Behringer DDX3216 Schaltplan, PCB Versorgung falsch angesteckt

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apenn
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Hallo an alle,

dies ist ein Hilferuf an alle, die schon einmal etwas tiefer in der Elektronik des Behringer DDX3216 waren.

Vorgeschichte: Ich hatte mir kürzlich ein DDX3216 mit Displayfehler geholt und nach Austausch der bekannten paar Elkos auf der Display PCB lief alles wieder. Präventiv wenige Wochen später noch die Elkos am Netzteil getauscht. Auch das verlief ohne Probleme.
Nun ist mir leider gestern beim finalen Zusammenbau ein sehr dummer Fehler unterlaufen.

Fehlverbau: Wie ich jetzt weiß, habe ich den Versorgungsstecker für die PCB für die Eingangskanäle (2 PCBs übereinander) leider um einen PIN versetzt angesteckt. Das lässt der Stecker leider zu. Dieser Stecker hat eine rote Litzenleitung und mehrere schwarze. Die rote Leitung war quasi nicht gesteckt, die übrigen um 1 PIN versetzt. Ergebnis: Beim Einschalten leuchteten alle GAIN LEDs rot und es roch etwas nach Elektronikbauteil(e). Ich habe das Gerät sofort wieder ausgeschaltet und bei der Fehlersuche den falsch gesteckten Stecker gefunden.

Jetzt zeigt das Gerät folgenden Fehler: Gerät lässt sich einschalten. Alles läuft soweit normal, jedoch ist der Signalweg gestört. Lege ich am Eingang ein Signal an, so leuchtet die Signal/GAIN LED Anzeige korrekt. Das Signal wird jedoch offenbar nicht weitergegeben und so sehe (und höre) ich weder an den Fader Pegeln noch am Gesamtpegel irgendeinen Ausschlag. Totalschaden?

Heute möchte ich das Gerät nochmal öffnen, um zu sehen, ob ich thermisch veränderte Bauteile auf der PCB für den Eingangsbereich finde.

Hierzu bräuchte jedoch sicher auch einen Schaltplan. Hat den jemand?

Hat jemand schon eine Idee, welche Bauteile möglicherweise betroffen sein könnten?

Ich bin echt verzweifelt. So kurz vor dem Ziel dieser dumme Fehler....:-(

Danke und Gruß, Alex
 
Ohne Plan unmöglich, das final einzuschätzen. Digitalpulte haben üblicherweise mindestens +/-15 oder 17V als symmetrische Spannungsversorgung für die OpAmps, dazu 5V und / oder 3,3V für sämtliche MCUs und anderweitigen digitalen Baugruppen sowie 48V für die Phantompower.

Wenn da irgendwas versetzt gesteckt wird, landen die Spannungen irgendwo, möglicherweise wird auch etwas verpolt. Wenn jetzt z.B. 15V auf der 5V-Rail landen, kann man sich u.U. von meinetwegen 5 ICs pro Kanal verabschieden - mal 16 eben.

Es kann (!) auch nur einen Spannungsregler oder eine Diode zerlegt haben, ohne Plan aber wie gesagt kaum zu beurteilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemandem schon mal genau sowas passiert ist und er sagt "Klar, ich musste nur XY tauschen" stufe ich als minimalst ein. Insofern ist das faktisch vom befürchteten Totalschaden schon nicht so weit weg...

Bei Elektrotanya, Eserviceinfo & Co. mal geschaut, ob es was zum Download gibt?
 

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