Bitte um Verbesserungsvorschläge für mein Homerecording

von JR, 05.05.07.

  1. JR

    JR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.07   #1
    Hallo,

    einfach gesagt, suche ich in diesem Thread Hinweise / Verbesserungsvorschläge für meine Ausstattung und Anregungen aller Art, die meine Eigenproduktionen verbessern könnten (Tipps die jedem helfen würden).

    Zuerst einmal eine kurze Vorstellung meiner Equipment-Ausstattung:

    Ich nehme bei mir zu Haus Eigenkompositionen aus dem Musikbereich "Reggae" auf, um diese demnächst auf CD rauszubringen.

    Rechner:2,8 GHz
    512 MB DDR

    Audiointerface:ESI ESP1010 Audio Interface

    Monitore:SAMSON Resolv 40a (+ seperater Subwoofer)

    Software:Cubase SX 2
    Wavelab 5

    Instrumente:

    Digitalpiano
    Keyboard
    Gitarre
    Bass
    Melodika
    Diverse Percussions

    Drums programmiere ich mit dem Battery in Cubase.

    ---------------------------------------

    Nun zum Recording-Ablauf:Am Anfang steht die Inspiration zu einem Song, zu dem

    1. Das Tempo durch geloopte Drum-Programmierung festgelegt wird.

    Dazu wird dann

    2. Eine Bassline eingespielt, die dann auch geloopt wird.

    Anschließen werden

    3. Piano und Gitarren -Offbeats eingespielt (auch geloopt).

    Zu guter letzt werden alle zusätzlichen Instrumente nach und nach aufgenommen (Synthy, Rasseln, Bläser etc.)

    ---------------------------------------

    Das Abmischen1. Zuerst wird auf alle Spuren neben der EQ-Einstellunger aller Aufnahmen ein angemessener Hallanteil gegeben.

    2. Dann wird "moduliert", d.h. es wurd Chorus, Phaser, Flanger oder Ähnliches dazugegeben.

    3. Delay verfeinert und füllt einige Stellen in den Songs

    4. Send-Effekte aller Art schließen das Abmischen ab.

    ---------------------------------------

    Mastering

    Der nun fasst fertige Song kriegt durch

    1. 10 Band EQ
    2. Kompression
    3. Hall
    4. Bass-Verfeinerung

    den letzten schliff und geht als WAV als fertiges Lied raus.



    Soviel zu meiner Vorgehensweise.
    Der Grund, weshalb ich das hier alles aufliste, ist folgender:

    Mir kommt es immer öfter vor, als würde ich zwar zu einem recht guten Ergebnis kommen, aber auf dem Weg dorthin viele Sachen unbeachtet lassen und viele mögliche Verfeinerungen auslassen. Im Großen und Ganzen passiert tatsächlich kaum mehr als hier beschrieben. Ich bin mir sicher, dass es allgemein-gültige Tipps gibt, die ich bei meiner bisherigen Internet-Recherche nicht finden konnte.

    Ich würde euch einfach mal bitten, mir Tipps, (Verbesserungs-)Vorschläge, Anregungen, Verlinkungen, Buchtipps oder ähnliches zu geben, damit ich meine Produktionen verbessern kann.

    Vielen Dank im Voraus.
    JR
     
  2. musicmacher

    musicmacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.07   #2
    lol, sorry aber da kann ich mir das grinsen nicht verkneifen, mann gehst du schematisch vor....
    Naja gut, wenn du noch ein paar Vorschläge für dein Schema benötigst:

    Was machst du mit den Eqs? Sweepst Du auch alle Signale auf Resonanzen und Raummoden (falls selbstaufgenommen) durch? Das bewirkt wunder! Alle frequenzen die du nicht brauchst rausschmeißen...Das lockert den Mix auf.
    Bei allen signalen ausser basedrum und Bass, würde ich auch pauschal einen Lowcut ansetzen, so das nur diese beiden Signale im bassbereich aktiv sind, alles andere entzieht den boxen power und führt zu einem matschigem bassbereich... Das mit den Lowcuts gilt übrigens auch für send effekte in richtung delay, hall oder Echo...

    Dein "dann wird moduliert" stößt mir etwas bitter auf, ich weiß nicht wie ich das verstehen soll, wenn Du jede Spur mit flangern, chorussen, etc. belegst, kann das schnell zu Phasenschweinereien führen, die die Monokompatibilität kaputtmachen, und das stereobild verwässern können...Ich würd diese fx also unter Unmständen etwas sparsamer einsetzen....Und immer schön mit der monotaste an der Monitormatrix nachkontrolieren....

    Beim Mastering fehlt mir persönlich noch ein Lowcut (so bei etwa 45 Hz), ein Stereo-Spreading und ein Dithering (falls du denn auf 16 Bit runterrenderst, wovon ich jetzt mal ausgehe)

    gruß

    musicmacher
     
  3. JR

    JR Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.07   #3

    Du hast Recht, mein Recording-Ablauf erscheint hier in der Tat sehr schematisch, obwohl in der Praxis alles natürlich etwas anders aussieht (und gewöhnlich ist keine Aufnahme-Session der anderen gleich).

    Vielen Dank für deine hilfreichen Tipps. Genau in die Richtung habe ich mir das gewünscht, auch wenn ich etwas unklar dargestellt habe, welche Art Ratschlag ich mir hier eigentlich gewünscht habe.

    Würde mich über weitere allgemein-Tipps freuen.

    LG
    JR
     
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