Angst um mein FloydRose: Mach ich es kaputt?

von Para-Dox, 25.04.07.

  1. Para-Dox

    Para-Dox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.07   #1
    Hi zusammen

    Also kurz die Vorgeschichte:
    Ich wollte schon immer eine Gitte mit Floyd Rose. Am Montag war es dann sowit. per Vorbeilaufen habe ich ein Hammer Angebot für eine Ibanez EDR 470 EX entdeckt --> Die Gitarren wurde bis 04 hergestellt und sind aus der Ergodyne-Serie, was bedeutet, dass der Body aus Luthide ist, eine Masse mit holzähnlichen Schwinungseigenschaften.

    Naja, das soll kein Review werden (das folgt noch), also weiter:
    Die letzten Gitarren mussten aus dem Lager und so habe ich die Gitarre für EUR 330 anstatt EUR 649 erhalten :) (Edge Pro 2, Double Locking, 2 EMG HZ, 1 EMG SC, Wizzard 2 Neck...)

    Aufgrund dieser Umstände, war die Gitarre frisch aus dem Karton und nicht eingestellt. Also dachte ich mir, mache ich das alleine! Spiele jetzt seit 2 Jahren Gitarre und habe noch nie eine eingestellt.
    Das ging auch alles soweit gut, nur habe ich die letzten Tage viel rumprobiert

    Saiten:
    Auf der alten Gitarre --> 0.10-.052 Elixier
    Standarf auf der Neuen --> 0.09-0.42 D'Addario

    Am Montag (als ich sie gekauft habe) habe ich dann 0.10-0.52 GHS draufgezogen und das Floyd, sowie Intonation eingestellt, da ich mir nun die harten Saiten gewohnt bin und das gerne hab :D
    Am Dienstag zeigte ich sie dem befreundeten Gitarrenbauer, der mir sagte, dass ich
    1. mit soviel Druck, die beide Metallstangen die das Floyd halten ,verziehe
    2. 5 Federn nicht gesund sind fürs Floyd (ich musste 5 reintun, da das Floyd sonst nicht in die waagrechte kam).

    Gut. Also bin ich heute Ernie Ball Slinky 0.10-0.46 Saiten holen gegangen und habe die draufgezogen. Das passt mir aber nicht, da:
    1. nur die Hybriden Sets genug Bass haben für mich, so ein 0.10-0.46 Set ist mir zu Mittenlastig
    2. Spielen wir dann in der Band Drop-D Flat, da sin die Saiten dann viel zu weich.

    Heute abend hab ich dann wieder ein 0.10-0.52 Set draufgetan und 5 Federn rein. Die sind super schön bassig, und das Bandtuning funzt auch. Natürlich habe ich die Intonation wieder neu eingestellt.
    Da ich selbst aber immer in E und beim Lehrer auch in E spiele, habe ich jetzt Angst, dass sich diese Metallstäbe verziehen, rsp. durch den hohen Zug etwas am Floyd Rose kaputt geht.

    Könnt ihr mir da irgendwie weiterhelfen?

    Achja, wegen dem Umtunen müsst ihr euch keine Sorgen machen. Selbst mit dem Edge Pro 2 Floyd habe ich das Tuning innert 10 Minuten geändert und das Floyd wieder richtig eingestellt.

    Oder mache ich das Floyd auch kaputt, wenn ich oft dran herumschraube? Also die Locking Nuts oft aufmache und unten die Kralle weiter rein oder rausdrehe?

    Bitte helft mir. Diese Gitarre ist ein riesen Sahnestück. Hab mich wirklich verliebt.

    Gruss
     
  2. spa

    spa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.07   #2
    Naja son Floyd ist ja irgendwo ein Verschleißteil ich denke bei den tourenden Gitarristen wie Vai usw, wird sowas desöfteren ausgetauscht, ich denke nict dass das Rumgeschraube die Lebendauer deines Floyd jetzt von 10 auf 3 Jahre heruntersetzen wird oder so...und es gibt wohl viele die so dicke Saiten draufhaben, ergo auch 5 Federn drin und das klappt ja auch, die Frage ist nur, ob das Material des Korpus dem hohen Saitenzug standhält...ich weiß ja nicht wie sich das Material verhält, also ob sich vllt die Bolzen des Floyd dann nach vorne verziehen und ausleiern, aber sonst...ich denke nur, wenn du es einmal eingestellt hast, solltest du es auch so lassen und dann deine 2. Gitarre nehemn um Droptunings zu mache etc...
     
  3. JoeCoo

    JoeCoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.07   #3
    ich würds genau anderherum machen. also die alte klampfe zum unterricht nehmen und auf e stimmen und die neue auf dem band tunig lassen. weil mit der band wirste auf der bühne stehen und willst da das schöne spielgefühl der neuen klampfe haben.

    wenn 5 federn rein müssen und die kralle auf anschlag ist muss es wohl so sein. führt kein weg dran vorbei. zu häufiges rumschrauben würde ich versuchen zu vermeiden. auch schrauben sind verschleißteile und wenn man die dauernt auf und zu macht nutzen die sich ab. also bei floyd ist es zu bevorzugen wirklich nur ein tuning zu haben.

    noch eine idee ist ein kapodaster. also drop kriegt man ja mit den feintunern am floyd hin. dann einfach ein kapo in den entsprechenden bund und du bist für den unterricht fit.
     
  4. Para-Dox

    Para-Dox Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.07   #4
    Hallo und danke für die Antworten.

    2 Probleme

    1: Genau von diesen Bolzen spreche ich, wenn die dann in den Korpus drücken, ist das ja nicht gesund, oder? Ich hab wirklich Angst, dass mein neues Schätzchen kaputt geht.

    2. Genau ums Spielgefühl gehts ja. Die neue Klampfe hat nen Wizzard 2 Neck, die Alte nen Gbiraltar. Das sind Welten. Und ich hasse das Spielgefühl auf der Alten und habe den Wizzard Hals lieben gelernt.
    Nun, da ich vlt 80% der Zeit zuhause spiele (E und Drop-D) und nur 20% mit der Band (Drop-D-Flat), möchte ich natürlich nicht die Mehrheit der Zeit auf einer Gitarre spielen, die mir nicht liegt. Gleichzeitig soll aber genau auf der Bühne das beste rausgeholt werden können.

    Gruss
     
  5. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.07   #5
    Wegen den Bolzen:
    Es gibt schließlich auch Baritons und 7-Saiter mit Floyd, die haben wohl genausoviel oder noch mehr Zug. Und Stoptails sind doch auch nur mit 2 Schrauben in den Korpus geschraubt, von daher dürftest du nirgends solche Saiten draufpacken.
    Und warum viele Federn schlecht sein sollen, versteh ich nicht...
     
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