bass und solo zu akkorden

von weltauge, 21.02.06.

  1. weltauge

    weltauge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.06   #1
    hallo,
    hab zwar schon länger recherchiert, aber konnte nichts verbindliches, mit dem ich dann auch wirklich was anfangen kann, rausfinden. deshalb frag ich mal einfach direkt:

    ich kann jetzt also diese standardakkorde: a-, d- und e-moll, c-, g-, und f-dur

    meine frage: was sagt da jetzt die musiktheorie, wenn ich dazu ne basslinie oder
    n solo spielen will?

    also was für noten kommen in frage?
    nur die aus der tonleiter vom grundakkord: also c-dur bzw. a-moll?
    oder je nach akkord, den ich gerade spiel, die noten aus dessen tonleiter?
    oder ganz anders?

    und wie ist das mit dem langen stehenlassen einer note im gegensatz zu dem sofort danach ne andere note spielen? darüber hab ich auch was gelesen. also dass es da je nach note dann unterschiede gibt, was von beidem angebracht ist. da es da aber keine konkreten beispiele gab hab ichs leider nicht verstanden.

    danke
     
  2. sgt_pepper1967

    sgt_pepper1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.06   #2
    Hallo,

    ich denke, Bass- und Sololinien sind Geschmackssache und hängen sehr von dem Musikstil ab. Die Frage läßt sich also nicht 100%ig beantworten. Vielleicht sagst Du einfach mal, welche Art von Musik Dir überhaupt vorschwebt.

    Basslinie:

    Wie fängt man an? Ich gehe immer so vor, dass ich die Akkorde analysiere. Also: Bei a-moll haben wir a, c und e. Bei d-moll: d, f und a, bei e-moll: e, h und g. Lass uns bei den Moll Akkorden bleiben. Wenn Du die Akkorde tatsächlich in der Sequenz spielst, wie von Dir angegeben, bietet sich z.B. folgendes an (4/4):

    Am: a a a a ; Dm: a a a a ; Em: h h h h
    Bei a-moll haben wir dann den Grundton, bei d-moll und e-moll jeweils die Quinte.

    Du könntest aber auch mit dem Ton "a" bei Em weiter machen, wenn Du anschließend die komplette Sequenz wiederholst. Probier es mal aus. Das Ganze klingt spannend, ziemlich straight und eignet sich als Intro. Das ist die sparsame Version.

    Oder versuche eine Walking Line hinzubekommen (ebenfalls 4/4):
    Am Dm Em
    agfe dcha gfee

    Ziemlich chromatisch, oder? Und bis auf die Tonfolge bei Em haben wir sogar den Grundton auf der Eins. Bei der Walking Line habe ich (zwangsweise) auch akkord-fremde Töne verwendet. Je nach Geschmack kann man mehr oder weniger "fremde" Töne einsetzen. ich würde es aber nicht übertreiben. Nimmt man zuviele Fremdtöne, klingt es schnell falsch.

    Als Bassist empfehle ich Dir, auf die 1 den Grundton zu setzen. Das hat den Vorteil, dass der Zuhörer und der Sänger / Solist den Akkord eindeutiger nachvollzieht und sich schnell orientieren kann. Da der Bass oft das Schlagzeug unterstützt (oder umgekehrt, je nach Sichtweise), würde ich mich der Base des Drummers anschließen. Wenn Du aber keinen Drummer hast und das Stück solo z.B. auf dem Klavier einspielst, gilt dasselbe Prinzip. Die Basslinie sollte den Rhythmus unterstützen oder sogar vorgeben.

    Abschließend kann ich Dir nur empfehlen, einfach auszuprobieren. Ich übe Basslinien oft "im Kopf": Höre ich Musik, dann versuche ich immer im Kopf eine eigene Basslinie "mitlaufen" zu lassen. Mir hat das auf jeden Fall geholfen, Basslinien schnell klanglich und rhythmisch zu entwickeln. Noch ein Tipp: Musikstücke analysieren. Das bringt reichlich Erfahrung.

    Zum Solo kann ich nicht viel sagen. Ich weiß aber, dass oft die Melodie als Orientierung dient und im Laufe der "Soloentwicklung" immer weiter variiert wird. Aber da können Dir erfahrene Solisten sicherlich mehr zu erzählen….
     
  3. weltauge

    weltauge Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.06   #3
    vielen dank...
     
  4. fichte

    fichte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.06   #4
    bei solos mache ich es oft so, dass ich die grundakkorde einmal aufnehme, oft mit metronom. dann spiel ich das ab und jam einfach mal mit der gitarre drauf los... zuerst vielleicht einfach die bluestonleitern zu den jeweiligen akkorden, und dann einfach immer weiter variieren und das ganze ein wenig komplizierter gestalten.
     
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