Bassdrum Mikroset Beratung

  • Ersteller schidddy
  • Erstellt am
S
schidddy
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
02.05.12
Registriert
18.04.11
Beiträge
10
Kekse
0
Hallo Lieber Musiker!

Ich bin auf der Suche nach anständigen Mics um unsere Drum-Set ordentlich aufnehmen zu können. Wir sind ne Band die eher in Richtung Harcore/Metalcore geht und so soll auch das Drum Aufnahmeset für diese Richtung gerüstet sein.
Da ich keine Ahnung über all die DrumMics habe, wollte ich euch Profis also mal um Rat fragen!
Zu allererst hab ich mir mal ganz Simple 4 Shure SM57 zusammengestellt (für die Toms und das Snare) plus ein Shure Beta 52A als Basedrum Mikrophone. Da aber unser Budget relativ begrenzt ist, kommt diese Kombination nur in Frage falls es sich wirlich lohnt.
Als alternative dazu steht ein Einsteigerdrumset ebenfalls von Shure an und zwar das Shure PGDMK4-XLR bestehend aus einem PG52 Bass Drum Mikro und 3 PG56 Snare/Tom Mikro.
Dies würde als Set ca die hälfte Kosten als die SM57 plus das beta 52A und würde uns halt preislich gesehen um einiges entgegen kommen. Nur haben wir dann leider Angst dass das Set schlecht tönt und wir dann unzufrieden dastehen, was wir auf keinen Fall wollen.

Eigentlich bin ich schon für das teuere Set aber ist dass dann für ein paar Bandraum aufnahmen overkill? Lohnt es sich die teueren SM57 plus das beta 52A zu nehmen. Wie sinds mitm soundtechnischen unterschied aus? Ich denke da kann man schon unterschiede selbst bei amateuraufnahme festellen? Habt Ihr da vielleicht einige vergleiche und könnt mich kompetent beraten? Die AUfnahmen sollen eigentlich auch auf CD damit wir endlich mal ein paar gut anzuhörende Samples haben.

Als Overheads haben wir bereits 2 Oktava Mk 012-01 MSP2
Ich habe zudem gehört dass sich das AKG D 112 besser als BassMic für den Metalcoresound eignet als das beta 52a. Der Bass soll auch typischerweise für metalcore knackig und präzise anhören. Was sagt ihr dazu? Beta 52 oder AKG d 112?
Hier dazu ein beispiel einer bekannten band die mir sehr gut gefällt: Achtet auf die bassdrum, ähnlich soll es sich dann auch anhören :)
http://www.youtube.com/watch?v=QRKU1UlxRBs

Habt ihr vieleicht sonst noch ideen?

Danke im Vorraus!!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Calaway65
Calaway65
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
23.07.21
Registriert
18.12.09
Beiträge
2.968
Kekse
5.364
Ort
Hildesheim
Zu aller erst mal: Es heißt Bassdrum! :mad: Ich war mal so frei. MfG. Basselch

Was sagt ihr dazu? Beta 52 oder AKG d 112?

Weder noch. Das Beta 52 ist ein sehr ordentliches Bassdrum-Mic. Geht vom Sound her viel mehr Richtung Rock. Das D112 ist ein in den 80ern(?) entstandener Klassiker, der aus irgendeinem Grund bis heute überlebt hat. Will man nen modernen Bassdrum-Sound muss man gegen das Mic "gegeneqen".

Für einen Sound wie du ihn suchst, kommt in meinen Augen eigentlich nur ne Grenzfläche in Frage. Das e902 von Sennheiser könnte unter den dynamischen Vertretern noch am ehesten passen, wenn man denn wirklich jeden Cent dreimal umdrehen muss.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
CharlesMonroe198
CharlesMonroe198
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
11.12.19
Registriert
12.02.08
Beiträge
2.304
Kekse
5.135
Ort
Erlangen
und da der moderne Metalcore Sound eh nichtsmehr mit einer richtigen Bassdrum zu tun hat wird da auch oft mit Samples gearbeitet.
Also Bassdrumspur in Midi umwandeln, mit der Midispur einen Sampler ansteuern und zum normalen Bassdrumsound dazumischen oder ganz ersetzen. Auch mit mehreren verschiedenen Samples rumprobieren (freeware gibts massenweise im Netz zb im UltimateMetal Forum Abteilung Andy Sneap)

Und es heißt auch DIE Snare. Und für die habt ihr mit dem sm57 schon ein ordentliches Mic. auch für die Toms kann man das sm57 verwenden. Am besten recht nah ans Fell (kann man bei Toms auch von unten machen) damit ihr was vom Nahbesprechungseffekt habt) habt ihr denn auch ein Interface mit genügend Kanälen? In eurem Fall 8?
 
innocence_GoR
innocence_GoR
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
06.02.21
Registriert
09.05.08
Beiträge
182
Kekse
498
Ort
Baden-Würtemberg
Hey zusammen,

das AKG D112 könnt ihr in dem Fall vergessen. Wie bereits geschrieben muss man da ziemlich den EQ verbiegen um das zu bekommen, was man heute BasS(!)drum nennt. Da würde ich dann eher das Beta52A nehmen.
Mit den SM57 für Toms und die Snare könnt ihr eigentlich nicht viel falsch machen. Man kann den Sound mögen, oder auch nicht. Ich finde das Mikro okay für perkussive Instrumente.

Hier dazu ein beispiel einer bekannten band die mir sehr gut gefällt: Achtet auf das basedrum, ähnlich soll es sich dann auch anhören :)

na da habt ihr ja was vor :) Die Bassdrum aus dem Video ist mit großer Wahrscheinlichkeit doppelt mikrofoniert. Das bedeutet, dass sich zwei Mikrofone in der Bassdrum befinden. Eins für den Bassbereich (60-80Hz) und eins für den Klick (3-5kHz).

Grüße
 
PSTmedia
PSTmedia
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
02.12.19
Registriert
03.05.12
Beiträge
35
Kekse
104
Für die Bass Drum das Übliche: Beta52A, Audix D6 usw. Auch wenn Grenzfläche usw nice ist lohnt sich das alles erst im gehobenen Budget, da ein zweiten Mikro dazu schon fast Pflicht ist.

SM75 an der Snare ist nicht verkehrt, für die Toms tuns auch die bekannten Kopien um die 30€.
Im Drum-Bereich muss sowieso sehr viel EQt werden um den Sound zu beeinflussen. Für die Bass Drum heißt das: untere Mitten stark raus, 4-5khz massenhaft rein, evtl 60Hz rein. Wenn ihr euch gut mit eurer DAW auskennt und Zeit habt, lohnt es sich auch zu Samplen.
Genauso bei Toms MUSS stark EQt werden um den perkussiven Klang herauszuholen. Weil die Toms kein großes Frequenzspektrum bieten, kann hier auch ein billiges Mikro verwendet werden.

(Mein Standpunkt umfasst Demo-Aufnahmen und günstige Alben in Eigenproduktion)
 
Jürgen K
Jürgen K
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
29.11.19
Registriert
09.07.08
Beiträge
603
Kekse
4.218
Ort
Frankfurt am Main
Hallo,

mit besseren Mikrofonen kann man in der Regel mehr anfangen und sie sind auch besser wieder verkäuflich, vor allem dann, wenn es Klassiker sind.
Wenn der Klang künstlich sein soll, können auch günstigere Mikrofone, die diesen Klang unterstützen oder zumindest nicht erschweren, geeignet sein.
Wenn es nur um ein paar Aufnahmen geht, kann man auch über Miete nachdenken.

Der Klang des Drum-Set im Video ist extrem bearbeitet, wenn nicht sogar weitgehend künstlich erstellt.
Das Signal ist sehr klar. Das spricht nicht für den Einsatz von Mikrofonen, die bauartbedingt färben.

Grüße
Jürgen
 
Astronautenkost
Astronautenkost
HCA Mikrofone
HCA
Zuletzt hier
23.07.21
Registriert
05.11.03
Beiträge
8.864
Kekse
10.489

Ähnliche Themen

Neue Themen

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Oben