AnfängerTrompete!help!

von jeremy700, 11.10.06.

  1. jeremy700

    jeremy700 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #1
    Bin interessiert mit Trompete anzufangen, was wäre ne gute trompete für den Anfang und nehme ich eine in B oder C?? Brauch ich was bestimmtes wenn ich später punk ska Richtung spielen will? wie lange braucht man etwa einigermassen spielen zu koennen?
     
  2. joe-gando

    joe-gando Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.10.06   #2
    gute trompete fürn anfang: siehe musik-service:great:

    b oder c: wenn du nicht grad der posaunenchor-drücker werden willst, bist du mit ner b gut angezogen.

    Was bestimmtes braucht man eigentlich nicht für Funk

    Dauer bis man einigermaßen spielen kann: 1-10 Jahre:rolleyes:
     
  3. corke

    corke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.06   #3
    also du solltest auf jedne fall eine b-trompete nehmen. zu empfehlen sind schülermodelle von yamaha. ja bist du in dem bereich ska und punk spielen kannst werden wohl so 2-3 jahre zeit vergehen je nachdem wie begabt du bist und iwe viel zeit du fürs üben verwendest

    mfg
    bene
     
  4. jeremy700

    jeremy700 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.06   #4
    bin echt scharf drauf mit trompete anzufangen, aber wie ihr mir sagt 1-10 jahre oder 2-3 ist echt viel! ich bin nicht unbegabt spiel auch gittare und bass, wie lange habt ihr denn gebraucht um einigermassen zu spielen?
     
  5. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.10.06   #5
    B ist klassisch. Nicht nur im Orchester.

    Ansonsten isses wohl egal, denn im Rockpop-Bereich spielt man ja meist in Tonarten, für die sowohl B als auch C nicht unbedingt die beste Ausgangsbasis sind. Ne A oder E Trompete wär da praktischer :D

    Ich würde eine mit Pumpventilen kaufen, keine mit Drehventilen. Die mit Pumpventilen kann man einhändig spielen. Da hat man die andere frei, um evtl. noch nen Wah-Dämpfer o.ä. zu bedienen ;)

    Ich hab jahrelang eine sehr gute Trompete (2000 Euro-Modell) mit Drehventilen gespielt, und bin dann umgestiegen auf ein einfaches Yamaha-Modell (aus der YTR-Reihe) mit Pumpventilen. Habs nicht bereut. Ist auch klanglich ein nettes Teil, kann Yamaha da nur empfehlen. Nicht unbedingt die typische Philharmonie-Trompete ;), aber anständige Teile.

    Einfache Melodien, die nicht zu hoch gehen, kann man recht schnell erlernen. Hauptsache, der Ansatz passt.

    In den höheren Lagen wirds dann happig. V.a. brauchts da kontinuierliches Training, ansonsten spielt man mit zuviel Druck. Und ist nach 5 Minuten tot.

    Kommt auch drauf an, ob Solopassagen (da hört man jeden Giekser, jedes Rauschen, jeden Wackler) oder eher so im Hintergund im Klanggefüge.
     
  6. Ampel

    Ampel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.06   #6
    Hmm...also...Pumpenventil ist auf jeden Fall schonmal besser zum Anfangen und eine B-Trompete ist auf jeden Fall sinnvoller als C, da man außer im Posaunenchor eigentlich immer in B spielt, soweit ich weiß.
    Was die Zeit-Frage angeht: Musikalische Begabung alleine reicht leider nicht aus, da man seinen Ansatz wirklich trainieren muss, um höher hinaus zu kommen (wie Ray schon meinte). Ansonsten drückt man sich die Lippe kaputt :)
    Sonst schau doch mal, ob du dir irgendwo mal eine Trompete ausleihen kannst, um ein wenig zu probieren (Manche Posaunenchöre machen sowas schonmal, oder vielleicht auch eine nette Musikschule :) )
     
  7. oggimatt

    oggimatt HCA Posaune HCA

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    Erstellt: 18.10.06   #7
    Tach auch, die Tips vorher sind alle gut. Ich kann Dir allerdings nur raten, Dir einen guten, einen wirklich guten Trompetenlehrer zu suchen, der Dir seine Kunst auch vermitteln kann. Das wäre schonmal die halbe Miete. Der Profimusiker kostet zwar richtig viel Geld, macht aber nix, lohnt sich. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Der bringt Dir dann richtiges Atmen, gute Stütze und Ansatz bei. Wenn Du übst. Desweiteren hilft er Dir auch bei der Auswahl der Trompete. Von den billigen Chinatröten kann ich nur abraten, die intonieren zu schlecht. Von der Firma kriege ich zwar kein Geld, aber Yamaha-Instrumente haben meist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Falls Dein Lehrer Dir eine gebrauchte andere Trompete vermitteln, auch gut. Die Kohle für die Trompete ist nicht das eigentliche Problem, Du mußt Dir den Lehrer halt auch leisten können. Musikschulen sind relativ günstig, bei Privatunterricht musst Du schonmal 40-50 Euro pro Stunde berappen. Und weil Du möglichst schnell Ska mit 'ner Band spielen willst, müsstest Du auch regelmäßig üben. Ich meine hier täglich mindestens eine Stunde, am Anfang vielleicht etwas weniger, weil Du Dich an die Tröte noch gewöhnen musst. Mit etwas Talent wäre das dann die andere Hälfte der Miete. Von autodidaktischem Rumgemache und -getröte kann ich nur abraten. Das kann zwar in Ausnahmefällen funktionieren, geht aber meist in die Hose. Außerdem willst Du ja eventuell auch lernen zu improvisieren, auch da ist ein Profimusiker hilfreich. So, hoffentlich habe ich Dich nicht zu sehr geschockt, aber alle Ratschläge kommen aus eigener leidvoller Erfahrung. Ich habe jetzt einen Lehrer, der mich weiterbringt, im Rahmen meiner Möglichkeiten als Amateurmusiker. Bis denne, viel Erfolg bei Deinem Vorhaben Matt
     
  8. dirk

    dirk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.06   #8
    Die B-Trompete ist die normale. Im Posaunenchor oder Militärkapelle (jedenfalls war es früher mal so) lernte man nur andere Notennamen. Der 1. Naturton ist klingend Bb - wurde aber C genannt.
    Andere Trompeten (in C, D, Eb, A oder hoch Bb) sind etwas für Spezialisten in der klassischen Musik, z.B. Barockmusik.
     
  9. Ampel

    Ampel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #9
    genau :)
     
  10. corke

    corke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.06   #10
    also ich spiele seit mittlerweile 6 1/2 jahren und bin seit 3 jahren im bereich jazz unterwegs. aber im ska solltest du unbedingt viele techniken aus dem jazz bereich verwenden da sich einige sahcen doch recht gut übernehmen lassen. aber: du musst auf jeden fall mit einer klassischen ausbildung anfangen, weil da sehr viele grundsätzliche sachen vermittelt werden. zur höhe kann ich nur sagen: ich bin lead-trompeter in 2 bigbands und in meiner funk band und ich muss hoch bis zum g3 klingend f3 und bis man da hinkommt vergeht seine zeit. ich hab dafür ein jahr gebraucht bis der ton einigermaßen brauchbar wurde und ich den auch noch anch einer stunde spielen konnte. das problem dabei ist nicht eine bestimmte technik zu finden mit der man die töne trifft sondern muskeln aufzubauen die diese hohen töne fördern und erleichtern zu spielen und das dauert halt seine zeit
     
  11. medelkore

    medelkore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #11
    je nach motivation kannste auch nach einem jahr schon was spielen....aber bis deine Mundmuskulatur usw ausgebildet sind und deine Töne schön und klar klingen,dauert es schon ein paar Jahre,ob mit oder ohne Talent.....aber zumindest jeden Tag ne halbe Stunde spielen,dass dein Ansatz nie verloren geht,sonst muss man immer ne Stufe zurück,wenn man ne zu lange Pause gemacht hat.
    Hab selber auch Pause gemacht(2-3Jahre) und muss immer noch mich lange warm spielen,um höhere Töne klar zu spielen.....

    aber wer musik liebt,kann die wartezeit auf sich nehmen,gell...

    viel erfolg
     
  12. DrummerinMR

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    Erstellt: 02.11.06   #12
    versuch in ein blasorchester zu kommen, dort kann man günstigen unterricht erlangen und, in meinem zumindest, für die erste zeit ein leihinstrument.
    Wenn du dann merkst, dass das ganze doch nichts für dich ist kannst du es einfach zurückgeben und du hast keine großen unkosten ausser die leihgebür (10 euro im monat) habt.
    Die anfangszeit wird schwer, ich hatte damals sogar noch ne zahnspange, *autsch* aber ich hab durchgehalten und spiele nun seit gut 13 jahren die 2. Stimme ;)
    gerne benutze ich dafür auch noch meine 2. Trompete, welche von der Firma AMATI stammt, sie hat eine sehr leichte ansprache, komme mit ihr eigentlich sogar besser klar als mit meiner Getzen die ich mir vor rund 4 jahren gekauft habe ;) (aus der Capri Serie, hat 800 euro gekostet)

    wenn du fleißig bist kannst du in 2-3 jahren echt gut spielen, eine portion talent gehört natürlich dabei.
    Ich kenne allerdings auch leute die nach 5 jahren noch nicht über 1 oktave hinauskommen :D

    das mit der pause: stimmt :)
    ich hab mich seit 2 jahren vor allem aufs drumming verlegt und spiele selten trompete, nach 1 std merk ich schon dass es langsam hart wird mitm ansatz.
    täglich 10-20min reichen eigentlich um den ansatz fit zu halten.
     
  13. BrassMachine

    BrassMachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.06   #13
    Also, auf die Frage B oder C Trompete würde ich eindeutig mit B antworten. B ist eigentlich das gängigste und die meisten guten Trompetenschulen sind auch für B instrumente geschrieben. Ich hab auch mit einer B-Trompete angefangen, da ich aber inzwischen auch in Ensembles mitspiele, die sowohl B als auch C spielen, hab ich mir vor einigen Jahren auch die C Spielweise angelernt und ich muss sagen, dass dies eigentlich kein Problem war. Das bedeutet, ich spiele auf meiner B-Trompete sowohl c als auch b.
    Welche Trompete soll man als Anfänger verwenden? Also aus eigener Erfahrung kann ich ebenfalls zu einer günstigen YAMAHA Trompete raten, da diese meist, selbst in den günstigen Preisstufen doch von der Ansprache und vor allem der Intonation her sehr gut sind. (Neupreis vielleicht bis höchstens 700 Euro) Jedoch kannste dir auch ein günstiges gebrauchtes Instrument zulegen. Am Besten wäre es, wenn du jemanden kennst, der schon etwas mehr Erfahrungen mit Trompeten hat und auch spielen kann, der dich ein Bisschen beim Kauf berät und das Instrument auch mal anspielen kann.
    Ansonsten viel Erfolg
     
  14. BrassMachine

    BrassMachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.06   #14
    Naja, was heißt Spezialisten??? Wenn du c-spielen willst, dann kannst du theoretisch mit einer c-trompete als b-spieler mit den selben Griffen wie bekannt in c spielen. Außerdem eignet sich die c-Trompete für einige Stücke und Musikarten sehr gut. Vom Klang her ist sie doch auch etwas feierlicher, oder auch Brassiger. Find ich zumindest. Außerdem sind sie nicht nur was für Klassiker!!! Es gibt sogar auch c-Trompeten, die für Jazz und co extra hergestellt sind. Militärkapellen spielen meistens auch in b, glaub ich zumindest. Im Posaunenchor spielt man in c. Aber die meisten Leute dennoch mit b-Instrumenten. Hab vor kurzem eine c-Tuba gehört. Ich weiß nicht mehr von welchem Hersteller, aber ich hab noch nie einen so schönen Tubaklang gehört.
    Aber für den Anfang b!
     
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