Beratung bei Aufbau Mischer/IEM Rack (Peripherie um den Mischer herum) auf basis eines X32 Rack

maert
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Hallo liebe Mitforenten,

ich wollte mir mal Hardwaretips zur Ausgestaltung eines vermutlich dieses Jahr anzuschaffenden Mixer/IEM Racks
einholen. Weniger für den Mischer selbst, mehr so für das ganze Drumherum.

Der Mischer soll ein X32 Rack werden. Wir sind mit dem XR18 in der Behringerwelt unterwegs und zufrieden damit.
Das Ding sendet lediglich Zeichen des eventuellen Ablebens und daher soll es mittelfristig ersetzt werden.
Und weil die Bandkollegen (wir sind zusammen 5) auch langsam auf den IEM-Geschmack kommen (bisher nur ich), soll es dann
gleich das 32er werden, damit wir genügend Ausspielwege für Stereo IEM für alle haben. Mit dem 18er kann man das vergessen.

Ich stelle mir das bisher so vor wie nachfolgend aufgelistet. Was ich euch fragen wollte ist für jeden Punkt, was man da am besten nimmt?
Der Markt ist groß und nicht alles was angeboten wird, ist auch tatsächlich gut. Echte Praxistips wären super. Gerne nehme ich auch
grundsätzliche Tips und Ratschläge entgegen. Wir haben sowas schliesslich noch nie gemacht.



Ein Grundgedanke den ich habe ist auf jeden Fall: so viel wie möglich nach vorne patchen. Kein Mensch hat bock in nem Rack bei ggf
fragwürdigen Licht- und Platzverhältnissen hinten irgendwas rumfummeln zu müssen.

1) Licht
Siehe "Grundgedanke". Am besten vorne UND Hinten.

2) Strom
Wo kein Strom, da kein Licht. Irgendeine solide Rackmount Mehrfachsteckdose. Vielleicht auch gleich mit potentem USB-C Netzteil drin, falls es sowas gibt.

3) Input Splitter:
Der Mixer soll, wenn wir mit der eigenen PA irgendwo sind (und im Proberaum), für FOH und Monitoring zuständig sein. Aber falls wir mal mit einer
anderen PA arbeiten und fremdgemischt werden sollten, dann wäre das X32 nur für das IEM Monitoring zuständig und wir möchten es natürlich dann auch dafür nutzen. Ist ja alles schon hübsch voreingestellt. Logischer Schluss: ein Splitter für die 16 XLR Inputs inkl. Patchkabeln muss her.
Am liebsten mit allen Buchsen vorne natürlich.

4) Schublade
Mit im Gepäck ist auch immer ein Access Point und Kabel. Der muss auch irgendwo hin. Zumal der ein PEO Netzteil hat, welche auch nicht lose
im Rack rumfliegen soll. Oder irgendwo unschön und im "Gefahrenbereich", wo aus Versehen was verdengelt werden kann, mit Klettband angepinnt.
USB Kabel für Notebookanschluss kann da auch gleich mit rein.

5) 1 HE Blende
Die Ethernetbuchse für den Access Point würde ich ebenfalls nach vorne verlegen und eine entsprechende Buchse in eine Blende einbauen. Auch die Main L/R Ausgänge. Und es gibt bestimmt irgendwann nochmal irgendwas, wo es eleganter ist, wenn es direkt vorne im Zugriff ist. Dann kann man das noch nachrüsten in der Blende.

6) Noch ne Blende für die ganzen Monitor Ausgänge
Die würde ich natürlich auch gerne vorne haben. Das wären dann wohl nochmal 2 HE mit vielen Patchkabeln und einzubauenden Buchsen. Gibt's sowas
eigentlich schon fertig zu kaufen?
Oder lieber eine fest installierte (Zugentlastung, Rausziesicherung!) Kabelpeitsche mit ner kleinen Stagebox am anderen Ende?
Vielleicht wird es vorne von den ganzen Inputs sowieso schon voll genug und es wäre gut, wenn man das Kabelgewirr räumlich etwas trennt.

Oder man klemmt sich ne fertige Behringer Stagebox in's Rack. Dann sind schon mal die XLR Outputs alle vorne. Die restlichen Klinkendinger müsste man auf ne extra Blende patchen. Auch nicht billig so ein Teil, aber erspart viel Gebastel und erweitert vielleicht auch die Anzahl der Inputs (weiss ich nicht) und legt anscheinend auch Ultranet nach vorne (USB is wohl nur für updates, legt nicht die USB Buchse vom X32 nach vorne). Eventuell günstiger gebaucht zu bekommen?

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Der große Bruder davon könnte natürlich gleich alles nach vorne verlegen, aber ich denke wenn ich die Signale splitten können möchte fällt
das raus. Rein zum Verlegen der Inputs und der meisten Outputs nach vorne könne man sich das überlegen.
Oder gibt es Splitter, die man zwischen so ne Stagebox und den Mixer hängen kann? Das wäre natürlich super elegant (Preislich muss man dann
mal rechnen was günstiger wäre).


Das wäre meine Einkaufs- und Gedankenliste bisher. Was meinen die Leute mit Praxiserfahrung dazu? Ergibt das halbwegs Sinn? Welche Geräte kann man bedenkenlos empfehlen?

Würde mich über feedback freuen.

Gruss
Maddin
 
Ich hab das mal in das X32 Forum verschoben, da ja ein X32 Rack die Basis für das System sein soll
Und jetzt noch ein paar Gedanken zu deinen Punkten
Fix in einem Rack brauche ich kein Licht verbaut, Ich habe da so LED Lampen mit Magnet gekauft
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Die halten an allem aus Stahl und passen auch ganz gut in einen Rucksack usw. Neben der Hilfe beim Verkabeln eines Racks dienen die bei mir auch für andere Aufgaben, wie Pultleuchte usw.
ich habe in den Rack solche Leisten drin:
die haben den Vorteil, dass man die Rackohren in 90° Schritten platzieren kann. Bei einigen meiner Racks habe ich die kurzerhand von hinten oben mit Torbandschrauben direkt ins Rack montiert, weil die einfacheren Racks ja hinten keine Schienen haben.
3) Input Splitter:
Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich so etwas nur verwende, wenn die schon gestellt sind. Und da sind das meist welche, die man sich so nicht leisten will, aber ich denke ob du da Behringer oder Millenium nimmst, wenn es günstiger sein soll, wird wohl keinen nennenswerten Unterschied machen. Die 8-fach Splitter von Palmer sind dann halt schon um einiges teurer, aber sicher auch wertiger. Und dann kann es eben richtig teuer werden (Radial usw)
Am liebsten mit allen Buchsen vorne natürlich.
Naja, die meisten haben ihre Eingänge vorne und die ganzen Ausgänge hinten.
Würde ich genau keine nehmen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Die sind alle nur sackschwer und Platz ist auch sehr begrenzt. eine 2 HE Schublade wiegt dann leer schon um die 8 Kilo. Das ist schon ganz heftig, würde ich meinen.
Mit im Gepäck ist auch immer ein Access Point und Kabel. Der muss auch irgendwo hin. Zumal der ein PEO Netzteil hat, welche auch nicht lose
im Rack rumfliegen soll.
Ich habe inzwischen meist einen TP-Link Nano Router (wegen DHCP-Server) mit einem Ubiquiti Access Point inkl POE Injector und einem kleinen Netgear Switch am Start. der Router, der Switch und der POE Injector kleben mit Klett im Rack und der Accesspoint wird einfach auf einem Mikro-Stativ auf Höhe gebracht und fertig. Da braucht es erst mal keine Lade dafür.

Einziger Sinn für die Lade wäre noch ein Ladegerät für die IEM Akkus, die Akkus und die IEM Empfänger selbst. Aber wie gesagt.... 8 Kilo leer ist nicht ohne.
Die Ethernetbuchse für den Access Point würde ich ebenfalls nach vorne verlegen und eine entsprechende Buchse in eine Blende einbauen.
Wie gesagt, der Access Point ist am Injector und liegt beim Transport im Rack rum und ist immer fix am Switch angesteckt. dann kommt der beim Aufbau raus und auf das Stativ, da brauche ich keine Extra Blende. Aber ich bin Österreicher, die ja wohl bekannt sind "kompromissbereiter" in der Umsetzung zu sein. :rofl:

Oder man klemmt sich ne fertige Behringer Stagebox in's Rack.
Dann würde ich aber anstelle des X32 Rack ein Midas M32R nehmen. Da hat man dann mit einer S32 zwar 4 HE statt der 3 HE vom X32 Rack. Wenn aber zum X32 Rack noch eine SD8 oder SD16 dazu kommt, dann hast du gleich 5-6 HE. Nur so ein Gedanke...

Wenn der FOH aus der Behringer/Midas Welt kommt, kannst du eventuell den Splitter sparen und den FOH über AES50B versorgen. Oder es wird eine Midas DN4816-O dazugenommen und dann hat man 16 analoge Out dazu gewonnen, die man via Ultranet per Stagebox oder MIschpult selbst versorgt. mit der S32 hast du dann 32 analoge Ausgänge vom Pult. 10-12 für Monitor (5x2) und FOH (1x2), da bleiben noch 20 für die Splitter Outputs zum FOH. Einziger "Nachteil" dabei, das FOH Pult kriegt dann von euch alles auf Line Pegel und den Gain bestimmt erst mal euer Pult.
 
2) Strom
Wo kein Strom, da kein Licht. Irgendeine solide Rackmount Mehrfachsteckdose. Vielleicht auch gleich mit potentem USB-C Netzteil drin, falls es sowas gibt.
Wir haben uns das ins Rack geschraubt. Hat aber kein USB-C
Oder man klemmt sich ne fertige Behringer Stagebox in's Rack. Dann sind schon mal die XLR Outputs alle vorne.
Wir haben uns die XLR-Inputs mit einer Patchbay nach vorne gezogen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

aber ich denke ob du da Behringer oder Millenium nimmst, wenn es günstiger sein soll, wird wohl keinen nennenswerten Unterschied machen.
Ist mir abgeraten worden, wenn Du einen fetten Bass haben willst. Die Transformer sind nicht die besten.

Die 8-fach Splitter von Palmer sind dann halt schon um einiges teurer, aber sicher auch wertiger.
Das würde ich so machen.
 
Da gibt es schon diverse Threads, vor allem mit X32 oder auch XR18. Ich hab das auch schon durch, bin mit einem XR18 gestartet und habe dann auf X32 erweitert: Bericht hier
Die Bedenken zu den Behringer Splittern kann ich nicht teilen, die tun genau das was sie sollen, und du hast damit gleich das Problem erschlagen, die Anschlüsse vorne zu haben. Einziger Kritikpunkt an den Behringer Splittern ist, dass man beim Verkabeln schnell mal auf den Link Knopf kommt, der nah an der XLR-Buchse sitzt (Groundlift auch, aber das ist weniger kritisch), und da kann man denn mal schnell nach dem Fehler suchen:
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Irgendwer hatte das hier schon mal erwähnt und beschrieben, wie er die Schalter ausgebaut hat. So weit würde ich nicht gehen. Wenn man's weiß, ist das kein Thema.
Schubladen bau ich in meine Racks nicht, weil ich das unnötige Gewicht nicht haben möchte. Lieber ein extra Koffer, den ich sowieso für andere Dinge brauche. Alles was zu einem Rack gehört, wird bei mir fest verbaut, in diesem Fall auch der Accesspoint/Router. Racksteckdose kann man, muss man aber auch nicht. Eine Steckdosenleiste kann man auch im Rack verschrauben. Hier braucht du lediglich eine für den Mixer und ein für den Router. Ggf. noch die eine oder andere mehr, falls Du dort auch gleich die IEM Funkstrecken verbauen willst, was sich anbietet. Steckernetzteile kann man gegen rausrutschen sichern.
Was ich immer verbaue, ist ein Rackpanel für weitere Anschlüsse. Die gibt's beim großen T in jeder Ausfhrung, z.b.
Und da kommen dann eine Powercon-Buchse für Stromzufuhr, eine RJ45, eineUSB und die XLR Outs für Ausgänge (Master bzw. Monitor). D-Norm Buchsen gibt es für fast alles. Thomann hat da ne große Auswahl .
Licht? Wofür?
 
Ich klebe gern 24 V LED-Streifen einmal außen rum. Netter Vorteil: schöne Kühlung durch den Alurahmen des Racks, und konstantes schattenfreies Licht. Nebenbei noch saugünstig.

—> vorne und hinten Steckdosen

3) Input Splitter
Würde ich sogar drauf verzichten, und alles ins X32 (oder wie von @Mfk0815 vorgeschlagen M32C) fahren. Dann je nach Setup entweder über AES50 oder über analoge XLR-Ausgänge zum FOH fahren.

Cool und scheisse gleichzeitig. Wir haben eine in der Mikros und IEM sind, ist aber sauschwer.

@alle: Wie transportiert ihr ohne Schubladen die Sender/Empfänger?

Eventuell günstiger gebaucht zu bekommen?
Ca. ab 220

Der große Bruder davon könnte natürlich gleich alles nach vorne verlegen, aber ich denke wenn ich die Signale splitten können möchte fällt
das raus. Rein zum Verlegen der Inputs und der meisten Outputs nach vorne könne man sich das überlegen.
Sh. Punkt 3)

Wenn der FOH aus der Behringer/Midas Welt kommt, kannst du eventuell den Splitter sparen und den FOH über AES50B versorgen. Oder es wird eine Midas DN4816-O dazugenommen und dann hat man 16 analoge Out dazu gewonnen, die man via Ultranet per Stagebox oder MIschpult selbst versorgt. mit der S32 hast du dann 32 analoge Ausgänge vom Pult. 10-12 für Monitor (5x2) und FOH (1x2), da bleiben noch 20 für die Splitter Outputs zum FOH.
Find ich eine sehr charmante und flexible Lösung. Dass die Gainkontrolle dann beim IEM-Pult liegt sehe ich nicht als großen Nachteil. Eher im Gegenteil, da das Setup für euch statisch ist, sollten die Pegel eh ziemlich gut und konsistent passen, sodass der FOH damit wenig Probleme haben sollte. Bei Bedarf kann er die Feinheiten ja über Trim/Gain noch etwas anpassen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

so viel wie möglich nach vorne patchen
Vielleicht noch eine Idee, die man mögen kann oder auch nicht:
Wir nutzen auf der Bühne zwei dezentrale Stageboxen:
1x SD16 irgendwo mittig oder an der Vorderkante der Bühne
1x SD16 (ginge auch mit SD8) beim Drummer

Für uns ist das super, weil wir wesentlich weniger Kabelverhau auf der Bühne haben, und viel kürzere Kabel nutzen können. Die Stageboxen werden dann einfach über ein Cat6e Kabel mit dem IEM-Pult verbunden. Der Drummer steckt sein IEM direkt an der SD16 an, und auch die PA ist oft schön von der SD16 an der Frontline aus zu erreichen.

Da wir zwei separate Racks für Mischpult und Funkrack haben, sitzt im Funkrack noch eine SD8, an der die Funkstrecken angeschlossen sind. Die SD8 wird wiederrum mit einem Patchkabel mit dem Mischpult verbunden.

Zum FOH geht‘s bei uns über AES50, Dante, oder analoge XLR-Ausgänge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einziger Kritikpunkt an den Behringer Splittern ist, dass man beim Verkabeln schnell mal auf den Link Knopf kommt
Das Problem hast du auch mit einem Palmer Splitter
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Beim Millenium ist es etwas besser, der hat Kippschalter:
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Der hat dann auch gleich einen -40 dB PAD mit am Start.

Irgendwer hatte das hier schon mal erwähnt und beschrieben, wie er die Schalter ausgebaut hat.
Einfach mit einem Teppichmesser den hervorstehenden Teil kappen. Dann braucht es einen Stift/Kugelschreiber/Schraubendreher oder dergleichen um den Schalter zu betätigen und die Gefahr ist gebannt.
Da sind dann die Kippschalter weniger leicht zu manipulieren. Irgendwas ist aber immer.
 
Ich lese zwar IEM-Rack, aber nix zu IEM-Sendern... kommt da schon was ins Rack oder ist das Privateigentum der Musikanten und soll mobil bleiben? Falls ja, wozu dann ein X32 Rack verbauen (dessen Sinn abseits des Homestudios sich mir nie wirklich erschlossen hat...)? M32C oder gebrauchtes X32 Core verbauen und SD Stageboxen auf die Bühne.

Sofern wirklich nur 16 Kanäle benötigt werden und die Eingangssignale konstant bleiben (feste Besetzung, keine steten Wechsel beim Equipment) kann man darüber nachdenken, sich den Splitter zu sparen und die Signale für den FoH übers Ultranet raus zu schicken. Muß man dem Techniker ja nicht auf's Brot schmieren, daß er nicht wirklich den Gain in der Hand hat. ;-)

domg
 
Midas M32C dürfte schon um ca. 550-600 zu bekommen sein.
 
@alle: Wie transportiert ihr ohne Schubladen die Sender/Empfänger?

AUER ED 43/75 HG Cases mit passendem Inlay:
(gibt noch diverse andere Varianten dort).

Dafür hab ich mir von AUER dann noch passende Klappgriffe beschafft und drangeschraubt, damit man die Cases angenehm tragen kann: https://www.auer-packaging.com/de/de/Klappgriff/E-KG-G.html

Schön im Euroformat auf andere Euroboxen und sich selbst verrutschsicher stapelbar und leicht. Für meinen Use-Case (Transport im Auto) völlig OK.

Die ADP Paddles habe ich in so einem Case:
welches günstigerweise kompatibles Innenmaß für
hat (und andere Inlays fürs gleiche Schubladenformat).

Hat jemand nen Tip wie man das häßlich-übergroße T-Logo darauf loswird? Ist mir ein "bischen" over the top... Ich vermute mal "schwarzer Lack aus der Sprühdose" ist ein valider Ansatz. Tipps welche Art Farbe man da benötigt?
 
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Interessant, die Auerkisten fix und fertig mit Inlay kannte ich noch nicht.

schwarzer Lack aus der Sprühdose

Das - oder halt unser branchenübliches Allheilmittel? Gibts ja auch breiter als 50mm...

Alternativ vielleicht mit doppelseitigem Klebeband "industrial grade" einen laminierten Ausdruck mit Firmenlogo und Inhaltsliste drauf, analog zum Tourlabel? Kann man ja für "richtig Rock'n'Roll" auch weiß auf schwarz drucken, kostet natürlich rechteckig Toner, aber es geht ja vermutlich nicht um hunderte von den Dingern und aus ner DIN A3-Seite (A4 wird wahrscheinlich auch im Querformat nicht reichen?) bekommt man ja doch 3-4 raus...

Aber sorry fürs OT, ich hab mich da grad verleiten lassen; eigentlich geht es ja um was anderes.
In der Tat sollte die Monitoring-Situation geklärt werden: Sind die Empfänger alle in einem separaten Rack, was auch so bleiben soll, komplett mobil (weil jeder seinen eigenen individuell bringt und auch in anderen Formationen verwendet) oder sollen die mit ins Mischpult-Rack rein (was m.E. in puncto Aufbauzeit und Minimierung von (Patch-)Fehlern absolut zu begrüßen wäre)?

Zu der Splitgeschichte müsste man halt mal gucken, ob nicht iiiirgendwer welche hat, wo sinnigerweise In und Trafosplitt gleich vorne sind und nur die Direct Outs hinten rausgehen. Das würde ja schon einiges vereinfachen und einen großen Teil der Patchbays einsparen. Habe da jetzt aber auch kein konkretes Produkt im Kopf. Wenn man es irgendwie schafft, den Analogsplitt zu vermeiden (das geht ja aber auch nur, wenn immer eine FOH-Konsole am Start ist, die AES50 frisst (und sich das auch nicht mit dem restlichen Setup beißt - Thema schon vorhandene Stageboxen wo auch die PA dranhängt, Clocking & Co., liebe Freunde!). Oder halt einen DN4816-O an Ultranet statt AES50 und dessen Outs analog in die "bauseitige" Stagebox.

In dem Fall (kein analoger Splitt) würd ich mir dann eher ein nicht so tiefes Rack nehmen - zur Not bauen lassen - wo man dann eben doch hinten ansteckt, und mir die Patchbay-Geschichte sparen. Denn spätestens, wenn man nicht für wirklich alle Eventualitäten vorgesorgt hat, was die Patchbay-Belegung betrifft (und das kostet!), kriecht man eh irgendwann in Sonderfall XY wieder hinten im Rack rum. Vorstellen könnte ich ich mir auch eine Art stufige Lösung für die Rückseite des Racks plus zugehörigem Deckel (damit es im geschlossenen Zustand zum Transport dann wieder ein sauberer Würfel ist), quasi so einen Winkelrack-Wolpertinger. :D Aber eben oben nicht komplett offen wie sonst beim klassischen Tripe-Door-Rack, damit man ggfs. noch was draufstellen kann. Ein guter Casebauer kann sowas ja problemlos fertigen, das ist auch gar nicht sooo furchtbar teuer - zumindest, wenn man jetzt ohnehin für das Vorhaben nicht das allerbilligste Plastikrack genommen hätte. Müsste das morgen mal zeichnen, wenn sich so gar keiner was drunter vorstellen kann. In der unteren Hälfte halt tiefer als in der oberen, damit man da ggfs. noch was verstauen kann bzw. Kabel, die fest stecken bleiben sauber führen kann, während man von oben aber nach wie vor gut an die Anschlüsse rankommt, da das Rack dort nur exakt so tief ist wie das X32-Gehäuse. Von der Seite gesehen also quasi eine Treppenform.
 
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nicht mit dem restlichen Setup beißt - Thema schon vorhandene Stageboxen wo auch die PA dranhängt, Clocking & Co., liebe Freunde!
Das ist ja nun eine Konfigurationsgeschichte.

Aber für entsprechende Flexibilität:
DN4816-O

Preislich auch überschaubar
 
würd ich mir dann eher ein nicht so tiefes Rack nehmen - zur Not bauen lassen - wo man dann eben doch hinten ansteckt, und mir die Patchbay-Geschichte sparen. Denn spätestens, wenn man nicht für wirklich alle Eventualitäten vorgesorgt hat, was die Patchbay-Belegung betrifft (und das kostet!), kriecht man eh irgendwann in Sonderfall XY wieder hinten im Rack rum.
Ich habe für den X32 dieses Rack und wenn man hinten was anstecken muss, hält sich die Kriecherei in Grenzen.
 
@maert ...überlege Dir genau was wirklich rein soll.
Jenseits der 30kg wird das alles keinen Spaß mehr machen - evtl. besser aufteilen auf 2-3 kleinere Racks (Die auch alle alleine funktionieren könnten...?)
Gewicht auch der Kabel selber nicht unterschätzen.
Schubladen sind toll. immer wenn ich jemand frage, ob er beim Rack anpacken kann - schwubs sind alle weg!

und jetzt überlege Dir noch die Aufteilung - @Mr. Pickles hat hier zu seinem Rack einen schönen und bebilderten Baubericht - und auch den Werdegang, was die Flexibilität betrifft mal verfasst... https://www.musiker-board.de/threads/baubericht-vorstellung-iem-rack.692833/

Viel Erfolg, und lass uns dann weiter teilhaben - gerne mit Bericht und Bildern

Gruß Dirk

Edit sagt noch:
Statt einer Rackschublade habe ich eine Rackbox in ein Rack eingebaut
Adam Hall 87303 Rackbox 3U

Die passt Rücken an Rücken bei mir mit dem XR18 noch ins Rack hinein, so dass Kleinteile und einige Kabel mit hinein passen. (DI-Box, Adapter, ein paar XLR-Kabel, Mic in Tasche).
Das Ding ist auf jeden Fall viel leichter als eine Schublade.

...und wenn Du noch keine Racks dafür gekauft hast würde ich überlegen diese zu nehmen:
Thon Rack 6U Live 45 Stacking

Die lassen sich sicher untereinander verbinden und auch auf passende Rollen für den Transport stellen!
 
Grund: Text ergänzt
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich heute nochmal ein in-ear Rack bauen würde, wäre mein Wahl ein Wing-Rack anstatt eines X32 Rack, was die Mehrkosten aus meiner Sicht und auch auch auf lange Sicht auf jeden Fall rechtfertigt. Abgesehen davon dass ich 8 Inputs mehr hab, gibt es auch zusätzliche Connectivity wie 3 anstatt 2 AES50 und Stage Connect. Da würde ich dann auch drei der 8fach Splitter verbauen, hätte optional natürlich auch die Möglichkeit mit Stageboxen, wie hier auch schon angesprochen.
Was hier auch schon angesprochen wurde, nämlich etwaige Funkstrecken, gehört für mich fest in das Rack. Im vergleich zu einer Rackschublade ist das vernachlässigbares zusätzliches Gewicht, dafür viele Vorteile bezgl. Transport- und Verkabelungsaufwand. Sind sie nicht fest im Rack verbaut, muss ich zusätzliche Ausgänge nach vorne oder meinetwegen auch nach hinten verlegen. Viele greifen zu den günstigen LD Systemen, für die es auch einen günstigen Combiner gibt, der bis zu 4 Funkstrecken mit Strom versorgt, und den Antennen Wirrwarr auf 2 interne oder natürlich auch externe Antennen verteilt (gibt's natürlich auch für Sennheiser oder Shure).
Da viele Tech-Firmen mit Behringer kompatiblen Pulten antreten, brauche ich die Splitter natürlich nicht, würde dann über AES50 oder StageConnect andocken. Für die anderen Fälle hätte ich XLR-Peitschen dabei. Anfangs waren die bei mir bereits fest verkabelt und hinten im Rack untergebracht. Aufgrund des Gewichts, und da sie nur ein einziges Mal nötig waren, hab ich sie aus dem rack entfernt und in einer separaten Kabelkiste dabei. Die sollten natürlich durchnumeriert und gelabelt sein, Am besten nicht nur mit der Nummer sondern zusätzlich mit der Kanalbeschriftung.
 
Da würde ich dann auch drei der 8fach Splitter verbauen
Wenn es nicht zwingend sein muss, d.h. analoge XLR Ausgänge an Mischpult, Stageboxen, oder DN4816 nicht in Frage kommen, würde ich garkeine Splitter verbauen. Wozu auch?
Was hier auch schon angesprochen wurde, nämlich etwaige Funkstrecken, gehört für mich fest in das Rack. Im vergleich zu einer Rackschublade ist das vernachlässigbares zusätzliches Gewicht, dafür viele Vorteile bezgl. Transport- und Verkabelungsaufwand.
Beim M32C gehe ich da mit. Beim Wing Rack würde ich es zwingend auf zwei Racks aufteilen. Mit 4-6 Strecken, Combiner, zusätzlicher Rackhöhe, Strom, Kabeln, Antennenpatchfeld, usw. kommt da schnell auf ein (nicht) „vernachlässigbares“ zusätzliches Gewicht von 10 kg und mehr.

Daher würde ich, wenn es um den Transport geht, folgenden Aufbau wählen:
-Mischpultrack mit Pult, Router, Stromverteilung, ggf. LED-Beleuchtung, ggf. Midas DN4816-O
-IEM-Rack mit Antennenpatchfeld, Combiner, Empfänger, und verbauter SD8, oder Midas DN… etc.
-dezentrale SD16/8 auf der Bühne

—> minimaler Verkabelungsaufwand (kurze Strecken, Buskabel statt vieler einzelner Patchkabel)
—> wenig Gewicht (jedes Rack gut transportierbar, da <15-20 kg, die dezentralen Stageboxen sind eh Transportwunder)
—> hohe Flexibilität
—> Preis/Leistung
 
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In der Tat habe ich gestern überlesen, dass das Rack in vielen Fällen auch gleich für den FOH-Mix mitgenutzt werden soll. Das entschärft natürlich vieles. Man sollte jetzt abwägen, wie oft das vorkommt und wie oft die Einzelsignale an den FOH übergeben werden müssen. Wenn letzteres (aktuell) in einer verschwindend geringen Anzahl der Gigs der Fall ist, dann würde ich (im Falle eines klassischen Analogsplitts) dazu tendieren, die komplette 16ch-Splittlösung inklusive zweier 16er (bzw. 4 8er) Kabelpeitschen in einem komplett separaten Rack bereitzuhalten und nur bei Bedarf mitzunehmen. Das erspart euch im "Normalbetrieb" doch erheblich Gewicht und auch Kabelwirrwarr. Weil: Entweder hat man die Peitschen dann immer im Rack drinliegen (ggfs. ungenutzt) oder man steckt sie ab (Aufwand, Zugänglichkeit, Fehleranfälligkeit, Gefahr des Vergessens beim Packen für den Gig - "WIE, die stecken nicht noch von letztem Mal dran?! Ach Sch.......") Natürlich könnte man was mit Harting bauen, ist aber heutzutage in Anbetracht von Aufwand (bei Selbstbau) und Kosten (auch ggü. einer Lösung z.B. mit Ultranet) eher was für Masochisten. ;)

Bezüglich der schon angesprochenen Thematik X32 Rack vs. Wing Rack gebe ich halt zu bedenken, dass man gerade in der vorliegenden Situation nicht nur stumpf auf die Inputs schauen sollte. Derer hat das Wing natürlich mehr, wohingegen ich aus dem X32-Rack problemlos an Ort und Stelle ohne Zusatzgerät 14 analoge Outputs rausbringe, also easy fünf Stereo-Monitormixe plus FOH-Mix plus separates Nearfill, Feed für Infras, separate angepasste Recordingsumme (ohne Raumentzerrung) oder dergleichen. Beim Wing mit seinen 8 Outs reichts ohne AES50-Stagebox oder DN4816-O am StageConnect-Bus noch nicht mal für die gewünschten fünf Stereo-IEMs.
Wenn aber ohnehin angedacht ist, dass ein solcher ins möglicherweise separate Funkrack rein soll, dann relativiert sich dieser Punkt natürlich - man ist aber natürlich mit dieser Variante (Wing Rack + DN4816-O) auch gleich mal ca. 900€ teurer dran als mit einem X32 Rack, sofern man je nach konkreter Bandbesetzung / Instrumentierung mit dessen 16 Inputs sein Auslangen findet.
 
Nur eine kleine Anmerkung: Die folgende Racksteckdose mit Überspannungsschutz habe ich mir angeschafft, nachdem mal ein Spannungsstabilisator den Heldentod gestorben ist, um meinen Mischer vor eben solchen Überspannung zu schützen:

Und auch ich würde von Rackschubladen abraten, die sind fast alle zu klein und zu schwer, das will dann echt kein Mensch mehr schleppen.
 
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Natürlich könnte man was mit Harting bauen, ist aber heutzutage in Anbetracht von Aufwand (bei Selbstbau) und Kosten (auch ggü. einer Lösung z.B. mit Ultranet) eher was für Masochisten.
Ist doch ne unschöne und auch keine günstige Lösung. Da wäre ein DN4816-O meiner Ansicht nach die günstigere, und schönere/praktikablere Lösung
 
und jetzt überlege Dir noch die Aufteilung - @Mr. Pickles hat hier zu seinem Rack einen schönen und bebilderten Baubericht - und auch den Werdegang, was die Flexibilität betrifft mal verfasst... https://www.musiker-board.de/threads/baubericht-vorstellung-iem-rack.692833/
Das ist schon wieder veraltet.😇😇😂😂
Hab jetzt ein X32 weil ich mittlerweile 5 mal Stereo Aux Brauche

Und ich bin weg von der ein rack Lösung, jetzt hab ich
Rack1 Mixer&samples
Rack2 Gitarre & vocals
Rack3 Bass & Gitarre2

Insgesamt ist das mehr Volumen, aber für den Rücken besser, das 12HE Rack alleine tragen ist auf Dauer nix.

Und als Split out fürs FOH hab ich jetzt die DN4816-O ultranationalist edit: Ultranet-Box... Autokorrektur, sorry.



Wenn ich heute nochmal ein in-ear Rack bauen würde, wäre mein Wahl ein Wing-Rack anstatt eines X32 Rack
Die Wing hat wenn ich das richtig gelesen habe bessere Preamps, glaube sogar Midas Pro….
Und ja tausend mehr Möglichkeiten. Die Überlegung macht durchaus Sinn, hab auch lang überlegt, aber meine Band wirft nur rote Zahlen ab und Technik kaufe quasi nur ich, daher wurde es das X32.. irgendwann ist das Hobby Budget halt erschöpft 😂
 
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Rack1 Mixer&samples
Rack2 Gitarre & vocals
Rack3 Bass & Gitarre2

Insgesamt ist das mehr Volumen, aber für den Rücken besser, das 12HE Rack alleine tragen ist auf Dauer nix.
Was hast du antennentechnisch gemacht?
Kein Combiner?

Die Wing hat wenn ich das richtig gelesen habe bessere Preamps, glaube sogar Midas Pro….
Ob das jetzt in der Praxis ein relevanter Unterschied ist, könnte wahrscheinlich alleine schon ganze Threads füllen.
 

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