJ aus und schließt ihn über die Strippe an den Laney an. Dein BJ fungiert jetzt sozusagen nur als Cab. Wenn es jetzt immer noch dumpfig klingt, dann hat der Laney 'nen Hau weg.

Gruß Michel :hat:
 
  • #33
  • #34
Japp, die geht! Ich habe mir mal vor längerer Zeit so eine Strippe gebastelt: Ein altes zweiadriges Netzkabel, noch mit schöner Stoffummantelung, an welchem man Klinkenstecker und -kupplung lötet, fertig.
Brauche ich für Testzwecke ohnehin immer wieder mal.
 
  • #35
Hallo,
kann mir bitte jemand sagen, ob es sich beim Volume um ein Mastervolume handelt das den Effektloop "mitnimmt"?
Mir geht es um die Looperanwendung.
Danke und Grüße
 
  • #36
Hallo, schönes Review,
ich habe mir den Laney auch zum testen bestellt, erster Eindruck: sehr angenehmer Röhrensound, wirklich schöner Crunch und Overdrive, habe ich so bislang noch nicht erlebt. Einziges Manko, ich vermisse ein wenig die klaren Höhen und die Präsenz, bei deinem Soundbeispiel mit der Player Strat klingt der Amp schon sehr crispy, so klingt meiner nicht an einem 1x12" Eminence GA SC64 Cab. Meine Strat klingt von sich aus etwas runder, kehliger und nicht so crisp. Aber hier fehlt mir definitiv die Möglichkeit mehr Höhen reinzudrehen im Vergleich zu meinem Deluxe Reverb.
Was für Speaker hast du denn in deinem Kunz Cab?
 
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  • #37
Hallo, schönes Review,

Was für Speaker hast du denn in deinem Kunz Cab?

Danke schön :)

In meiner Kunz werkelt ein Celestion G12 Century Vintage (V30 Neo) und ein Eminence Cannabis Rex, der für die nötige Wärme und Breite sorgt. Der Century macht halt typisch V30 Hochmitten zwecks Durchsatz. Jedenfalls super Kombi(y)
Ansonsten empfehle ich auch immer gerne einen externen EQ, oder auch einen Treblebooster. Schau zB mal nach dem Laney TI-Boost Tony Iommi. Supergut auch vor diesem Amp!
 
  • #38
Hallo Bluesliebe,
danke für deine schnelle Antwort. Wie ist denn dein Eindruck vom Laney bezüglich der Höhen? Kannst du das bestätigen, dass er eher ziemlich mittenlastig ist und das etwas glitzernde Höhen fehlen? Oder liegt es an meinem Speaker?

Beste Grüße

Uwe

#stelter-guitars auf insta
 
  • #39
Ich bin zwar nicht Bluesliebe, aber ich hatte den Amp ebenfalls und für mich war er auch von den Höhen her unterrepräsentiert. Der Amp funktionierte am besten mit Gain weit auf und dann noch den Boost hinterher, weil der Boost relativ viel Höhen liefert. War mir aber auf Dauer zu unflexibel und harmonierte nicht wirklich mit meinen bevorzugten Pedalen.
 
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  • #40
Nun, der Laney hatte zumindest für mich ausreichend Höhenanteile mit meinen Gitarren und wie wir alle wissen, ist mit der wichtigste Teil im Gesamtsound die Cab/Speaker-Kombination! Bei mir passte das optimal. Aber der Laney ist schon typisch britisch gevoiced - warmer, von Mitten geprägter Sound, der den Gitarrentyp sehr schön widerspiegeln kann. Aber halt völlig anders als zB ein Fender Amp. Wenn man diesen Sound gewohnt ist wird man ihn bei dem Laney nicht finden! Der hat definitiv andere Gene.
Seine Stärke ist mMn der Crunchsound, den man dann mittels Gitarrenvolumepoti sehr schön in den cleanen Bereich regeln kann. Hier ist ein Treblebleed am Poti allerdings sehr vorteilhaft.
 
Grund: Erweiterung
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