aufrüstung: epiphone les paul special II

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Guruthos
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nachdem jetzt im april eine neue gitarre in meinen besitz übergewechselt ist, möcht ich jetzt meine alte epi LP ein wenig aufrüsten, da das eigentlich ne schöne klampfe ist, und ich will mal versuchen soundmäßig noch bissl was aus der rauszuholen. gehen soll das ganze richtung gibson lp. also schöner fetter humbuckersound und den für lp typisch singenden sound...zumindest annähernd
als allererstes werden einige bünde verbessert bzw. ausgewechselt werden müssen (das ist jetzt erstmal spieltechnisch notwendig). die arbeiten lass ich alle fachmännisch machen, doch was ist wohl besser, das runterschleifen der bünde oder doch eher die bünde komplett auswechseln, die halt ein bisschen uneben sind und zum schnarren der seiten führen? ich spiel nicht so gerne hohe saitenlagen, doch so niedrig wie sie jetzt eingestellt ist schnarrt sie halt bei den entsprechenden bünden zu sehr. und mit was für einem preis muss man da so rechnen?
weiterhin hab ich mit der gitarre schon längere zeiten das problem, dass die saiten, speziell die hohe e-saite, an den einkerbungen der bridge reißt. ich hab mir sagen lassen, dass dies wohl an dem material liegt, aus dem die bridge ist. einfach zu hart und zu scharfkantig. ich wollt da jetzt ne neue bridge einbauen mit saitenreitern, die aus weicherem material sind (keine ahnung was es da alles gibt...).
anfangs wollt ich komplett ein auf original-gibson machen und auch eine original-bridge von gibson reinsetzen (also die ABR-1 oder so), doch die ist mir für 69€ doch ein wenig zu teuer. welche alternativen bieten sich denn da auf dem markt, die qualitativ hochwertig sind und ein klein wenig weniger kosten. muss nicht das billigste vom billigen sein...aber halt ein wenig günstiger.
weiterhin werd ich wohl die PUs auswechseln und 2 gibson-humies reinsetzen.
es wird wohl entweder der original 57er sein oder einer von den 490er alnico-humies. welcher ist von denen mehr zu empfehlen und warum? und was ist eigentlich der unterschied zwischen dem 490R und dem 490T?
dann das ganze noch mit 1 volume-poti und 1 tone-regler erweitert und das dem original entsprechend verschaltet und dann kann mans hoffentlich noch einige jährchen damit ordentlich krachen lassen.
 
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Sach malö willst du dir nicht einfach ne neue Gitarre kaufen? :D Also jetzt mal ernsthaft, du kannst noch soviel verändern, und das wären bei dir Dinge im Breich von ingesamt 300 Euro, eine wirkliche Hammergitarre bekommst du doch nicht. V.a. in Richtung Gibson Les paul wird das nicht gehen...mehr als ne ganz schware Tendenz wird man auch nach den veränderungen nicht hören können. Dafür ist die Special, schon konstruktionsbedingt, zu verschieden. Der Korpus ist nicht aus Mahagoni (!), es gibt keine gewölbte Dekce (!) und der Hals ist geschraubt (!). Das sind doch ziehmlich erhebliche Unterschied im Vergleich zu einer echte Paula. Davon abgesehen muss man sich natürlich fragen, wie "sinnvolL" es ist in eine 150 Euro Gitarre mehrere hundert Euro an Upgrades reinzustecken. Wenn keine Basis da ist auf der man aufbauen kann, nützen auch gut gemeinte Veränderungen nicht so viel, da sie ihr Potential gar nicht voll auspielen können. Ich denke da v.a. an die Pick ups. Vielleicht würde ich mir einfach mal überlegen ne Epi Les Paul Standard zu holen (sind momentan mit unter 400 euro recht günstig) und da dann gg.f die PUs wechseln. Klar, dann ahst du mehr ausgegeben, aber auch ne deutlich bessere Gitarre...das nur so als Ratschlag.
Ansonsten würde ich ne Schaller Bridghe empfhelen. Stm oder so heiß0t die, rollenbridge, topteil für 30-40 Euro.
Die von dir genannten Humbucker sind an für sich alle top. Der Unterschied zwichen T (Treble=Steg) und R(Rhythm=Hals) ist jeweils nur die Position wofür er gedacht ist. Der 490er ist kann man sagen etwas optimierter und moderner (Pole Piece Spacing) der 57er Classic hingegen orientiert sich stärker am Original P.A.F. Hierfür wird u.a. anderer Draht verwendet. Die noch radikalerer Version wäre ein burstbucker, der sich knallhart am Vorbild orientiert...der ist z.B. auch nicht gewachst. Muss man halt selbst wissen was einem mehr liegt.
 
@Lord: seh ich genauso! Da hört man nqachher kaum nen unterschied, und es hat trotzdem net grade wenig gekostet!

Unser Saxophonisdt hat ne Epi Special 1, also dass Vorgängermodell. Die is sowas von Grottenschlecht, er hat sie nämlih net gerade professionell behandelt, sondern im zimmer vergammerln lassen. Jetzt hatte er sie bei nem Gitbaumeister, der hat sie ihm für 200€ (!!!) "verbessert", allerdings kann ich nix merken. von der bespielbarkeit genauso grottig wie davor, der sound hat sich nur ganz leicht verändert.
 
ich hab mir ja im april schon eine neue gitarre geleistet.
hab jetzt keine lust mir wieder eine neue zu kaufen.
ich muss sagen, ich konnte die letzten 8 jahre recht gut auf der epi spielen. die ist von der bespielbarkeit und auch vom klang echt noch ne gute gitarre, vorallem in der preislage. also das ist jetzt einfach mal meine eigene meinung von der klampfe.
na ok, vielleich schau ich mich auch nach ner günstigeren alternative für die PUs um. aber selbst wenn ich mir die gibson hole ist es ja dann nicht so, dass die rausgeschmissenes geld sind. irgendwann kann man sie immer mal wieder ausbauen und vielleicht in ne andere gitarre, z.b. selbstbau, einsetzen.
die bridge wird auf jedenfall ausgewechselt werden müssen, aber ansonsten komm ich mit der klampfe schon noch recht gut zurecht und will sie halt zu ner passablen zweitgitarre aufbauen. geld für ne epi lp hab ich eh erstmal nicht, da meine nächste gitarre die gibson sg 61' reissue sein wird und für die muss ich schon jede menge sparen, denn 1400€ sind nicht grade billig (bei import aus den usa beim derzeitigen kurs, der hoffentlich noch sehr, sehr lange so bleibt oder noch besser wird :) ).
 
ICh würde die Rockinger PAF Clone nehmen, die sind net so teuer wie die Gibsons und klingen trotzdem so gut ;)
 

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