Ich meine das so, dass die Akustik im Raum wichtig sein wird. Das Grundproblem ist ja, dass Schalldämmung bzw. das Nicht-Durchlassen von Schall in beide Richtungen wirkt. Die Schallenergie, die sich aufgrund von Schalldämmung nicht woanders hin verdünnisieren kann (vorzugsweise zu den Nachbarn

)bleibt also im Raum. Das soll sie ja mehr (weniger Schall nach draußen) oder weniger (mehr Schall nach draußen) auch. Und ein anderes Wort für Schallwellen, die sich in einem Raum gefangen mittels Reflektionen sozusagen "totlaufen" müssen, ist Nachhall. Und dann Hall auf Drums und so ... ist wohl klar, was gemeint ist ...
Also wird zusätzlich zur Schalldämmung auch der Nachhall im Raum kontrolliert werden. Und da fragte ich mich, wie Rigips Wände (nicht steinhart und keine Eigenresonanz) eigentlich klingen. Hätte ja auch sein können, dass die den Bereich ab Mitten abwärts bereits ganz gut in den Griff bekommen. Aber ich hatte nicht mehr daran gedacht, dass der Rigips wohl direkt auf einem OSB Untergrund befestigt ist, was dann mehr Steifigkeit ("schallhart") ergibt.
Na klar kann man mit Einrichtung und Teppichen (zur Not vor den Wänden) deutlich was erreichen. Rein theoretisch und ohne irgendetwas vorweg nehmen zu wollen, wäre es bei dem Aufwand aber irgendwie schade, falls
a) Hihat, Snare, Becken toll klingen, aber von einem Dröhnen der Kick und der Toms begleitet würden.
b) Kick und Toms toll klingen, aber Hihat, Snare und Becken unnatürlich "trocken".
Wie gesagt mich interessiert das einfach, unabhängig davon wie es ist. Insofern war die Anmerkung, dass es in dem Raum in diesem Zustand wie verrückt hallt, für mich schon eine weitere Erkenntnis. Danke dafür. Kekse sind unterwegs.