Between The Buried And Me / Colours / 2007 / CD

von hofgabes, 25.12.07.

  1. hofgabes

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    Erstellt: 25.12.07   #1
    Jau. Also ich hatte vor kurzem schonmal angefangen ein Review zu schreiben, war auch schon ziemlich weit, aber dann passierte das wohl unvermeidliche und durch ein blödes Versehen habe ich es verloren. Nevermind. I will start again...

    Ein Review zur aktuellen Platte von Between The Buried And Me wäre vielleicht etwas zu einfach, daher reiße ich in den folgenden Abschnitten kurz Bandhistorie und bisherige Alben an. Wer diese schon kennt oder sich nicht dafür interessiert kann natürlich einfach runterscrollen bis zum Cover der Platte. Viel Spass beim Lesen!


    BTBAM gründeten sich irgendwann im Jahre 2000/2001 in North Carolina, USA, aus den Überresten der Metalcorepioniere von Prayer For Cleansing (deren Alben übrigens trotz oder gerade wegen der aus heutiger Sicht nicht besonders tollen Produktion sehr frisch klingen...). Naja, diese Band brach aus mir unbekannten Gründen (ich meine mal was von den typischen "musikalischen Differenzen" gelesen zu haben) auseinander, Gitarrist Paul Waggoner und der PFC Gitarrist Tommy Rogers (jetzt Gesang und Keyboards) gründeten BTBAM. Nach ein paar Besetzungswechseln im Laufe der Alben steht das entgültige Lineup nun zusammen mit Dan Briggs (Bass), Blake Richardson (Drums, Percussion) und Dusty Waring (Gitarre). Letztere beiden spielen noch bei Class Gasket, welche irgendwas zwischen Deathcore und Deathmetal veranstalten. Tommy Rogers hat noch ein Nebenprojekt names "Giles", welches eher Elektronisch orientiert sein soll, ich habe es noch nicht gehört. Der Name BTBAM entstammt übrigens einem Counting Crows Songtitel (falls ihr die Band nicht kennt, die hatten mit Mr.Jones ihren größten Hit und sind hörenswert, ist so Alternative-Pop wie REM oder so)

    Ihr erstes Demo machte sie gleich für Lifeforce Records interessant (die einmal wieder einen großartigen Riecher beweisen!), ihr erstes, selbstbetiteltes Album erschien dann im Jahr 2002 und ist eine Mischung aus Mathcore, Deathmetal, Blackmetal (eher subversiv ;) ) , Metalcore und naja Emo, was nach ca 1:30 des Openers zu hören ist. Mitten im Chaos der vorangegangenen Blasts, Growls und Moshparts ertönen auf einmal cleane Gitarren, Melodien, und schöne cleane Vocals. Eine kleine Explosion der Farben, welche darauf folgt. Es spricht Bände, dass sie genau diesen Track als Opener gewählt haben. Sonstige Anspieltipps wären "Shevanel Cut A Flip", welches fast 9:30 lang ist und eine absolut progressive Achterbahn darstellt...

    Das zweite Album "The Silent Circus" ist nicht minder zu beachten. Dieses fängt gefühlt noch 10 mal härter an, eine hämmernde Snaredrum, brutale Schreie, harte Gitarren, welche kurz darauf von Keyboardssounds zerbrochen werden....Einer der bekanntesten Songs dieser CD ist wohl "Moredecai", welches die bekannten Stilmittel zu einer erneuten Reise durch die Extreme verpackt, Melodien, Growls und cleane "Emo"-Gitarren samt Gesang scheinen keine Gegensätze für diese Band zu sein... Ingesamt auch wieder eine großartige Platte, welche das wundervolle Solospiel von Waggoner schonmal "andeutet" (was eigentlich untertrieben ist...) Mit "Shevanal Pt 2" ist übrigens ein reiner Emoakkustiksong auf der Platte drauf.....Irgendwo zwischen den sauharten Gitarrenwänden...wenn man bis dahin durchhält ;) Übrigens hat der Song danach einen dermaßen brutalen Anfang, dass den wohl alle Deathmetalfans lieben werden.

    Ihr drittes Album war dann "Alaska". Hierzu schreib ich ein wenig persönlicher, da mir das Album sehr viel bedeutet. Ich höre Rock und Metal seit ich ungefähr 14 bin (bin mittlerweile 21 Jahre alt..so schnell geht das...) Und bevor ich dieses Album gehört habe, hatte ich an Rock&Metal eigentlich schon verdammt viel durch. Mit Metal hatte ich einige Zeit nichts mehr am Hut, außer, dass ich selbst in so einer Band spielte. Aber die besten Einflüsse holt man sich eh von außen. Wie dem auch sei, ich hörte zu der Zeit eigentlich nur noch PostRock, Singer-Songwriter und ähnlichen metalfremden Krams. Und dann kam halt dieses Album. Was soll ich sagen, ich war z.B. nie ein Fan von Dream Theater, die haben ihr Können für mich meistens zu sehr vor den Song gestellt und so richtig kreativ und unerwartet war eigentlich auch nichts für mich. Aber Alaska bot genau das. Fiese Vocals, vertrackte Rythmen, schräge, kreative Riffs und sonderbare, aber nachvollziehbare Songaufbauten, dazu krasse Sologitarren, die mich zum ersten mal durchaus inspirierten ein paar Soli zu spielen, was ich vorher nie wirklich geübt habe ;) Noch dazu kam die Produktion daher, die absolut natürlich ist, ohne Triggersounds oder ähnliches. Ein nicht ganz weiterer unwichtiger Faktor ist der Ohrwurmfaktor, schwer vorstellbar bei progressiver Mathcoremusik ;) Ist aber so. Mit "Selkies:The Endless Obsession" enthält dieses Album einen meiner Alltimefavoriten an Songs sowie Soli, eine gewagte Reise durch vertrackte Rythmen, Blastbeats, Jazz und ein verdammt geiles Solo. Weitere Anspieltipps: "All Bodies", "Backwards Marathon", "The Primer" unglaublich. Kurzum: Meisterwerk der harten Musik!

    Ihre nächste Veröffentlichung war ein Coveralbum namens "The Anatomy Of". An sich sind solche Dinger recht unspektakulär. Cool ist hier der Sound, manche Veränderungen an den Originalen und die Songauswahl. Metallica, King Crimson, Queen, Smashing Pumpkins, Blind Melon, Mötley Crüe (!!) und Pink Floyd. Kein spekakuläres Album, aber durchaus ganz cool zum mal reinhören....

    Jetzt (endlich) zum eigentlichen Review....


    [​IMG]

    Band: Between The Buried And Me
    Album: Colours
    Spielzeit: 64:14
    Tracks: 8
    Label: Victory Records

    Offizielle Homepage: http://betweentheburiedandme.com/
    Myspace: http://www.myspace.com/betweentheburiedandmeband

    Weiterführende Links

    http://www.victoryrecords.com/albumtrailers/colors/ Bandinterpretationen, sowie von Fans erstellte Interpretationen zum neuen Album, sehr lesenswert

    http://en.wikipedia.org/wiki/Between_the_Buried_and_Me Der Wiki-Artikel in Englisch, macht mehr her als der deutsche

    http://youtube.com/watch?v=__5FTokSYkg Paul Waggoner spielt das Selkies Solo

    http://youtube.com/watch?v=uREa-9o2ylE Ein Blick ins Studio. Bei Youtube gibt es viel Livematerial, manches mit guten Sound manches mit Kratzesound. Klickt euch bei Interesse einfach mal durch


    Review

    Oben beschrieb ich, dass ich das Vorgängeralbum für ein Meisterwerk halte. Entsprechend gespannt und etwas verängstig war ich beim Nachfolger Colours. Hat die Band ihren Zenit schon mit dem vorhigen Album erreicht? Ich hielt es nicht für möglich solch ein Album toppen zu können. Nunja, irgendwann brachte die Post das Päckchen zu mir. Ich bin in mein Zimmer, sagte allen im Haus, "die nächste Stunde bitte nicht stören" legte die Platte auf und hörte....

    Das Werk lult einen zunächst mit einer sanften Akkordfolge auf dem Klavier ein...einsetzender, verletzlicher Cleangesäng verleitet schon fast zur Annahme,die Band sei gezähmt. Die bald belehren sofort des besseren, vielmehr scheint diese Band noch vollkommen erwachsen geworden zu sein. Es setzen Queenmäßige Gitarren ein, die flugs in ein Sprechgesangpart übergehen und schon kommen die ersten Blasts und fiese Vocals, der Übergang zu Song 2 ist nahtlos (das komplette Album ist musikalisch und vorallem auch lyrisch gebunden) und geht mit gewohnt harten Riffs einher, jetzt wird alles etwas chaotischer und fieser. Jedoch ist die Produktion (der Produzent ist schon seit eh und je gleich- Jamie King) dieses Mal etwas kompakter, was ein wenig die Härte (dieses in-die-Fresse-Hauen) herausnimmt, jedoch die einsetzenden Cleanvocals perfekt in Szene setzt. Was soll man sagen? Ein Part ist wieder typisch BTBAM ein anderer erinnert an Pink Floyd oder King Crimson, plötzlich kreuzt für einen Part Spastic Ink auf, im folgenden Song Informal Gluttony beginnen Tribal-Drums diesen nach vorne zu peitschen, orientalisch-ägyptische Gitarren (die ich so von Karl Sanders kannte) setzen ein, schaukeln sich auf, bevor heftige Blasts (schon fast Black Metal, gerade durch diese fiesen Schreie) dieses Bild auseinanderwirbeln. Der ganze Song treibt nach vorne, um gerade im Refrain- hier ein wunderschöner cleaner- Tempo rauszunehmen, die Zeit braucht man auch, um durchzuatmen, da die Pulszahl danach wieder gnadenlos in die Höhe getrieben wird. Die Riffs sind hier großartig und im Großen und Ganzen ist die Sache hier auch nicht zu sehr breaklastig. Ingesamt lassen BTBAM ihre Musik fließen und zerstückeln sie nicht, wie es manche Mathcorebands meinen tun zu müssen. Der Refrain faded am Ende über die wiederkehrenden Tribalparts weg, welche jedoch gleich wieder den nächsten Song bzw dessen Introfill vorbereiten...."Sun Of Nothing" ist der erste von drei Songs der die 10 Minuten Marke knackt, bei komplexer, harter Musik, ist das manchmal keine leichte Sache, solche Songs noch komplett zu erfassen: Wer diese Platte wirklich erleben möchte, muss sich Zeit nehmen. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie oft ich einzelne Songs gehört habe und immernoch Parts neu entdecke und erst dann auf den "Trick" dahinter komme. Auch dieser Song bereitet einmal mehr eine Achterbahnfahrt. Besonders die Emanzipation der Cleanen Vocals über harte Parts muss man hier nochmal einmal erwähnen, erinnert stellenweise, auch, wenn die Musik eine ganz andere ist, an Opeth. Vom Gefühl her sind sie sich da durchaus ähnlich. Auch hier gibts wieder einen "beknackten" Part, welchen sie wohl auf jedem Album irgendwo haben....ich verrate hier erstmal nichts, das Lächeln möchte ich dem geneigten Hörer nicht nehmen. Wunderbar, dass sich solche Bands nicht bis ins letzte Detail ernst nehmen (ihre Musik jedoch sehr wohl), auch das haben sie durchaus mit Tool oder Opeth gemein..... Wunderschöne zweistimme Leads veredeln den Song. Der cleane wiederkehrende Gitarrenpart wird so eine Art Motiv des Songs und interagiert clever mit der Gesangstimme. Haltet mich für bekloppt, aber ich hör da eine Bachakkordfolge. Oder zumindest eine Barocke, aber kann auch gut sein, dass ich mir das einbilde. Auch in diesem Song hört man später weitere, wichtige Motive für die ganze CD. Das Ende ist quasi wieder eine Hommage an Queen..."Ants Of The Sky" beginnt wieder mit so einem Highspeed Riff, welches man vielleicht auch so bei einer Power- oder Melodeathband hören würde (irgendwie fallen mir da, obwohl ich sie kaum kenne, musikalisch Children of Bodom ein, zumindest in der ersten Minute, also von ingesamt dreizehn Minuten). Danach wieder clean und Melodien en Masse, welche auch im Verlauf des Songs immer wieder aufgegriffen werden. Auch hier gibts einen "Song im Song", eine Art Bohemian Rhapsody für BTBAM Fans, aber zunächst hören wir 60er Jahre Hammondorgel über Riffs, die Rush vielleicht heute schreiben würden, wenn sie in deren Alter wären...das folgende Gitarrensolo klingt auch nach den 70ern, allerdings im modernen Sound. Nach knapp 5min darf man wieder mal kurz durchatmen mit Piano und kurzen cleanen Gitarren bevor wieder sämtliches in Stücke gerissen wird. Ein kurzer Break vor dem letzten Viertel des Songs baut unglaublich Spannung auf und mündet in einen ähnlich farbenfrohen Part, wie man das nur zu genüge von der Band kennt. Cleane Gesänge, getragene Gitarren, "Sleep On, Fly On, in your mind you cant fly" singt Tommy Rogers da und trägt dabei selbst dazu bei, dass man in seinem Geiste sehr wohl anderen Welten nahe kommt. Dazu sei angemerkt, die Band ist lebt straight edge und lyrisch gehts hier ganz grob um die Reflektion des Individums in der Gesellschaft und der Rolle der Band im Spannungsverhältnis zwischen Ruhm,Geld und Kunst. So interpretiere ich das Album zumindest, wobei ich ehrlich bin, dass es mir hier primär um Musik geht. Der "Song im Song" ist auch hier präsent, aber naja, so ganz ernstgemeint ists wohl nicht, zeigt aber, was für grandiose, vielseitige Musiker hier am Werk sind. "Prequel To The Sequel" ist wieder gewohnte BTBAM Qualität, wieder mit einem Song im Song, der dieses mal irgendwie etwas nach Krachbruder Patton klingt, der anschließende Part könnte eine Soundgardenpart in hart sein, besonders geil find ich das Klavier im Hintergrund, wirkt sehr verstörend. Sonst empfinde ich den Song fast schon als richtig hörbar, nach den Hämmern vorher, auch am Ende befindet sich nochmal ein kurzer cleaner Gesangspart, irrewitzige Gitarren lassen den Song enden.

    Verschnaufpause.

    "Viridian" ist ein Stück mit einem Basssolo (!), die Gitarren im Hintergrund, jazzig-beswingt, motivisch arbeitend, ich kenn jetzt leider nicht so viele Bassisten, aber ich meine da irgendwo einen Jaco in seinen ruhigsten Momenten zu hören. Sehr farbenfroh und defnitiv einzigartig auf dem Album. Die Steigerung des Songs geht bis zum Anfang des letzten Songs "White Walls" , welches der kröndende 14 minütige Abschluss eines furiosen Albums ist. Der Anfang wie gewohnt hart, odd-times, harte Vocals, hektisch, aber im Gegensatz zu früheren Alben durchaus melodisch und im Kopf bleibend, nach ein paar Minuten Gemetzel darf sich der Drummer Blake mal ein wenig durch exquisite Fills auszeichnen, welche definitiv nicht nach dem 0815 Metaldrummer klingen, sondern eher nach einem der großen Helden. Nach knapp 5 Minuten gibts die erste Gelegenheit zum Verschnaufen, am Ende des Parts beweisen BTBAM einmal mehr, dass sie ebenfalls perfekt wissen, was man unter Dynamik zu verstehen hat, Dramaturgie, Aufbau, Arrangement des Songs, alles erste Sahne. Der einsetzende Beat zerfetzt die aufgekommene Atmosphäre gekonnt, der einsetzende Cleane Gesang sagt alles "This is all we have, when we die, this is what left us, when we die, we will be remembered for this". Dieser traumhafte cleane Part kommt nur ein einziges Mal, vielleicht ein versteckter Seitenhieb auf die aktuelle Tendenz im Metalcore? Fakt ist, ja, dafür wird man sich an sie erinnern, vor allem für die danach richtig verrückten Gitarrenriffs, vor dem "White Walls" Part. Die letzten drei Minuten ist Gitarrensolo angesagt, hier harmoniert alles, die (Haupt)Melodie ist so einfach, dass man sie nach einmal hören nachsingen kann, die Steigerungen sitzen und sind absolut konsequent durchgezogen, die transparente Produktion erlaubt gleichzeitig, die coolen Basslines zu hören (fiel mir schon länger nicht mehr so gut bei Alben auf), der Übergang und das Ende sind ebenfalls nochmal großartig.

    Fazit: Das hier ist BTBAMs "Dark Side Of The Moon", ihre "Master Of Puppetz", sprich, Perfektion von vorne bis hinten. Jedem, der harter Musik nicht abgeneigt ist, sollte diese Platte gefallen, Musikern sowieso ;) Ich werd sie sicherlich noch etliche Male verschlingen. Hoffentlich wird die Band 2008 nach Deutschland kommen. Sie spielen das Album nämlich live in voller Länge am Stück! Joa. Großartigst. Nachfolgenden nun noch ein paar Links zu Youtube. Viel Spass beim Reinhören!


    Achja, unnötig zu erwähnen, dass es mein Album des Jahres ist oder ? *g*
     
  2. Valvestate

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    Erstellt: 26.12.07   #2
    Da gebe ich dir vollkommen recht. Nicht ohne Grund habe ich dieses album auch als mein Album des Jahres angegeben. Das Teil ist einfach die Perfektion für diese Band die ich mit diesem album mit Opeth gleichsetzte und das heisst schon was für mich, wenn ich dies tue.
    Der Name des album und die Artworkgestaltung zeigen ganz genau auf was die Band mit diesem album gemacht hat. Wie es viele Farben gibt zeigt die Band massig Facetten die es zu ergründen gibt.

    Deswegen auch mein PS:

    |
    |
    |
    v

    PS: Die"beknackten Parts" sind gerade mit die ganze große Klasse an dem Album. :D


    Edit:

    Es wird gezeigt, dass es heute noch möglich ist eine perfekte Band mit perfekter Musik zu sein. Das scheint aber eine große ausnahme zu sein. Es gibt sicherlich noch ein paar Bands die die Fähigkeiten haben Musik so durchdacht zu "erfinden", jedoch gibt es davon nicht sehr viele.
     
  3. hofgabes

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    Erstellt: 27.12.07   #3
    Ich find die "beknackten" Parts auch nicht schlecht, ich finds auch cool, eben weil die sich dahingehend selbst als Personen nicht komplett ernst nehmen und eben über den Dingen stehen.
     
  4. gorgi

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    Erstellt: 27.12.07   #4
    Für mich eine der besten bands überhaupt. Ich besitze leider nur Colors habe die anderen Alben aber schon angelauscht und die landen sicherlich auch noch bei mir. Die sind echt soo was von geil. Schon besonders weil einfach alle in der Band es so dermaßen draufhaben.
    Für mich sind sie vom technischen schon mit Dream Theatre zu vergleichen. Allerdings sind es zwei verschiedene Musikstile die beide bands machen.
     
  5. Knup

    Knup Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #5
    alaska kann auch einiges

    die neue dillinger escape ist aber mein album ov tha jear
     
  6. Valvestate

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    Erstellt: 27.12.07   #6
    Klar kann alaska auch einiges. Jes Ihrer Alben war ein Meisterwerk für sich. Wie die Entwicklung des Menschens vom Kind zum Erwachsenen. Mit jedem Album wurden Sie einfach größer und perfekter und fanden sich selbst besser zurecht.

    Da fragt man sich ob Sie jetzt stagnieren nach colors oder ob es noch einmal eine Priese besser geht.
     
  7. notyetd00d

    notyetd00d Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.08   #7
    was ich allgemein gesagt überhaupt nicht verstehe ist dass einige "alaska" für ein schwaches album abstempeln. ich finds sehr gut,naja soviel dazu.

    colors ist wie ich es schon in btbam thread gesagt hab das beste album 07. ich hoffe nur dass die endlich nach deutschland kommen. spielen ja mit the dillinger escape plan die euro-tour,bis jetzt leider nur die uk dates.

    gutes video zu breathe in, breathe out
    http://youtube.com/watch?v=288P3dzH0Qw
     
  8. hofgabes

    hofgabes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.08   #8
    Jo, genau. Werd sie in London mit DEP sehen, weil sorry, das kann man sich nicht entgehen lassen ;)
     
  9. ryba

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    Erstellt: 08.01.08   #9
    ich kann nur zustimmen:
    das album ist definitiv genial...
    vom musikalischen standpunkt aus gesehen sind die tracks einfach überragend, was mir aber noch viel besser gefällt, ist das songwriting von BTBAM. ich habe noch nie so ein komplexes und durchdachtes werk gehört wie "colors".

    zu den alten platten:
    die waren einfach anders, aber nicht weniger gut.

    und:
    jo, dave, london wird einfach geil...
     
  10. T3amkill3r

    T3amkill3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #10
    Vielen Dank fuer das Review. Hab die Band vorher nicht gekannt.
    Geiles Album!:twisted:
     
  11. Rising_Hate

    Rising_Hate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.08   #11
    peferktes album einer sehr guten band. mein album des jahres 2007 und 2008!!! :-)
     
  12. Ataca del Rasha

    Ataca del Rasha Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.03.08   #12
    wirklich tolle Band, schönes Review und das Album ist auch geil, kenne sie schon seit Alaska und fande jeniges für mich noch einen Tick toller, könnte aber auch daran liegen das ich mich in Colours noch nicht 100%ig reingehört hab.

    Das einzige was mich an dieser Band und den anderen großen Prog angehauchten Bands wie, Disillusion, Nevermore und Opeth (die ich auch alle sehr mag) stört ist das es immer ein paar, zwar nur ganz wenige aber dennoch teils etwas langweilige Momente gibt, so auch auf Colours.

    Keine der genannten Hammerbands schafft es dieses Gefühl der Vollständigkeit zu erzeugen wie es "The Sound of Perseverance" von Death schafft, das lastet schon fast wie ein Fluch auf mir das immer wenn ich solch tolle Alben mit völliger Konzentration höre mir z.B der Gedanke kommt, die Melodie ist toll aber bei Chuck klingts noch Gefühlvoller und der gleichen. :screwy:
     
  13. Big Exit

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    Erstellt: 04.03.08   #13
    Geile Band, geniales Album und vor allem göttlicher Sänger!

    Der kann echt alles vom filigransten Falsett bis hin zu verbreakten Growls
     
  14. hofgabes

    hofgabes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #14
    Joppa, und vorallem bekommt er das live auch so hin. Hat mich echt beeindruckt!
     
  15. oldboy

    oldboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #15
    Sehr schöne Würdigung einer herrausragenden Band, Wahnsinnsalbum. Alaksa finde ich jedoch noch einen Tick intensiver, da roher und ungestümer, noch etwas mehr Bauch und weniger Kopf.

    Nichtsdestotrotz: Ich ziehe meinen Hut!
     
  16. dogdaysunrise

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    Erstellt: 05.03.08   #16
    Also ich habe mir aufgrund dieses Reviews das Album bei itunes geholt, habs nun schon mehrmals probiert, kann dem aber nichts abgewinnen.
    Sind einige schoene Stellen und Ideen dabei aber im grossen und ganzen nichts fuer mich.
    Es ist zu unruhig, zu chaotisch...zu Farbenreich!?!?!?

    Ich bin andere Einfluesse von Soulfly und The Devil Wears Prada gewoehnt, aber bei Colors ists einfach zuviel und zu Chaotisch.
    Selbst bei den Apokalyptischen Reitern und All you need is love passt das alles, bei Colors mMn eben nicht.

    Man moege es mir verzeihen, aber so hat halt jeder ne andere Meinung/Geschmack.
     
  17. Ataca del Rasha

    Ataca del Rasha Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.03.08   #17
    klar deine Meinung aber die Bands die du da nennst sind vom Stil von BTBAM ungefähr nen paar Millionen Lichtjahre weg. (lol die Reiter sind ja mal im Vergleich zu BTBAM sowas von anspruchslos (was nicht schlecht heißen muss)).

    aber wie gesagt das ist halt Musik zum reinhören, hat bei mir auch erst nach dem 6. mal gezündet wo ich langsam das Chaos ordnen konnte, das macht dann am meisten Spaß. ;-)
     
  18. dogdaysunrise

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    Erstellt: 05.03.08   #18
    Naja mitgezaehlt hab ich nicht, aber so 5-6 mal duerfte ichs durchhaben, ich mach noch ein paarmal.
    Das waere dann aber wirklich das Album das fuer mich am laengsten gedauert hat um mich reinzuhoeren, Winter Solstice (konnte den Gesang nicht ausstehen) hat mich 4mal gekostet, dann liebte ich es.
     
  19. dogdaysunrise

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    Erstellt: 06.03.08   #19
    So, habs mir numal knapp 5mal am Stueck gegeben....das Album natuerlich......:D

    Schwer verdauliche Kost a la Wagner, aber dennoch ausserst genial und abwechslungsreich, das Chaos hat an Schrecken verloren und fuegt sich langsam ein, ich bleibe am Ball.
     
  20. hofgabes

    hofgabes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #20
    Jo, denke auch, dass man da zu Beginn verwirrt sein kann- daher schrieb ich im Review ja auch kurz über die anderen Platten. Alaska ist trotz allem zugänglicher, auch wenn sie auf Colours bessere Ohrwürmer haben... Sun Of Nothing, Ants Of The Sky...unglaublich.

    Zurecht haben Dream Theater sie übrigens auf Tour eingeladen sie spielen da mit denen und Opeth, aber leider nur in den USA.
     
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