[Bass] - Sandberg/Werner California eX5

von Ryknow, 26.12.06.

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  1. Ryknow

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    Erstellt: 26.12.06   #1
    Sandberg / Werner California JM5 eX5

    Vorgeschichte:
    Ich wollt schon immer ma n Sandberg haben. Bezahlbare Marke die gute Instrumente
    herstellt. Dann mal ab nach MP und getestet, ob die Dinger wirklich so toll sind...Resultat: geniale Instrumente. Dann war noch zu klären, PM oder JM. 5 Saiter war klar. Dann hab ich gehört das die 5 Saiter nich so tolle sein sollen bezüglich der B Saite. Aber was solls. So schlimm kann es ja *hoffentlich* nicht sein!
    Dann hab ich etliche Mailkontakte mit Holger *dem Owner von Sandberg* geführt, weil ich kein Instrument von der Stange wollte, sondern mit ein paar extras. Leider war es immer ein wenig teurer als erhofft, bis ich mal in der Gitarre & Bass von dem Sandberg / Werner California eX5 gelesen hatte. Er wurde von Music-Station angeboten. Der Bass hatte alles was ich an meinem Sandberg wollte und war ca 200€ billiger als der von Sandberg direkt. Also nochmal nach MP gefahren, diverse Sandberg Bässe angetestet an verschiedenen Amps und dann lange gespart *nun ja...2 Monate -,-* um ihn mir dann endlich Leisten zu können.

    Fakten:
    Esche Korpus
    1x JMVC5 twin coil in-line, 1x MC 5 FE / J reversed Humbucker
    3 Band Eq. von Glockenklang ( Volume, Balance, Höhen, Mitten, Bässe, Splitschalter für Humbucker)
    Chrom Hardware
    22 Bünde + Nullbund
    Dark Redburst + Schwarzes Pickguard
    Matching Headstock


    Ersteindruck:
    Ich hab den Bass erstmal aus seinem riesigen Karton befreit. Er war in einem Sandberg Gigbag. Wo ich schon sagen würde, das der/das? Gigbag schon mindestens 40€ kosten würde. Diverse Taschen und richtig schön fett gepolstert. Als der Bass dann befreit war, fingen meine Augen an zu Funkeln und dies und das. Wie ein Kind im Schokoladenland =D
    Der Sandberg ist gut verarbeitet, wenn nicht sogar fast perfekt. Alles passt perfekt dahin wo es hingehört, nur leider ist der Sattel etwas unsauber geschliffen und sieht etwas "unsauber" aus. Er scheint auch schon länger rumgestanden zu haben, da die Pickups arg verstaubt waren, und das Potiblech etliche Schlieren und Fingerabdrücke hatte. Aber das find ich nicht weiter schlimm. Was ich allerdings richtig schlimm finde, sind die Werkssaiten von Sandberg. Sorry aber das sind wohl die schlimmsten Saiten die ich je gespielt habe. Da waren sogar die 2,99€ Saiten von Musik-Produktiv besser, die waren wenigstens Stramm. Die von Sandberg sind einfach zu dünn(40-128 laut website) und wabbeln nur so auf dem Hals rum. Wenn nach Weihnachten die Läden offen haben, werden erstmal ordentliche Saiten gekauft...ich tendier gerade zu Warwick Black Label...die gibt es nämlitsch in 45-135...genau richtig :great:


    Handling:
    Der Sandberg ist meiner Meinung nach ziemlich leicht, bei Musik Produktiv waren mir die Teile schwerer in erinnerung geblieben. Liegt wohl daran, das der Korpus etwas kleiner ist, als der normale JM Body. Dadurch kann man ungehindert bis in den 22. Bund gelangen ohne die Finger verbiegen zu müssen. Er hängt schön gerade am Gurt, keine Kopflastigkeit. Der Hals ist schön flach und für meine Verhältnisse schnell bespielbar.

    Hardware:
    Der Bass ist super eingestellt angekommen. Noch einmal Feinstimmung gemacht und dann konnte es sofort losgehen. Saiten sind schön flach eingestellt und alles klappt ohne zu Schnarren. Ich hab mal nachgesehen, der Nullbund hat auch ganz kleine Einkerbungen...aber nur minimal. Die Mechaniken sehen bis jetzt recht gut aus. Nach 3 Tagen dauerspiel hält das Tuning noch perfekt, das hatte ich auch noch nie gehabt! Die Bridge sieht kompliziert aus, aber edel. Ich denk mal es ist so eine von diesen 3D Bridges, da man in alle möglichen Richtungen was ändern kann. An den Gurtknöpfen kann man ohne weiteres Security Locks ranbatschen denk ich ma(ich denk mal das wird dieses Aretierbare Gurtknöpfe heißen?) Die Potiknöpfe sind ausgezeichnet. Der Volumeregler lässt sich schön leicht drehen, die anderen sind da ein wenig schwerfälliger. Alle außer dem Volumepoti haben eine mittenstellung, genial ^^ Außerdme lässt sich der Volumeknöpple rausziehen, was den Bass passiv macht. Das Batteriefach lässt sich ohne Werkzeug öffnen und sitz schön im hinteren Teil vom Korpus.

    Sound:
    Ich komm noch nicht wirklich mit der Elektronik zurecht. Volume, Balance, Höhenregler, Bässe, Mitten und Humbucker Split ist mir ein wenig zu viel im Moment. Vor allem weil ich nichtmal weis, wozu Mitten reglen bzw Humbucker Splitten. Ich hör zwar ne Veränderung aber ich kann nicht sagen ob positiv oder negativ. Deswegen werd ich mal am Wochenende ein paar aufnahmen machen.
    Das einzige was bis jetzt erzählen kann. Dreht man den Bass raus klingts wie n Radio...dreht man ihn rein hat man ne Wuchtbrumme =)


    Fazit:
    Genialer Bass der mich total umhaut. Wenn ich jetzt noch ein wenig in die Elektronik durchsteige kann ich sagen, das es einer der besten Bässe in seiner Preisklasse ist. Für 1200€ kann man hier nichts falsch machen.
    PS: Der Bass auf den Bildern ist meiner, kurz bevor er losgeschickt wurde. Detailiertere folgen die Tage mit den Soundbeispielen.

    Danke fürs lesen und ich hoffe ihr habt verstanden was ich euch mitteilen wollte. Manchmal versteh ich selber nichtmal was ich meine :confused:

    Hier noch ein paar Bilder...vielleicht könnt ja ein lieber Admin die noch reineditieren ;)
    [Edit bassterix] - Beiträge zusammengeführt, weil es den Zusammenhang nicht stört.
     

    Anhänge:

  2. bass_maurice

    bass_maurice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #2
    Hey!
    Schickes Review scheinst ja wirklcih n Fan zu sein, aber ehrlich Sandberg baut schon echt schöne bässe...
    Hof mal deine Euphorie kann sich auf Dauer halten das du auch weiterhin so begeistert von ihm bist!
    Jetz fehlen nur noch Soundsamples und dann is gut aber wirklich n schönes Review!
     
  3. lampeg

    lampeg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #3
    Der hat "nur" 1200€ gekostet??? Ich hatte den viel teurer in Erinnerung, naja wie schon an anderer Stelle erwänt würde ich den in einer anderen Farbe und mit einer Saite weniger auch nehmen. Gibt es den als 4-Saiter? Freu mich schon auf die Aufnahmen.
     
  4. Ryknow

    Ryknow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #4
  5. Ronraimund

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    Erstellt: 26.12.06   #5
    Sehr schönes Review:great: Danke schön!
    ...was mich als Jazzbass-Fan brennend interessiert....
    der splitbare Humbucker;)....was kann der genau?

    Du merkst,ich will auf den typischen Jazzbass Sound hinaus:rolleyes:

    LG
    Reimund
     
  6. Ryknow

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    Erstellt: 26.12.06   #6
    Ich hab gelesen der Teilt den Humbucker auf...
    Schalter hinten = Beide Spulen
    Schalter vorne = Nur der Halsnähere Teil des Humbuckers ist an
     
  7. lampeg

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    Erstellt: 26.12.06   #7
    Ja das ist richtig, ich glaube dann hat man die PU stellung eines 60´s Jazzbasses.
     
  8. lampeg

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    Erstellt: 26.12.06   #8
  9. HomerS

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    Erstellt: 26.12.06   #9
    Kannst du schon was zur B Saite sagen? Fällt die zumindest mit den jetzigen Saiten schon ab? Das einzige, was ich seltsam finde, ist die Lage des Neck-PU. Normaler Weise dreht man den genau anders rum, damit die tiefen Saiten definierter und die hohen Saiten fetter klingen....
     
  10. gorgi

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    Erstellt: 26.12.06   #10
  11. lampeg

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    Erstellt: 26.12.06   #11
    Ich habs besfürchtet, ist der wirklich an deinem Bass festgemacht oder liegt der nur dadrauf?
     
  12. Ryknow

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    Erstellt: 26.12.06   #12
    das ist mein Plekhalter...das hab ich an jedem Bass dran ^^ wird einfach mit klebeband festgemacht...kann ganz einfach wieder abgemacht werden..klasse ding
    [​IMG]

    Also ich find sie klasse, außer das die Saite extrem wabbelt...aber sie klingt trotzdem wunderbar heraus. Ich hab vieles schlechtes über Sandberg 5 Saiter gehört, aber meiner gehört gott sei dank nicht dazu
     
  13. lampeg

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    Erstellt: 26.12.06   #13
    Ich habs mir wie oben schon geschrieben fast gedacht, auf deinen ganz neuen Bass machst schon wowas schändliches drauf?
     
  14. Ryknow

    Ryknow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #14
    wie schon gesagt...lässt sich ganz leicht wieder abnehmen und gibt auch keine rückstände...das ist irgendwie ganz weiches doppelseitiges Klebeband...

    aber wenn du schon sagst von wegen schändlich...
    näcshten Monat wenn mein Chef mein Geld überwiesen hat, wird der Bass erstmal wieder weggeschickt...der darf eine Woche Urlaub machen bei SimS in London...wird er erstmal mit LEDs aufgerüstet...bzw. erstmal vielleicht mit nem Billigbass machen und wenns gut ist mit dem teuren...
     
  15. lampeg

    lampeg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #15
    Man gönnt sich ja sonst nix:-)). Also wenn man den Pickholder wieder abmachen kann ohne das er rückstände hinterlässt ist es ja nicht soo schlimm.
     
  16. Driver 8

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    Erstellt: 26.12.06   #16
    Hi Ryknow!

    1. Sehr gutes Review. Gut und übersichtlich geschrieben, macht Spaß es zu lesen. :great:
    2. Geiler Bass. Edler fünfsaitiger Monster Jazz Bass mit Stingray-Einschlag für vertretbares Geld. Die Maserung ist einfach der Wahnsinn. :great:

    Ich bin sehr gespannt auf die Soundsamples. Mich würde mal interessieren, wie viel Jazz und wie viel MuMa da im Sound drinhängt und wie eigenständig er ist. Für mich als alten Fan eines richtig schneidenden Top-End wären vor allem Aufnahmen mit vielen Höhen interessant, aber ein guter Querschnitt über die Soundpalette wäre sehr gut. ;)

    Viel Spaß mit diesem tollen Instrument! :)

    Gruß,
    Carsten.
     
  17. szem

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    Erstellt: 27.12.06   #17
    in den 70ern wurden die pu-s näher an die bridge gesetzt ...
     
  18. blackout

    blackout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.06   #18
    Den typischen Jazzbass-Sound bekommst Du trotz den zwei Singlecoils, die dann verwendet werden, nicht hin; da stimmen einfach weder Holz noch die Pickups. Der Sound wird zwar etwas luftiger und hat mehr Growl, aber bis zum Fender ist es doch noch ne Ecke.
    Ein Sandberg mit Fender-Sound sollte aber auch nicht all zu schwierig hinzubekommen sein, mit Erlebody und anderen Pickups (da kenne ich mich jetzt nicht so gut aus).


    Edit: Achja, und nicht, dass jetzt einer denkt er klänge scheiße oder so; ganz im Gegenteil, nur eben anders als ein typischer Jazzbass :D
     
  19. Spawn_Ric

    Spawn_Ric Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.06   #19
    ..und ich finde das der Humbucker auch nicht nach Stingray klingt, zwar nicht schlecht, aber halt nicht nach Stingray :)
     
  20. lampeg

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    Erstellt: 27.12.06   #20
    Ich sprach von den 60gern und ja laut G&B ist die Stegnähere Spule die im S-coil betrieb benutzt wird in etwa in der gleichen stellung wie bei einem 60ger Fender Jazz.
     
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