Anfänger Umstieg von Western auf E (Equipmentfragen)

E
erfus
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Hallo zusammen,

ich habe nun etwa 1 Jahr Übung auf der Western hinter mir, und bin von meinem Fortschritt grundsätzlich sehr begeistert.
Ich würde gerne weiterhin bei der Western bleiben, und E als zusätzliches Instrument lernen. Glaubt ihr, dass das nach einem Jahr Western zu früh ist?

Grundsätzlich hätte die Anschaffung zwei Gründe
  1. Ich möchte die E als zusätzliches Instrument lernen
  2. Ich möchte die E nutzen, um "allgemeine" Gitarrenskills zu verbessern, da die Western in einer Wohnung beim Üben hin und wieder auch etwas zu laut ist. Beschwert hat sich noch keiner, aber die Begeisterung etwas neues auszuprobieren wurde oft gedämpft durch die Scheu, nicht unbedingt gleich alle Nachbarn mit seinen nicht vorhandenen Fähigkeiten zu beglücken. Mir ist schon bewusst, dass sich eine E völlig anders verhält und spielt als eine Western, aber ich glaube, allgemeine Übung auf einem Saiteninstrument ist immer noch besser als gar keine.
Folgende Kombination hätte ich mir momentan überlegt:
  • Gitarre: Ibanez S512 oder RG421
  • Amp: Fender Mustang GT 40
Beides noch nicht gespielt und noch nicht gehört, Musikhäuser in meiner Nähe haben leider noch mindestens bis 1. Mai zu.

Die Idee bei der Gitarre war, dass ja ein Hummbucker Setup als sehr "allgemein" gilt, selbige Idee war beim Amp. Der GT 40 kann enorm viel, die Reviews waren überzeugend, angebliche Klangprobleme die er am Anfang hatte wurde durch ein Update behoben. Der GT 40 kann viel simulieren, natürlich klingt das alles nicht wie mit den echten Geräten, aber grade als Anfänger kann man da denke ich viel ausprobieren.
Was sagt ihr dazu? Am Anfang wäre es natürlich super, bereits bekannte Stücke die man auf Western spielen kann auch auf E zu spielen, damit man sich nicht an etwas neues gewöhnen muss und gleichzeitig was neues lernen muss.

Musikrichtungstechnisch bin ich eher so im "durchschnittlichen Rock" bishin zu "leichtem Metal" Zuhause. Sprich Green Day, Scorpions, Black Veil Brides, Rise Against aber auch gerne mal R.E.M, Oasis, Die Toten Hosen, ...

Danke!

Gruß
erfus
 
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Hallo erfus

Mit Green Day triffst du voll bei mir ins Schwarze! ;)

Ich würde nicht sagen, dass Humbucker grundsätzlich Allrounder sind. Single Coils haben auch eine Daseinsberechtigung. Wohingegen Humbucker für Rock besser geeignet sind.

Wenn du leise spielen willst, brauchst du ja eigentlich gar keinen Verstärker :p
Ernsthaft! Schau doch mal, ob sich der Lautsprecher abschaltet, wenn du Kopfhörer dran hast.

Ich bin übrigens ähnlich wie du beim Umstieg von Akustik auf Elektrische.
 
Glaubt ihr, dass das nach einem Jahr Western zu früh ist?
Das spielt im Grunde keine Rolle. Das kann man machen wie man will. :)

Ich möchte die E nutzen, um "allgemeine" Gitarrenskills zu verbessern, da die Western in einer Wohnung beim Üben hin und wieder auch etwas zu laut ist.
Ob das so für dich funktioniert, kannst du nur selbst herausfinden.

Diese beiden Instrumente teilen sich zwar Saitenanzahl und Stimmung (sofern man vom Standard-Tuning ausgeht), aber die Spielweise und auch das Material, das gespielt wird, kann schon sehr unterschiedlich sein. Um Basics wie Akkorde und Skalen zu üben, mag es funktionieren, doch letztendlich sollte man die Sachen, die man besser können will, auf dem Instrument üben, zu dem sie gehören. Aber davon abgesehen, macht es sicher Spaß, neben der Akustischen noch eine E-Gitarre zur Verfügung zu haben.

Eine Ibanez mit Humbuckern ist sicher nicht verkehrt. Insbesondere, wenn man vor allem verzerrte Sounds im Rock und Metal spielen möchte. Der Mustang GT 40 wäre vermutlich nicht meine erste Wahl, aber der Verstärker ist preisgünstig, und als Anfänger kann man sicher einige Erfahrungen damit sammeln. Kannst aber mal abwarten, was dir vielleicht noch empfohlen wird.

Am Anfang wäre es natürlich super, bereits bekannte Stücke die man auf Western spielen kann auch auf E zu spielen, damit man sich nicht an etwas neues gewöhnen muss und gleichzeitig was neues lernen muss.
Hängt ein bisschen davon ab, was du bisher mit deiner Akustikgitarre so gemacht hast. Etwas Neues zu lernen auf dem neuen Instrument, wäre wohl mein Ziel. ;)
 
Einach machen, nicht zu sehr rumkopfen.
Ich habs genau anders rum gemacht. Nach einem Jahr E Gitarre eine gebrauchte Akkustik dazu gekauft.
Beides fühlt sich unterschiedlich an, aber die Grundzüge sind die gleichen. Erst wird der Unterschied zwischen den Instrumenten ein bissl "nerven", aber mit der Zeit ist es egal was du in die Hand nimmst und beides läuft. Ich riffe genauso oft aus Spaß auf der Akkustik wie ich auch mal einen Song mal eben auf der E-Gitarre lerne auch wenn ichs nachher auf Akkustik spiele. Vorteil E Gitarre ist, dass ich oft neben dem Fernsehen ohne Verstärker klimpern kann ohne Krise zu riskieren. Wenn du dann die grundsätzlichen Bewegungsabläufe auf der E drauf hast ist das auch gleich auf die Akkustik adaptiert ...

Die beiden Gitarren sind eine gute Wahl und kein Tremolo auf alle Fälle auch. Mit beiden geht alles, die S ist ein Hauch von nichts und mit der RG hättest doch bissl mehr vorm Bauch. Der GT ist ein toller Amp, so ein kleiner Allrounder ist genau richtig um ihn jederzeit mal eben schnell für eine kleine Übungssession anzuschmeisen.
 
Alles klar, danke für eure Kommentare!
Das klingt ja sehr Spot-On!
Dann werde ich mich wohl noch die paar Wochen gedulden müssen bis die Geschäfte wieder aufsperren, und dann werd ich die Kombi mal ausprobieren. Außer es gibt noch bessere Vorschläge für einen Übungs-Amp oder Gitarre! :)

Danke & bis bald mit hoffentlich einer neuen Gitarre :)
 
Gitarren?

Mal nur online gesucht (ohne sie in den Händen zu halten)

Ich würde eine Ibanez SA260 nehmen. Neck Humbucker finde ich etwas unpraktisch.

Oder Yamaha Pacifica 112

Die 512 und die 521 hast du verwechselt oder?

Warum eigentlich so teuer? Eine Gsa60 ist bestimmt auch nicht so schlecht.
 
Die 512 und die 521 hast du verwechselt oder?
Ups - ja hab ich!

Ich würde eine Ibanez SA260 nehmen. Neck Humbucker finde ich etwas unpraktisch.
Danke, schau ich mir auch mal an!

Warum eigentlich so teuer? Eine Gsa60 ist bestimmt auch nicht so schlecht.
Das hat keinen spezifischen Grund. Grundsätzlich hab ich kein Budget-Limit, klar, ich muss jetzt nicht unbedingt einen Kredit dafür aufnehmen, aber ich bin schon bereit für ordentliches Equipment zu investieren. Aus den Akustik-Proben hab ich schon gelernt, dass die streuung und Qualität der Instrumente enorm hoch ist im tieferen Preissegment. Oder ist das bei E eher unkritischer?
 
Aus den Akustik-Proben hab ich schon gelernt, dass die streuung und Qualität der Instrumente enorm hoch ist im tieferen Preissegment. Oder ist das bei E eher unkritischer?
Das kann ich leider nicht mit einer persönlichen Studie belegen ;)
Einige andere haben das aber schon so bestätigt.
Ich frage mich dann allerdings nur, warum sucht man dann nicht länger, um ein bisschen Geld zu sparen? Große Streuung heißt ja, es gibt auch gute.
 
Ich frage mich dann allerdings nur, warum sucht man dann nicht länger, um ein bisschen Geld zu sparen? Große Streuung heißt ja, es gibt auch gute.
Klingt theoretisch ganz gut, ich frage mich nur, wie das in der Praxis aussehen soll. Im Laden vor Ort glaube ich nicht, dass man dem Kunden noch 10 weitere gleiche Gitarren aus den Kartons zieht, wenn bereits eine in der Ausstellung ist. Und 10 Gitarren zu bestellen, um 9 zurückzuschicken, wäre auch nicht meine Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht sowas nicht bei Session, Musicstore und Co.?
 
Wohl kaum...
Der Trick ist eher, alle Gitarren in der Preisklasse, die in der Ausstellung sind, anzuspielen und zu vergleichen. Wenn da eine besonders gut ist, nimmt man (wenn sie überhaupt ins Beuteschema passt) genau die und nicht eine aus dem Lager.
Klar kann man die angespielte vielleicht noch mit einer aus dem Lager vergleichen, aber bestimmt keine 10 :D
Wenn man sich schon ganz gut auskennt - also früher schon öfter verglichen hat und auch schon mal eine echt gute Gitarre gehört hat (!) - kann man natürlich auch bei einer bestellten Gitarre (oder der einen im Laden) hören, ob sie gut ist oder eher eine "Gurke".
Das dürfte für Anfänger/Umsteiger aber schwierig sein ;)
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... dass die streuung und Qualität der Instrumente enorm hoch ist im tieferen Preissegment. Oder ist das bei E eher unkritischer?
Nee, das ist da eher das Gleiche ;)
Wobei du mit deinen ausgewählten schon in dem Bereich bist, wo die Qualität relativ konsistent ist.
Mit der vorgeschlagenen SA260 allerdings auch. Vorteil wäre, dass sie Single Coils und Humbucker hat, also vielseitig ist - das ist allerdings für deine Musikbeispiele gar nicht nötig. Das Tremolo wäre für mich ein weiterer Vorteil - kann aber natürlich ein Nachteil sein, wenn man eh keins will, denn das Saitenaufziehen und erste Stimmen nervt dann nur... Und wenn man´s falsch macht überhaupt das Stimmen :D
Glaubt ihr, dass das nach einem Jahr Western zu früh ist?
Natürlich nicht! Du wirst schnell merken, dass das eine andere Spielweise nahelegt und du somit ein "anderes" Instrument lernst - obwohl du alles, was du schon kannst, komplett gebrauchen kannst :)
 
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Ich hatte auch nicht angedacht 10x das gleiche Modell zu testen, sondern 10 unterschiedliche in der gleichen Preisklasse. Oder meinetwegen auch 3, bevor ich gleich darauf festgenommen werde. Die Idee mit 10x der gleichen hatte ein anderer User in meiner Anregung nur rein interpretiert.
 
Oh, das tut mir leid. :) Selbstverständlich steht es jedem frei, sämtliche Gitarren einer günstigen Preisklasse in der Ausstellung probezuspielen. Das bedarf doch keiner speziellen Fragestellung.
 
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Ich hatte auch nicht angedacht 10x das gleiche Modell zu testen, sondern 10 unterschiedliche in der gleichen Preisklasse.
Ja, das macht schon Sinn! Da hatte ich dich wohl falsch verstanden :prost:
 
Erfahrungsgemäß sollte man mit einer E-Gitarre sehr gut klar kommen, wenn man vorher nur auf einer Westerngitarre gespielt hat. Diese ganzen Anfänger-Wehwehchen hat man dann zb überhaupt nicht mehr, bzw. ist man dann schon ziemlich abgehärtet weil die meisten Western-Gitarren etwas schwerer bzw. unkomfortabler zu spielen sind als E-Gitarren. Ich hatte auch nur Unterricht auf einer Western-Gitarre, und immer wenn ich dann mal eine E-Gitarre in der Hand hatte, hat sich das schon fast etwas spielzeugmäßig angefühlt :D Normalerweise braucht man bei E-Gitarren weniger Druck um klar zu spielen, und E-Gitarren sind durch den flachen Korpus viel ergonomischer bzw eher an den Körper angepasst als Akustik-Gitarren. Deshalb kann ich mir kaum vorstellen dass ein Wechsel große Probleme machen wird, höchstens weil es anfangs vielleicht etwas ungewohnt ist, so eine flache Gitarre zu halten, und nicht so eine im Vergleich geschätzt 3 mal so dicke Western-Gitarre.

Zum leise üben sind E-Gitarren auch perfekt, damit kann man auch ohne schlechtes Gewissen nachts um 3 Uhr üben. Bei den Übungsamps mag ich die Yamaha THR Reihe sehr gerne, da ist auch ein Audio-Interface drin und damit kann man auch sehr gut seine Western-Gitarre verstärken bzw aufnehmen, weil es da auch extra einen Modus für Akustik-Gitarren gibt, nebenbei kann man die auch als Bass-Verstärker benutzen.
 
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Ich spiele mittlerweile seit ca. 25 Jahren Gitarre (nur hobbymäßig). Die ersten ca. 2 Jahre hatte ich nur eine klassische, dann auf Westerngitarren. Ich spiele fast ausschließlich Fingerstyle.
Bis vor ungefähr einem Jahr hab' ich eigentlich nie das Verlangen gehabt, auch E-Gitarre zu probieren, weil ich dachte, Fingerstyle ist nix für E-Gitarre. Dann hab' ich mir gedacht, warum eigentlich nicht? Das mal auf E-Gitarre zu probieren, ist mal was Anderes, erweitert den Horizont und die Skills.
Ich hab' mir dann tatsächlich auch eine E-Gitarre zugelegt, auf der ich dann anfänglich meine gewohnten Sachen einfach genauso wie auf der Western gespielt habe. Das war zunächst mal ungewohnt wegen des viel dünneren Korpus, den dünneren Drähten und dem ungewohnt engen Saitenabstand (meine Western, auf der ich hauptsächlich spiele, hat 48er Sattelbreite). Aber dann wollte ich doch tiefer in die E-Gitarren spielweise einsteigen, hab' mir ein Lehrbuch für Anfänger(!) gekauft.
Ich hab' dann schnell gemerkt, was die E-Gitarre anbelangt, stehe ich, trotz über 20 Jahren Fingerstyle, noch ziemlich am Anfang. Ist halt doch ne ganz andere Spielweise. Aber ich freue mich drauf, hier hoffentlich auch nach und nach meine Fähigkeiten zu verbessern.
 
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Falls das für manche eine Option ist, es gibt auch Gitarren mit breiterem Sattel.

Godin hat öfters welche mit um die 44mm, die hier hatte ich letztes Jahr kurz in der Hand. Hab sie gleich wieder weggelegt wie ich den Preis gesehen habe. Wollte nicht das sie mir zu gut gefällt ...
https://www.thomann.de/at/godin_summit_classic_havana_brown.htm

Und Warmoth hat sogar 44,4er Hälse wenn man selber zusammenschrauben möchte. Ich glaube die Preise sind hier auch wieder ein bissl gesunken.
 
Das war zunächst mal ungewohnt wegen des viel dünneren Korpus, den dünneren Drähten und dem ungewohnt engen Saitenabstand (meine Western, auf der ich hauptsächlich spiele, hat 48er Sattelbreite).
Ok das hab ich ganz vergessen, das ist schon ein ziemlich krasser Unterschied. Meine Westerngitarre hat nur ein gering weiteres Griffbrett als meine E-Gitarren, aber es fühlt sich doch schon um einiges schmaler und ungewohnt an, wenn ich längere Zeit nur Western spielte und dann wieder auf der E-Gitarre rumdudle :D Bei Fingerstyle merkt man den Unterschied in der Breite wahrscheinlich sogar noch mehr als nur mit Plek, weil bei Fingerstyle breitere Griffbrette für mein Empfinden etwas angenehmer sind.
Ich hab' dann schnell gemerkt, was die E-Gitarre anbelangt, stehe ich, trotz über 20 Jahren Fingerstyle, noch ziemlich am Anfang. Ist halt doch ne ganz andere Spielweise.
Da hast du wahrscheinlich recht, ich kenne mich mit Akustikgitarre nicht so gut aus, aber ich kann mir vorstellen dass Hammer-Ons oder Pull-Offs, oder Palm-Muting da nicht so oft verwendet werden, als bei E-Gitarren. Oder welche Spielweisen fandest du denn am unterschiedlichsten bei der E-Gitarre, das finde ich irgendwie sehr interessant.

Mir sind die Unterschiede nie so aufgefallen, weil ich zwar Unterricht auf der Westerngitarre hatte, aber immer mal wieder alle paar Tage auf einer E-Gitarre gespielt habe. Oft habe ich das auch so gemacht, dass ich halt den Unterricht auf der Western hatte, aber die ersten neuen Sachen die ich lernen sollte dann erstmal auf der E-Gitarre geübt habe die erste halbe Woche, weil es einfach nicht so anstrengend war und nicht so weh tat teilweise :D

Und deine Aussage bekräftigt ja auch eher, dass man, wenn man Bock auf E-Gitarre hat, es nicht schadet auch recht früh anzufangen.

Den Unterschied zwischen E-Gitarre und Klassik-Gitarre finde ich aber btw schon ziemlich krass. Habe mir letztes Jahr eine Klassik-Gitarre gekauft, weil ich gerne etwas Flamenco und Bossa Nova lernen wollte, und da ist das Griffbrett gefühlt irgendwie doppelt so breit wie das der E-Gitarre, und es fühlt sich generell sehr anders an.... Es gibt ja immer noch Leute die der Meinung sind, dass man als erstes mit einer Klassik-Gitarre anfangen soll, bevor man zu E oder Western wechselt. Nach meinen Erfahrungen ergibt dieser Tipp keinen Sinn, weil es schon extrem anders ist, z.B. auch weil man bei E-Gitarren recht schnell in den höheren Lagen spielen muss bzw. möchte und das echt für mein Empfinden unvergleichbar ist.
 
Es gibt ja immer noch Leute die der Meinung sind, dass man als erstes mit einer Klassik-Gitarre anfangen soll, bevor man zu E oder Western wechselt. Nach meinen Erfahrungen ergibt dieser Tipp keinen Sinn

..., z.B. auch weil man bei E-Gitarren recht schnell in den höheren Lagen spielen muss bzw. möchte

Also ich spiele jetzt fast 6 Monate elektrische, nachdem ich vorher 2 Jahre aktiv Akustik gespielt habe. Ich fühle mich bislang nicht zu den hohen Lagen hingezogen und auch nicht gedrängt von irgendwelchen Einflüssen bspw Songs die das verlangen würden.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Da hast du wahrscheinlich recht, ich kenne mich mit Akustikgitarre nicht so gut aus, aber ich kann mir vorstellen dass Hammer-Ons oder Pull-Offs, oder Palm-Muting da nicht so oft verwendet werden, als bei E-Gitarren. Oder welche Spielweisen fandest du denn am unterschiedlichsten bei der E-Gitarre, das finde ich irgendwie sehr interessant.

Das würde mich auch sehr interessieren. Aus eigener Sicht finde ich die Solo Passagen natürlich jetzt auf dem schmalen Hals viel angenehmer. Auf der Akustik gehen Fingerstyles besser, aber Solos möchte ich nicht darauf.
 
Also ich spiele jetzt fast 6 Monate elektrische, nachdem ich vorher 2 Jahre aktiv Akustik gespielt habe. Ich fühle mich bislang nicht zu den hohen Lagen hingezogen und auch nicht gedrängt von irgendwelchen Einflüssen bspw Songs die das verlangen würden.
Hmm naja ich dachte halt, wenn man mit dem E-Gitarre spielen anfängt, möchte man vielleicht möglichst bald irgendwelchen Helden nacheifern, und viele Solos (oder Soli?) spielen sich auch sehr stark auf den eher höheren Lagen ab. Zumindest wars bei mir so, dass sich recht viel auf dem 16ten-20 Bund abgespielt hat, und das fühlt sich bei ner Klassikgitarre einfach alles extrem anders an, ich glaube auch in den höheren Lagen kann man da auch nur spielen wenn man wirklich die klassische sitzhaltung einnimmt ect.. Bei E-Gitarren wo man oft auch im stehen spielen möchte oder eigentlich generell fühlt sich das für mich schon irgendwie krass anders an. Aber wenn man keine Lieblingssongs hat die das verlangen könnte das natürlich anders aussehen.
 

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