Anti-Brummer=Töne-Treffen-Lernen mit App?!


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riccc
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Es gibt ja einige Apps zum Singenlernen, aber ich habe noch keine gefunden, die für "Brummer", d. h. das Töne-richtig-nachsingen geeignet wäre.
Gibt es (möglichst kostenlose) Apps, die möglichst auch für Schüler geeignet sind und z. B. einfach Dauertöne vorspielen, die es nachzusingen gilt.
Und dann graphisch anzeigen, wie weit das eigene Singen vom richtigen Ton noch entfernt ist, sodass der Schüler optisch wahrnimmt, wie er durch "trial and error" dem richtigen Ton nahekommt.
Schon vor dem PC-Zeitalter konnten so Taube sprechen lernen.
Falls es noch keine App gibt, wäre das doch ein Riesenmarkt für die so vielen Kinder und Erwachsenen, die noch nicht die Töne richtig nachsingen/treffen können!
 
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riccc
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Hallo Vali, bei den von Dir bezeichneten Apps kann ich eben die von mir beschriebene Funktion nicht finden!
Wieviele Millionen Deutsche können keine Töne richtig nachsingen: 20 oder 40 oder 60 Millionen?
Das wäre doch weltweit ein Riesenmarkt und diese App sollte doch für Fachleute leicht zu programmieren sein!
 
drowo
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Was du suchst nennt sich Gehörbildung. Earmaster z.B. kann man absolut empfehlen. Es ist nicht Kostenlos, aber das Einsteigerbundle für 6 Euro dürfte deinen Zwecke der grundsätzlichen Intonationsübungen erfüllen.

20 oder 40 oder 60 Millionen?
Bei einer Bevölkerung von 83 Millionen tippe ich auf mindestens 80 Millionen Nichtsänger. Daran wird auch eine App nichts ändern.

Das wäre doch weltweit ein Riesenmarkt
Eine kostenlose App ein Markt? Ich bitte dich ....
Ja die meisten kostenlosen Apps sind Schrott oder nur Appetizer für InApp-Käufe. Das liegt daran, dass SW Entwickeln - auch für Fachleute - zeitaufwändig ist und selbst Fachleute Essen und Wohnen wollen. Geh doch mal in den Supermarkt und schlepp den Leuten die Getränkekisten ins Auto - natürlich für lau. Das fänden die Leute sicher sehr nett von dir ;)

LG Robert
 
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riccc
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Mit der App "Voice Training - Learn to Sing", auf Englisch, kann man Töne nachsingen, solange bis man mit Grünfärbung die Bestätigung erhält, dass man die Töne getroffen hat.
Kleinere Schüler brauchen dazu eine Assistenz.
Kennt Ihr "Brummer", Schüler oder Erwachsene, mit denen Ihr das mal ausprobieren mögt?
Über Eure Erfahrungen betr. Lernerfolg würde ich mich freuen!
Kennt Ihr noch einfachere Apps, gerne auf Deutsch?
 
antipasti
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Wieviele Millionen Deutsche können keine Töne richtig nachsingen: 20 oder 40 oder 60 Millionen?

"Brummer" und Leute, die die Töne nicht richtig nachsingen, sind nicht dasselbe.

Bei den meisten dieser Millionen fehlt mangels Training einfach die nötige Stabilität in der Stimme. Sie wissen eigentlich, welchen Ton sie singen müssen, er liegt meistens in der Nähe des gewünschten, aber er wird unsauber oder leiert, weil von unten "reingeschliffen". Das ist sehr häufig rein anatomisch bedingt, weil der Stimmapparat noch nicht macht, was er soll. Dagegen hilft normaler Gesangsunterricht/Gehör- bzw Stimmbildung. Das darf auch gern - zumindest unterstützend – von einer Software begleitet werden. Davon wurden ja schon einige genannt.

Kennt Ihr "Brummer", Schüler oder Erwachsene, mit denen Ihr das mal ausprobieren mögt?

Nein, ich persönlich kenne keine "echten" Brummer. Von Brummern spricht man eher bei Kindern. Ob es sich bei ihnen um ein Hörproblem, ein Koordinationsproblem, ein Stimmproblem, Angst oder schlichtweg "keine Lust" handelt, darüber sagt dieser Begriff nichts aus und die Ursachen sowie Lösungsansätze können völlig unterschiedlich sein..

Dementsprechend wäre eine Software – ob nun kostenlos oder kostenpflichtig – auch höchstens bei mangelnder Gehörbildung (unterstützend) hilfreich. Siehe oberen Absatz.

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drowo
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Was ist eigentlich der Zweck deiner Anfrage? Ich dachte zuerst du willst deine eigene Intonation verbessern, aber langsam klingt es so als wolltest du eine klinische Studie zur Geeignetheit von Lern-Apps für Nichtsänger durchführen.
Kennt Ihr "Brummer", Schüler oder Erwachsene, mit denen Ihr das mal ausprobieren mögt?
Ich kenne Leute die nicht singen können ("Brummer" sagt mir nichts). Bei denen ist der Leidensdruck aber nicht so groß, dass sie auch nur das mindeste an Zeit und Energie investieren wollen um es zu lernen. Ich habe jemandem auf die Aussage "Ach, ich würde auch gerne singen können" sogar mal ein Coaching angeboten, diejenige hat aber abgewunken.

Die Frage ist also nicht ob ich das an ihnen ausprobieren möchte, sondern ob sie mich lassen würden (ich kenne die Antwort: nein).
 
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"Brummer" sagt mir nichts

Als Brummer bezeichnet man normalerweise Kinder, die beim gemeinsamen Singen in der Klasse oder im Kinderchor dadurch auffallen, die vorgegebenen Töne nicht nachsingen zu können und stattdesen in ein "Gebrummel" auszuweichen. Zu meiner Zeit etwas völlig normales – wahrscheinlich war ich selbst einer, weil mich singen als Kind nicht sonderlich interessiert hat und ich mich meist nur durchgemogelt habe. Hat zum Glück niemanden gestört.

Manche Pädagogen sind aber mittlerweile der Ansicht, dass Kinder ein Leben lang darunter leiden, wenn man nichts dagegen tut und sie im Glauben lässt, unmusikalisch zu sein.

In Zeiten, wo Leistungs- und Konkurrenzdenken bereits im Kindesalter schon stärker ausgeprägt sind, mag das vielleicht sogar zutreffen. Ich persönlich frage mich daher, ob nicht eher eine App für (oder gegen) solche Erwachsenen entwickelt werden sollte.

EDIT: Mir erging es übrigens ähnlich beim Sport. Ich bin alles andere als unsportlich, kann Bewegungsabläufe gut koordnieren, war ein passabler (Break)dancer und Skater. Aber Schulsport war die Hölle. Also galt ich aus pädagogischer Sicht als "unsportlich" mit entsprechend schlechten Zensuren.

Habe ich mein Leben lang darunter gelitten? Keineswegs – nur währenddessen. Glücklicher wäre ich gewesen, wenn man mich einfach davon erlöst hätte. Stattdessen musste ich leider schwänzen.

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Habe ich mein Leben lang darunter gelitten? Keineswegs – nur währenddessen. Glücklicher wäre ich gewesen, wenn man mich einfach davon erlöst hätte. Stattdessen musste ich leider schwänzen.
Da kommt es halt sehr auf die Person darauf an und auch wie sehr man dabei gemoppt wurde. Manchen macht es nichts aus, bei manchen kann es ein Trauma fürs Leben bleiben. Egal ob Sport oder Musik.
 
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Da kommt es halt sehr auf die Person darauf an und auch wie sehr man dabei gemoppt wurde. Manchen macht es nichts aus, bei manchen kann es ein Trauma fürs Leben bleiben.

Ja, es kommt immer drauf an, "ob und wer und wie dolle...".

Wir reden hier aber nicht über schwere Misshandlungen,. sondern darüber, ob jemand gut oder weniger gut in irgendwas ist. Und ich wage zu behaupten, dass 98% von uns irgendwann mindestens ein Thema hatten, in dem sie sich als Versager fühlten. Niemand ist vollkommen.

"Moppen" gehört bis zu einem gewissen Grad zum Erwachsenwerden. Die Welt ist nicht ausschließlich fair, nett oder gerecht und hinter jeder Ecke lauert irgendein Trauma. Die meisten Menschen haben aber die Fähigkeit, alltägliche Kindheits-Traumata zu kompensieren, bestenfalls zu etwas Positivem.

Aber das ist wahrscheinlich kein Thema für's Musikerboard.

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Hi bin neu hier.

Ich sag jetzt zwar wahrscheinlich keine neuen Sachen und hab die besagt app nicht verwendet, aber da ich früher extreme Probleme hatte Töne zu treffen und mir das hart erarbeiten musste dachte ich schadet vieleicht nicht meine Meinung dazu zu teilen. Ich denke eines der wichtigsten Sachen bei so ner app wäre, das man mit der Zeit weg vom visuellen Feedback kommt und das mit der Zeit auch allein über Gehör und dann nachgesungen abgeprüft wird.

Ansonsten ist es unter Umständen vergleichbar mit meinen Anfängen und Singstar, wo ich damals selbst in der einfachsten Stufe nur 20% oder so getroffen hab. Sprich war reiner Zufall wenn ich irgend nen Ton halbwegs getroffen hab damals. Mit der Zeit und mehr Singstar spielen hab ich es dann geschafft dort besser zu werden. Das Problem war allerdings durch das visuelle Feedback konnte ich mich irgendwann zurechtfinden, allerdings hat mir das nur minimal was gebracht wenn es darum ging etwas ohne die visuelle Hilfe von Singstar zu helfen. Später hab ich dann auch Gesangsunterricht genommen und da hab ich dann mühselig langsam geschafft es zu lernen mit nem keyboard, einen Ton zu spielen, den zu singen und das im Nachhinein mit Software zu überprüfen ob es gepasst hat. Das Visuelle Feedback hilft am Anfang natürlich schon, aber von dem Weg zu kommen muss unter Umständen auch im speziellen geübt werden und geht nicht unbedingt automatisch (zumindest war das bei mir so).

Persönliche denke ich allerdings das es weitaus besser ist so ne App als Zusatz zum singen lernen allgemein zu benutzen (zum Beispiel begleitend zum Gesangsunterricht). Alleine mit so ner App wird man zwar auch lernen können Töne besser zu treffen, das Problem ist allerdings das das sehr lange dauern kann wo man das täglich üben müsste und ich weiß nicht wieviele da die Motivation hätten das über längeren Zeitraum zu machen nur um Töne ein bisschen besser zu treffen aber immer noch nicht wirklich singen können.
 
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