Band aufnehmen - Grundkonzept

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Hallo, ich möchte demnächst gerne Demo-Aufnahmen von meiner Band machen. Leider bin ich, was Aufnahmen einer ganzen Band angeht, völliger Neuling. Unsere Besetzung ist: 2x Gesang, Gitarre, Bass, Keyboards (zwei Instrumente), Schlagzeug. Mein Plan war, mir ein PRESONUS Firepod zuzulegen und an meinen Laptop (Acer Travelmate, AMD Turion 2.3 GHz, 2GB Ram) anzustöpseln. Dann möchte ich die Keyboards direkt per Klinkenkabel ins Firepod leiten und Bass, Gitarre und die beiden Sänger mit Mikrophonen abnehmen. Beim Schlagzeug hoffe ich, auch irgendwie mit ein oder zwei Gesangsmikros ein annehmbares Resultat zu erhalten.

Das Resultat muss nicht reif für die CD-Veröffentlichung sein, es soll "nur" als gut anhörbares Klangbeispiel für Interessenten dienen. Ist der Plan so realistisch oder könnte es zu Problemen kommen? Ich würde mich über Feedback von erfahrenen Aufnehmern freuen ;)
 
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Hi Iron Net !

Bin jetzt zwar kein "erfahrener Aufnehmer" was ganze Bands angeht, aber vielleicht können Dir meine Anregungen etwas helfen.
Das Firepod hat insgesamt 10 Eingänge, d.h. mit Deinen Ansprüchen geht es sich aus.
Allerdings musst Du Dir überlegen, wie Du was mikrofonierst, soll heißen:
2 Keyboards --> 2 Mal Line-In (z.B. auf der Rückseite) --> OK
Git + Bass per Mikro (ich vermute mal dynamisch) 2 Mal Line-In auf der Vorderseite --> OK
2 Mal Gesang per Mikro (ich vermute mal Condenser) 2 Mal Mic-In + 48V OK
Drums mit 2 Mikros (Condenser in Recorderman-Technik) --> https://www.musiker-board.de/vb/kno...drum-recording-mit-nur-2-mics-diskussion.html
--> 2 Mal Mic-In + 48 V geht auch noch. Dann hast Du 8 von 10 Eingängen belegt.
Wenn Du aber die Drums mit mehr Kondenser Mikros aufnehmen willst (z.B. für mehr Wumms auf der Kick-Drum) wirds schwierig, da das Firepod lt. Herstellerangabe die Phantomspeisung nur in Gruppen (Eingang 1-4 und / oder Eingang 5-8) vergibt.
Ich weiß jetzt nicht, was passiert wenn Du eine Gruppe "gemischt" (Line + Mic) verwendest, und ob da nicht z.B. die ganze Gruppe keine Phantompower hat, wenn Du 2 Eingänge als Line-In verwendest. :gruebel:
Da müsste jemand antworten, der das Gerät aus der Praxis kennt.
Für den Anfang reichts aber vielleicht als Anregung in oben beschriebener Form (Eingang 1-4 Condenser +48V, Eingang 5-8 (bzw. 5+6 und 9+10) als Line-In.

Gruß
Ivar
 
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Ich weiß jetzt nicht, was passiert wenn Du eine Gruppe "gemischt" (Line + Mic) verwendest, und ob da nicht z.B. die ganze Gruppe keine Phantompower hat, wenn Du 2 Eingänge als Line-In verwendest.
Die 48V lassen sich für die Inputgruppe 1-4 und für die Inputgruppe 5-8 getrennt einschalten. Ganz egal welches Gerät wie mit dem Firepod verbunden ist.
Kleine Anregung noch von mir: Wenn du anstelle eines Mikros für die Bassabnahme eine DI-Box nimmst, bist du nochmal eine ganze Ecke billiger dran.
 
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Mal so als Einwurf: Wenn man nacheinander aufnimmt, reichen die 8 Kanäle doch locker aus (Ja, ich sage 8, weil die wenigsten Mikros ne SPDIF-Schnittstelle haben). Man sollte zwar auf Klick spielen können, aber das stell ich mir als das geringste Problem vor.
 
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da sind ein paar Denkfehler drin
2 Keyboards --> 2 Mal Line-In (z.B. auf der Rückseite) --> OK
da Stereo sind aber 4 Kanäle weg

den Bass evtl. direkt, dann aber Input 1 o. 2 verwenden, die anderen sind nicht für hochohmige Pickups ausgelegt


4K Keys
1K Bass
1K Gitarre
2K Vocals
Ende - alles belegt

ergo brauchst Du entweder mehr Kanäle oder Du mußt nacheinander aufnehmen
 
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Danke erstmal für die vielen Antworten! Nacheinander aufnehmen kommt nicht infrage, wir wollen ja eine spielende Band aufnehmen und kein Tontechnikexperiment machen. Klar ist dann das Resultat tontechnisch wahrscheinlich besser aber die Qualität der Musik leidet darunter.

Was die Keyboards angeht, hätte ich eigentlich keine Bedenken, sie nur mono anzuschließen. Was das Schlagzeug angeht: Hat jemand Erfahrungen damit, ob das Resultat akzeptabel ist, wenn man ein Mikro für die Bass Drum und eins Overhead benutzt, also normale Gesangsmikros?
 
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Hat jemand Erfahrungen damit, ob das Resultat akzeptabel ist, wenn man ein Mikro für die Bass Drum und eins Overhead benutzt, also normale Gesangsmikros?

Würde ich nicht machen. Normale Gesangsmikros, womit schätze ich mal dynamische Mikrophone gemeint sind, sind für die Bassdrum ausreichend, aber als Overhead ungenügend. Dafür würde ich mir ein (oder idealerweise zwei) Kondensatormikrophone kaufen/leihen, die viel empfindlicher sind und somit auch für ne räumliche Aufnahme vom Gesamtschlagzeug viel besser geeignet sind.

Btw: unterschätze nicht Stereo! Du sagst jetzt noch, du hast keine Bedenken, die Keyboards mono anzuschließen und das Schlagzeug mit einem Mikrophon abzunehmen, aber gerade Schlagzeug kann eine unglaubliche Breite in die Aufnahme reinbringen und auf den Keyboards sind sicher von vorneherein schön breite Sounds vorhanden, die eine Demo absolut aufwerten. Ist wirklich von Vorteil, dann nehmt lieber nacheinander und nutzt die vorhandenen Kanäle. Empfehlung: Instrumental alles zusammen aufnehmen, anschließend draufsingen. Es geht die Natürlichkeit nicht hörbar verloren, aber trotzdem habt ihr 2 zusätzliche Kanäle frei.
 
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Noch ein Argument gegen das gemeinsame Einspielen: Wenn euer Kram komplett Mikrofoniert wird, dann wirst Du unangenehme Einstreuungen haben, sprich, das Schlagzeug ist mit auf der Gitarrenspur und umgekehrt. Was jetzt bei den Instrumneten ev. noch zu kaschieren geht, wird beim Gesang zum Desaster.

Zumindest den Gesang müsst ihr also einzeln machen.

Gruss
-Chris
 
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@ Pico !

Muss noch mal nachfragen wg. Denkfehler.
da sind ein paar Denkfehler drin

da Stereo sind aber 4 Kanäle weg

den Bass evtl. direkt, dann aber Input 1 o. 2 verwenden, die anderen sind nicht für hochohmige Pickups ausgelegt


4K Keys
1K Bass
1K Gitarre
2K Vocals
Ende - alles belegt

ergo brauchst Du entweder mehr Kanäle oder Du mußt nacheinander aufnehmen

Kann man denn die beiden Line-Ins auf der Rückseite nicht auch verwenden?
Dann wäre man ja bei 10 Kanälen und hätte noch Platz für 2 Drum-Overheads.

Gruß
Ivar
 
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nein - die 2 auf der Rückseite sind die Line-Ins für die Kanäle 1+2, die auf der Vorderseite ja nur mit einem Mikrofon- und Instrumenten-Eingang (Kombi-Buchse) vertreten sind. Die restlichen 6 Kanäle haben ja keinen Instrumenten-Mode (HighZ für Gitarren PickUps)

Zu dem Mono bei den Keyboards - fast alle Sounds eines Keyboards sind Stereo aufgebaut - spätestens wenn da noch ein Reverb/Hall drauf gepackt ist - das auf Mono klingt einfach nur sche**e.

Also mit 8 Kanälen und eurer Instrumentierung wird das nichts - nur als Beispiel, ich nutze bei so einer Instrumentierung bei Live-Recording so um die 18-22 Kanäle...
 
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Noch ein Argument gegen das gemeinsame Einspielen: Wenn euer Kram komplett Mikrofoniert wird, dann wirst Du unangenehme Einstreuungen haben, sprich, das Schlagzeug ist mit auf der Gitarrenspur und umgekehrt. Was jetzt bei den Instrumneten ev. noch zu kaschieren geht, wird beim Gesang zum Desaster.

Zumindest den Gesang müsst ihr also einzeln machen.

Gruss
-Chris

Dem Argument kann ich nicht so ganz folgen. Einstreuungen sind vielleicht ein Problem, wenn man wirklich in Studioqualität aufnehmen und nachbearbeiten will. Wenn es aber nur um Lautstärkekorrektur und vielleicht ein bißchen EQ geht, sehe ich eigentlich nicht, wo das Problem liegen soll.

Dass die Kanäle vom Firepod wahrscheinlich nicht ausreichen, sehe ich aber ein. Ich denke mal, ich werde dann entweder auf ein aufwändigeres oder ein simpleres Konzept zurückgreifen müssen.
 
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Nanu? gerade Lautstärke und EQ will man doch bei jedem Instrument einzeln haben. Ich mein, probier ruhig aus, alles zusammen aufzunehmen. Allerdings wird sich das Abmischen dann so anfühlen, als würdest Du aus einem Stereomix man eben eine Gitarre entfernen wollen (übertrieben gesagt). Du kannst einer Spur Klanginformationen nur hinzufügen. Wegnehmen dagegen ist so gut wie unmöglich.

Wenn Du das aber doch machen willst, dann pack den Sänger in einen eigenen Raum und gib ihm anständige Kopfhörer.

Noch eins. Ich seh gerade, du bist aus Offenbach. Ich könnte mich überreden lassen, zwei Firepods zur Verfügung zu stellen und auch mit ein paar Mikros auszuhelfen. Mit deinem Firepod zusammen wären das 24 Kanäle, die auf jeden Fall reichen sollten ;)
 
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Nanu? gerade Lautstärke und EQ will man doch bei jedem Instrument einzeln haben. Ich mein, probier ruhig aus, alles zusammen aufzunehmen. Allerdings wird sich das Abmischen dann so anfühlen, als würdest Du aus einem Stereomix man eben eine Gitarre entfernen wollen (übertrieben gesagt). Du kannst einer Spur Klanginformationen nur hinzufügen. Wegnehmen dagegen ist so gut wie unmöglich.

ist halb so schlimm, wenn man sich bewusst ist, dass man an dem Live-Charakter nicht mehr viel verändern kann und daraus kein Studio-Album machen kann. Bei guter Mikrofonierung und Aussteuerung hält sich das Übersprechen in erträglichem Mass und man kann schon mit EQ, Compressor und Co. arbeiten. Viel rumschnipseln und 'gerade' Rücken ist da natürlich meist nicht drin. Bei genügend Kanälen kann man z.B. die Gitarren per DI-Box auch noch Clean aufnehmen, fürs Schlagzeug evtl. zusätzlich Trigger einsetzen und die Keys auch noch per MIDI aufnehmen - da kann man dann schon ganz gute Sachen draus 'basteln'
 
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wir wollen ja eine spielende Band aufnehmen und kein Tontechnikexperiment machen. Klar ist dann das Resultat tontechnisch wahrscheinlich besser aber die Qualität der Musik leidet darunter.



Tontechnikexperiment? Ich könnte mir auch nicht vorstellen, warum die Musik darunter leiden soll...bitte um Erläuterung.

MfG
 
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Welche Art von Musik macht ihr denn?
 
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Wir spielen Sachen aus dem Funk/Fusion-Bereich, also Jamiroquai, Steely Dan und was so dazwischen liegt.

@Vendo: Lade Dir mal ein Sinfonie-Orchester ins Studio ein und verlange dann, dass die Beethovens Neunte einspielen; schön einer nach dem anderen. Da wirst Du was zu hören kriegen ;) Nun kommen wir weder vom Repertoire noch vom Können an dieses Beispiel ran aber das Problem ist dem Prinzip nach das gleiche.
 
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Und das kannst du sagen, weil? Hast du es denn schonmal gehört? Ich bitte um Beweise....


MfG
 
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Wir spielen Sachen aus dem Funk/Fusion-Bereich, also Jamiroquai, Steely Dan und was so dazwischen liegt.

@Vendo: Lade Dir mal ein Sinfonie-Orchester ins Studio ein und verlange dann, dass die Beethovens Neunte einspielen; schön einer nach dem anderen. Da wirst Du was zu hören kriegen ;) Nun kommen wir weder vom Repertoire noch vom Können an dieses Beispiel ran aber das Problem ist dem Prinzip nach das gleiche.
Ich würde es einfach einmal im Overdubverfahren aufnehmen und einmal alle zusammen. Dann mal vergleichen was besser klingt.
Ich wage einfach mal zu behaupten, dass das Standardaufnhameverfahren bei einem Symphonieorchester ein anderes ist, als bei einer Band, bestehend aus Keyboard, Gitarre, Bass, Vocals und Drums. Wenn es nicht gerade eine Jazz-Improvisation ist, sollte da schon einiges an Feeling etc. übrig bleiben.
 
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Zum Thema "Live einspielen". Ich hab das auch schon gemacht, allerdings mit etwas anderen Voraussetzungen:
1. Jeder kennt die Songs im Schlaf
2. Beide Gitarren und der Bass spielen über nen Modelling-Amp direkt in den Firepod
3. Drums werden ausreichend mikrofoniert
4. Jeder bekommt übers Logic einen Monitormix auf die Kopfhörer
5. Gesang wird hinterher einzeln aufgenommen

Damit kann man dann arbeiten, allerdings haben wir 16 Kanäle zum simultanen Aufnehmen gebraucht. Mit 8 Kanälen wird das ganze extrem eng.

Vorteil der Sache: Das Live-Feeling bleibt erhalten und man kann trotz dem noch anständig mischen. Wenn kleine Verspieler drin sind, kann man auch noch n Overdub reinsetzen.

Nachteil der Sache: Ein wenig mehr Aufwand Hardwareseitig (16 Kanäle minimum, 4 separate Kopfhörermixes plus einem Kopfhörerverstärker, guter Rechner nötig, damit die Latenz unten bleibt)

Gruss
-Chris
 
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Und das kannst du sagen, weil? Hast du es denn schonmal gehört? Ich bitte um Beweise....


MfG
Das war deduktiv argumentiert, ich habe abstrakte Erkenntnisse genutzt, um Annahmen für den Einzelfall abzuleiten :cool: Ne, ganz im Ernst, große klassische Ensembles werden im Allgemeinen "live" aufgenommen. Das geht ja auch kaum anders, weil fast alle Dimensionen der Musik nicht zuletzt vom Dirigenten abhängig sind. Sollte es da viele Ausnahmen geben, müsste ich mich schons sehr irren. Auf unseren Fall bezogen geht es mir vorallem um Sachen wie Timing und Dynamik, bei denen man sich - auch einfach per Augenkontakt, aufeinander bezieht und nicht einfach blind nach Noten und Metronom spielt. Im Übrigen wäre der Aufwand schon sehr groß, wenn jeder Musiker vom intuitiven Zusammenspiel aufs Auswendiglernen seiner kompletten Parts umsatteln müsste. Und das lohnt einfach den Aufwand nicht, wir wollen gut anhörbare Aufnahmen als Demo für unsere Live-Qualität und auch für uns als Archiv aber brauchen nichts in Studioqualität.

@chrisderock - Das ist wirklich ein sehr nettes Angebot; ein paar Wochen wird es bei uns garantiert noch dauern. Wenn/falls es aktuell wird, würde ich mich einfach mal bei Dir melden, wenn das in Ordnung geht!?
 

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