Artificial Harmonic

von Circle Zap, 03.12.05.

  1. Circle Zap

    Circle Zap Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #1
    Was ist Artificial Harmonic, das steht ja oft über Solos!? Ist das vielleicht auf den Rythmus bezogen und heißt das man nach hören spielen soll?
     
  2. wonder1908

    wonder1908 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #2
    Hallo,

    Auszug aus dem Wikipedia:

    künstliche Flageoletts: (auch „artificial harmonics“)
    Bei diesen werden die Saiten gegriffen. Hier verschieben sich die Anschlagspunkte um jeweils 12 Bünde (Oktav-Flageolet). Soll heißen, wenn die Saite am 3. Bund gegriffen wird, dann ist der Anschlagspunkt am 15. (12+3) Bund. Die Anschlagshand muss hier doppelte Arbeit verrichten, zum Beispiel mit dem i-Finger die Seite abdämpfen und mit dem a-Finger die Saite anschlagen. Was also bei den natürlichen Flageolets von zwei Händen verrichtet wird, muss hier von einer geleistet werden, da die linke Hand mit Greifen beschäftigt ist

    Gruß
    Wonder
     
  3. Circle Zap

    Circle Zap Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #3
    Danke das du mir da extra was rausgesucht hast, aber ich versteh das leider immer noch nich! Was ist den mit Seite greifen gemeint? Soll ich alles was ich beim dritten Bund gegriffen hab jetzt viel tiefer greifen? Dann könnte man die Tabs doch gleich tiefer aufschreiben?
     
  4. Doc.Jimmy

    Doc.Jimmy Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 03.12.05   #4
    Hi

    Man unterscheidet da zwischen natürlichen und künnstlichen (zu deutsch) obertönen .

    Die natürlichen lassen sich z.b am 12. 9. 7. 5. 3. bund auf jeder saite spielen . Dazu legt man denn finger auf die saite drückt sie aber nicht runter und schlägt an , und nimmt denn finger sofort wieder runter . Klapt am besten wenn man direkt über dem z.b 12. bundstab greift .

    Spielt man diesen natürlich oberton im 12. bund klingt es so als ob man denn 12. bund greifen würde nur greift man nicht sonder die saite schwingt zweigeteilt . Der 12. bund ist genau die mitte des saitenwegs daher auch zweigeteilt . Das ganze geht wie gesagt auch im 9. 7. 5. bund , hier klingt die saite dann 3 oder gar 4 geteilt . Jeder bund der sich also durch solche zahlen teilen läst kann auch als natürlicher oberton gespielt werden . Umsomehr diese schwingung dann unterteilt wird umso schwerer ist es ihm zum klingen zu bringen .

    Die Künstlichen obertöne kann man überall spielen . Dazu greift man ganz normal z.b denn 3. bund . Um denn "künstlichen" oberton erklingen zu lassen mus man das also mit der anschlagshand machen . Hierzu schlägt man die saite an und dämpft sie sofort wieder leicht mit einem finger der anschlagshand ab . Es hilft etwas schräg anzuschlagen und seinen daumen zum dämpfen zu nutzen . Erfordert ein wenig übung und gefühl hat aber bis jetzt noch jeder hinbekommen ;)

    Es gibt viele profis die diese technik ständig nutzen , Van halen ist einer der leute die sowas schon ewig in ihren songs und riff's einbauen . Zakk wylde spielt diese obertöne auch ständig . Allein mit natürlichen obertönen lassen sich ganze melodien spielen ;)
     
  5. Circle Zap

    Circle Zap Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #5
    Ich glaub jetzt hab ich das verstanden ist also quasi wie nen Muting. Man spielt die Seite und dämpft dann ab! Danke!
     
  6. wonder1908

    wonder1908 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #6
    Eric Johnson benutzt diese Technik auch des öfteren.
    Jedoch greift er den Ton, zB. 3 Bund und legt den Zeigefinger der Anschlaghand auf den 15. Bund und schlägt die Seite mit dem Daumen der Anschlaghand an.
    Das heißt, wie schon oben beschrieben, er teilt die länge der restlichen Seite um die hälfte und es erklingt der Flageoletteton des am dritten Bund gegriffenen Tones.

    Gruß
    Wonder
     
  7. inloveanddeath

    inloveanddeath Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #7
    Hi!

    Also es geht mir um das Intro des Liedes "The Right Side of the Bed" von Atreyu. Vielleicht kennts ja jemand. Auf alle fälle is dan Artificial Harmonic drin aber ich krieg den einfach net so hin wie er sich anhören sollte; weiss irgendjemand wie ich des angehen soll? Oder ist des gar keiner richtiger A.H. sondern irgendwas anderes??

    Hier die Tab zu dem Teil


    D--------------------------------------------|
    A--------------------------------------------|
    F---2----------------------------------------|
    C---2----2----3p2---3*----2---5p3-2--0--|
    G---0--0---0------3-----0---0-----------0--|
    C-----------------------------------------0--|


    Der 3er mit * is der A.h.




    C 7-----------------------------------|
    G -- -7----------8-7-------8-7---10-8-7---|
    C--0-7---7-10-7-----10-8*-----8--------10|

    Das is ne andere Variante


    DANKE schon mal
     
  8. Dawni

    Dawni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.05   #8
    Ich kenn jetzt das Lied nicht, aber Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Arten Artificial Harmonics zu spielen.

    Variante 1: Schlag mit Daumen und Mittelfinger die Gegriffene Saite an, während du den Zeigefinger auf der ein stückchen davor Saite liegen hast Augenblicklich nach dem Anschlag musst du denn Zeigefinger wegziehen. Wo du den Zeigefinger drauflegst musst du durch ausprobieren herausfinden. Das Ganze braucht etwas übung, ist aber ziehmlich leicht zu lernen. der Nachteil ist, das es zu langsam ist.

    Variante 2: Der Daumen muss etwas über das Plek hinausgetreckt sein, sodass er beim anschlag mit an die Saite schlägt. Das fand ich deutlich schwerer zu beherrschen , aber mittlerweile kann ich ein ganzes Lied nur mit Artificial Hamonics spielen, wofür die andere Technik zu langsam ist.
     
  9. spa

    spa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #9
    Ja ich denk auch das liegt an der Technik...ich kann mittlerweile nach etwas Übung auch ganz gut mit der zweiten technik überall Pinch Harmonics rausholen nur ab dem 12 Bund wirds schwierig...aber das ist von Gitarre zu Gitarre auch verschieden...mit meiner Epi LP gehts besser als mit meiner Ibanez GSA 60 und als ich mal ne ESP "über 1000€" gespielt hab, da gings so einfach von der hand, das war krass
     
  10. JoeJackson

    JoeJackson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #10
    Also da gibts doch genug Anleitungen mittlerweile hier im Forum...
    Wie schon gesagt, nur ein kleines Stück vom Plek zwischen den Fingern durchschauen lassen und dann nach dem eigentlichen Anschlag nochmal leicht (!!) und nur gaaaanz kurz (!!!!) mit dem Daumen über die Seite "rutschen".
    Vielleicht noch ein Tipp, wie ichs mir immer leichter mache:
    Ich schlage die Seite nicht normal nach unten an, sondern mache direkt nach dem Anschlag mit der Schlaghand eine kleine Bewegung weg von der Gitarre und "rolle" den Daumen nochmal etwas nach unten damit ich so mit dem Daumennagel nochmal die Seite berühre. ... Hört sich absolut kompliziert an, aber vielleicht kannst du dir das zumindest halbwegs vorstellen :)

    Ich fand bei dem Lied diesen Riff übrigens so genial, dass ich das auch mal ausprobiert habe und fand, dass es ziemlich schwer ist, den A.H. hier richtig klingen zu lassen, weil du mit der Greifhand ja ruckzuck wieder weiter musst. Also da musst üben üben üben
     
  11. Dawni

    Dawni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #11
    Es liegt viel an der Gitarre, mit meiner Ibanez RG-1077 XL bekomm ich sehr leicht und überall Artificial Harmonics gespielt, während es bei meiner altern Squier Bullet gar nicht geht, naja erstere Gitarre ist auch 10 mal teurer. Ich denke, daran kann man auch die Qualität der Gitarre zum Teil messen.
     
  12. Ataca del Rasha

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    Erstellt: 04.12.05   #12
    also zu dem thema gibts doch bestimmt millionen threads

    aber wenn mans einmal drauf hat is das total geil.
     
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