Beratung bei Aufbau Mischer/IEM Rack (Peripherie um den Mischer herum) auf basis eines X32 Rack

So, jetzt nochmal die zeit gehabt alles zumindest zu büberfliegen:

1. Racklight find ich eher quartsch, als Band soll das IEM Rack eingeschaltet werden und fertig. Du musst da kaum während des Gigs was machen, d.H. Proberaumbeleuchtung und auf der Bühne ein Handy, oder Taschenlampe mit Standfuß (KFZ-Werkzeuge) ist vollkommen ausreichend



2. Steckdose auf jeden fall 19“ Rackmount. Die von MFK0815 verlinkte kann wenn ich das richtig sehe in 4 verschiedene Ausrichtungen montiert werden, das ist Top, also go for it

3. Input Splitter hatte ich die MS8000 von Behringer, die sind aus meiner Sicht absolut tauglich, ich habe die aktuell nicht mehr verbaut, aber aus nem anderen Grund: wir nutzen Samples vom Rechner, d.H. ich nutze das X32 als Soundkarte und route daher via Ultranet raus, logisch, dass ich das dann auch mit den anderen Signalen mache.
Hierzu kannst du MIDAS DN4816-O nutzen.
Die kann optional auch in ein anderes Rack oder ohne Rack genutzt werden, bei mir geht das ejtzt via SFTP CAT6 Leitung aufs DN4816 und mit kurzen Patchkabeln auf FOH.
Denke daran: SFTP CAT Kabel kostet nahezu nix, ordentliches Multicore schon.





4. ich würde den Router/Acesspoind fest auf eine Rackablage oder Auszug verbauen, spart Aufbauzeit. Schubladen sind btw sackschwer, und Teuer.
z.B. der Flyht Pro WP Safe Box 5 ist leichter als ne 2 HE Schublade und kostet das gleiche.
https://www.thomann.de/de/flyht_pro_wp_safe_box_5_ip65.htm
… und beim Rack merkst du schon sehr schnell wenn du ne 8 Klilo Schublade reinbaust



5. ja, 1HE Blende ist vernünftig, gibts mit 8, 12 oder 16 D-Norm Bohrungen, wenn ich neu Kaufe hol ich nur noch 16er, weil im nachgang braucht man erfahrungsgemäß immer irgendwas

6. wie meinst du das genau? Spielt ihr Kabelgebunden, gemischt oder funk?
Funken würden sich nämlich je nach setup als Direkteinbau im Rack beim Mixer schon rentieren





was ich einen ziemlich geilen Gamechanger finde sind die Cat-Core lösungen, d.H. du nutzt ein CAT Kabel mit S/FTP PIMF schirm zum Übertragen von 4 Symmetrisch, oder 2 mal Symmetrisch und 2 mal Asymetrisch stereo oder was auch immer.
So habe ich z.B. die „Satelliten-Racks“ verbunden.

Beim Rack für Vox+Gitarre1 geht quasi
- Vocals und Gitarre als Symmetrisches Linesignal aufs X32
- IEM für Vocals und Gitarre jeweils als Asymetrisches linesignal vom X32 zum Satelliten rack wo auch die IEM Funken drin sind.

Bei mir ist das so gelöst, weil in den Satelliten Racks nochmal ne Endstufe drin hängt um im Zweifel auch über Backlineboxen zu spielen (in kleinen Clubs mit Schwacher PA teils sinnvoll) und ich keinen bock mehr auf 10000 Meter lange Lautsprecherkabel habe.

Das Hauptrack hab ich daheim, ich mach auch nochmal ein kurzes video, evtl hilfreich, wenn nicht auch wurst

@maert hier nochmal ein Video zum Hauptrack, falls es dir für die Planung hilft:

View: https://youtu.be/g01-KeUolq4


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Was hast du antennentechnisch gemacht?
Kein Combiner?
ne das ist bei uns überschaubar:
ich hab ne Funke für gitarre und IEM
Vocals hat noch ne Funke für IEM
fertig... der rest ist kabelgebunden, der rest der band kommt nur mit Instrument zur Probe :biggrinB:
 
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Freudscher Versprecher? :devilish::D
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Racklight find ich eher quartsch, als Band soll das IEM Rack eingeschaltet werden und fertig. Du musst da kaum während des Gigs was machen, d.H. Proberaumbeleuchtung und auf der Bühne ein Handy, oder Taschenlampe mit Standfuß (KFZ-Werkzeuge) ist vollkommen ausreichend
Find sowas schon sehr komfortabel zum Verkabeln, Auf/Abbauen. Wie oft ist es irgendwo an der hinteren Ecke der Bühne dunkel, insbesondere nach dem Gig wenn noch ein DJ auflegt, etc. Weiterer Vorteil: es bleiben die Hände frei, und gerade wenn man 24V LED-Streifen einsetzt, kostet die Beleuchtung so gut wie nichts.
Nachteile? Fällt mir nichts ein
 
@alle: Wie transportiert ihr ohne Schubladen die Sender/Empfänger?
Ich habe bei ebay eine kleinen Koffer mit angepasstem Schaumstoffinlay für 8 Sennheiser IEM G4-Empfänger gekauft, da passen auch noch AA mit rein.
 
@alle: Wie transportiert ihr ohne Schubladen die Sender/Empfänger?
Pelicase oder halt die Günsitge Version von Flyht (thomann), generell geht aber auch softbag, da gibts ja gefühlt tausende im thomann.

Find sowas schon sehr komfortabel zum Verkabeln, Auf/Abbauen
naja das ist halt der Grund warum bei mir alles vorne ist und ich weitestgehend keine einzelnen XLR mehr hab.
irgendwann wird das Multicore zu den Drums auch noch durch ne AES Stagebox getauscht.
dann braucht man i.D.R. kein Racklicht mehr. bei Problemen ist es eh eher selten hilfreich, weil man dann ja im Rack direkt schauen muss, daher stehe ich mehr auf Taschnelampen. aber jeder wie er will und zurecht kommt.

btw. es gibt ab und an Taschenlampen die praktischerweise in mikrofonklemmen passen, hatte da mal eine mit Cree LED im Aldi gekauft, in jeden Fall super praktisch wenn man die im Koffer hat.
 
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Den Punkt verstehe ich nicht.
naja normal sind alle Geräte vorne Beleuchtet, da sehe ich also wenig sinn nochmal licht draufzumachen und aus meiner sicht sollte man ein IEM Rack/system so aufbauen, dass es möglichst wenig Kabel braucht und live blind verkabelt werden kann.
Licht brauch ich eigentlch nur zur Problemsuche und die findet wenn überhaupt in aller Regel auf der Rückseite des Racks statt (rausgerutschte Stecker, Kabelbruch oder was auch immer) udn da hab ich bisher noch niemanden mit eingebauter Rackleuchte gesehen.


Generell ist es halt imho nie ein Nachteil.
stimmt, nachteil ist es solange man eh ein HE frei hat nicht. ich sehe halt persönlich kaum Nutzen gegenüber zu ca.50€ kosten
 
Licht brauch ich eigentlch nur zur Problemsuche und die findet wenn überhaupt in aller Regel auf der Rückseite des Racks statt (rausgerutschte Stecker, Kabelbruch oder was auch immer) udn da hab ich bisher noch niemanden mit eingebauter Rackleuchte gesehen.
Eine Band, die ich nun seit einiger Zeit betreue, hat auch so ein IEM Rack mit den Sendern, Combiner und der Stagebox(DL251) für das Midas bzw WING. Die haben da hinten im Rack eine Beleuchtung eingebaut, die beim Verkabeln helfen soll, weil die keine fixen Snakes da dran haben.
Blöd ist nur dass die Stagebox ganz unten drin ist, darüber eine tiefere Schublade (da ist das Unding wieder) und so sieht man, trotz licht, die oberen beiden Buchsen-Reihen der Stagebox nur wenn man quasi am Boden liegt. Zudem ist das Licht auch über der Lade also das Steckfeld doch wieder teilweise im Schatten.
Naja, wie sagte Puh der Bär mal? "Am Anfang machte es ja noch Sinn, irgendwann muss ihm aber etwas zugestoßen sein" :rofl:

Ich hab sowieso meine LED Arbeitsleuchten dabei, damit bin ich extremst flexibel und es bleibt auf der Bühne finster, wenn der Lichtmensch mal einen Black haben will.
 
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Ich hab sowieso meine LED Arbeitsleuchten dabei, damit bin ich extremst flexibel und es bleibt auf der Bühne finster,
da bin ich voll bei dir, ich finde die auch praktischer.


weil die keine fixen Snakes da dran haben.
das sehe ich halt immer weider, ich finde es einfach viel besser investiertes geld "Breakout-Leisten" auf die Front zu legen wo man einfach alles sehr gut zugänglich hat und stressfrei idiotensicher alles verkabeln kann. bei mir kann ich im zweifel jeden der vorbeiläuft z.B. die Gelben MIDI und CAT in die Hand drücken und sagen steck mal vom X32 Rack aufs Gitarre Vocals Rack, alle anschlüsse sind gelb verkehrt stecken geht nicht, bzw. wenn jemand den MIDI in die Etherconbuchse gedrückt bekommt hat er es sich verdient :ROFLMAO:
 
Licht brauch ich eigentlch nur zur Problemsuche und die findet wenn überhaupt in aller Regel auf der Rückseite des Racks statt (rausgerutschte Stecker, Kabelbruch oder was auch immer) udn da hab ich bisher noch niemanden mit eingebauter Rackleuchte gesehen.

stimmt, nachteil ist es solange man eh ein HE frei hat nicht. ich sehe halt persönlich kaum Nutzen gegenüber zu ca.50€ kosten

Blöd ist nur dass die Stagebox ganz unten drin ist, darüber eine tiefere Schublade (da ist das Unding wieder) und so sieht man, trotz licht, die oberen beiden Buchsen-Reihen der Stagebox nur wenn man quasi am Boden liegt. Zudem ist das Licht auch über der Lade also das Steckfeld doch wieder teilweise im Schatten.


Aus den genannten Gründen baue ich meine Racks gerne so auf (i.d.R. hinten):
Ich klebe gern 24 V LED-Streifen einmal außen rum. Netter Vorteil: schöne Kühlung durch den Alurahmen des Racks, und konstantes schattenfreies Licht. Nebenbei noch saugünstig.
- <10€
- schattenfreies Licht
- blendfrei
- kein Platz im Rack verbaut
 
@Mr. Pickles danke für das aufschlussreiche Video. Mir ist zwar nicht alles klar, vieles ist aber auch für mich nicht relevant. Die CAT Core Lösung für bis zu vier connections finde ich auch super, nutze ich auch, z.B. um mein Rack mit vier Sennheiserfunkstrecken mit dem Hauptrack zu verbinden. Die hatte ich getrennt, weil ich sie nur eher selten brauche.
Was mir noch nicht klar ist wie du die Verbindung des MIDAS 4816 O umsetzt, also klar, dass du vermutlich per RJ45 vom IEM Rack zum MIDAS in den Ultranet IN gehst. Aber wie hast Du das konfiguriert? Ich vermute, Du weißt im Routing den Digital OUTs für P16 die einzelnen Direct Outs der Inputs vom Mixer zu. Wo greifst Du ab (Tap)? IN/Low Cut? Ist das dann vor oder hinter'm Gain?
Das mit deiner selbstgebauten Transportsicherung, was du ab 5:15 beschreibst, hab ich mit entsprechenden Schaumstoffpuffern gelöst, die im Rackdeckel verklebt sind, und so beim Transport das herausrutschen verhindert.
 
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Ist das dann vor oder hinter'm Gain?
wenn du in einem digitalen Pult etwas weiter routest ist das Signal immer NACH dem Gain. Weil der Gain vor dem AD-Wandler sitzt und dann kommt eben der AD-Wandler dran und erst dann hast du das Signal digitalisiert und kannst es intern weiter leiten, wo auch immer du es haben willst und das Pult dich lässt. ;)
Für den Split weiter zum FOH würde ich das Signal immer so weit vorne wie es geht abgreifen. Also hier Input/LC. Dann hat der FOH noch die meisten Zugriffsmöglichkeiten.
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Ach und bevor ich es vergesse. Beim X32/M32 oder WING gäbe es noch eine Variante, digital einen Split für den FOH zu machen (neben der DN4816-O). wenn auch nicht ganz so günstig. Von Midas gibt es ja diese blauen Stageboxen, und eine davon kann 24 Outputs bereitstellen:

Auch wenn das wohl für die meisten hier etwas über Budget liegt, so macht das zumindest deutlich wie flexibel man im Behringer/Midas Ökosystem aufgestellt ist.
 
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