Aussetzer bei System mit mehreren Geräten

Der t-bone Splitter ist nicht für den Mipro-Frequenzbereich gedacht.
Mipro baut aber schon vernünftiges Zeug. Hat früher z. B. mal die Funken für Beyerdynamic gebaut.
 
Zu den MiPro Strecken.
Dein Antennensplitter wird hier nicht funktionieren, da die Strecken im 5 GHz Bereich sind.
Allerdings können, wie du auch schreibst, bis zu 3 Empfänger kaskadiert werden, so dass erst ab 6 Kanälen ein Splitter notwendig wird, Doppelempfänger vorausgesetzt.
Wir betreiben selbst MiPro Anlagen (ACT700 Breitband) und von der HF Technik funktionieren die. Auch die Audioübertragung ist in Ordnung. Technisch tut alles wie es soll. Verarbeitung, naja. Die IR Kappen bei den Handsendern sind alle schon abgefallen. Ansonsten sind die Strecken mechanisch robust da Metallgehäuse. Zumindest bei der 700er Serie.
Wie die 5800er tun.... keine Ahnung. Mir sagt allein schon der Frequenzbereich mit 5,8 GHz nicht zu. Nicht weil es zu eng wäre, sondern weil die Wellenausbreitung einfach Mist ist.
Ist halt Made in Taiwan. Allerdings war/ist MiPro OEM Hersteller für andere Marken. Darunter war auch mal eine zeitlang beyerdynamic. So ganz verkehrt ist das technisch nicht, vor allem wenn man die besseren Serien aus dem Profiregal nimmt. 5800 ist allerdings nicht Profiliga.

Bei der t.bone Strecke ist das Frequenzband bisschen bäh. Alles unterhalb von 550 MHz ist wohl mittelfristig noch irgendwie tragbar doch niemand weiß was da in 5 Jahren passiert. Wie die Strecken qualitativ (HF und Audio) sind entzieht sich meiner Kenntnis. Ebenso mechanische Eigenschaften. Muss man selbst prüfen und entscheiden.
Was mich an dem Angebot stört ist, dass nirgends dran steht was da für Headsets und was da für eine Kapsel drauf ist. Da wird was von AKG geschrieben. Welches AKG Headset? Da gibt es gute und weniger gute.
Auch ist das Angebot mit nur Taschensender und Headsets. Sofern man keine Handsender braucht OK.

Zum Sennheiser.
Naja, Sennheiser lies ja auch in Fernost OEM produzieren. Das ging ziemlich auf die Qualität. Seitdem werden die günstigen Produkte in Rumänien gefertigt. Das könnte besser sein.
Rein von den Übertragungseigenschaften würde ich Sennheiser am meisten zutrauen. Allerdings ist das Frequenzband direkt ab 470 MHz mittlerweile als kritisch anzusehen, mittelfristig. Alles oberhalb 550 MHz sollte erstmal stressfrei sein, doch wer weiß was sich die TK Konzerne, öffentlicher Rundfunk und andere Primärnutzer sich so einfallen lassen.
 
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Vielen Dank für's Know How, kann dir gerade keine Kekse geben... das T.bone-Rack gibts auch noch in einem anderen Frequenzbereich: the t.bone free solo PT 660 MHz/8 CH Rack 8 Kanal Funkrack,Frequenzband: 655 - 679 MHz

Und teurere als Mipro/5 k darf's nicht werden.

Edit: Habe gerade gesehen, dass das 4fach Empfänger sind. Drei zu kaskadieren gäbe 12 Strecken, oder?

Edit 2: hab gerade nochmal bei Thomann angerufen, die empfehlen ihr eigenes t.bone-Rack, besonders das im 500er Bereich, weil der Frequenzbereich anscheinend besser ist. Ich werde aber kommende Woche wahrscheinlich perönlich mal vorbei gucken.... da kann ich noch Fragen stellen, z. B. welche Kapsel verbaut sind.
 
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Ich habe die Tage eine Mipro Doppelstrecke von ca. Jahr 2000 verschrottet. Zuerst ist bei den Handsendern die Gummierung klebrig geworden. Hab die dann runtergeschabt - und ab da sah es nach Billigplastik aus, hat aber nicht mehr geklebt. Später ist das Gewinde (Plastik) am Mikrofonkorb gebrochen. Da musste man es aufschrauben um die Batterien / Akkus zu wechseln. Vor einigen Jahren entsorgt und mit den beiden Taschensendern, die ich auch dazu gekauft hatte, weiter gemacht. Jetzt ist einer der beiden Taschensender vor ein paar Wochen ausgefallen.
Bei der Fehlersuche habe ich die beiden Taschensender mal mit zur Arbeit genommen und mit dem Spektrum Analyzer angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Gerät gar nicht im 863 MHz Band sendet, sondern bei 922 MHz, was -wie meine Recherche dann ergeben hat- wohl in USA zugelassen ist aber nicht in D. Hier liegt in dem Bereich Bahnfunk. Beruhigt mich, denn damit bin ich dann nicht kollidiert, weil nie in der Nähe von Bahnstrecekn betrieben.
Die 863 MHz UHF waren damals der einzige anmeldefreie und gebührenfreie Bereich und als das wurde es mir verkauft. Auf dem Gerät war nur der Bundesadler mit Zulasungsnummer und bei den Kanälen wurde nur eine Kanalnummer angezeigt und keine Frequenz. Egal - jetzt ist es verschrottet.
Ich bin im Nachhinein sauer auf den Händler, der mir das so verkauft hat. Ich hatte damals mit der Sennheiser EW100 geleibäugelt mit der 865er Kapsel, aber leider hat Sennheiser bei der 100er Serie damals keine XLR Ausgänge gehabt, nur Klinke. Das haben sie später auch bei der 100er Serie drin gehabt, aber zu spät für mich - daher wurde es die Mipro.
Ich hab noch ein kabelgebundenes Mipro Handmikrofon, das auch Probleme mit der Beschichtung hat. (Auch wenn das ein Aprilscherz war, das Mikro ist wirklich so verratzt - Das einzige meiner Mikros, ddie sonst alle aussehen, wie fast neu)
Wie man leicht raushört - Mipro ist bei mir unten durch.
 
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obwohl, wenn das gut 25 Jahre durchgehalten hat, dann ist es nicht mal so schlecht. Um die Verkäuferin zu zitieren, die mir vor einigen Jahren meine aktuelle Waschmaschine verkaufte, als ich ihr sagte, dass die letzte gut 20 Jahre verlässlich funktionierte: "Da muss ich ihnen aber sagen, so lange wird keine neue mehr durchhalten". Und das wird es wohl auch mit allen aktuellen Geräten passieren, egal ob da Mipro, T.bone, Sennheiser oder Shure drauf steht.
 
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Genau das habe ich im Media Markt für Geschirrspüler und Waschmaschinen auch schon gehört. Es wurde dann die Miele mit der Steuerung, die am wenigsten nach Computer/digital bzw. am ehesten nach Old School aussah. KISS = keep it simply stupid

Um wieder On Topic zu kommen: einfache, zuverlässige Technik ist mir lieber als das letzte, moderne Feature, welches man u. U. vlt. gar nicht braucht.
 
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Zuerst ist bei den Handsendern die Gummierung klebrig geworden. Hab die dann runtergeschabt - und ab da sah es nach Billigplastik aus
Hmm.... meine 700er Komponenten sind vollständig aus Metall. Empfänger, Handsender und Taschensender. Nix gummierte Oberflächen. Das ist schon wertig. Die lernen ja auch dazu. Allerdings ist die Verarbeitungsqualität in Punkto Maßgenauigkeit eben weniger genau. Hat sich ja anscheinend ein bisschen was bewegt innerhalb von 25 Jahren.
Auch die Gewinde bei den Wechselköpfen ist Metall. Da gibts nix zu meckern. Bei den alten AKG Strecken war das Plastik. Hat aber auch gehalten. Ebenso waren bei den AKG Strecken die Handsender aus Plastik, im Gegensatz zu den Taschensendern. Sennheiser hatte bei der EW100 G1 allerdings bei den Handsender Metallgehäuse. Auch beyer hatte Metall wenn ich nicht irre.

So könnte man nun die ganzen Hersteller durchgehen wo wer welches Material eingesetzt hat (Branchenunabhägig). Auch bei Metall hat man Probleme (Rost). Bei Plastik geht der Weichmacher flöten und gummierte Oberflächen sind oftmals nach 2 Jahren oder eher weniger (Handschweiß) im Eimer. Ist halt so. Hatte heute zufällig eine PC Maus mit gummiertem Rädchen. Bäh. Aber so was von bäh.
 

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