Ampman Modern per 4CM an Fender Blues Deluxe

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paderbi
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Hallo,

ich spiele einen Fender Blues Deluxe, der ja bekanntlich im Clean Bereich sehr gut aufgestellt ist. :)

Da ich aber auch gerne Songs aus dem Metal Bereich spiele, bin ich auf der Suche nach einem Upgrade des FBD um die benötigte Verzerrung zu bekommen. Ich hatte mir vor einigen Wochen beim grossen T einen Ampman modern gekauft, der grundsätzlich vor allem im zweiten Kanal (Verzerrung) den Sound liefert, den ich suche. Meine Idee war jetzt den Ampman modern per Vier-Kabel-Methode an den FBD anzuschliessen, damit ich auf dem FBD die entsprechende Verzerrung hinbekomme. Hatte dazu auch schon die KI bemüht, die mir empfahl auf jeden Fall den Line Out des Ampman zu nutzen. Nur, wie schliesse ich das Ganze jetzt an? Der Line Out ist ja auch eine XLR Male Buchse. Ich bräuchte ja dann auch ein Kabel XLR female auf Klinke, oder? Bei Thomann gibt es jetzt aber Kabel die sind asymmetrisch und symmetrisch, was muss es denn jetzt sein?

Kann das Thema Ampman modern an FBD über 4CM überhaupt funktionieren, oder ratet ihr mir zu etwas ganz anderem?

Vielen Dank für eure Ratschläge.

Grüße
Frank
 
Hi - ich kenne die 4-Kabel-Methode, aber den Ampman modern (der ist von H&K, richtig?) nicht.

Habe jetzt mal auf der T-Seite nachgeschaut und es gibt zwei Dinge, die mich stutzig machen:
  1. Leistung: 50 W an 4 Ohm, 25 W an 8 Ohm, 12,5 W an 16 Ohm
  2. einer Ausgangsleistung der integrierten Endstufe von bis zu 50W
Wenn Du über Deinen Fender Blues Deluxe gehen willst, um ihn metal-fähig zu machen, was durchaus funktionieren sollte, brauchst Du kein Effektgerät bzw. keinen Verzerrer, der eine eigene Endstufe hat. Nicht nur, dass das unnötig (und damit auch eine unnötige Geldausgabe) ist, weil der Fender Blues Deluxe ja eine eigene Endstufe hat, es kann auch schädlich sein, weil der Eingang des Fender Blues Deluxe ja gar kein (so stark) verstärktes Signal braucht.

Mein Rat ist, dass Du Dich mal direkt an T wendest und dort mal nachfragst. Möglicherweise gibt es ja auch eine Methode, wie sich Dein FBD und der Ampman gut verbinden lassen und Deine Auswahl macht Sinn. Vielleicht stöberst Du aber auch mal auf dieser Seite von T - da ist eine Auswahl von Verzerrern, die für den Metal-Bereich ausgelegt sind. Wenn es um Alternativen geht, sollte es da Auswahl genug geben.

Herzliche Grüße

x-Riff
 
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Ich habe den AmpMan Modern zu Hause auch auf meinem Board, nutze ihn aber alleinstehend - meist mit Kopfhörer, gelegentlich an einer kleinen Box.
Ich denke, die einfachste Variante, um an dein Ziel zu kommen, ist, vom AmpMan nur den PreAmp zu nutzen und den Fender nur als Lautmacher für den AmpMan. Dafür kannst du die Endstufe des AmpMan umgehen, indem du aus dem Send des AmpMan in den Return des Fender gehst, dann nutzt du bei diesem nur die Endstufe und den Preamp aus dem AmpMan. Effekte, die du im Loop nutzen würdest, könntest du dann zwischen AmpMan und Fender nutzen.
 
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Ampman modern (der ist von H&K, richtig?)
Ja, es ist der Ampman von H&K.

Auf die Idee ihn per 4CM in den FBD zu hängen bin ich auch nur gekommen, weil der Ampman modern bereits vorhanden war und ich so das Equipment verbinden könnte ohne neu investieren zu müssen.
Eine Endstufe ist natürlich eigentlich nicht nötig, aber nun mal vorhanden und ich könnte den Ampman modern auch immer flexibel "abhängen" und als standalone Lösung zu Proben mitnehmen.

Hattest du wegen der Verzerrer bei T einen Link geschickt? Konnte den jetzt nicht finden. Ich hatte mir mal das UAFX Knuckles angesehen, scheue aber die 350 €...

Ich würde halt ungern einfach was verkabeln und dann hinterher merken, dass die Signale etwas im FBD beschädigt haben.

Grüße
Frank
 
Grund: Bezug via Zitat hergestellt
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Moin,
aus dem Send des AmpMan in den Return des Fender gehst
dadurch hast du natürlich keine Vorstufe mehr vom Fender... müsste man ausprobieren, wie es denn klingt, wenn der Ampman Send in den Input des Fender geht...
 
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Ich habe den AmpMan Modern zu Hause auch auf meinem Board, nutze ihn aber alleinstehend - meist mit Kopfhörer, gelegentlich an einer kleinen Box.
Ich denke, die einfachste Variante, um an dein Ziel zu kommen, ist, vom AmpMan nur den PreAmp zu nutzen und den Fender nur als Lautmacher für dem AmpMan. Dafür kannst du die Endstufe des AmpMan umgehen, indem du aus dem Send des AmpMan in den Return des Fender gehst, dann nutzt du bei diesem nur die Endstufe und den Preamp aus dem AmpMan. Effekte, die du im Loop nutzen würdest, könntest du dann zwischen AmpMan und Fender nutzen.
Hallo DarthBela,
diese Möglichkeit könnte man ja relativ einfach ausprobieren. Danke.
Bzgl. des Kopfhörerausgangs war ich etwas enttäuscht, da ich keine guten Ergebnisse im Sound erreicht habe. Vor allem verzerrt klingt das bei mir alles nach Kreissäge aus dem Kopfhörer...
 
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Eventuell kann man beim Ampman Einstellungen für Send/Return zu Instrument oder Line level finden?
 
Moin,

dadurch hast du natürlich keine Vorstufe mehr vom Fender... müsste man ausprobieren, wie es denn klingt, wenn der Ampman Send in den Input des Fender geht...
...wenn ich dann aber clean nur über den FBD spielen möchte also im Prinzip ohne AmpMan müsste ich dann wieder "entkabeln", oder?

Ich sehe gerade der FX Loop dem AmpMan ist schaltbar, also per Fusstaster. Meine Frage hat sich also erledigt.
 
Ja, wie gesagt. Müsste man ausprobieren wie das mir 2 Vorstufen in Reihe klingt... solange Du nicht den Ampman LS Output mit dem Fender verbindest, kann man da ja viel ausprobieren.
Von Fender Send in den Ampman Input und über Send(Ampman) in den Fender Return... ausprobieren, hören....
 
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Eine Endstufe ist natürlich eigentlich nicht nötig, aber nun mal vorhanden und ich könnte den Ampman modern auch immer flexibel "abhängen" und als standalone Lösung zu Proben mitnehmen.
Ich war jetzt davon ausgegangen, dass Du überlegst, den Ampman zurückzuschicken ...
Hier wäre der Link zu der Verzerrer-Auswahl vom T (den link wollte ich posten, hatte es aber vergessen):
https://www.thomann.de/de/search.html?sw=Verzerrer+für+Metal&smcs=71ab27_6685
Da fängt es schon bei 30 € an ... ob es das bringt, kann ich Dir nicht sagen ...

Allerdings bin ich ganz bei @DarthBela
Probier das aus und wenn es Dir taugt, ist das mit Sicherheit die beste Variante. Ich bin durchaus ein Fan davon, zum Üben etwas zu nehmen, was auf moderater Lautstärke funzt und was man im eigenen Zimmer nehmen kann - also sowas wie den Ampman. Habe selbst auch einen H&K und bin damit sehr zufrieden. Denke also, dass Du diese Variante einfach mal ausprobieren solltest - wenn das aus irgendwelchen Gründen Dir nicht taugt, kann man immer noch überlegen ...

x-Riff
 
asymmetrisch und symmetrisch,
also der Line-Out beim Ampman ist symmetrisch!
Ich hatte kürzlich mal in diesem Beitrag gefragt, ob der Ampman-Line-Out hinsichtlich des Ausgangspegels bedenkenlos an ein Pult (oder in meinem Fall an eine Monitorbox) angeschlossen werden kann, weil in den Specs keine Angaben zu Ausgangsleistung (Watt) oder Stromstärke zu finden sind. Die Antwort war sinngemäß: "ja, kein Problem". Meine Monitorbox hat bisher keinen Schaden genommen ;)Der Return-Eingang am FBD sollte wohl ebenfalls mit diesem Line-Out Signal klar kommen.

Die von @DarthBela vorgeschlagene Alternative klappt sicherlich auch gut. Es ist nur die Frage, ob der Sound ohne Verwendung der Ampman-Endstufe noch genauso gut ist.

P.S. ich hatte übrigens große Probleme mit Rauschen bei meinem Ampman Classic, sobald ich dessen Aux-In mit dem Line-Out meines Computers verbunden habe. Ein Masse-Trennfilter in der Leitung hat dann das Problem gelöst, siehe diesen Beitrag und die 3-4 Folgebeiträge.
 
@Blumi_guitar Ist nur eine Frage aus Neugier bzw. Interesse. Ich habe ja auch einen H&K und würde, wenn es sich um eine Monitorbox handelt (die ja nur laut macht - also anders agiert als eine Gitarrenbox, die ja den Klang formt), aus dem Red-Box-Ausgang gehen, weil dieser (wenn auch begrenzte) Gitarrenboxen-Simulationen enthält. So halte ich es auch, wenn ich mit meinem H&K direkt in die PA gehe.
Man mag sich trefflich darüber unterhalten, ob angesichts der Entwicklung von IR die Red-Box jetzt noch state of Art ist - ich persönlich finde sie recht tauglich und die Ergebnisse bei live-Auftritten fand ich persönlich recht überzeugend.

Hast Du das schon mal über die Red-Box ausprobiert und dann verworfen oder hast Du das noch nicht ausprobiert?

x-Riff
 

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