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Wut ist eher die Reaktion auf ein Gefühl …Wut ist ein Gefühl wie jedes andere und du würdest wohl niemandem empfehlen seine Liebe
… was Du hier ja auch beschreibst.Ich war halt wirklich 3 Wochen lang ein Häufchen elend und weit weg von mir und hab mich nach dem Text zum ersten mal wieder wie ich selbst gefühlt.
Das ist ein weiterer ganz wichtiger Punkt beim Schreiben.Da bin ich bei dir, da war ich mir am Ende auch selber nicht so grün, muss aber zugeben, ich war nach dem schreiben einfach alle.
Meine Worte sind kein Ausbruch meiner eigenen Wut. Sollte als Idee dienen...Was das Texten angeht.@Velvet Echo
sind jetzt deine Emotionen, nehme ich an? Das geht je schon in Richtung Selbstzerfleischung, davon war im original nix. Oder nur wenig, und ehrlich gesagt bezweifel ich dass das eine "gesündere" Version von Wut ist.
Was soll mir das jetzt sagen? Ist das die Interpretation meiner wahren Empfindung die du aus meinem Text ziehst oder willst du mich bewusst provozieren?vielleicht dann eher so..währe aber auch etwas...ähm..
Aus der Einsicht wird ein Heiliger (oder so)
Ich streichle jede Lüge aus deinem vollen Mund,
denn Ehrlichkeit ist ja bekanntlich ungesund.
Ich hätte nie gedacht, wie schön Verdrängen ist,
55 Warnschilder? Ach komm – wer zählt denn sowas mit?
Nach all der langen Zeit kennt man sich wirklich gut,
man rennt nicht mehr weg – man tut nur so, als wär man klug.
Ich war nie zu nett, ich war nur schön bequem,
Respekt ist so anstrengend, Betrug so angenehm.
Du sagtest, ich soll kämpfen – klar, nur bitte nicht für dich,
denn Mut sieht von Weitem besser aus als aus der Pflicht.
Kein Hamsterrad der Tage – nur Kreisverkehr im Kopf,
wir liefen beide weg und nannten’s „freier Lauf“.
Du hast mich aufgebaut – aus Pappe, nass im Regen,
nach der Sonne kam direkt der nächste Sturm entgegen.
Ich steh nicht aus der Asche, ich bleib lieber schön verbrannt,
denn Neuanfang heißt Arbeit – und die hab ich nie gekannt.
Du konntest mich nicht brechen, ich war vorher schon kaputt,
wer schubst, fällt nicht – er nennt es nur „charakterlich gesund“.
Wir zwei hatten was Großes – angeblich, hab ich gehört,
zerbrochen? Ach Quatsch – ich hab’s nur dezent entsorgt.
Die Liebe, die wir hatten, war natürlich noch viel wert,
deshalb hab ich sie auch behandelt wie ein altes Hemd.
Man geht durch schwere Zeiten – am besten ganz allein,
man flieht nicht zu nem andern – man „schaut sich nur mal um“, ganz fein.
Lügen und Betrügen? Früher total fremd,
doch Menschen ändern sich – besonders wenn’s unbequem wird, kennt man ja.
Mit mir zu reden war nie wirklich schwer,
ich hab nur nie zugehört – spart Kraft und spart Verkehr.
Schon eine kleine Message und ich wär geblieben,
doch Schweigen wirkt erwachsener – hab ich irgendwo gelesen.
Wir schenkten unsern Kindern Licht in diese Welt,
damit sie später lernen, wie man Versprechen hält –
also nicht.
Wir bauten unsre Mauern mit Bequemlichkeit,
normalerweise liebt man sich – außer es wird mal echt.
Normalerweise kämpft man bis zum Ende für die Sache,
doch ich kämpf lieber gegen dich – nennt man wohl Charakterstärke.
Ich hab meine Moral nicht verloren – ich hab sie nur verlegt,
meine Ehre liegt irgendwo, wo man sie nicht mehr hebt.
Deine kleine Seele sollte ruhig untergehn,
denn Empathie ist schwer, wenn man sich selbst gut versteht.
Ich bin keine Burg – ich bin eher so ein Zaun,
sieht stabil aus, fällt aber um, wenn man ihn berührt mit Vertrauen.
Ich blieb nicht hier, wir hätten ja reden müssen,
wenn man Liebe eingeht, sollte man vorbereitet sein –
war ich halt nicht, Pech.
Ich nahm den leichten Weg, ich rannte einfach fort,
nahm noch einmal Anlauf und traf dich ziemlich dort,
wo es weh tut – aus Versehen natürlich.
Du hattest den Plan, mir die Welt zu geben,
ich hatte den Job, mich nicht drum zu kümmern im Leben.
Ich weiß genau, was du für mich fühltest,
ich hab’s ignoriert – ist leiser, wenn man Herzen spült.
Ich war dein Felsen – so ein bröseliger Stein,
dein Lichtlein war ich auch – nur halt auf „Notausgangsschein“.
Ich hab den Weg verlassen, der zum Glück geführt,
hab mich selbst betrogen und dich gleich mit rasiert.
Doch ich find mich nicht wieder – ich lauf im Kreis,
baue überall Häuser, bleib aber nirgends zu Haus.
Gefühle komm’n und geh’n – Verantwortung auch,
wenn Schicksal Karten mischt, verlier ich absichtlich drauf.
Ich weiß nicht, was die Seele nach dem Tod noch kann,
doch eines weiß ich sicher:
Aus der Ausrede wird ein Mann,
bitte nicht falsch verstehen..ehrlich... Ich finde deinen Text gut...und sage ja das ist vollkommen legitim...wollte auch nur eine andere Variante aufzeigen...Hast ja auch gefragt was man davon hält.Was soll mir das jetzt sagen? Ist das die Interpretation meiner wahren Empfindung die du aus meinem Text ziehst oder willst du mich bewusst provozieren?
Okay, einige Zeilen wirkten nur, als würdest du meine ausgedrückte Emotion umdrehen und gegen mich projizieren.