Aus der Wut entsteht ein Mann

Oh - ich wollte den threadersteller nicht verleiten, einen Text zu präsentieren, der nicht zur Veröffentlichung gedacht ist. Es ging mir um Kostproben seines Schaffens, weil man eben schlecht „abstrakt“ über das Songtextemachen sprechen kann.

Allerdings passen insofern die Rückmeldungen zu diesem Text: wenn er nicht zur Veröffentlichung gedacht ist, braucht er für andere auch nicht verständlich zu sein - mal sehr pointiert ausgedrückt.

x-Riff
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Danke dass du deine Texte mit uns teilst und die Rückmeldung! Dann lassen wir den Thread ruhen - es sei denn, du möchtest noch was von uns?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Mit veröffentlicht meine ich tatsächlich veröffentlicht. Wenn ihn in einem musikforum 200 Leute lesen, die ich nicht kenne, ist das nicht das gleiche.
Speziell zu diesem Text hatte ich natĂĽrlich meine eigene Musik und meinen eigenen Rhythmus im Ohr, als ich ihn schrieb. Dennoch geht's natĂĽrlich um flow und stimmigkeit.
Es ging mir generell um Meinungen von Menschen, die sich damit beschäftigen und auch mehr Ahnung haben. Wenn 50 Leute sagen, du lass mal, kann ich auch damit leben. Es ist einfach eine Phase, in der ich mich ausprobiere und nach außen strebe, alleine unsere Diskussion hier in den letzten 2 Tagen regen mich an und inspirieren mich, von daher hat es sich schon gelohnt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Aber die Wut ist natürlich da und als sich das mit ihrem neuen Kerl direkt nach unserer Trennung so rasant entwickelt hat, wurde sie größer und musste raus, bevor sie mich auffrisst.
Aus eigenem Erleben kann ich nur dazu raten, die Wut WĂĽrde werden zu lassen und Dich dieser Deiner Beziehung (gerade im Nachhinein) wĂĽrdig zu erweisen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Finde ich eine gute Einstellung, @Philip123
Erstens die Ergebnisoffenheit, mit der Du da rangehst und zweitens, dass Du Texteschreiben als ProzeĂź verstehst und Feedbacks unterschiedlicher Art als Orientierungsmarken, um im Laufe der Zeit immer besser zu werden. Ist viel Handwerk dabei, finde ich. Und jede/r entwickelt eine eigene Schreibe, hat eigene AnsprĂĽche und Ziele - und so geht es den Feedbackgebern auch.

Mit der Zeit lernt man sich kennen und in gewisser Weise spielt man sich aufeinander ein.

Herzliche GrĂĽĂźe

x-Riff
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Mal angenommen, Du könntest Dir hier selbst antworten: Was würdest Du Dir schreiben wollen?
Daraus lässt sich auch ein Text machen ... der dann vielleicht sogar eine neue, für einen selbst unerwartete Wendung bringt ... oder vielleicht nicht ...?
Man könnte neugierig sein ... ich bin es jedenfalls ... aus der Sicht eines anderen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich fände es gut wenn der text tiefer schürfen würde. Hinter der Wut stecken Trauer, Angst oder Hilflosigkeit. Oder von allem etwas, vermute ich mal. Das auf den punkt zu bringen oder mitzuteilen könnte den text wirklich authentisch und "zugänglich" machen. Und ausser dem von der Masse abheben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Du kannst mich nicht verletzen, weil ich unverwundbar bin.
wenn es so wäre, gäb es den Text nicht.

Der Text transportiert in fast jeder Zeile Verletztheit - verständlicherweise - und schwankt sonst zwischen Angriff, Schuldzuweisung und dem Wunsch, dass es wieder wird, wie es war. Die Zerrissenheit zwischen diesen Gefühlen lässt sich nachfühlen, auch der Wunsch, dass die Trennung nicht so hart trifft, wie sie nun leider doch trifft. Bei der zitierten Zeile wäre ein Konjunktiv glaubwürdiger.

Wenn dann noch etwas mehr Metrik und Silbenzahl eingebaut wird, wird's ein besserer Rap-Text ... aber das Ziel scheint ja schon erreicht (erstmal die Wut raus ...)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Bei der zitierten Zeile wäre ein Konjunktiv glaubwürdiger.

Wenn dann noch etwas mehr Metrik und Silbenzahl eingebaut wird, wird's ein besserer Rap-Text
Interessant, ich lerne mit: Also so?

"Du könntest nicht nicht verletzen, wenn ich unverwundbar wäre"
 
"Du könntest nicht nicht verletzen, wenn ich unverwundbar wäre"
ha, da war ich nicht deutlich genug.

Ich meinte das eher im Sinne von:

Ich wünschte, ich wär unverwundbar, damit Du mich nicht verletzen kannst

Also inhaltlich, nicht auf den Reim hingebaut. Weil bei mir im gesamten restlichen Text eben ankommt: "Ich bin verletzt und sehr verwundbar"
 
  • Interessant
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer

Ähnliche Themen

J
  • Gesperrt
AAM
Antworten
161
Aufrufe
13K
Vali
Vali
Izelion
Antworten
4
Aufrufe
1K
Izelion
Izelion
willypanic
Antworten
13
Aufrufe
3K
ze_ba_ree
ze_ba_ree
Captain Knaggs
Antworten
61
Aufrufe
8K
Ikone
Ikone

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
ZurĂĽck
Oben