Billig-teuer..isses egal vom sauberen greifen her?

von sanni, 21.07.05.

  1. sanni

    sanni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.05   #1
    So,mir fiel keine andere Überschrift ein:D Meine Frage kann ich ja nun hier erklären*g*
    Also: Ich hab so eine Billiggitarre von 25 Euros(ich weis,die taugen nix,aber so zum gucken ob ich dabei bleibe wars mir teuer genug;) ) und qäule das arme Stück nun seit Februar. Was mir auiffällt...wenn ich nicht ganz korrekt greife hört man es leicht schnarren oder zumindest leise Nebengeräusche. Isses nun eigentlich egal ob ich auf so ner Billigen greife oder auf einer von 300 Euros? Ich hab übrigens eine Konzert.
    Vielleicht bin ich auch noch nicht gut genug zum sauberen Greifen...aber selbst ganz einfache Griffe(A.D) muß ich total sauber setzen.Sobald ich mal etwas zu weit oder zu dicht an den Bundstäbchen komme hört man was.
    Hab mir überlegt mir doch nun mal in naher Zukunft eine etwas bessere Konzert zuzulegen in der Hoffnung das dies dann etwas besser klingt.
    Nun bin ich schon neugierig auf eure Antworten. Unter der SuFu hab ich nix gefunden,hab vielleicht falsche Stichwörter eingegeben
    LG
     
  2. just_pain

    just_pain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.05   #2
    Da kann ich dich bereuhigen! ;) Das liegt an der Gitarre, denn ich habe das gleiche Problem wenn ich mit meiner alten A-Gitarre spiele! Die is über 25 Jahre alt, die hat meine Mutter gespielt als sie 14 war *g*
     
  3. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.05   #3
    Klar musst du auch auf ner teueren Gitarre sauber greifen. Wenn du zuwenig Druck ausübst schnarrt dir auch ne 3 000 € Gitarre.
    Auf ner E-Gitarre geht das allerdings leichter als auf ner Klassikgitarre, auf der brauchst du mehr Kraft um die Saiten sauber niederzudrücken.
    Kann aber ganz hilfreich sein wenn du jetzt auf ner Konzertgitarre lernst tust du dich nachher mit dem Greifen nimmer so schwer.

    Kann natürlich auch an der Gitarre liegen.
     
  4. Kiview

    Kiview Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.05   #4
    Also in dem Fall wirds an der Gitarre liegen...
    Auf meiner alten 15€ Gitarre konnte man z.B. keine Barrés greifen :D
     
  5. AngelOfDeath

    AngelOfDeath Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.05   #5
    oh ja, das wird an der schrottgitarre liegen!

    ich hab das selbe problem wie du sanni, hab eine ebay gitarre für wenig geld ersteigert, die es dort als neu für 20 € oder 25 € gibt, eine westerngitarre von "schaepe" um genau zu sein.. vielleicht hast du ja auch eine von da? naja gibt ja auch noch ein paar andere china-fakemarkendruck-import händler da..

    hab das auch nur gekauft um zu gucken ob mir gitarre spielen spaß macht,
    weil mein umfeld sich so total sicher ist das "das ding nach 2 wochen in der ecke liegt".
    ..hätte mir gleich was ordentliches kaufen sollen, ok das teil sieht hübsch aus, glänzt und hat ein schickes schlagbrett und cutaway, aber das wars dann auch.

    jedenfalls spiel ich jetzt seit 4 monaten, mit neuen extra-light saiten weils damit ja leichter gehen sollte...
    jedenfalls von anfang an war nur schnarren! ich hab die ersten griffe probiet, E5, A5, D5 alle mit nur 2 fingern, das hat geschnarrt wie verrückt, als ich dann hornhaut drauf hatte gings damit ein wenig

    aber als dann E, A und D-Dur kamen hats geschnarrt wie verrückt! und zwar nicht beim akkorde wechseln oder lied spielen irgendwie, NEIN! ich habe einfach nur als trockenübung den Akkord langsam gegriffen und angeschlagen, ich konnte tun was ich will, es hat geschnart geschnarrt! egal wie sehr ich mich angestrengt habe

    und ich habe mich auf 100 internetseiten und in 5 büchern und 3 lehrvideos und im forum belehrt wie man richtig greift, wie die richtige sitzhaltung ist, richtige handhaltung, wo der daumen hin muss, wie der ellbogen sein muss, kann also nichts grob falsch gemacht haben

    jedenfalls habe ich alles auf die fingerkuppen geschoben, dass die noch keine hornhaut haben und sich die saiten deshalb so eindrücken, die haben weggetahn als ob die voll bluten, und nach 20 minuten konnte ich nich mehr spielen, die saitenlage war riesig hoch, und ich hab bestimmt 2-3 stunden kerben in den fingern gehabt und alles rot. naja und der 2. grund das ich ja erst angefangen habe

    dann hab ich mich belesen und die halskrümmung eingestellt so weit wie man das teil drehen kann, ab einer stelle gehts mit aller kraft nicht mehr weiter... naja dann war die saitenlage ein wenig tiefer

    irgendwann konnte ich dann E,A und D-Dur relativ schnarrfrei greifen, jedoch warscheinlich nur weil die saiten total verstimmt waren, also viel weniger spannung, ich habs mal mit einem stimmgerät probiert zu stimmen, ging nicht, also wenn das stimmgerät richtig anzeigt dann stimmt vom gehört her 0 mehr bei dem teil

    als ich das teil dann nachgestimmt habe gings wieder mit dem schnarren los,
    wenn ich mit pletrum spiele dann geht absolut gar nichts, dann schnarrts nur, egal wie fest ich drücke, barré akkorde im 1. 3. oder 5 bund hab ich nichtmal mit dem daumen meiner linken hand hinbekommen! also ich habs einfach mal zum testen mit dem daumen mit aller kraft probiert, hat trotzdem geschnarrt, wie soll mans dann mit dem zeigefinger schaffen?

    es ist bei der gitarre unmöglich einen ton hinzubekommen, wenn der finger nicht auf der 2. hälfte eines budnes ist, also ist es bei A-dur mir unmöglich auf der D-Saite einen ton zu erzeugen, denn da ist ja der finger im 1/3 des bundes, und da kommt kein ton, höchstens schnarren, egal wieviel druck, selbst wenn ich senkrecht mit dem daumen draufpresse kommt da nix bei raus

    es kann einfach nicht sein das wenn ich jeden tag min. 1-2 stunden übe, und das seit 4 monaten, das ich da noch nichtmal den wechsel zwischen 3 akkorden hinbekomme, was ja die allererste übung bei allen lehrquellen ist, und das kann einfach nicht sein!

    habe jetzt die brücke rausgenommen, und von unten abgeschliffen so das die saiten alle tiefer liegen, die brücke war übrigens kantig unten, also voll schrottig verarbeitet, jetzt isse glatt.. nun geht das teil gleich deutlich besser zu bespielen, bekomme jetzt E,A, D, C, dur, moll, und 7er akkorde alle hin
    gestern habe ich das erstemal auch nen barré hinbekommen, esrt im 3. bund, und dann den F-Dur im 1. bund, aber nur wenn der zeigefinger direkt am 1. bundstäbchen liegt, eigentlich nur dann wenn er schräg auf dem 1. bund liegt

    dafür schnarrts aber auf den hohen bünden 10-14, da schlagen jetzt die saiten auf die bundstäbchen, naja und dadurch das die brücke bogenförmig ist, gehen die äußeren saiten leichter, die mittleren aber immernoch recht schwer, kann ich höchstens noch das ding oben glattschleifen

    aber im großen und ganzen ist das ding totaler schrott und ich werde mir eine richtige gitarre kaufen, und zwar gleich eine e-gitarre, weil ich eigentlich sowieso damit spielen wollte.

    mfg AngelOfDeath
     
  6. sanni

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    Erstellt: 23.07.05   #6
    @AngelOfDeath
    Danke,das macht mir wieder Mut!!! Dachte schon ich bin einfach zu blöde zum greifen.....
    *GG* ich hab ne Santander Konzert http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=2385&item=7338195933&rd=1 hier zu sehen von ebay.Spiele auch erst seit Mitte Februar,aber den F Barrè`bekomme ich einfach net hin,aber das liegt wohl mehr an meinen Fingern....sind net mehr so beweglich und ohne Kraft,allerdings kann ich aus zeitlichen Gründen nicht soviel üben wie Du.
    Ich hab gleich neue Saiten aufgezogen,aber klingen tuts auch net besser. Hab gesehen das es in Bremen eine Gitarrengalerie gibt,da werde ich im Urlaub mal hinfahren um mal ne richtige Gitte in der Hand zu halten:D
    Wenn das was mir gefällt bloß nicht immer gleich so teuer wäre.....
    LG SANNI
     
  7. have_no_idea

    have_no_idea Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.05   #7
    also ich kann nur sagen das ich mich auf meiner klampfe immer gefragt hab wiedo ich fürn f- dur barre auf 1 bund dürcken musste wie ein kranke das was klingt, gestern im gitarrenladen gewesen, eine gescheite gestest, und die frage hat sich erübrigt, ging weich wie butter, saitenlage halb so hoch wie bei meiner, ohne annähernd zu schnarren. :great:
     
  8. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.05   #8
    Naja, das die Ebay dinger nicht so de Bringer sind ist ja für den Preis kein Wunder.
    Aber für 200 - 350 € kriegste schon was brauchbares :)
     
  9. sanni

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    Erstellt: 24.07.05   #9
    Oh,da gibt es wohl echt noch Hoffnung für mich*GG* Hab mal in Bremen die Gitarrengalerie angeschrieben,die haben Gitarren ab 255 Euro,ist ja schon heftig wie teuer die*billigen*sind.
    Mal sehen ob ich da mal hin komme....irgendwie iises frustrierend auf so ner billigen Gitte zu spielen.
    LG
     
  10. nettman42

    nettman42 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #10
    Aber auch da muss man suchen.

    Bin jetzt schon eine Weile auf der Suche nach einer ordentlichen Elektro-Akustik-Gitarre. Das üppige Angebot bei eBay relativiert sich schnell, wenn man die massen(!)haft vertretenen Billigklampfen der Sperrholzklasse weglässt: Es sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, dass es unmöglich ist, "Gitarren" für unter hundert Euro herzustellen, die nicht nur so aussehen wie eine richtige, sondern auch noch so klingen und bespielbar sind. Und da man sie zudem nicht ausprobieren kann, fällt so'n Zeug schon mal aus.

    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Käufer bei eBay meist gut informiert sind. Echte Schnäppchen sind kaum möglich, und es fallen auch nicht viele auf Ramsch rein.
    Interessant bei eBay sind gute Gebrauchte (die je nach Modell, Marke und Zustand etwa zum halben bis 2/3 Neupreis weggehen) und preisgesenkte Ausstellungsstücke. Solche Angebote bekommt man aber auch beim Händler, es lohnt sich also in jedem Fall, einige Fachgeschäfte aufzusuchen. Das Fazit meiner bisherigen Touren durch die Showrooms: Eine Gitarre sollte man unbedingt vor dem Kauf ausprobieren, da die Unterschiede enorm sind. Für teuer Geld gibt es schöne Stücke, aber um die 300 Euro wird es eng. Abstriche muss man in jedem Fall machen, und da das auf keinen Fall bei der Bespielbarkeit sein kann, wird der Sound also kaum so richtig gut sein. Zudem sind die Vorführmodelle dieser Preisklasse oft noch nicht richtig eingestellt.

    Positiv aufgefallen sind mir in dieser Preisklasse "Crafter" und "Baton Rouge" sowie einige Auslaufmodelle von "Epiphone". Richtig eingestellt ist sowas als "Anfängergitarre" durchaus geeignet. Allerdings konnte mich der Klang (insbesondere der unverstärkte) nicht wirklich überzeugen. (Wer mal eine echte Taylor, Martin oder Takamine für ein paar Tausend Euro in der Hand hatte, weiss, was ich meine.) Eine billige Yamaha klang verstärkt erstaunlich gut, aber war vom Handling her und rein akustisch eine Katastrophe, da völlig unausgewogen. (Viele Harmonien klangen irgendwie ganz anders als gewohnt, insbesondere typische Jazzakkorde regelrecht falsch.) Zwischen solchem Kinderspielzeug und den teuren Hi-End-Gitarren dieser Firma liegen Welten!! Und im Prinzip ist es bei allen Gitarren so.

    Wie bei den Frauen: Die Richtige ist schwer zu finden, und die besonders attraktiven kosten viel Geld. :D
     
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