Anfängerfrage zu Skalen

von Caeso2010, 27.03.20.

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  1. Caeso2010

    Caeso2010 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.20   #1
    Hallo,

    ich habe eine Frag zu Skalen.

    C ionisch ist ja C-dur: c,d,e,f,g,a,h oder 1,2,3,4,5,6,7 Stufe
    C aeolisch ist ja C-moll: c,d,es,f,g,as,b oder 1,2,b3,4,5,b6,b7

    d.h. ich kann aeolisch immer bilden indem ich die 3,6,7 Stufe um einen Halbton erniedrige, richtig?

    Damit müssten sich alle Modies wie folgt bilden lassen:

    lydian, (1, 2, 3,#4, 5, 6, 7)
    ionian, (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7)
    mixolydian, (1, 2, 3, 4, 5, 6,b7)
    dorian, (1, 2,b3, 4, 5, 6,b7)
    aeolian, (1, 2,b3, 4, 5,b6,b7)
    phrygian, (1,b2,b3, 4, 5,b6,b7)
    locrian, (1,b2,b3, 4,b5,b6,b7)

    Wenn ich nun eine andere Tonart nehme z.B. G-dur, dann ist dort ja ein bereits ein fis enthalten bei ionisch.

    Schreibt man dann da dann g,a,h,c,d,e,fis -> 1,2,3,4,5,6,#7 für G-ionisch und 1,2,b3,4,5,b6,7 für g-aeolisch?

    oder

    Schreibt man dann da dann g,a,h,c,d,e,fis -> 1,2,3,4,5,6,7 für G-ionisch und 1,2,b3,4,5,b6,b7 für g-aeolisch und
    man muss das Vorzeichen der Tonart noch zusätzlich berücksichtigen?

    Grüße,

    Gerald
     
  2. Theo Sexton

    Theo Sexton Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.20   #2
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  3. Caeso2010

    Caeso2010 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.20   #3
    Hallo,

    danke schon mal.

    "Die Modi besitzen zudem noch eine weitere, von der Grundnote unabhängige, Schreibweise, welche auf der Durchnummerierung der Töne basiert. Die Noten werden, anhand ihrer relativen Position zur entsprechenden Note im ionischen Modus, mit vorangestelltem ♭ oder ♯ bezeichnet."

    Das würde ich dann so interpretieren, dass "g,a,h,c,d,e,fis -> 1,2,3,4,5,6,7" für G-ionisch gilt, da ja die "relativen Position zur entsprechenden Note im ionischen Modus" gilt.

    Grüße,

    Gerald
     
  4. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.03.20   #4
    Nein, diese Stufenschreibweise ist unabhängig von der Tonart. Es reicht, wenn man vornedran G-Dur schreibt. Mit den normalen Zahlen sind immer die großen und reinen Intervalle gemeint:
    große Sekunde, große Terz, reine Quarte, reine Quinte, große Sexte, große Septime. Kleine Intervalle werden mit b gekennzeichet, übermäßge mit #.

    G-Dur: (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7)
    G-phrygisch: (1, b2, b3, 4, 5, b6, b7)
    G-lydisch: (1, 2, 3, #4, 5, 6, 7)
    G-lokrisch: (1, b2, b3, 4, b5, b6, b7)
    G-lydisch augmented: (1, 2, 3, #4, #5, 6, 7)
    etc.

    Viele Grüße,
    McCoy
     
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  5. Caeso2010

    Caeso2010 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.20   #5
    Supi, danke! Dann hab ich das jetzt verstanden.
     
  6. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.03.20   #6
    quatsch....

    sehr gut erkannt, kleiner Zusatztipp.... Wenn du jetzt bei Lokrisch den Grunton einen Halbton erniedrist hast du wieder lydisch aber einen Halton tiefer, dann kannst wieder "oben" anfangen in dieser Abfolge....

    grüße B.B.
     
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