Barre-Akkorde mir Daumen ?

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K.D.C.
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Hallo,
in letzter Zeit, versuche ich mit dem Daumen, anstatt mit dem bekannten Barre-Finger, Barre-Akkorde zu greifen, so wie es ja auch Hendrix gemacht hat :D. Doch das gelingt mir irgendwie nicht richtig, meine Hand verkrampft dabei total und beim anschlagen klingen nicht alle Saiten mit. Ich wollte fragen: ob ihr eine gute Technik oder Übung kennt, mit der ich das lernen kann?
 
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4th_Shot
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Ich weiß zwar nicht, wozu du das brauchst, aber trotzdem mal ein Tipp (brauchst du vllt auch mal für Jazzakkorde): üben, üben und nochmals üben?!
 
GeorgHendrix
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naja, diese greiftechnik ist echt nützlich, um fills in das akkorspiel einzufügen. so hat es ja hendrix auch gemacht. der von den red hot chili peppers benutzt diese technik bekanntermaßen ja auch dafür.
es dauert eine weile, bis man sich daran gewöhnt hat, ....also üben und gedult haben. wenn man es dann aber so halbwegs kann, ist es echt genial.
 
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Ja, ich übe ja schon, :D
aber es verunsichert mich halt, dass sich kein Erfolg abzeichnet und ich denke immer ich mache was falsch xD
 
Rockabillybass
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Ja, ich übe ja schon, :D
aber es verunsichert mich halt, dass sich kein Erfolg abzeichnet und ich denke immer ich mache was falsch xD
Streng genommen und nach Lehrbuch ist diese Daumen greif Methode generell sowas von verkehrt.:rolleyes:
Aber da du das ja unbedingt können müssen/willst hilft nur eines üben üben üben die Synapsen im Hirn brauchen ein wenig bis der neue Bewegungsablauf gespeichert ist.
 
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Ich benutze beide Spielweisen. Üblicherweise spiele ich aber, wenn alle Saiten klingen sollen, den vollen Barrée, typischerweise fürs Strumming.

Den Daumen benutze ich hauptsächlich , wenn ich Kraft fürs Bending auf den hohen Saiten brauche und nicht alle Saiten anschlage, also beim Fingerpicking. Dann lasse ich die Saiten, die nicht klingen oder die ich nicht haben will, einfach weg ....
 
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Der Daumen gehört eigentlich nicht aufs Griffbrett! ;)

Wenn jemand das so gelernt hat, kann er das ja machen, aber wenn Dir das gar nicht liegt... :gruebel: Ich würde mir das jetzt nicht aufzwingen wollen, nur weil Hendrix so gespielt hat.
 
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Der Daumen gehört eigentlich nicht aufs Griffbrett! ;)

Wenn ich sowas höre, kann ich nur sagen, ist das nicht ein bisschen altmodisch-verkrampft, drauf zu bestehen, dass das so sein muss?

Würdest du auch zu Hendrix gehen (wenns noch ginge :( ) um ihm zu erzählen, dass er den Daumen vom Griffbrett nehmen soll? :D :rolleyes:

Das ganze setzt vorraus, dass man die klassische Handhaltung komplett aufgibt und den Hals praktisch mit der Hand umschließt. Dann kommt es natürlich auf die Handgröße, die Gelenkigkeit, und das Training an. Ich kenne genug Gitarristen, die in dieser Handhaltung gar nicht mehr spielen können, weil sie einfach nicht so weit "rumkommen", ich habe mir inzwischen eine Handhaltung angewöhnt, bei der der Daumen praktisch jederzeit mitspielen könnte - nicht nur bei Akkorden, sondern auch,, wenn man mal schnell einen Ton auf der E-Saite braucht.

Wer sich über so eine "böse, krankhafte, abscheuliche etc." Handhaltung aufregt, der darfs für sich behalten! ;)
 
Mod-Paul
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Also zum einen ermöglicht das einem ein variableres Spiel (auch wenn es nicht in den Lehrbüchern steht), zum anderen ist es für Gitarristen, die ihre Gitarre nicht "unterm Kinn" spielen angenehmer so im Stehen zu spielen (ausser man ist Johnny Ramone ;))

Ansonsten einfach üben. Vielleicht nicht sofort die ganze Hendrix- oder Townshendtechnik. Sondern versuche erst einmal einen "Daumenakkord" zum klingen zu bringen. Versuch´ es auch im Stehen.

Viel Spaß und viel Erfolg,

Paul
 
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Wenn ich sowas höre, kann ich nur sagen, ist das nicht ein bisschen altmodisch-verkrampft, drauf zu bestehen, dass das so sein muss?

So was musste ja kommen... :D

Ja, ich bin altmodisch, und ich komme schliesslich auch von der klassischen Handhaltung her. Ich habe ja nichts dagegen, wenn es jemand auf die andere Weise besser kann, nur scheint die nicht-klassische Haltung dem Threadersteller völlig gegen den Strich zu gehen, und trotzdem möchte er sie sich unbedingt aneignen?

Aber ich habe nicht gesagt (und auch sonst niemand hier), diese Handhaltung sei "böse, krankhaft, abscheulich etc.", und ich rege mich übrigens auch nicht darüber auf! ;)
 
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So was musste ja kommen... :D

Ja, ich bin altmodisch, und ich komme schliesslich auch von der klassischen Handhaltung her. Ich habe ja nichts dagegen, wenn es jemand auf die andere Weise besser kann, nur scheint die nicht-klassische Haltung dem Threadersteller völlig gegen den Strich zu gehen, und trotzdem möchte er sie sich unbedingt aneignen?

Aber ich habe nicht gesagt (und auch sonst niemand hier), diese Handhaltung sei "böse, krankhaft, abscheulich etc.", und ich rege mich übrigens auch nicht darüber auf! ;)

Naja, das "böse, krankhaft, abscheulich etc." war auch übertrieben dargestellt, und bezog sich nicht nur auf dich, sondern allgemein auch auf andere User und Themen, wo es das immer wieder gibt.

Und dein ursprünglicher Kommentar klang für mich irgendwie so wie "also eigentlich ist das ja absolut falsch, das gehört sich einfach nicht, aber ich drück mal ein Auge zu..."

Naja is ja wurscht, back2topic!
 
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OT: Da ist ein Rechtschreibfehler im Titel...
und zum topic: Manchen menschen ist es auch anatomisch nicht möglich mit dem daumen akkorde zu greifen... Soweit ich weiß hatte Hendrix ziemlich lange finger (im positiven sinne) die für sowas bestens geeignet waren.
 
Mod-Paul
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OT: Da ist ein Rechtschreibfehler im Titel...
und zum topic: Manchen menschen ist es auch anatomisch nicht möglich mit dem daumen akkorde zu greifen... Soweit ich weiß hatte Hendrix ziemlich lange finger (im positiven sinne) die für sowas bestens geeignet waren.

Kommt dann auf die Halsbreite/dicke an ;)
 
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Muß man sich eigentlich für eine "richtige" Handhaltung entscheiden?

Ich spiele seit über 35 Jahren sowohl mit der klassischen also auch mit der
Holzhacker-Handhaltung, je nachdem, wie's im Song grade am bequemsten
für mich ist.

Und wenn das in irgendeiner Form von Vorteil wäre (und klingen würde...),
würde ich auch mit'm Ohrläppchen greifen (Zähne hatten wir ja schon... :D).
Das einzige, was zählt, ist doch wohl das Resultat.

Den Fehler, den die meisten beim Holzhackergriff begehen, ist mit viel zu viel
Kraftaufwand zu drücken. Locker bleiben, Jungs!

Und Gitte vielleicht ETWAS höher als auf Kniehöhe einpendeln...
grinundwech.gif


€:

Manchen menschen ist es auch anatomisch nicht möglich mit dem daumen akkorde zu greifen... Soweit ich weiß hatte Hendrix ziemlich lange finger (im positiven sinne) die für sowas bestens geeignet waren.

Ich habe kurze Finger und schaffe den Holzhackergriff trotzdem mühelos.
Allerdings habe ich nur Gitten mit vergleichsweise schmalen Hälsen...
 
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Hättet ihr vielecht Bilder, auf denen man sieht wie man "richtig" mit dem Daumen greift?
 
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"Richtig" für Dich ist, wenn der Akkord BEI DIR richtig klingt.

Probier so lange rum, bis Du mit dem Daumen ne Position gefunden hast,
bei der Du mit minimalem Kraftaufwand und ohne Ermüdung der Hand
ne saubere Intonation hast - that's it!
 
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Und Gitte vielleicht ETWAS höher als auf Kniehöhe einpendeln...
grinundwech.gif

Gerade nicht! wenn der Hals so hängt, dass man den Hals mit hängendem, ausgestrecktem Arm gerade gut erwischt, kann man den Daumen am leichtesten einsetzen! :D :D :D
Nur mit den anderen Fingern wirds schwer :rolleyes: :gruebel:
 
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Probier so lange rum, bis Du mit dem Daumen ne Position gefunden hast,bei der Du mit minimalem Kraftaufwand und ohne Ermüdung der Hand
ne saubere Intonation hast
- that's it!

Da würd ich jetzt auch zu raten, da es für das greifen mit daumen keine "richtige" möglichkeit gibt. Es wird halt einfach gemacht und ich glaube fast, dass nur sehr wenige Gitarrenlehrer diese Methode als "richtig" durchgehen lassen.
 
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...dass nur sehr wenige Gitarrenlehrer diese Methode als "richtig" durchgehen lassen.

Dann gibts nur wenig gute Gitarrenlehrer, denn die Aufgabe eines Lehrers[der auch noch teuer bezahlt wird] ist es nicht, dem Schüler die EIGENE ÜBERZEUGUNG REINZUPRESSEN, sondern zu helfen, zu unterstützen, und das Gitarrespielen beizubringen. Und wenn man sich die "merkwürdigen" Techniken von einigen der weltbesten Gitarristen anguckt, dann kann man sehen, dass man auch ohne der - ebenfalls nur von jemandem erdachten - klassischen Spielweise super spielen kann; besser, als die meisten Gitarrenlehrer.

Natürlich sollte man allerdings nicht aus Faulheit auf Barree-Akkorde verzichten!!!
Denn es bringt ja auch ein wenig training.
aber zu sagen, Daumen benutzten darfst du nicht, weil das irgendjemand mal beschlossen hat, finde ich nicht akzeoptabel. Sowas ist nicht nur nicht ok bei diesem Thema, sondern mir fallen da auch viele andere nichtmusikalische Themen ein, zu denen das passt.

"Das ist so, weil das so ist, und so sein muss!" :bad: sehr überzeugend...

So, jetzt bin ich mit meiner Wort-Offensive fertig. :D
 
S.O.A.D
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aber zu sagen, Daumen benutzten darfst du nicht, weil das irgendjemand mal beschlossen hat, ...

Klar, ich seh das genauso, man sollte spielen wie man "möchte" und dabei vom Lehrer unterstützt oder geführt werden. Und nicht sagen, "nö das macht man nicht, basta".:mad:
Auf der Sicheren Seite ist man wenn man sich möglichst viele unterschiedlichen Spieltechniken aneignet:D
 

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