Auswendig lernen von Songs (Auftritt am 5.3)

von Nachtfluegel, 23.01.16.

  1. Nachtfluegel

    Nachtfluegel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #1
    Hallihallo,

    ich habe 2 Lieder, welche ich beim Musikschulauftritt am 5.3 spielen werde. Das wären Nothing else matters und Wie schön du bist (Sarah Connor). Mein Problem ist allerdings, dass ich über die Ferien nicht geübt habe. Davor konnte ich allerdings schon Metallica, da hakelt es aktuell noch am ersten großen Gitarrensolo. Bei dem zweiten Solo am Schluss bin ich noch am Timing üben. Das andere Lied habe ich jetzt angefangen zu üben, aber das läuft schon ganz gut. Muss mir nur noch überlegen, ob ich da jetzt hoch oder tief spiele.

    Aber wie lerne ich sowas jetzt auswendig? Bei Metallica bekomme ich alles außer den Solos schon mal auswendig hin, beim zweiten Song noch nicht so wirklich. :(
     
  2. duesenberg1966

    duesenberg1966 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #2
    Da gibt's nur eines. Den Song in Dauerrotation hören bis die Ohren bluten und immer wieder üben. Mach Dir Notizen zum Songaufbau, schaffe Dir Eselsbrücken. Irgendwann geht der Song dann ins Blut. Zeit genug hast Du ja. Das kriegst Du sicher hin :)
     
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  3. Nachtfluegel

    Nachtfluegel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #3
    Das sicherlich, ich werd schaun, dass ich jeden Tag jetzt 2-3 Stunden für Klavier und Bass freischaufeln kann :) Bis jetzt hab ich heut morgen schon zusammen 2 Stunden geübt - aber mit Pausen dazwischen.
     
  4. A160

    A160 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #4
    stundenlanges üben bringt aber auch nicht so viel. Lieber ne stunde üben und dann zb beim Bus/Bahnfahren die Songs hören, im Kopf mitgehen... Nachn paar Tagen sollte dann alles drin sein! Dann jeden Tag eine, max zwei Stunden üben und du wirst sehen, dass es nach ein paar Tagen von allein geht ;) Dein Kopf braucht ein bisschen Zeit, geübte Bewegungen abzuspeichern und zu reproduzieren!
     
  5. sKu

    sKu Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.01.16   #5
    Den Tipp mit dem rauf- und runterhören kann ich nur unterstreichen. So kommt der Song in den Schädel.
    Und halt dich beim Lernen erstmal nicht mit Details auf - spiel sonst erstmal eine vereinfachte Version, Hauptsache du spielst den Song durch.

    Bis zu dem Auftritt ist noch genug Zeit. Über 6 Wochen. Da reicht es eigentlich täglich maximal ne Stunde zu proben...
     
  6. 7enderhead

    7enderhead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #6
    Kann mich den Vorrednern nur anschließen: Die Lieder so lange hören, bis du sie im Schlaf mitsingen kannst. Dann ist die Song-Struktur gespeichert, und man weiß im Falle eines Falles (Verspieler, Rauskippen etc) immer, wo man unterwegs ist.

    Dann die grobe Struktur mit Takten auf ein Blatt malen: 8 Takte Intro, 16 Takte Strophe, 16 Takte Refrain etc. Diese Takt-Notizen dann mit den Changes/Akkorden ausfüllen.

    Zuerst eine vereinfachte Version lernen, brenzlige Stellen wirklich genau analysieren und langsam üben, bis sie wirklich sitzen (das sind sonst diese schnell drübergespielten Unsauberkeiten). Lieber eine Stelle sauber aber einfacher spielen, als das Komplizierte zu Vermasseln.
     
  7. Gast91043

    Gast91043 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #7
    Bei Coverversionen habe ich glaube ich noch nie 1:1 gecovert, es sei denn es sind wichtige Basslines wie bei den Peppers oder Primus. Mit dem Schlagzeuger entwickelt man eh einen eigenen Groove. Macht einen Coversong auch interessanter.


    Und mein Beileid für den Sarah Connor Coversong.
     
  8. Bass Fan

    Bass Fan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.01.16   #8
    So sehe ich das auch! Das Auditorium merkt das eh nicht!
     
  9. Nachtfluegel

    Nachtfluegel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.16   #9
    Also ich kann die Songs jetzt ganz grob mitsingen bzw. im Bassunterricht treffe ich die Einsätze intuitiv (im Gesangsunterricht auch). Was mir am meisten Sorgen macht, ist allerdings das Zusammenspiel mit Anderen und die Möglichkeit eines Blackouts. Bin immer noch der Meinung, ich hab zu wenig geübt (so eine Stunde/Tag bis vor einer Woche. Jetzt diese Woche eher ne halbe Stunde) :/ Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, dass Lampenfieber die Konzentration enorm steigern kann. Da brauche ich immer ein paar Sekunden und dann läufts iwie doch von allein - so wars zumindest bei den Gesangsauftritten vor ein paar Jahren mal.

    Noch 2 Tage und die Anspannung steigt -.- Ich kann die Lieder nich mehr hören...
     
  10. basshenning

    basshenning Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.16   #10
    Das packst du schon! Das haben schon viel schlimmere Idioten hinbekommen! :D

    Gegen Nervosität (in jeder Lebenslage ;)) helfen mir immer ganz gut "Rescuetropfen". Das ist eine Bachblütenmischung, die gibt es in der Apotheke. Einfach immer ein paar Tropfen einnehmen, wenn du merkst, dass du nervös wirst. Überdosierung ausgeschlossen. Die beruhigen mich immer ganz gut, ohne dass sie müde machen oder die Konzentration stören. Hilft auch super vor Klassenarbeiten/Klausuren, Führerscheinprüfung, Examen, Präsentationen, Vorstellungsgesprächen, bei unruhigem Schlaf/ Schwierigkeiten beim Einschlafen, ...:great:
     
  11. Fish

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    Erstellt: 03.03.16   #11
    Du hast jetzt schon mega Lampenfieber!
    Cool bleiben! Mut zur Lücke bzw. Improvisation wenn was daneben läuft.

    jetzt zwar etwas spät aber gesangstechnisch Spiel ich mir bei schweren Stücken meine Stimme auf dem Klavier ein bzw. lasse einspielen.
    Das kann ich dann prima im Auto hören und mitsingen.

    berichte hier mal wie dein Auftritt lief!

    Gruß + viel erfolg

    Fish
     
  12. Nachtfluegel

    Nachtfluegel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.16   #12
    Ich weiß nich ob man das wirklich Lampenfieber nennen kann...zumindest renn ich nicht im Kreis und schreie.

    Es ist eher so, dass ich mir hin und wieder Gedanken mache, aber so richtig Angst davor habe ich eher noch nicht. Das kommt noch in dem Moment, wo man dann die Bühne betritt und lossingt. Da sind für mich die schlimmsten Sekunden bzw die Knie am weichesten. Das letzte Mal vor 8 Jahren war es aber dann so, dass diese Nervosität schlagartig weg war nach den ersten 2,3 Takten.

    War aber damals auch ein Soloauftritt.
     
  13. mk1967

    mk1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.16   #13
    Wenn es nicht schon so spät wäre, hätte ich noch den Tip gehabt, die Sachen täglich vor dem Schlafengehen noch mal durchzuspielen. Nicht lang, nur jeweils einmal durch und fertig. Bei mir setzt sich das dann am besten, denn dann mach ich hinterher mit dem Kopf nichts Großes mehr außer Pennen :D.

    Vor allem - wie oben schon jemand schrieb: jeden Tag. An der alten Leier, daß täglich 10 min mehr bringen als einmal die Woche 70 Minuten, ist absolut was dran....
     
  14. Nachtfluegel

    Nachtfluegel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #14
    So grad heimgekommen, war seit heute morgen um 11 Uhr dort.

    Joah wo fang ich denn an.

    Naja ich war beim ersten Song, Dear Future Husband, ziemlich nervös. Allerdings habe ich auf der Bühne irgendwie eher cool (laut diversen Aussagen) agiert und mich getraut laut zu spielen. Ein paar Mal rausgeflogen bin ich in der Strophe auch, ABER, ich kam immer wieder rein. Habe die Grundnoten auf der 1 mitgespielt, um wieder reinzufinden. Die wichtigsten Sachen des Songs, der Tonartwechsel und der Schluss kamen sauber und genau auf den Punkt (Anfang übrigens auch aufn Punkt). Meine Gesangslehrerin meinte jedenfalls, dass ich nicht falsch gespielt hätte, da die Haupttöne da waren :) Und die merkt, wenn man einen Halbton daneben liegt.

    Die Verspieler haben mich aber dennoch gewurmt.

    2) Wie schön du bist:
    Vor dem Song hatte ich vor dem Workshop verdammt viel Schiss, weil ich da oft andere Töne greifen muss. Aber von wegen, in der 3/4-stündigen Probe haben wir alle sofort harmoniert, ohne dass wir vorher jemals zusammen gespielt haben. Ich hab mich zwar in der Probe auch verspielt, aber da habe ich dann solange im Kreis gespielt, bis ich alles wieder drin hatte. Später beim Livekonzert lief das Lied auf den Punkt genau und ohne einen einzigen Verspieler.

    3) Metallica:
    Der zweitletzte von 21 Songs und die beiden Soli haben mir im Unterricht schon gern Probleme bereitet. Manchmal hatten sie geklappt, manchmal nicht - aber ich bin nich der beste Über. In der Probe wars genauso, habe auch statt 6/8 mal 3/4 aus Versehen gespielt. Naja war da auchn bissl viel Gequatsche. Im Konzert jedoch - vielleicht ahnt ihrs schon, es hat fast problemlos geklappt. Habe mich lediglich am Ende des zweiten Gitarrensolos bissl verhäddert bzw. dabei vergessen, 3 Noten zu spielen. Aber das, hat der Leistung denke ich keinen Abbruch gegeben. Bis dahin lief Nothing else matters einfach super. Saubere Einsätze aufm Punkt, obwohl wir bissl schneller als das Original waren. Das hat einfach gegroovt, und der Beifall war ziemlich groß.

    Alles in allem, hätte ich sogar gern noch einen Song gespielt. Zwischen den Songs war ich immer etwas angespannt, aber als ich die Bühne ab dem zweiten Song betreten hatte, war da keine Spur Nervosität mehr vorhanden. Nächstes Jahr darf ich dann hoffentlich wieder ran, wahrscheinlich dann auch beim Klavier (in dem Fall dann E-Piano) und Gesang :) So wie es aussieht, habe ich jetzt wohl doch Blut geleckt :D

    Naja ich glaube, das Meiste realisiere ich eh erst morgen..Gute Nacht :p
     
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