Bass für Thrashmetal bis 500€

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Hallo,

ich habe vor mir bald (wenn ich ne zusage für nen Ferienjob habe darf ich endlich mein Sparbuch plündern, auch wenn ichs dann zurückzahlen muss) nen neuen Bass zu kaufen, ich spiele momentan in einer Thrashmetal Band und bevorzuge einen schönen eher rotzigen(und verzerrten (momentan per Ibanez Phat-hed)) Sound mit ordentlich Bass und Tiefmitten.(vlt wäre noch zu erwähnen das ich bevorzugt mit Plek spiele) Da ich noch nicht soo lange spiele, und ich mir danach erstmal längere Zeit keinen neuen Bass kaufen möchte, wäre eine hohe Flexibilität praktisch, aber auch kein muss wenn das Instrument das gut macht das es macht^^.

Von dem was ich über Internet herausfinden konnte hab ich mir mal die folgenden Modelle ausgesucht:

1. Der Thunderbird Pro
(Thunderbirds machen mich schon länger ziemlich an:D)

2. Der Rickenbacker Nachbau von Career
http://www.musik-schmidt.de/Career-CB-RIK-400-BK.html
(bin seit ewigkeiten n riesiger Motörhead-fan, wobei ich mir mit dem gewünschten Tiefendruck nicht ganz so sicher bin)

3. Fernandes Tremor
http://www.musik-schmidt.de/Fernandes-Tremor-4-x-BK.html
(macht mich optisch ziemlich an, vorallem die 2 fetten Humbucker mit den offenen Polepieces sind echt geil^^)

4. Schecter Omen extreme
http://www.ppc-music.de/de/anzeigeC...PwarengruppeC1202PPartikelnummerC0071981.html
(optisch echt geil, durch Aktivelektronik wohl auch ziemlich flexibel)

und 5. Ibanez BTB, gerade für 500€ gebraucht hier in der Nähe zu haben
https://www.thomann.de/de/ibanez_btb700dx_bwf.htm
(wahrscheinlich der flexibelste, und vom Preis gesehen wohl auch der wertigste Bass in der aufstellung hier^^)



so was denkt ihr?
welcher Bass würde eurer Meinung nach (Soundtechnisch) am Besten passen?
was könnt ihr allgemein über den Sound der einzelnen modelle sagen?
habt ihr vielleicht noch andere Vorschläge?
und welchen Bass würdet ihr nehmen wenn ihr euch jetzt sofort entscheiden müsstet? :p

ich werde den Ibanez die Woche mal im Laden anspielen und sobald ich das Geld hab mal zu Session Music nach Frankfurt fahren, ein paar Drittmeinungen will ich aber dennoch einholen, vielleicht kann ich ja ein paar Bässe von der Liste streichen^^

Ich bedank mich jetzt schonmal für eure Hilfe :)

mfg
Karsten
 
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Ich werfe noch den LTD Phoenix 204 ins Rennen, wenn Du auf Thunderbirds stehst. Den hab ich angespielt und fand den echt geil.
 
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ok der wäre auch ne option^^
 
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Die ersten beiden würde ich sofort nehmen :D

Den Ricki Nachbau hab ich selber zuhause; ist sehr gut verarbeitet - vor allem für Career. Ich hab meinen etwas modifiziert - allerdings muss man erwähnen, dass der Bass einen starken Eigensound hat, der gerade, wenn man nur über den Steg-PU spielt, eher in die MusicMan Richtung geht. Mit einem Rickenbacker hat das Ding klanglich fast nichts am Hut - aber die Optik zählt ja bei dem Preis umso mehr. Session Music ist Rickenbacker Vertragshändler; als ich neulich da war hatten die einen echten und den Career im Laden und man kann direkt vergleichen.
Bilanz: Ist dir nur die Optik wichtig, dann solltest du den Career mal testen - ich finde ihn Klasse. Der Sound des echten Rickenbacker übertrifft den allerdings bei Weitem - habe selten so einen geilen Bass gespielt...nur sind es mir die 2000€ nicht wert. Noch nicht.

Grüße,
Alex
 
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ich hatte leider noch keinen Rick in der Hand
von Motörhead her stell ich mir einen mittigen Sound mit weniger Bässen vor, was mir eher weniger passen würde, vlt passt der Career da sogar besser rein ;)
wenn ich aber mal bei Session bin werd ich sicher einen Rick zum vergleich anfingern^^
 
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Nene, Lemmy kann auch ein Mikro an sein Marshall Top anschließen und reinfurzen, und es wird sich brachial mittig anhören. Ich hatte den Rick an nem kleinen Portaflex Hybriden mit 410er HLF getestet; das Teil hat gedrückt wie sau - wirklich der Hammer. Die alten Rickenbacker Bässe mag ich selbst auch nicht so...die haben mir zu viele Schönheitsfehler. Bei denen klingt die E Saite oft zu leise und die A Saite zu laut, um mal einen zu nennen...
 
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Also ich würde sofort ohne nachzudenken zum Ibanez BTB greifen. Mit diesem Bass wirste eine sehr sehr lange Zeit glücklich sein. Habe das Teil oft im Laden angespielt und jedesmal wenn ich ihn sehe bekomme ich nen GAS-Anfall.

hier ein paar Fakten:
-Durch die EMG-Pickups einen Mörderdruck, perfekt für jede Sorte Metal
-Aktive Elektronik mit parametrischen Mitten... was soll man mehr dazu sagen?
-35" Mensur - Für Droptuner wie mich perfekte definierte Töne bis zum tiefen "A"
-optimale Bespielbarkeit bis in die hohen Lagen dank des großzügigen Cutaways
-Durchgehender Hals... Bei Bässen in dieser Preisregion sowieso selten. Dadurch bleibt ein laaanges Sustain

Die Optik ist natürlich reinste geschamckssache. Mir persönlich gefällt er sehr gut, allerdings würde ich die 5-saitige Variante nehmen auch wenn ich die G-Saite selten brauche. Gefällt mir in einfach besser.

Generell kann man von Ibanez sagen, dass die Bässe in der Mittelklasse Preisregion verhältnismäßig überdurchschnittlich bearbeitet sind. Wahrscheinlich wird ein BTB-Modell meine nächste Anschaffung für diverse Metal Nebenprojekte.
 
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ok^^
bin mal gespannt wenn ich das Ding in meinen Händen halte
wären die 250 euro ne normale ersparnis für nen Gebrauchten?
 
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wie wärs mit nem Jackson Dave Ellefson Signature? Wäre der Bass überhaupt für Thrash Metal :) Oder einen Jazz Bass!!
 
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ok^^
bin mal gespannt wenn ich das Ding in meinen Händen halte
wären die 250 euro ne normale ersparnis für nen Gebrauchten?

Wenn ich davon ausgehe, dass der bass nicht beschädigt wurde dann ist das ein gutes angebot.
 
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Hallward
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wie wärs mit nem Jackson Dave Ellefson Signature? Wäre der Bass überhaupt für Thrash Metal :) Oder einen Jazz Bass!!

also nen Jazzbass hab ich schon (Affinity xD) und der Ellefson macht mich optisch nicht so an, wobei ich auch sagen muss das ich eigentlich keinen Signature Bass will
 
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naja mit signature is bei dem nicht viel^^
weniger bünde als der normale jackson concert und es steht halt iwie
iwo david ellefson druff^^ und die tonabnehmer sind andere...
wahrscheinlich sogar bessere. sind die EMG 35HZ N und B

für nen thrashmetalbass brauchst du eigentlich keine weit ausgeschnittenen
cutaways und viele bünde. man spielt meist eh nur in den ersten 12 lagen.
alles weitere is spielerei^^
35" mensur ist für B und tiefer sicherlich besser, allerdings schließe ich aus
deinem bild, dass du nicht der freund von tiefsten subtunings bist, sondern
eher die 80s oldschoolschiene fährst, also tiefstens Eb.
Von daher ist ne 34" mensur sicherlich besser.
hals sollte bolt on sein, weil das angeblich [so hab ich gehört, bitte um bestätigung]
mehr attack liefern soll... aber harte hölzer wie ahorn etc sind da sicher
dann auch gut.
wenn du dann noch nen EQ mit dazubekommst, dann haste eigentlich schon
nen gutes teil dafür in der hand. damit kannste dann ggfs schwächen des basses
im grundsound [weil sind wir mal ehrlich, für 500€ sollte man nicht den ohrgasmus
erwarten... obwohl es auch günstige gutklingende instrumente gibt]

den thunderbird würde ich nicht empfehlen muss ich gestehen. hab mir schon
diverse angehört und bespielt und finde dass sein zornig, bassiger, tiefmittiger
sound bei schnellem spiel massivst matscht.
beim thrashmetal geht es ja mMn gerade darum, einen möglichst definierten [nicht
mit clean/klar verwechseln] sound, damit du eben nicht als wabernde masse
untergehst.
attack ist ebenso wichtig, das bekommst du durch nen plek auch in nem guten maße
finger - plek ... ewige diskussion^^ muss hier nicht weitergehen^^

welchen bass du auch immer und woauchimmer anspielst, nimm auf jeden fall
deinen phat-head mit... ne zerre kann den wunderbar klingensten bass manchmal
total verreißen.

EDIT:
Als nachgetragenes fazit zu meinem text will ich sagen, dass du den jackson
d. ellefson nicht so schnell abtun solltest. ich denke der hat potential, gerade
im thrash.
ich werde den entweder nächsten oder übernächsten monat selbst bestellen als
proberaumbass,... keine lust immer mein schätzchen durch fiese witterungen zu
wuchten...
 
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jo den spiel ich momentan auch^^ ... seit 7 jahren^^ ... mit warwick black labels, eine macht. :D
 
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also der Tom Araya liegt über meinen Buget, 500 sind die absolute Schmerzgrenze

und nen Preci werd ich am Mittwoch mal antesten können


die 35" Mensur müsste doch auch bei Standardtuning nen Definierteren Ton liefern oder?


und mit der Oldschooligeren Schiene hast du natürlich recht;)
 
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oder nen BC Rich à la DD Verni :) Ok, der hat keine Mitten drin, ist also auch nicht das, was du suchst. Hatte Burton nicht auch mal Aria Bässe?

bzgl. Rickenbacker: spiel so ein Teil erst mal an, egal ob Original oder Career. Wenn du Plekspieler bist, solltest du gut damit zurechtkommen. Der Sound ist teilweise erst dann richtig original, wenn du mit Plek vorne zum Hals hin spielst. Liegt nicht jedem, find ich jedenfalls.
 
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das stimmt auf jeden fall geddy.
mit fingern machen die iwie keinen spass finde ich...

ja burton hatte nen aria bass... "Aria [insert richtige abkürzung] 2" ...
heutzutage kenn ich Aria iwie nur noch als 50€ billigstrat firma...

also sicher wird das keine großer mist rauskommen wenn du nen
35er auf E stimmst. allerdings denke ich trotzdem dass die intonation
nicht die allerfeinste sein wird... natürlich hat nen 5 saiter mit 35"
mensur auch ne E saite die funktioniert^^ muss man halt nur
geschickt justieren das teil.
wenn mans kann kein problem, wenn nicht, dann muss halt der
gittenbastler des vertrauens ran.

EDIT:
ich bin übrigens der meinung dass der TA200 [die beiden besseren
varianten hatte ich nie in der hand... sad but true...] nicht sooo
der übertrieben gute bass für E-Standard thrashmetal ist...
Basswood [Linde] ist ein verdammt weiche holz... und vor allem
dadurch dass er passiv ist geht da mMn einiges verloren, das können
auch mMn extrem gute pickups wie die EMG35HZ nicht so gut
wettmachen. aber ich hab ihn damals nicht mit dem vorsatz gekauft
thrashmetal zu machen^^ ...nicht primär^^
den Ellefson würde ich aber wirklich mal ausprobieren... von den
stats her klingt der echt optimal dafür was den sound angeht.

...gut wenn der nachtrag länger als der ursprungspost ist^^
 
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ich sagte nicht dass er doof klingt :D
er klingt [zumindest in dem video] echt super^^
aber in einer thrashmetalband in der die gitarristen
eh immer am lautesten sind kommt man mit soeinem
butterzarten sound in kein höschen, pardon, ohr rein^^

zu soeinem bass darf natürlich der moustache nicht fehlen! :D :great:
 
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