Auf der Suche: Liverock-Mic auf Top-Niveau

  • Ersteller Rocker5150
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Freut mich, dass mein Beitrag auf Interesse gestossen ist. Mich interessiert natürlich auch, welche Erfahrung andere mit dem DPA defacto II bzw. der Kombination aus QLX-D machen. Auch wenn es erstmal nur zum testen ist.

Was ich auch empfehlen würde.

Mein Beitrag basiert ja rein auf meinem subjektiven Empfinden und ich schließe zum Beispiel nicht aus, dass dieses auch beeinflusst ist, von dem Preis des Setups. Das ist wie bei so vielem, wenn etwas teuer ist, gefällt es einem meißt automatisch besser, weil man sich unterbewusst einredet, dass es ja besser sein muss. Und tatsächlich empfindet man es dann auch als besser. Egal ob besser oder nicht. Direkt aus dem kleinen phsychologie Einmaleins halt...

Einzig ein Blind-Test würde hier weiterhelfen. Aber darum geht es ja hier auch gar nicht.
Und es spielen ja auch Sachen wie Haptik, Ergonomie, Handhabung, Design usw ebenfalls eine Rolle. Nicht wenige würden, selbst wenn ein Blindtest zwei Mikros klanglich nicht unterscheidbar macht, das wählen, welches die vorher genannten Kriterien besser erfüllt, selbst wenn es mehr kostet.

Und genau in diesen Punkten ist für mich das beschriebene Mikrofon-System ebenfalls sehr überzeugend.
 
Das ist wie bei so vielem, wenn etwas teuer ist, gefällt es einem meißt automatisch besser, weil man sich unterbewusst einredet, dass es ja besser sein muss.

Na ja, wenn man das Geld selbst verdient macht man sicher auch eine Kosten/Nutzen Analyse. Habe mir vor kurzem ein Großmembran Mikro zugelegt, es wurde ein Rode und kein Neumann. Der Gewinn zu den Mics des Zooms ist beträchtlich (wie bei 965 kommt mein Bass deutlich besser rüber). Den Tacken mehr, den das Neumann u.U. gegenüber dem Rode bietet, kann ich nicht gebührend nutzen.
 
klar ich teste! aber es ist ein
modell, das ich noch nicht kannte. mein dank galt euch allen :)
 
Auch eher unbekannt, aber ebenfalls einen Blick wert sind die Gesangsmikros von Audio Technica. Das AE6100 habe ich als Mann hinterm Pult mit ausgezeichnetem Sound erlebt.
Ob es in der Liga e965/KMS105/d:factoII spielt, kann ich mangels Vergleich nicht sagen.
 
Das ist wie bei so vielem, wenn etwas teuer ist, gefällt es einem meißt automatisch besser, weil man sich unterbewusst einredet, dass es ja besser sein muss. Und tatsächlich empfindet man es dann auch als besser. Egal ob besser oder nicht. Direkt aus dem kleinen phsychologie Einmaleins halt...

Da setz ich noch einen drauf, nämlich den Effekt, daß man es selbst nicht mal so gut findet, aber nach außen hin behauptet, es sei phänomenal, weil man nicht zugeben will, die Kohle versenkt zu haben :D. Auch das sieht man immer wieder.
Fakt ist, man bekommt ab ca. 180,- ein professionelles Mikrofon ohne Abstriche machen zu müssen. Ist man bereit, mehr auszugeben, vergrößert sich die Auswahl. Ob es sich lohnt, muß jeder für sich entscheiden. Ich kann es aber durchaus verstehen, wenn jemand 1000,- für ein Mikrofon ausgibt. Manch einer zahlt ja auch das 50-fache für ein Auto, obwohl es ihn auch nur von A nach B bringt.

Übrigens hat thomann sein Programm ein wenig aufgestockt, sodaß ich hier noch eine Empfehlung raushauen kann:

Von mir leider nur einmal kurz mit Nebenlärm angetestet. Da würde ich gerne mal länger mit herumspielen, scheint mir ein ziemlicher Geheimtip zu sein - auch wenn der Preis um ca. 100,- gewachsen ist :eek:

p.s. der farbliche Ring kam früher in drei Ausführungen zum Wechseln, keine Ahnung ob das noch so ist...
 
daß man es selbst nicht mal so gut findet, aber nach außen hin behauptet, es sei phänomenal, weil man nicht zugeben will, die Kohle versenkt zu haben :D.

Die tröten sogar meistens am lautesten.

Manch einer zahlt ja auch das 50-fache für ein Auto, obwohl es ihn auch nur von A nach B bringt.

Ebend, siehe hier:

Im Vergleich zu "Nieder-IQ-Reifen fahren" sind alle meine Mics langlebig und fast sogar preisguenstig. ;)
 
Übrigens hat thomann sein Programm ein wenig aufgestockt, sodaß ich hier noch eine Empfehlung raushauen kann:

Ach ja, falls es eine Funke sein soll, sowas gibt es auch:

https://www.thomann.de/de/sennheise...E-_7cYGPNTXxI6cJmfPffcoh4ul7caocUgaAgRy8P8HAQ
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
p.s. der farbliche Ring kam früher in drei Ausführungen zum Wechseln, keine Ahnung ob das noch so ist...

Der Farbring an der Kapsel bedeute früher bei Sennheiser die Art des Mikros.
- grün: 835
- lila: 865
Vielleicht orientiert sich Heil ja daran (bei anderen Farben, das 865 ist ein Kondensator).

Liest sich übrigens nett an, das "Großmembran" und die Bewertungen. :)
 
Da setz ich noch einen drauf, nämlich den Effekt, daß man es selbst nicht mal so gut findet, aber nach außen hin behauptet, es sei phänomenal, weil man nicht zugeben will, die Kohle versenkt zu haben :D. Auch das sieht man immer wieder.
Fakt ist, man bekommt ab ca. 180,- ein professionelles Mikrofon ohne Abstriche machen zu müssen. Ist man bereit, mehr auszugeben, vergrößert sich die Auswahl. Ob es sich lohnt, muß jeder für sich entscheiden. Ich kann es aber durchaus verstehen, wenn jemand 1000,- für ein Mikrofon ausgibt. Manch einer zahlt ja auch das 50-fache für ein Auto, obwohl es ihn auch nur von A nach B bringt.

Übrigens hat thomann sein Programm ein wenig aufgestockt, sodaß ich hier noch eine Empfehlung raushauen kann:

Von mir leider nur einmal kurz mit Nebenlärm angetestet. Da würde ich gerne mal länger mit herumspielen, scheint mir ein ziemlicher Geheimtip zu sein - auch wenn der Preis um ca. 100,- gewachsen ist :eek:

p.s. der farbliche Ring kam früher in drei Ausführungen zum Wechseln, keine Ahnung ob das noch so ist...

Das trifft bestimmt in manchen Fällen zu. Nur kann man sich ja heute dank Eb.. Kleinanzeigen usw., recht gut von Fehlkäufen wieder trennen, ohne massivste Verluste hinnehmen zu müssen. Das was man dabei verliert, zählt dann als Lehrgeld bzw. Mietkosten wie ich finde. Deshalb gibt es zumindest für mich keinen Grund irgendwas fälschlicherweise rechtfertigen oder anpreisen zu müssen, nur um sich besser zu fühlen.

Aber da mögen die Leute unterschiedlich ticken....

Das oben genannte Heil PR-35 hatte ich übrigens auch schon im Einsatz. Das ist mir bei der ersten Aufzählung meiner bisherigen Mics tatsächlich entfallen. Allerdings hatte ich die Funkkapselversion davon (RC-35). Mit dem Sound war ich überhaupt nicht zufrieden. Im Vergleich zu guten Kondensatoren (KSM9 z.B.) oder auch dem Beta 58A konnte es nicht mithalten. Deshalb habe ich es auch wieder verkauft. (Sogar ohne Verlust, da in USA gekauft)

Über das Mic hatte ich auch viel gutes gehört, deswegen war ich auch schon sehr gespannt, als ich es zum ersten Mal ausprobiert habe. Am Anfang klang es extrem muffig, bis ich draufgekommen bin, dass in der Kapsel ein Schaumstoffstück lose rumliegt, wahrscheindlich für den Transport. Als das Ding raus war, klang es schon besser, aber immer noch weit von der Transparenz und der Durchsetzungsfähigkeit von anderen Mikros entfernt (Im Vergleich KSM9, Beta 58A, DPA)

Kann sein, dass es an der Kapselversion lag, so richtig klar wurde mir es nie woran es im Endeffekt lag. Den Verkauf bereue ich zumindest nicht....
 
War ja nicht auf dich gemünzt, brauchst dich nicht für deinen Kauf zu rechtfertigen. Ich wollte nur sagen, manch einer würde nie 1000,- für ein Mikro zahlen, ein anderer schon - und beide haben recht :).
Mit den Heils ist das so eine Sache. Ich habe in der Vergangenheit viel darüber gelesen - unter anderem ein Interview mit Bob Heil höchstselbst. Die Stärke der Heils liegt im Gesamtsound. Hört man es alleine, klingt es etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Mix mit den anderen Instrumenten kann es wohl richtig auftrumpfen (das ist meiner Ansicht nach übrigens auch der Grund des gewaltigen Erfolgs des SHURE SM57 als Gitarrenamp-Mikro - es ist nicht linear und klingt alleine nicht grade toll, aber im Mix ist es unschlagbar). Trotzdem kannst du natürlich ein mangelhaftes Exemplar erwischt haben, oder es war eben einfach nicht das richtige Mikro für dich, wer weiß. Das Konzept des dynamischen Großmembraners - meines Wissens übrigens ausschließlich bei den Heils zu finden - finde ich jedenfalls sehr interessant. Ist auf jeden Fall ein Antesten wert.

Und die farblichen Ringe sind bei Heil genau das, farbliche Ringe. Es lagen immer drei dabei (lila, gold und silber wenn ich mich recht entsinne) und man kann je nach gusto entscheiden, was heute am besten zur Garderobe oder dem Gemüt paßt. ein Gimmick, nix weiter.



Edith fügt hinzu: man sieht's auf den Produktfotos bei thomann, es liegen ein schwarzer und ein silberner Ring mit bei - und das Ganze ist in ein cooles Täschlein eingebettet.
 
Und die farblichen Ringe sind bei Heil genau das, farbliche Ringe. Es lagen immer drei dabei (lila, gold und silber wenn ich mich recht entsinne) und man kann je nach gusto entscheiden, was heute am besten zur Garderobe oder dem Gemüt paßt. ein Gimmick, nix weiter.

Bei mehreren Mikros kann man diese daran unterscheiden, so ganz Gimmick isses nicht.
 
Und, hat sonst noch jemand das D'facto II schon getestet?
 
Uhu das DPA würde ich auch gerne mal testen. Meine Werdegang sieht wie folgt aus:

Opus 89 - War mein erstes Mic. Besitze ich noch. Klingt gut, ist aber vielen Technikern absolut unbekannt und ich wollte es den Leuten nicht immer erklären.
AE5400 - Klang gut - Ich wollte es lieben, aber es passte einfach nicht zu meiner Stimme...
Shure Beta 57A - Darauf greife ich immer mal zurück. Es ist so wunderbar klein - robust - es verdeckt den Sänger nicht.
Sennheiser MD431 - Absolut günstig zu bekommen. Super GbF - Durchsetzungsstark - leicht - "Glamour" Aussehen
e935 - Klang gut... Aber es gibt Techniker, die es lieben und manche, die es nicht so gerne sehen, da es tatsächlich Griffgeräusche hat, die in den Mitten rumpoltern... Feedbackgefahr SOFORT, wenn man den Korb leicht umschliesst.
Klar sollte man das nicht, aber es passiert halt mal und da muss es nicht gleich AUFSCHREIEN.
SM58 - Klingt mit den richtigen Einstellungen (guten Preamp) auch gut.

Dazu kommt, dass ich noch einige andere Mics getestet habe... KSM, AE6100, Audix, Shure 87,...

Gerade benutze ich das SM58 - Warum?
- Es kennt jeder
- Der Klang ist für meine Begriffe weniger HIFI, wie beim Shure Beta 58 (Hat "billige" Höhen).
- Ich trinke Bier... Ja hier habt ihr es. Und da will ich kein Schweineteures Mic auf der Bühne haben.
- Es ist eine Niere und mit der Zeit habe ich angefangen, damit besser arbeiten zu können - Der Abstand lässt sich stark variieren und es hat
einen guten Nahbesprechungseffekt (Mit EQ Settings versteht sich)
- 2007 (in meinen Anfängen) hat mich das SM58 immer genervt. Aber in Wirklichkeit finde ich selbst das Aussehen unschlagbar. Es ist so einfach so
schön Schlicht.

Aussehen ist natürlich Geschmackssache.. Die Audix Modelle finde ich allesamt viel zu geschwungen. (Ästhetik des Mannes: Ich steh auf Kanten).
Sennheiser verbaut blaue Körbe, wem es gefällt, bitte - Ich finde es einschränkend
Die Heil Mikrofone habe ich noch nicht getestet - Gefallen mir leider auch nicht wirklich. Das liegt zum Teil daran, dass die billigen 10 Euro mics im mediamarkt
so aussehen.
Die Audio Technica Mics finde ich richtig gut. Abgeschrägter Griff - robuster Korb. Sehr stimmig insgesamt.


Das waren nur meine 2 Pfennige... Nach vielem Suchen und einigen Jahren Tontechnik Selbststudium finde ich einfach, dass die klanglichen Unterschiede (bei meiner Stimme)
so gering waren (Besonders bei den PAs, die auf unseren Gigs benutzt werden), dass ich auch einfach nach Aussehen und Usability achten kann. Außerdem benötige ich immer
einige Monate, um mich an ein neues Mikrofon vom Handling her zu gewöhnen. Die Abstände variieren - wie erreiche ich einen Kehligen oder einen nasalen Klang - Wo sind die
"S" Töne geringer oder die "P"s. Das benötigt soviel Zeit und Konzentration, dass ich dabei gar nicht proben kann. :D
 

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