Arthrose und Bassblockflöte

von Cecilia, 11.11.16.

  1. Cecilia

    Cecilia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #1
    Nun habe ich ein Instrument gefunden, das ich sehr mag und habe mit dem Unterricht begonnen, da stellen sich Schmerzen in den Händen ein. Der Arzt hat eine leichte Arthrose in den Händen diagnostiziert. Er meinte, die leichte Arthrose würde sich in eine schwere Arthrose verwandeln, wenn ich weiter Bassblockflöte spiele. Hat von Euch jemand Arthrose in den Händen und spielt trotzdem Bassblockflöte? Hat jemand Erfahrungen und einen Rat diesbezüglich?
     
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  2. Kashra

    Kashra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #2
    Vielleicht geht es mit ner Kunststoffbassflöte und Gurt oder Bassflötenstachel?
     
  3. Raverii

    Raverii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #3
    Oh, wie gemein :(

    Leider kann ich nichts aus eigener Erfahrung beisteuern, aber bist du ganz sicher, dass Bewegung wirklich schädlich ist? Kannst du vielleicht eine Zweitmeinung einholen, vielleicht von einem auf Musiker spezialisierten Physiotherapeuten oder so?

    Schmerzen können auch an Verspannungen beim Spielen liegen.
    Ich drücke die Daumen!
     
  4. Fermate35

    Fermate35 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #4
    Ich versuche die eher, so locker wie möglich anzulegen ... (SCNR)


    Aber ernsthaft für die Originalfrage: vielleicht kannst du mit verschiedenen Positionen experimentieren? Spielst du im Sitzen, im Stehen, hängt dein Bass am Gurt oder steht er auf dem Boden, hängt er mittig vor dir, oder evtl. leicht schräg über eine Hüfte? Sind die Schmerzen in beiden Händen oder nur in einer?
     
  5. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.11.16   #5
    Was soll er auch anderes sagen? :gruebel:

    Platt ausgedrückt: jede Belastung, bei der der Körper durch Schmerzen signalisiert, dass sie zu viel ist, führt zu verstärkten Verschleißerscheinungen, die je nach Situation schneller oder langsamer voran schreiten.

    Das Sinnvollste ist, beobachten, welche Belastungen schmerzfrei funktionieren und gleichzeitig auf eine Ernährung achten, die die Produktion der "Gelenkschmiere" unterstützt. Letzteres sollte man eigentlich immer tun. Auch dann, wenn noch nichts weh tut. Darüber hinaus wirkt eine sanfte regelmäßige Gymnastik stimulierend auf die Produktion der Gelenkschmiere.

    Suche nach Möglichkeiten, das Gewicht der Blockflöte von den Händen "irgendwie wegzunehmen". Da hilft nur Experimentieren.

    Übe schwierige Passagen mit einer anderen (kleineren, leichteren) Flöte, um die Übungsdauer mit der Bass-Blockflöte auf ein Minimum beschränken zu können. Spiele nie länger mit der Bass-Blockflöte, wie es Deine Hände "erlauben". "Nur die Harten kommen in den Garten." wäre hier der falsche Leitgedanke. "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" passt da schon eher.

    Wenn man sich klar macht, dass die Abnutzung der Knorpelschichten das Grundproblem ist, dann wird auch klar, warum die Bildung der Gelenkschmiere unterstützt werden muss: wo gut geschmiert wird, raspelt nix und wo nix raspelt, da dauert es länger bis die aufeinander gleitenden Flächen abgenutzt sind.
    Ebenso müssen unbedingt Entzündungen vermieden werden. Denn auch die greifen die Knorpel an. Entzündungen sind (nicht immer, aber auch) oft eine Folge von Überlastungen. Deshalb die generelle Warnung des Arztes vor belastenden Tätigkeiten und hier im Speziellen dem Bassblockflötenspiel. Mir sind solche Aussagen zu pauschal. Aber mehr kann ein Arzt, der sich mit der speziellen Belastung und den möglichen Entlastungen beim Instrumentalspiel nicht auskennt, leider nicht mitteilen.

    Für mich persönlich wäre die Botschaft daraus:
    • Schmerzen sind wichtige Warnsignale.
    • Beobachte, wann sie auftreten und entwickle Vermeidungsstrategien (nicht nur beim Blockflötenspiel).
    • Überprüfe Deine Ernährung
    Ferndiagnosen und konkrete Ratschläge ohne Deine Situation und Deine Arbeit am Instrument zu beobachten, sind nicht sinnvoll. Du brauchst einen kompetenten Ansprechpartner in Deiner Nähe, der Dir hilft, die Handhaltung am Instrument so zu modifizieren, dass Du zumindest für kurze Zeit schmerzfrei spielen kannst. Hier gilt in gewisser Weise das Sprichwort "wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören". Also keine Grenzen austesten! Sobald man die ersten Zeichen der Überlastung spürt, ist es eigentlich schon zu spät. Also unbedingt vorher aufhören!

    Alles Gute!
    Und viel Erfolg bei der Suche nach dem für Dich richtigen Weg!

    Lisa
     
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  6. Claus

    Claus MOD Brass&Keys - HCA Tp Moderator HCA

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    Erstellt: 11.11.16   #6
    Cecilia könnte auch eine Praxis oder ein Universitätsinstut für Musikermedizin mit Ambulanz kontaktieren.
    Auskünfte und Adressen: http://www.dgfmm.org/interessierte.html

    Gruß Claus
     
  7. kort

    kort Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.16   #7
    Eigentlich ist die Bassblockflöte sim Rahmen der gesamten Flöterei ja eher unproblematisch bezüglich der Handhaltung. Ich vermute, dass du schlichtweg zu fest drückst bzw. beim Spielen verkrampfst.

    Es kommt natürlich trotzdem auf die Größe der Hände an, aber ich glaube weniger, dass das Spiel auf der Bassblockflöte eine Arthrose so deutlich fördert. Das hättest du eigentlich im Alltag bei anderen Gelegenheiten wie Gemüseschnibbeln und ähnlich schon deutlich merken müssen, also vermute ich eine Mischung aus zu ausdauerndem Flötenspiel und verkrampfter Haltung.

    Ein Haltegurt ist wichtig, eine nicht zu lange Mensur, und vor allem eine gelassene Spielhaltung. Die meisten Einsteiger drücken bei der Konzentration auf das Spiel unnötig stark auf die Löcher und Klappen, da sie fühlen wollen, wie ihre Finger gerade stehen, besonders wenn ein Haltegurt fehlt.
     
  8. Kashra

    Kashra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.16   #8
    Vielleicht einfach mit der Bassflöte nur gelegentlich spielen.

    Vielleicht wäre es auch gut, hier irgendwo eine Sammlung zu haben, was man tun kann, um seinen Körper möglichst mit wenig zusätzlicher Belastung auskommen zu lassen. Gelenkschmiere produzieren, Ernährung,...wie macht man das, worauf muss man achten, etc. . Einen Haltungsthread gibt es schon irgendwo. Ich weiß nur nicht, ob der für Blockflöten war.
     
  9. Gast 2197

    Gast 2197 Inaktiver Benutzer

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    Erstellt: 12.11.16   #9
    Ich habe sehr viele Schmerzen und "unbeschreibliche Zustände", auch bis in die Hand- und Fingergelenke. Gerade um meine einstmals sehr flexiblen und beweglichen Finger in Schwung zu halten habe ich mir eine große Auswahl an Blockflöten zugelegt. Ich wechsle jeden Tag mehrmals die Größe, von Sopranino bis Bass, mal deutsch, mal barocke Griffweise. Damit halte ich meine Finger und meine kleinen grauen Zellen in Bewegung. Aus meiner Erfahrung heraus würde ich dir mässig, aber regelmässig empfehlen. Die Schmerzgrenze wird dir, wenn du genau hinschaust vom sogenannten Körperbewusstsein signalisiert und es ist vernünftig sie nicht auszureizen. Lieber zu einer kleineren Flöte greifen.

    Übrigens ist der Unterschied von Tenor zu Bass von der Fingerhaltung und Spreizung her nicht groß anders, nur die Abstände zwischen beiden Händen sind weiter. Wenn du mit Tenor klar kommst, dann dürfte Bass kein Problem sein, nur wäre vielleicht ein Ständer sinnvoll, damit das Gewicht nicht auf die Gelenke drückt, aber auch nicht auf die Halswirbelsäule, wie mit einem Gurt.
     
  10. Ralinem

    Ralinem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.16   #10
    Ähnlich wie @funstrumentalist geht es auch mir.

    Als ich wieder mit Instrumenten anfing, das war bei mir die klassische Gitarre, musste ich auch gegen viele Widerstände und anfangs zusätzliche Schmerzen ankämpfen. Für Normal-Gesunde heißt es, dass man nie beim Lernen in den Schmerz gehen darf, sondern vorher aufhören. Bei mir war es Motivation, gegen den Schmerz mit Hilfe von krankengymnastischen Übungen die Beweglichkeit zu verbessern, die im Alltag immer geringer wurde, durch Vermeidung bestimmeter Bewegungen nahmen auch Schmerzen im Ruhezustand immer weiter zu.

    Aber natürlich müssen die Belastungen fein dosiert und angemessen sein, um den Zustand nicht zu verschlimmern. Mein Bruder ist Arzt und kommt aus der Handchirurgie und ist nun Gutachter für orthopädische Medizininische Fälle und der sagt mir immer: "Wer rastet der rostet."

    Das Gute: Die Mühen haben sich gelohnt, die Musik mit der Gitarre wollte ich unbedingt und war Motivation, etwas zu verändern. Ich kann halbwegs normal die Gitarre halten (eine klassische Haltung wird nie mehr funktionieren) und spielen und auch Barreegriffe, Die Beweglichkeit insgesamt (auch ausserhalb des Musizierens) ist besser geworden, was sich sogar beim Schlafen und Liegen im Bett positiv ausgewirkt hat.


    Bassblockflöte ist nun anders als Gitarre, aber ganz am Anfang hatte ich durch die ungewohnte Belastung massive Schmerzen in der linken Hand vor allen im Mittelgelenk des linken Zeigefingers, war auch beim Orhtopäden etc. Ich hatte die Bewegungseinschränkung, dass ich den Finger nicht mehr komplett beugen konnte, gar nicht bemerkt. Ausserdem hatte ich verkrampft gespielt und zu viel Druck ausgeübt. Teilweise musste ich auch wochenlang aussetzen.

    Gegen die Schmerzen in der Hand und Finger habe ich u.a. elastische Therapiebälle benutzt:
    https://www.amazon.de/gp/product/B00268JA5K/ref=oh_aui_detailpage_o09_s00?ie=UTF8&psc=1
    --- Beiträge zusammengefasst, 12.11.16 ---
    Ergänzung zum o.g. Therapieball und Warnung:

    Dort ist auch ein Gummi zum Trainieren der Strecker mit integriert. Beim Trainieren der Strecker muss man extrem vorsichtig sein, man kann sich sehr sehr schnell mit heftigsten Schmerzen in den Sehnen übernehmen!! (Wie ich aus eigener Erfahrung weiß.)

    So etwas kann man auch einzeln kaufen - ich bin durch eine Website für "Fingergymnastik für Gitarristen" darauf gekommen, wo propagiert wird, dass man zu den Beugern, die mal also für das Greifen und Zudrücken benötigt, auch die Antagonisten, die Strecker trainieren soll, wie das hier:

    https://www.amazon.de/gp/product/B00596VWHK/ref=oh_aui_detailpage_o08_s00?ie=UTF8&psc=1

    Das Strecken der Finger gegen einen Widerstand ist eine unnatürliche Bewegung, die man auch bei weiten Griffen bei Instrumenten benötigt wie eben Tenor- Bassflöten, und auch ohne Widerstand schon genug Probleme machen kann.
     
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  11. Cecilia

    Cecilia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.16   #11
    Vielen Dank für die vielen Kommentare! Ich werde wohl das Spielen generell aufgeben, da ich auch noch unter Arthrose in der Halswirbelsäule und starken Verspannungen leide. Auch habe ich sehr kleine Hände. Mit Tenorblockflöten komme ich überhaupt nicht klar, sogar beim Spielen auf der Altblockflöte muss ich die Hände - vor allem die rechte - sehr spreizen. Das sind dann doch zu viele Hindernisse. Und Unterricht auf einer Sopranblockflöte lohnte meines Erachtens nicht, da man damit nicht viel in einer Gruppe anfangen kann.
     
  12. Raverii

    Raverii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.16   #12
    Schade! Ich wollte noch die Paetzold-Bassblockflöte empfehlen, die erstens sehr leicht ist, zweitens mit Stachel oder auf dem Stuhl zwischen den Beinen stehend gespielt werden kann (Hals und Schultern sind entlastet) und drittens durch die Art der Klappen praktisch überhaupt keine Spreizung erfordert.
     
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  13. DieDa!

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    Erstellt: 13.11.16   #13
    Hallo Cecilia,

    ist aufgeben wirklich die richtige Lösung? Vielleicht hast du nicht die optimalen Flöten für deine Hände. Ich hatte kürzlich eine Auswahlsendung mit Altblockflöten hier und konnte nur Küng und Fehr bequem greifen, bei den anderen ist die Mensur länger. Und bei Tenor geht nur ein Knicktenor und da wiederum nur Huber, wie du in meinem Vorstellungsthread lesen kannst.

    Vielleicht kannst du die Bassflöte verkaufen und das Geld für eine kleinere und "bequeme" Flöte investieren.

    Auf jeden Fall: Gute Besserung!
     
  14. Cecilia

    Cecilia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.16   #14
    Meine Lehrerin sprach auch davon. Ich habe im Moment eine 99 Euro-Blockflöte von Thomann. Meine Vorstellung war, damit eine ganze Weile zu spielen und dann später einmal über die Anschaffung einer Holzblockflöte nachzudenken. So viel Geld für eine neue Flöte, das möchte ich nicht. Inm Moment ist das kein Thema. Abgesehen davon finde ich die Paetzold-Flöten optisch nicht sehr ansprechend.
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.11.16 ---
    Gibt es bei Altblockflöten tatsächlich solche Unterschiede? Mit Altblockflöten kommt man in Gruppen aber nicht weit, oder? Meist ist doch Tenor- oder Bassblockflöte erwünscht?
     
  15. Raverii

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    Erstellt: 13.11.16   #15
    Die Thomann-Bassflöte ist wirklich nicht besonders leicht und angenehm zu spielen - ich habe selbst auch eine und kämpfe da immer mit Verspannungen in den Händen. Auch eine Sehnenscheidenentzündung führe ich zumindest teilweise auf längeres Spielen auf diesem Instrument zurück. Aus meiner Sicht so ziemlich das schlechteste Instrument überhaupt für Leute mit Problemen an den Händen.

    Dagegen ist jeder Holzbass der renommierten Hersteller ein Traum. Es muss also nicht der Paetzold-Bass sein, auch wenn ich finde, dass man den zumindest mal ausprobiert haben sollte, bevor man ihn ablehnt.

    Wenn es nur eine Flöte gäbe, auf der ich schmerzfrei spielen kann, dann wäre mir das Einiges wert, denn die Musik, vor allem mit anderen, gibt es einem tausendfach zurück.

    Aber ich kann halt nur für mich sprechen.
     
  16. DieDa!

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    Erstellt: 13.11.16   #16
    Bei mir waren die Schmerzen vor allem im Handgelenk, weil ich kurze Arme habe. Wenn du dir eine Auswahlsendung von blockfloetenshop.de schicken lässt, bist du nicht verpflichtet, etwas zu kaufen. Du könntest ja mal anrufen und dich beraten lassen.
    Ob du mit Altblockflöte in einem Ensemble mitspielen kannst, kommt vermutlich auf die jeweilige Gruppe an. Vielleicht kannst du ja nachfragen. Ich war auf jeden Fall schon mal nur mit Sopran und Alt auf einem Workshop.
     
  17. Lisa2

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    Erstellt: 13.11.16   #17
    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:


    Die Huber und die Moeck-Rottenburgh tun sich auf dem ersten Blick nicht viel.
    Bei genauerem Hinsehen erkennt man dann, dass der rechte Zeigefinger etwas tiefer sitzt. Dadurch ist die Spreizung der rechten Hand etwas geringer und das Greifen etwas bequemer.

    Die Fehr hat die kürzeste Mensur. Der Unterschied ist deutlich spürbar.

    Ob eine Blockflöte bequem zu spielen ist, hängt aber nicht allein von der Mensur ab. Auch die Position der Grifflöcher (in einer Linie oder Ringfinger versetzt) spielt eine Rolle. Die Bedürfnisse sind da unterschiedlich und können von einem Blockflötenbauer, der Flöten nach den Wünschen der Kunden baut, berücksichtigt werden.

    Gruß
    Lisa
     
  18. Old Boy

    Old Boy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #18
    Ich habe mich zu Beginn mit dem Alt auch schwer getan, habe dann eine alte mit deutscher Griffweise und F Klappe bekommen, bei der sind auch die beiden Tonlöcher für die Ringfinger nach außen versetzt... das war eine Wohltat.

    Anschließend habe ich die Augen offen gehalten und habe dann auch eine Variante in barocker Griffweise aber mit den o.G. Vorteilen gefunden ... dazu noch in Tonqualität und unter 40 Euro. Damit wahren die Griffprobleme wie weggeblasen!

    Durch tägliches Üben der Fingerfertigkeit mit diesem Alt bin ich dann Gott sei Dank doch dahin gekommen, dass ich nun auch die Flöten ohne Klappe ohne Schwierigkeiten verwenden kann. Allerdings dann lieber die, mit den kurzen Mensuren. Die von @Liesa2 angesprochene Fehr ist eine der Alt-Blockflöten, die auch für mich ganz besonders gut "passt". (Soviel ich weiß, ist hier bei unserer Truppe grade eine günstig abzugeben... )

    Die Möglichkeit, zusätzliche Klappen anbauen zu lassen, die auf die speziellen Probleme des Flötisten angepasst werden, gibt es ja z.B. sogar bei Mollenhauer , wo dann eine Serienflöte entsprechend modifiziert wird.

    http://www.mollenhauer.com/sonderklappen

    Zumindest würde ich über diese Möglichkeit einmal nachdenken ... ganz ohne Flöte ... wäre doch traurig!
     
  19. Oktober

    Oktober Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #19
    Mit Altblockflöten kann man durchaus in Gruppen mitspielen. Klar sind tiefe Flöten meist willkommen, da von den anderen Mitgliedern der Gruppe nicht jeder eine tiefe Flöte hat. Das heißt aber auch, von denen spielen auch manche Altflöte, warum dann nicht auch als neues Mitglied?

    Bevor ich das Flötenspielen aufgeben würde, würde ich mich auf die Suche nach einer gut greifbaren Alt- /Tenor- oder Bassblockflöte evtl. mit zusätzlichen Klappen machen. Evtl. können einzelne Löcher auch seitlich versetzt werden, wenn das angebracht ist. Dazu müsstest du aber zum Flötenbauer.

    Wünsche Die viel Glück, dass du noch die richtige Flöte findest!
     
  20. Cecilia

    Cecilia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.16   #20
    Vielen Dank für alle Eure Antworten! In der letzten Unterrichtsstunde fand meine Lehrerin heraus, dass die Federn der Klappen auf meiner Bassblockflöte viel zu straff angezogen waren. In einem Musikgeschäft half man mir weiter. Die Klappen lassen sich jetzt leichter drücken und ich habe viel weniger Beschwerden.
     
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