Benötigte zeit im Tonstudio

von velvetunderground, 23.08.10.

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  1. velvetunderground

    velvetunderground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.10   #1
    moin, moin

    hab mal ne evt dumme frage:

    ....also wir, gitarre-bass-drummer-gesang wollen ins tonstudio und ne demo cd aufnehemen

    haben uns vorgenommen ca. 5 stücke einzuspielen

    mit wieviel stunden muß man rechnen, also mit mischen?

    ok ich weiß, kommt drauf an wie fit man ist und ob alles gut läuft aber kann man mit irgendwas rechnen, wir planen so mit 30 std.....
    ist das zu viel oder sollte man mit mehr rechnen?
    wir sind alle fit aber wir gehen davon aus das nicht unbedingt alles beim first take paßt

    spielzeit der 5 stücke liegt ungefähr bei 25 min.

    ...hoffe jemand kann mir einen anhaltspunkt geben


    schöne woche noch
     
  2. _Andy_

    _Andy_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.10   #2
    also wir haben für 3 lieder 3 tage gebraucht ( jeweils 8 stunden pro tag ) un dann noch einen tag für das komplette mixen. ging abe nur so schnell weil wir uns wirklich perfekt darauf vorbereitet haben und alles so ziemich direkt geklappt hat....ob das mit deiner rechnung hinhaut hängt auch davon ab wie komplex eure lieder sind, also wie viele spuren, wie viele schwere stellen.....das ein 3 akkorde lied nich so lang dauert wie ein musikalisch vielfältiges, mit vielen spuren und komplizierten stellen is klar denke ich :)
    und dann hängts noch davon ab ob der typ vom tonstudio das ordentlich amcht...also entweder nach dem motto : ''jo is zwar nich 100 %ig aufm klick, aber passt schon'', oder halt ein perfektionist wie bei uns....was natürlich besser ist ;) wenn du willst kannst du mir per ppn oder per icq mal lieder von euch schicken, also falls ihr schon aufnahmen mit dem handy oder so gemacht habt;)
    dann kann ich das besser einschätzen =)

    lg andy
     
  3. sir stony

    sir stony Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.08.10   #3
    Außerdem ist der Arbeitsaufwand für das Abmischen sehr vom Material und auch eurem Qualitätsanspruch abhängig. Das kann pro Track in einer halben Stunde gegessen sein, oder auch einen ganzen Tag pro Track dauern. Mehr Arbeitsauwand wäre für ein Demo m.M.n. ehrlich nicht angebracht, außer das Material ist sehr anspruchsvoll, viele Spuren, mehrstimmige Vocals, viel Stückelwerk...
    Alles in allem ist also zwischen zwei und zehn Tagen alles möglich.
     
  4. Paul

    Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.10   #4
    Einspielzeit ist mit einem Tag pro Song immer recht gut eingeplant. Vorraussetzung ist natürlich das man die Songs Taub, Schlafend, Besoffen und Auf Drogen spielen kann - und das perfekt :cool:

    Der Mix ist relativ schwer einzuplanen. Hängt zu einem davon ab wie hoch eure Erwartungen sind und auch davon wie die Vorstellungen des Produzenten sind. Kann 1-2 Tage dauern aber auch mal eine Woche, vorallem dann wenn's immer ein Hin und Her gibt. "Da gefällt mir das nicht ..." "Jetzt das nicht" .. und so weiter.

    Plant ihr bei euren 30 Std den Mix schon ein? Dann sag ich mal einfach: Nope ;)

    Man unterschätzt den Zeitaufwand immer recht schnell. Man muss ja nicht nur einspielen sondern auch aufbauen, Amp einstellen, Mikro Positionieren und so Sachen. Vorallem beim Schlagzeug geht der Mikro Positionierungs und der Stimmteil gut auf die Zeit.
     
  5. Thompsen

    Thompsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.10   #5
    Live einspielen wäre eine Alternative. Hab letztens mit meiner Band in 12h 4 Songs eingespielt. 4h Aufbau/Mikrofonierung etc. und dann jeweils 2h pro Song. Vorbereiten solltet ihr euch aber wirklich gut. Viel mit Click spielen!

    e: Was vergessen: Und zwar haben wir nur die Instrumentals aufgenommen und am Setting auch keine Veränderungen vorgenommen. Für die Vocals sind dann nochmal 12 h drauf gegangen. Mischen tu ich selbst und hab bisher ca. 10h in den Rohmix investiert. Schätzungsweise brauch noch 15-20h. Summa summaru macht das 49-54h, also bei einem 8 Stunden Tag 6-7 Tage :p
     
  6. Preci55ion

    Preci55ion Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.10   #6
    Hat der Recording-Engineer eine gute Vorstellungskraft, dann wird er die Instrumente schon so aufnehmen wie sie später klingen sollen, wenn nicht, dann wird er beim Mischen mehr Zeit brauchen. Ich finde auch das 30 Stunden zu wenig sind, wenn man gute Qualität haben möchte.
    Und ein Misch in 30 Minuten wäre mir neu. Allein die Automation nimmt viel Zeit in Anspruch. Plant mit 7 Tage.
     
  7. tino80

    tino80 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.10   #7
    Hallo, ich plane im meinem Studio immer 1,5 Tage pro Song und bin damit immer gut gefahren, ab 2-3 Songs kommt das eigentlich immer hin, es sei denn ihr hättet eine riesen Besetzung oder jeder Song wär 8 min lang, aber das ist ja nicht so!






    ------------------------------------------------------------------------------
    www.studionull5.de
     
  8. Thompsen

    Thompsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.10   #8
    Über 30h für einen Mix? Durchquantisiert, gesampelt, gemelodyned und und und und oder was? :p Wenn ich im nachhinein soviel mischen müsste, würde ich die Session garnicht machen... aber gut, ich verdiene damit auch kein Geld.
     
  9. Pars_ival

    Pars_ival Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.10   #9
    Naja, was Peci55ion sagt stimmt schon meines erachtens. Aber wenn Du die Session nicht machen würdest, warum schraubst Du schon so lange an 4 Songs (Deine Aussage am Ende 49-54 h) ? Es geht hier ja um 5 Stücke. Und Preci55ion bezieht sich ja auf den gesamten Aufnahme/Mixing Prozess.
     
  10. Thompsen

    Thompsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.10   #10
    Ich hab mich wohl verlesen. Hab es so verstanden, dass er 30h für einen Song zum Mischen einplant und das finde ich recht viel.
    Und meine Rechnung ist nur ein Beispiel, wobei ich noch nicht den professionellen Standard was Geschwindigkeit, Vorstellungskraft etc. habe, den jemand haben sollte wenn er ein gewerbliches Tonstudio besitzt.
    Ich denke mal wenn die Jungs fit sind, live aufnehmen, keine klangliche Neuerfindung erwarten und der Typi fit ist, sollte es auch in 2 Tagen machbar sein. Geht ja immerhin nur um nen Demo und nicht um ne Platte.
     
  11. monsy

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    Erstellt: 28.08.10   #11
    Eine Demo bedeutet aber nich automatisch, dass das Ergebnis schlampig oder "auf die schnelle" sein sollte... wenn man damit Gigs oder Labels an Land ziehen will, sollte die Qualität schon einem Album entsprechen...
     
  12. Thompsen

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    Erstellt: 28.08.10   #12
    Ich hab weder von schlampig noch auf die schnelle gesprochen. Man gute tontechnische Arbeit leisten, wenn man sich rein an die Standards hält und dabei viel Zeit spart. Es kommt immer drauf an was man will. Außerdem kann man auch mit scheiß Aufnahmen Gigs, Labels, Produzenten, what ever an Land ziehen.
     
  13. paulsn

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    Erstellt: 29.08.10   #13
    das hängt einfach total von der vorbereitung ab. meistens ist es so, dass gerade bei jungen bands mit wenig bis gar keiner studioerfahrung, die songs schon mal gar nicht für ne aufnahme taugen. die müssen dann umarrangiert werden, stellenweise umgeschrieben, damit erstmal das arrangement soweit in form gebracht is, dass daraus der gewünschte gesamtmix entstehen kann. häufig sind die instrumente geradezu verwarlost. schlagzeug klingt furchtbar, gitarren intonieren nicht richtig, haben unpassende saitenstärken aufgezogen, amps sind schlecht eingestellt... das muss alles korrigiert werden (vorzugsweise von einem profi) bevor man mit der aufnahme beginnt, oder es wird danach nie gut klingen. da gibt's ne lange liste die wir hier im studio den bands zukommen lassen.

    und zum thema performance: bis jetzt haben alle bands mit denen ich gearbeitet habe (und das waren schon ein paar) mir im vorfeld versichert, dass jeder die songs in und auswendig spielen kann, auch auf click. 95% der leute haben dann im studio gemerkt, dass ein tontechniker/produzent unter "fehlerfrei spielen" offenbar etwas anderes versteht als sie selbst. ich habe beispielsweise noch keinen einzigen metal-gitarristen gesehen, der sich mit seinen riffs nicht selbst überfordert hat. mitschwingende saiten, unsauberes muten, ungewolltes bending, wackeliges microtiming... das sind die zeitkiller im studio, und die dinge die den unterschied zwischen "demoqualität" und "top produktion" ausmachen und nicht 3000€ mikros und neve preamps.
    ein gutes studio kann sehr viel korrigieren, also timing, intonation usw, aber kein gerät auf der welt kann nicht vorhandene emotion herbei zaubern und aus einer vielleicht "korrekten" aber langweiligen performance eine emotional bewegende machen. und das gilt nicht nur für sänger sondern für alle musiker. wer da mal wert drauf legt wird verstehen, warum die "großen" monatelang im studio hocken.

    klar, alles abhängig vom genre und der klanglichen vorstellung... viele argumentieren dann dass sie etwas "rotz" in der produktion haben wollen und ihnen das gefällt. dazu möchte ich anmerken, dass dieser "rotz" ein sehr sehr sehr happiges und schwieriges thema is, und der schuss ganz schnell nach hinten los gehen kann. wenn eine band noch nicht die studioerfahrung hat, würde ich da immer erstmal versuchen den ball flach zu halten und keine rotz-experimente zu versuchen.
     
  14. monsy

    monsy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.10   #14
    Super Beitrag Paulsn!

    Genau so stell ich mir das auch vor. Es ist bei Instrumentalisten die keinerlei Aufnahmeerfahrung wirklich sehr schwierig was brauchbares auf "Band" zu kriegen. Das weiß ich nur zu gut von mir selber, wenn ich an die ersten Aufnahmen denke ich die ich (mit und ohne Band) gemacht habe. Wie schlecht man eigentlich ist, fällt einem dann mal gut auf, wenn man seinen Kram wirklich mal aufnimmt. Daher machen Vorproduktionen schon einen Sinn.
    Würde ich jetz mit einer Band in ein wirklich gutes Studio gehen wollen, würd ich auf jeden Fall den ganzen Kram voher schonmal aufnehmen und auch ausarbeiten. Da ich selber auch inzwischen einiges an Erfahrung mitbringe (sag ich jetz mal so arrogant) wär es für den Toningeneuer sicher nen angenehmes arbeiten, wenn man WIRKLICH vorbereitet antritt.
    Ich versuch vielen Musikern und Freunden auch immer wieder nahezulegen, dass man seinen eigenen Kram auch auf das nötigste reduzieren sollte.... Wenn man hier auch mal ins "Kritik und Tipps..." Forum schaut, ist es da Gang und Gäbe dass sich Leute übernehmen... Unabhängig von der technischen Seite, wo teilweise völlige Anfänger Amps mit 9 Mikros abnehmen und hinterher am Mix verzweifeln.
    Ich finde es unheimlich wichtig, dass eine Band zunächst am Rhythmusfundament arbeitet. Bassist und Drummer müssen zunächst einmal eine Einheit bilden und vor allen Dingen darauf achten, dass nich jeder für sich spielt, sondern dass die Fills und Grooves aufeinander abgestimmt sind.... dazu sag ich auch mal: Dynamik ist kein Schimpfwort! Diese wird heutzutage in meinen Augen oft einfach gekillt, weil die Musiker auch nicht in der Lage sind mit Dynamik zu arbeiten und es dann für das Endresultat besser ist, wenn man die verkackte Dynamik dann wegnimmt.

    Wie auch Mr. Paulsn schon richtig gesagt hat, darf man sich auch in meinen Augen über "Dirt" erst Gedanken machen, wenn man wirklich weiß was man tut. Da kann ich jetz mal als Beispiel Rage Against The Machine oder Audioslave anführen... die 3 Instrumentalisten bilden eine unglaublich eingespielte und groovende Einheit und wenn man so ein (sehr hohes) Level erreicht hat, ist es dann in meine Augen nicht mehr Aufgabe des Toningeneurs aus einem Haufen Mist etwas gutes zu machen, sondern eben die Musiker möglichst authentisch in Szene zu setzen... Ich kenn leider nur viel zu wenig Leute die dieses Niveu haben. Achja... ich suche auch noch neue Leute zum musizieren... falls das hier wer gutes ließt :D
     
  15. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.10   #15
    nachdem mich jetzt scho 3 leute angeschrieben haben und diese ominöse
    sehen wollten, stell ich sie hier einfach mal öffentlich zur verfügung, falls es noch mehr leute interessiert:

    http://dl.dropbox.com/u/4701066/Checkliste%20Soundnerd.pdf

    nochmal ein kleiner disclaimer: diese liste ist speziell für unser studio und unsere arbeitsweisen geschrieben! jedes studio hat da seine eigenen besonderheiten und dementsprechend andere anforderungen. ich glaub zum beispiel mal hier gelesen zu haben, dass lasse die drums immer selbst stimmen will. also bitte jetzt nicht mit der liste in ein studio rennen und "der da hat gesagt, so wird's gemacht" brüllen ;) viele sachen sind auch ausgelassen und viel neues steht für erfahrenere musiker wohl nicht drin :o

    cheers, paul

    Edit: weils mir gerade einfällt und damit noch was zum Thema dabei is: die letzt 5-track EP die wir gemacht hatten ging schließlich über 2 wochen nur fürs recording weil die band sehr schlecht vorbereitet war, zeug spielen wollte, das sie nicht richtig hinbekommen, usw... wollten aber logischerweise trotzdem, dass es möglichst sauber und "ausproduziert" klingt. waren dann in summe etwas über 100 stunden. und die band war definitiv nicht schlecht im vergleich zu den anderen in derem alter/genre/erfahrung.
     
  16. sir stony

    sir stony Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.08.10   #16
    Schön geschrieben, diese Liste. Den einen oder anderen Punkt finde ich zwar ein wenig übertrieben, aber generell ist das alles absolut richtig. Ich rede mit meinen Kunden vorab ja ebenso über die richtige Vorbereitung, da sieht man schon manch erstauntes und manchmal auch etwas säuerliches Gesicht - weil sich niemand gerne anhört, wenn "ein Bandfremder" direkt den Finger in die Wunde legt und sagt dass und wo der Spieler/die ganze Band noch Luft für Verbesserungen hat. Aber schließlich dient es ja nur dem Ergebnis, und diese Erkenntnis sickert dann auch bei den Betroffenen früher oder später ein.
    Apropos Finger in der Wunde: du solltest den ganzen Schrieb mal korrigieren, da sind mehrere Fehler drin... z.B. "mehrtätig" statt "mehrtägig", und solche Kleinigkeiten. Vier oder fünf sind mir aufgefallen. Den Schreibstil finde ich sympathisch und sehr entspannt, passend für jüngere Bands. Allerdings wird sich manch einer beim Lesen vorkommen wie ein Schüler, daher würde ich eventuell noch eine zweite, etwas nüchterner gehaltene Variante für Musiker älteren Semesters und/oder mit mehr Erfahrung bereithalten. Der richtige Ton macht ja nicht nur in der Musik die Musik. ;)
    Ich habe bisher keine derartige Vorbereitungsliste, aber vielleicht sollte ich etwas in der Art auch mal erstellen... :gruebel:
    Bisher habe ich es immer so gemacht, dass ich bei Interessenten zuvor mal zu einer ihrer Proben komme, mir das anhöre und dann all diese Dinge im Dialog kläre. Aber die Liste könnte dafür sorgen, dass man a) ernstgenommen wird, b) die Jungs es nicht wieder vergessen, und c) kann ich mir eine Menge Luft sparen. :D
     
  17. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.10   #17
    tja überttrieben ist's teilweise wirklich, aber mit absicht. wir schicken diese liste ja wirklich nur den jungen hüpfern, nachdem wir bereits kontakt hatten und alles kaufmännische erledigt ist. alles was drauf steht machen sie sowieso nicht deshalb einfach mal ganz viel raufschreiben und hoffen dass die hälfte erledigt wird ;)
    Wir machen das eben deshalb schriftlich, weils erstens mal für uns schneller geht und zweitens etwas autoritärer wirkt. klingt jetzt gemein, aber es steigert eben wie du selbst sagt die chancen dass die jung und mädls das ernst nehmen. die älteren semester, bei denen wir das gefühl haben, dass sowieso nix neues für sie drin steht, bekommen den wisch gar nicht zu sehen.

    ui und rechtschreibfehler sind natürlich peinlich :o:o:o
     
  18. ForesterStudio

    ForesterStudio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.10   #18
    Die Liste gefällt mir auch sehr. Ich hab auch so eine kleine Checkliste, und stellenweise kommt mir mein Ton schon sehr Oberlehrerhaft vor, aber wie du schon sagst: Wenn man es so eindeutig formuliert wirkt es deutlich autoritärer und wird einfach (traurig aber so ist es halt) eher umgesetzt als "hey, bitte stellt eure Gitarren gescheit ein". Im Endeffekt frag ich dann immer nach und es wurden zumindest die meisten meiner Punkte auch berücksichtigt..
    Vor allem das "übt solang bis ihr eure komplette Spur auswendig könnt, und zwar mit allen Tempowechseln", sollte zwar selbstverständlich sein, ist aber überlebenswichtig :D
    Guitar Pro kann einem allgemein im Studio Unmengen an Arbeit, Zeit und damit Geld ersparen (und damit meine ich Band + Studio)
     
  19. velvetunderground

    velvetunderground Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.10   #19
    huhu

    nachdem ich hier den thread eröffnet habe nun der stand der dinge

    also wir haben für 5 stücke bis jetzt ohne mischen ca. 30 - 35 std gebraucht.

    ne klickspur hatten wir, ging in die hose:eek: d.h konnten wir nicht, dann ohne klick eingespielt.


    ....achja eine noch um gleich eine entschuldigung zu haben: wir spielen seit ca. erst einem 1/4 jahr zusammen!!!!!

    ich werde das ergebnis, sobald vorhanden, auf unsere myspace seite stellen. dann könnt ihr euch das mal anhören und evt kritik ablassen. wie zu anfangs erwähnt ist es ne reine demo, d.h nur zum bewerben.


    ...und nebenbei, falls ich einer aus sh kommt und mal, falls es gefällt, einen netten gig auf die beine stellen will, sind wir gerne dabei.......:great:

    schöne woche noch
     
  20. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.10   #20
    ein viertel jahr is keine entschuldigung ;)
    auch wenns hart klingt: wenn man nicht auf klick einspielen kann sollte man sich die kohle fürs studio sparen :-\

    und nen studio das ohne klick aufnehmen lässt v.a. ne amateur band ... naja sach ich jetzt mal nix zu ;)
     
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