B. C. Rich Warlock USA NJ zu wenig Sustain

von Mjoelnir75, 26.11.07.

  1. Mjoelnir75

    Mjoelnir75 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #1
    Hallo zusammen,

    bringe mir jetzt seit ca. 2,5 Monaten mittels Buch und I-Net selber das Gitarrespielen bei. Klappt auch ganz gut und macht riesig Spaß.

    Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, wo die ersten Tappings (hoffe das heißt so) beschrieben werden. Tja und genau dort liegt dann auch mein Problem...

    Irgendwie habe ich zu wenig Sustain. Ich spiele zur Zeit auf der G-Seite abwechselnd im Bund: 12, 4, 11, 4, 12, 4, 14, 4, 12, 5, 11, 5, 12, 5, 14, 5, usw.......spielen tue ich das mit den Mittelfingern meiner Hände. Und obwohl ich da ziemlich auf die Saiten hämmere, erklingen manche Töne nur ganz kurz und verstummen dann. Sollte es nicht so sein, dass der Ton so lange anhält wie ich meinen Finger im jeweiligen Bund auf der Saite liegen lasse - zumindest so in etwa?

    Liegt das an meiner Spieltechnik, oder kann es sein dass etwas mit meinem Equip nicht stimmt? Spiele eine USA B.C. Rich Warlock NJ über einen Peavy Rage 158.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen...will doch nicht gleich zu Anfang schon verzweifeln :o
     
  2. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #2
    Allerallererstens mal etwas Modellkunde:
    NJs von BC Rich kommen niemals aus den USA, sondern vor '86 aus Nagoya, Japan ;) und nach '86 aus dem Cort-Werk in Korea.

    Zum Problem:
    Alles Übungssache!
    Wenn ein Ton, den du mit der Schlaghand tappst, nicht lange hält, liegt das daran, dass du den Bund nicht richtig triffst oder den Druck nicht richtig aufrecht erhältst und den Ton "abwürgst". Gerade am Anfang ist das schwierig, man muss ja praktisch das Greifen mit der anderen Hand ganz neu lernen.
    Ich würde auch mal versuchen, nicht ganz so heftig zu "hämmern", denn dadurch verfehlst du nur den Bund, verziehst die Saite und du kannst die Kraft schlecht dosieren. Eine leichte, klopfende Bewegung aus dem Finger reicht, so wie wenn man auf dem Tisch rumtrommelt, wenn man nervös wird.
    Eine gute Übung ist auch, mit dem Tappingfinger einen Bund zu greifen und mit der eigentlichen Greifhand unterzugreifen und die Saite am Steg anzuschlagen. Also keinesfalls druffkloppe wie ein Irrer, sondern schon locker bleiben.
     
  3. Mjoelnir75

    Mjoelnir75 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #3
    Na wieder was gelernt ^^ Dachte weil auf dem Label California steht kommt die auch daher.

    Aber gut gut - alles reine Übungssache also. Dann bin ich ja beruhigt, dass schon mal nix mit dem Equip ist. Dachte schon es könnte am Verstärker liegen.

    Ach ja und mit hämmern meinte ich zwar kraftvoll, jedoch nicht verkrampft. Ich werde es mal mit dem vorgeschlagenen nervösen Fingertrommeln versuchen ;)

    Kleine Frage noch am Rande: lohnt es sich bei diesem Gitarrenmodel die Pickups auszutauschen, oder eher nicht - wegen Holz, Beschaffenheit oder was weiß ich was?
    Die nächste Anschaffung ist jedoch erst einmal ein gescheiter Amp.

    Danke für die Hilfe.
     
  4. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #4
    Wie Red Dragon schon sagte: Übung hilft. Tappen gehört auch nicht zu den allereinfachsten Techniken. Also nicht frustriert sein, wenn's nicht gleich klappt.

    Es gibt trotzdem einige Tricks, die das Tappen ein wenig leichter machen:
    1. Mehr Gain macht die Sache leichter.
    2. Mehr Höhen (Treble) hilft auch.
    3. Eventuell mit verschiedenen Pickup-Positionen testen. Ich nehm zum Tappen meist den Steg-Humbucker, aber einfach mal ein wenig durchschalten und testen, was am besten klingt.

    Wichtiger als Kraft ist auf jeden Fall ein klar definierter Anschlag. Und was häufig vergessen wird: Es gibt auch sowas wie Tap-Pulloffs. Manche Leute hämmern nur und wundern sich dann, warum es nicht klingt, wenn sie den Finger ohne bewusste pull-off-Bewegung einfach wieder wegnehmen...

    EDIT: Was die Pickup-Frage angeht: Wenn du die Gitarre magst udn sie weiter spielen willst, warum nicht? Rein vom Marktwert betrachtet lohnt sich das wohl eher nicht, aber es kommt auf dne "Gebrauchswert" der Gitarre für dich an. Ich würde damit aber mal warten, bis du einen besseren Verstärker hast. Möglicherweise willst du dann überhaupt keine neuen Pickups mehr...
     
  5. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.07   #5
    Dito.
    Ich hab' ja auch so eine (ähnliche) und die NJ Teile sind eigentlich recht solide und zuverlässige Instrumente, sowohl von der Verarbeitung, als auch vom Klang. Die Werk-PUs machen ihre Arbeit gut. Mit richtig feinen Teilen allerdings sind das klanglich Welten. Wenn du die Klampfe also weiterspielen willst, lohnt sich das auf jeden Fall!
     
  6. Mjoelnir75

    Mjoelnir75 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #6
    Na das hört sich doch schon mal ganz gut an.

    Hab mir gerade noch nen Attax 80 ersteigert. Bin mal gespannt wie es dann so klingen wird.
    Spielen tue ich das ganze zusätzlich noch über ein Korg AX3000G. Also an Gain wirds nicht mangeln :)
     
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