Ich habe die Tage eine Mipro Doppelstrecke von ca. Jahr 2000 verschrottet. Zuerst ist bei den Handsendern die Gummierung klebrig geworden. Hab die dann runtergeschabt - und ab da sah es nach Billigplastik aus, hat aber nicht mehr geklebt. Später ist das Gewinde (Plastik) am Mikrofonkorb gebrochen. Da musste man es aufschrauben um die Batterien / Akkus zu wechseln. Vor einigen Jahren entsorgt und mit den beiden Taschensendern, die ich auch dazu gekauft hatte, weiter gemacht. Jetzt ist einer der beiden Taschensender vor ein paar Wochen ausgefallen.
Bei der Fehlersuche habe ich die beiden Taschensender mal mit zur Arbeit genommen und mit dem Spektrum Analyzer angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Gerät gar nicht im 863 MHz Band sendet, sondern bei 922 MHz, was -wie meine Recherche dann ergeben hat- wohl in USA zugelassen ist aber nicht in D. Hier liegt in dem Bereich Bahnfunk. Beruhigt mich, denn damit bin ich dann nicht kollidiert, weil nie in der Nähe von Bahnstrecekn betrieben.
Die 863 MHz UHF waren damals der einzige anmeldefreie und gebührenfreie Bereich und als das wurde es mir verkauft. Auf dem Gerät war nur der Bundesadler mit Zulasungsnummer und bei den Kanälen wurde nur eine Kanalnummer angezeigt und keine Frequenz. Egal - jetzt ist es verschrottet.
Ich bin im Nachhinein sauer auf den Händler, der mir das so verkauft hat. Ich hatte damals mit der Sennheiser EW100 geleibäugelt mit der 865er Kapsel, aber leider hat Sennheiser bei der 100er Serie damals keine XLR Ausgänge gehabt, nur Klinke. Das haben sie später auch bei der 100er Serie drin gehabt, aber zu spät für mich - daher wurde es die Mipro.
Ich hab noch ein kabelgebundenes Mipro Handmikrofon,
das auch Probleme mit der Beschichtung hat. (Auch wenn das ein Aprilscherz war, das Mikro ist wirklich so verratzt - Das einzige meiner Mikros, ddie sonst alle aussehen, wie fast neu)
Wie man leicht raushört - Mipro ist bei mir unten durch.