Analoger vs. Digitaler Modeling Preamp -> Aufnahmequalität?

von W.H., 14.09.06.

  1. W.H.

    W.H. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #1
    Guten Tag zusammen.

    Ich bin z.Zt. dabei eine kleinere Produktion durchzuführen bei der auch diverse Gitarrenstimmen eingespielt werden sollen. Es stehen neben dem Audio Interface die zwei im Threadtitel genannten Preamp- Typen (namentlich: Tech21 SansAmp Tri-AC und Vox Tonelab) zur Verfügung; die Frage lautet: Womit komme ich, eurer Einschätzung und / oder Erfahrung nach, zu einem besseren Ergebnis? Der Sansamp ist wie wir alle wissen ein 100% analoger Solid State Preamp, das Tonelab arbeitet digital, allerdings mit einer eingebauten Röhre. Welchen Einfluss diese allerdings auf den Klang in diesem speziellen Fall hat, weiß ich nicht.

    Meinem Logikempfinden nach kann das Tonelab, da es wohl mit einem AD/DA Wandler arbeitet, nicht das gleiche Ergebnis liefern als der 100% analoge Preamp. Der Wandler hat schließlich nur eine begrenzte Auflösung - oder täusche ich mich da? Das Signal muss schlussendlich noch einmal digitalisiert werden, nämlich vom Interface, und ob nach zwei Wandlungen noch viel von dem übrig ist was es ursprünglich war erscheint mir fraglich. Daher würde ich eher den analogen Preamp verwenden. (es befinden sich selbstverständlich keinerlei Effektgeräte o.ä. zwischen Preamp und Interface)

    Was meint ihr?

    MfG summit.
     
  2. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 14.09.06   #2
    Ich würde da nicht nach solchen theoretischen Überlegungen gehen sondern nach dem Hörempfinden.
    Ich kenne beide Geräte, recorde seit einem halben Jahr mit dem Tonelab und bin sehr zufrieden, Stilrichtung Classic Metal, Rock und Blues. Klingt sehr natürlich, zerstört nicht den Eigensound des Instruments und die Dynamik.
     
  3. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #3
    Laut Datenblatt besitzen die A/D-sowie die D/A-Wandler des Vox Tonelab 20 bit Auflösung. Da würde ich mir ehrlich gesagt keine großen Sorgen machen, denn mit 20 bit lassen sich immerhin über eine Millionen Niveaus digital abbilden, was für ein Audiosignal meiner Meinung nach mehr als ausreichend ist (Standard Audio-CDs in 16 bit schaffen "gerade mal" 65536 Niveaus). Klar, man will beim Recording ein möglichst authentisches Signal, aber ob das noch wirklich einen hörbaren Unterschied macht, musst du entscheiden ;) also, fröhliches Testen :great:
     
  4. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 15.09.06   #4
    Die A/D bzw. D/A-Wandlung ist nicht das Problem, da wirst Du wohl auch nahc mehrmaliger Wandlung kaum eienn Unterschied hören (solange die Wandler nicht auf Onboadr-Soundkarten-Niveau sind.) Der Unterscheid besteh ja wenn in der Funktionsqweise, nämlich ob das Modelling digital oder analog passiert. Aber auch da kann man wohl pauschal keine Aussage treffen. Ist dann eher eine Frage für das Gitarrenforum, wo es rein aus Gitarrsiten-Sicht fragt: "Welcher PreAmp klingt besser?"
    Außerdem hat das Tonelab einen digitalen Ausgang. Falls also dein Interface einen digitalen Eingang hat, würdest Du dir die doppelte Wandlung sparen. Aber wie gesagt: Bei einem guten Wandler wirst Du wohl keinen Unterschied zwischen gigitale aufnahme und analoger Aufnahme mit doppelter Wandlung hören.
     
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