Bend / Bending (Störgeräusche)

von Moose!, 30.07.08.

  1. Moose!

    Moose! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #1
    Hi!

    Die Suchfunktion hat mir schon gezeigt, dass es schon einige Threads dieser Art gab, aber ich habe dennoch einen neuen aufgemacht, weil ich ne ganz bestimme Frage habe.

    Um mein Problem n bisschen zu erläutern ,habe ich hier mal was hingekritzelt:
    Code:
    --------------12-15b17-
    ----------12-----------
    ---14b16---------------
    -----------------------
    -----------------------
    -----------------------
    
    Das isn Solo-Part aus Hey Joe gespielt von Hendrix. Und zwar frag ich mich wie ich sauber vom ersten Bend (g-saite) auf den 12. Bund (b-saite) komm... Wäre es langsam gespielt, hätte ich kein Problem damit, aber für miuch ist das noch n bisschen schnell. Deswegen krieg ich den Bend nie den ganzen Ton sauber hoch... Könntet ihr vielleicht ungefähr erklären wie ihr diesen Übergang vom Bend auf die b-Saite macht? Mit was abdämpfen? Wie die Hand halten?

    Danke:great:
     
  2. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #2
    hey
    also ich würde das ganze mit dem zeigefinger und ringfinger machen.
    heißt du bendet mit dem ringfinger vom 14 bund hoch und kannst dann mit dem freien zeigefinger gleich den 12. bund auf der h saite spielen.
    ob man das nun sauber kann oder nicht, schnell, oder langsam ist letzlich übungssache

    mfg KG
     
  3. Moose!

    Moose! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #3
    alles klar, danke!

    letzte frage: hier wird ja immer über runter- und hochbendene geredet... heißt hochbenden jetzt zur tiefen e-saite hin?
     
  4. Rotti

    Rotti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #4
    Bend up bedeutet, der Ton wird vom ursprungston zur höherklingenden Note gezogen.
    Bend down bedeutet. der Ton wird von der hohen Note zu einer tiefen Note gezogen.
    Der Bend down klappt am einfachsten wenn vorher bereits den Bend up gemacht hast. Es geht aber auch so, das man den Bend up unhörbar macht und dann nur noch den Bend down.

    In welche Richtung du die Saite ziehst, ist dir überlassen. Zu den tiefen ist aber einfacher.
     
  5. tim42

    tim42 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #5
    also ich bend meistens die e,a,d saiten zu den höheren hin, und die g,h,e saiten zu den tieferen..
    find ich am einfachsten
     
  6. fischaa

    fischaa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #6
    mach ich ähnlich wie tim, die tiefe e saite z.b. kann man ja nicht nach oben benden, da man sonst vom griffbrett rutscht^^
     
  7. fischaa

    fischaa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #7
    mach ich ähnlich wie tim, die tiefe e-saite z.b. kann man ja nicht nach oben benden, da sie sonst vom griffbrett rutscht ;)
     
  8. Rotti

    Rotti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #8
    stimmt - jetzt wo ihr es sagt .... ;)
     
  9. Hans_3

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    Erstellt: 30.07.08   #9
    Das ist bei solchen Licks eher unüblich. Gebräuchlich und besser spielbar ist

    --------------Z-->-12--R-->-15b17-
    ---------Z-->-12-----------
    M--> 14b16---------------
    -----------------------
    -----------------------
    -----------------------

    # Der Zeigefinger wird sofort gemeinsam auf E und H-Saite gelegt und zwar so, dass der vorderste Teil der Kuppe die G-Saite dämpft.

    # Hand/Finger nicht im 90-Grad-Winkel zum Griffbrett halten, sondern leicht nach links. Wenn man Arm und Handgelenk etwas locker lässt, merkt man, dass sich diese Haltung fast von allein natürlich ergibt.

    # Dann die Stelle der Hand direkt unterhalb des Zeigefingers an den Hals führen und leicht andrücken. Dort bekommt man einen stabilen Drehpunkt für mehr Kraft beim Bending.

    # Zusätzlich berührt der Daumen die untere Griffbrettkante und stabilisiert die Hand.

    # Das ganz nicht starr halten sondern in kleinen, fließenden Bewegungen dem jeweiligen Kraftaufwand anpassen. Letztlich ist da halt 'ne Übungsfrage, die jeweils richtige Dosierung von Kraft. Lockerheit und Stabilität zu bekommen.
     
  10. Moose!

    Moose! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.08   #10
    danke, werds auch mal so probieren!

    ist es bei solos generell ratsam die finger möglichst flach auf dem griffbrett zu haben?
    also quasi so: http://s3.mcstatic.com/thumb/102673...mi_hendrix_purple_haze_solo_guitar_lesson.jpg

    oder lieber so in der art:
    http://upload.wikimedia.org/wikiped...g/800px-Frets,_guitar_neck,_C-major_chord.jpg

    variante a) beschreib ich mal als "flach-version"
    variante b) als "steil-version"
    fragt nicht warum:D

    ändert sich das von solo zu solo oder tendiert (bzw. ratet) ihr immer zu einer variante?

    grüße
     
  11. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 31.07.08   #11
    Eher Variante 1 bei solchen Licks.

    Variante 2 ist gar nix. Das liegt ja der komplette Handteller hinterm Hals auf = viel zu wenig Beweglichkeit. Wie gesagt:3 Berührungspunkte mit dem Hals:

    1. Finger auf dem Griffbrett
    2. Stelle unterhalb der Zeigefingers (stabiler Drehpunkt bei Bending und Vibrato)
    3. Daumen

    Muss man je nach Spiel flexibel mit umgehen (Druck, Gegendruck, Loslassen, Führung). Also keine starre Schraubstockhaltung, sonst wird's krampfig.

    Bei weiter auseinanderliegenden Sachen

    --------------------
    -------------------
    -------1--3--5------
    1-3-5-------------
    -------------------

    braucht man mehr Fingerspreizung, d.h. Handgelenk etwas weiter nach vorn, Winkel etwas mehr Richtung 90 Grad. Dabei hebt sich auch automatisch die Auflagestelle unterhalb des ZF etwas.
     
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