Bass/Equipment + Gig aufm Weihnachtsmarkt = gute Idee?

von Nasreddin, 23.10.06.

  1. Nasreddin

    Nasreddin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #1
    Die bigband, in der ich spiele, tritt Anfang Dezember auf einem Weihnachtsmarkt auf. Erfahrungsgemäß sind da auch Temperaturen unter null Grad drinnen ;) Kann man Bass und Equipment problemlos bei solchen Temperaturen benutzen oder wird das Folgeschäden haben? Fürs Holz ist das ja schon recht extrem...
     
  2. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 23.10.06   #2
    Zum Holz/Bass kann ich Dir nicht allzu viel sagen. Gelesen habe ich einmal - ich glaube hier im Forum - dass Temperaturen für den Bass weniger das Problem sind, als starke Veränderungen der Luftfeuchtigkeit. Kurzfristig wirkt sich aber die Luftfeuchtigkeit nur gering aus.
    Wenn Du den Bass bis kurz vor dem Auftritt etwas warm lagerst und ihn dann direkt zum Speilen umhängst, wird sich die Holztemperatur auch nicht viel ändern, da Du ihn mit Deinem Händen/Deinem Körper warm hältst.

    Beim Amp/Effektgeräte/der Elektronik ist zu beachten, dass diese beim Wechsel vom Kalten ins Warme u. U. die normale Luftfeuchtigkeit zum kondensieren bringt. D. H. es kann sich in den Geräten Kondenswasser ansammeln, das beim Einschalten zu Defekten führen kann.
    Ein kaltes Gerät sollte sich also in einem warmen Raum erst einige Stunden akklimatisieren, bevor es eingeschaltet wird.
     
  3. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #3
    Hab mal in Freudenstadt bei -10 °C auf einem Weihnachtsmarkt gespielt. Besser gesagt einen Soundcheck gemacht, dann kam der Würstchenverkäufer von dem Stand gegenüber und hat sich beschwert, wir würden ihm die ganze Kundschaft verscheuchen. Was ein Depp. Der Veranstalter hat sich auch gefreut, die Gage war natürlich trotzdem fällig. :)

    Zum Thema Kälte, keine Probleme mit dem Equipment gehabt, obwohl das Zeug (vor allem der Bass) merkbar ausgekühlt war. Allerdings war die Kälte dür die Fingerchen doch recht unangenehm. Krämpfe bekam ich keine, aber ich hatte mich auch mit Qi-Gong Kugeln fleißig vorher aufgewärmt. Also: Ordentlich warm spielen und eventuell statt dem Standard-Pils einen Glühwein trinken. Schön warm für die Finger. :)

    Gruesse, Pablo
     
  4. Soultrane

    Soultrane Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #4
    wie macht ihr es dann im proberaum?
     
  5. nicname

    nicname Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #5
    ich hab einmal freiluft im winter gespielt. Seit dem versuche ich es zu vermeiden, denn die hornhaut war nach einer viertel stunde durch und die blasen waren nach einer halben stunde größer als die fingerkuppe selbst. versuch also die saiten möglichst lange warm zu halten. wenn du erst einmal auf der bühne bist, kühlen die sowieso viel zu schnell durch. wenn du die tipps der vorredner beachtest, dürfte sonst nichts passieren.
    gruß nicname
     
  6. bass_maurice

    bass_maurice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #6
  7. yestergrey

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    Erstellt: 23.10.06   #7
    Es gibt so Baumwollhandschuhe ohne Fingerkuppen. Kosten normalerweise so 1-2 Euro. Ich find die allgemein immer recht angenehm beim Bass spielen, is son kleiner Tick von mir geworden. Klar bringen dir nix direkt an den Fingerkuppen aber vielleicht helfen sie irgendwie weiter. Ansonsten überlegen ob man dünne Baumwollhandschuhe anzieht und mit Plek spielt (aus Soundgründen, wenn den Klang nich mag, vielleicht mit einem Filzplek, das zwar nich nach Fingern klingt aber nich so aggressiv wie ein Plastikplek).
     
  8. bassometer

    bassometer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.06   #8
    Ein Untermieter in unserem Proberaum hatte immer einen Zettel an seinem Kontrabass: Bitte Heizung wieder ausmachen, sonst Bass kaputt! Damit war wohl gemeint das eine hohe Raumtemperatur über einen längeren Zeitraum schädlicher sei als Kälte.

    Beim AMP, etc. sollte man beachten, das extreme Temperaturschwankungen Kondeswasser erzeugen kann und dies ist nicht so gut für die Elektronik. Also erstmal etwas stehen lassen und dann erst einschalten.
     
  9. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 24.10.06   #9
    Da bleiben alle Geräte stehen (sofern wir eben keinen Auftritt haben). Dadurch, dass die Amps nie kälter sondern eher wärmer als die Raumtemperatur sind (beim Proben), gibt es keine Probleme mit Kondenswasser im Gerät. Der Heizkörper hat einen geregelten Thermostat mit Zeitschaltuhr, so dass die Temperatur nie unter einen einstellbaren Wert absinken kann (bei uns 12°C) und der Raum ein bis zwei Stunden vor der Probe auf angenehme Temperatur aufgeheizt wird.
     
  10. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.06   #10
    also bei unter null grad gibts probleme. ganz sicher! die finger!
    da kann man doch nich spielen...tut doch weh. und dann wohl noch warwick saiten...
    :D
     
  11. quixn

    quixn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.06   #11
    . . . wenn man nackt ist und der Bauch sich am Korpus anschmiegt.
    Sorry, aber mit ordentlicher Jacke lässt man die Wärme des Körpers im inneren, quasi ist die aussen nicht so warm um den Korpus anzuwärmen.
    Habe zwar so was noch nich gemacht(gig im kalten), aber wenn man sehr kalte Hände hat, ist man schon recht unbeholfen, da muss man schon ordentlich augewärmt sein.
     
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