BEHRINGER UB1002 EURORACK - Kann man damit was anfangen?

von Sommerfrischler, 03.09.07.

  1. Sommerfrischler

    Sommerfrischler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #1
    Hi Leutz,

    Ich habe mich mal im Internet ein bisschen umgeschaut, und das BEHRINGER UB1002 EURORACK ( https://www.thomann.de/de/behringer_ub1002_eurorack.htm ) gefunden, und wollte mal wissen, ob das Gerät dazu geeignet ist, Bandaufnahmen mit ordentlicher Qualität zu machen. Mit Recording und Mischpulten hab ich bis jetzt nämlich noch fast keine Erfahrung.

    Desweiteren wollte ich mal fragen, was nun der Unterschied ist, zwischen dem "Behringer UB1002 Eurorack" und dem "Behringer UB1002FX Eurorack".

    Danke schon im Voraus

    Sommerfrischler

    EDIT: Sorry, ich hab erst im Nachhinein bemerkt, dass der Thread eher ins Redording/Mischpulte Forum gepasst hätte.Also wenn möglich vielleicht verschieben. :o
     
  2. JeffVienna

    JeffVienna Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #2
    Für weniger als 100,- EUR bekommst du grundsätzlich kein "gutes" Mischpult. Da musst du auf jeden Fall mit Einschränkungen leben - primär beim Sound. Ich würde persönlich zumindest eine Yamaha-Pult nehmen (MG...). Ich hatte vorher genau das UB1002 und jetzt ein MG 82 CX. Den Unterschied hört man meines Erachtens schon.

    FX = Effects. Das UB1002FX hat einen eingebauten Effektprozessor (Hall, Delay, Chorus), der aber leider nicht sonderlich gut klingt.

    Hat das UB1002 überhaupt genug Anschlüsse für eine Band? 2x Mic/Line + 4x Line-Stereo ist schon ein bisserl knapp, denke ich. Man brauch alleine für eine halbwegs vernünftige Schlagzeugabnahme 4 Mikros... An deiner Stelle würde ich mir ein Mischpult mit 4x Micro + 4x Line-Stereo ansehen, damit ihr nicht ständig herumstöpseln müsst. Da greifst du aber schon ein wenig tiefer in die Geldbörse.

    Meine Kandidaten im Low-End Segement wären die hier:
    • Yamaha MG-124 CX (brauchbarer FX-Prozessor und Komressoren an den 4 Mic-Eingängen!!
    • ein gebrauchtes Yamaha MG-12 4 (gibts nicht mehr neu)
    • Tapco MIX 260 FX
    • evtl. ein neues Behringer Xenys 1622 FX (dazu gibt's zwar nicht sehr viele positive Meinungen hier, aber vielleicht hat sich bei Behringer soundmäßig ja wirklich was getan)

    Auf welches Medium wollt ihr überhaupt aufnehmen? Laptop, digitaler Recorder (Festplatte, SD-Karte), ... Wollt ihr Spur für Spur aufnehmen oder die ganze Band in einem Flutsch?
     
  3. Sommerfrischler

    Sommerfrischler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #3
    hi,
    also wir wollen es mit nem PC aufnehmen, und die ganze Band in einem Flutsch. Bei dem Mischpult steht ja, dass es 10 Kanäle hat, das heißt doch, dass man 10 Instrumente/Mikros via Klinkenkabel anschließen kann, oder hab ich da was missverstanden?

    gruß
    sommer
     
  4. rumbaclave

    rumbaclave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #4
    Das Gerät hat aber nur zwei Mikrofoneingänge.

    mfg
     
  5. JeffVienna

    JeffVienna Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #5
    UB1002 = 2x Mikro + 4x Stereo-Line-In = 2x Mono + 4x Stereo = 10 Kanäle.
     
  6. Sommerfrischler

    Sommerfrischler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #6
    ok, aber, in der beschreibung steht ja: "10 symmetrische "High Headroom" Line-Eingänge ... ". Also heißt das nicht dass man an diesen 10 Eingängen auch 10 Klinkenkabel anschließen kann? Sry, falls ich mich total dumm anstell, aber ich hab nunmal keine ahnung von dem thema. :D

    Sommerfrischler
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 05.09.07   #7
    Ja, klar kann man Klinkenkabel anschließen. Aber die Form des Steckers sagt ja nichts darüber aus, was für eine Art von Signal über das Kabel geht. Es gibt einen Standardarbeitspegel, den nennt man "Line-Pegel". Aus Mischpulten, CD-Player, Sundkarten, etc. kommt so ein Pegel. Ein Mikrofon liefert aber ein schwächeres Signal, dass muss erst vorverstärkt werden, um auf Line-Pegel zu kommen. Und da Mikrofone auch unterschiedlich empfindlich und schallquellen unterschiedlich laut sind, muss das auch variabel vorverstärkrt werden. Daher haben Mikrofoneingänge (nur an diesen beiden sitzt ein Vorverstärker) auch einen Gain-Regler. Ihr könnten zu dem Mischpult Vorverstärker kaufen (sowas gibt es als einzelne Geräte: Vorne Mikro rein, hinten Line-Signal raus) und damit dann in die Line-Eingänge gehen. Ist aber auch Quatsch, weil die Line-Eingänge stereo sind. Wenn du also z.B. mit dem Snare-Mikro in Eingang 3 und dem BassDrumMikro in Eingang 4 stecken würdest, dann würde die Snare nur aus der linken Box, und die BassDrum nur aus der rechten Box.
    Ist schon OK - aber das lässt sich ändern, und da musst du erst was für tun, sonst hat es hier kaum SInn weiterzumachen. Mal kurz gesagt:
    Die Anforderungen
    - ordentliche Qualität
    - die ganze Band soll gleichzeitig spielen
    - Budget offenbar noch nicht mal 100€
    passen überhapt nicht zusammen. Zunächst mal ist es so, dass man zum aufnehmen am PC eigentlich gar kein Mischpult benötigt. Das entscheiden ist die Soundkarte. Die muss soviele Eingänge haben, wie ich gleichzeitg spuren aufnehmen will. Und wenn ich Mikrofone aufnehmen will, muss sie halt Mikrofoneingänge haben, ansonsten hänge ich da einen PreAmp vor. Wenn Ihr wirklich kein Geld hat und das beste raushole wollt, dann solltet Ihr auf jeden Fall einzel aufnehmen. Dann kauft Ihr ein Mischpult, welches soviele Mikrofon(!)-Eingänge hat, wie Ihr Schlagzeug-Mikros habt. Und bevor ich jetzt weitererzähle: Lies dir die "Grundlagen des PC-Recordings" (Link in meiner Signatur, bitte auch die Ergänzungen lesen) durch, da steht eigentlich alles drin, was ich dir jetzt erzählen würde (und noch mehr, hoffentlich verwirrt es dich nicht zu sehr...)
     
  8. Sommerfrischler

    Sommerfrischler Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #8
    ok, also danke für die ganzen antworten. Die links werd ich mir auch mal ansehn, schaden kanns ja nicht. ;)
     
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