An Frostbalken, das Zitat spare ich mir mal, kann jeder nachlesen :
Zunächst einmal zur Argumentation, bzw, Darstellung : Hier sollte klar sein, dass meine Äusserung im Kontext mit der Diskussion steht, in der Chaosbringer Helltopay kritisierte weil er "nicht sachlich gegenargumentierte" und Helltopay zu recht erwiederte dass keine (sachliche) Argumentation vorhanden sei, woraufhin du meintest, er habe sehr wohl sachlich argumentiert, und weiter noch, dass hier so manch einer (Helltopay?) nicht wisse wie man argumentiere. In diesem Kontext ist dein Abweichen auf den Begriff des Statements, dass keinerlei Argumente oder Belege benötigt, nachdem ich erwiesen habe, dass an Chaosbringers Statement wenig bis garkeine Argumentation vorhanden ist, bloße Wortklauberei, zumal lediglich ein Statement in die Runde zu werfen nichts mit einer "sachlichen Argumentation" zu tun hat. Deine erläuterung von rethorischen figuren ist zwar interessant, trägt aber nichts zum Thema bei.
Die Wikipedia ist nach untersuchungen eines Instituts von ihrer Qualität her mit allen großen Enzyklopädien vergleichbar und diente mir in diesem Fall auch lediglich dazu, mir das zu bestätigen, was ich durch Schuldildung und Allgemeinwissen ohnehin schon weiss, denn bei meiner Darlegung des Begriffes Links und der Bedeutung Linker Politik, habe ich mich keineswegs in irgendwelche strittigen oder grenzwertigen themenbereiche vorgewagt sondern lediglich die gängigen von historikern vertretenen positionen erläutert, die man durchaus als kanonisch betrachten kann. Für solche allgemeinen dinge ist die wiki sehr wohl geeignet, aber du könntest das selbe auch in einem beliebigen geschichtsbuch nachprüfen, dass sich mit der zeit beschäftigt, empfehlenswert wäre hier z.b. "Der lange Weg nach Westen" von Heinrich August Winkler, dass die deutsche Geschichte beleuchtet. Aber abgesehen davon, ist deine Forderung nach "besseren Quellen" einfach lächerlich, wo im internet kann denn nicht jeder veröffentlichen was er will? Die Wiki ist durch die kontrolle der User dort noch am ehesten der Ort an dem man neutrale Informationen finden kann. Deine Ablenkung auf ein Nebenthema, nämlich die Glaubwürdigkeit der Wikipedia ist ein weiteres Zeichen dafür, dass du in deiner Argumentation nicht sicher im Sattel sitzt, zumal die Forderung dem Allgemeinwissen und keineswegs möglicherweise diskutablem Spezialwissen entnommene Fakten mit "akademisch validen" Quellen zu belegen vollkommen überzogen ist. Wenn du dir die Quellen angeschaut hättest, dann hättest du auch gesehen, dass ich sie keineswegs "abgetippt" habe.
Auch dein Argument, meine Darstellung sei unvollständig weil ich weder die RAF noch die Autonomen erwähnt habe ist schwach - das thema "Links" ist extrem vielgestaltig und ich hätte wesentlich mehr schreiben müssen um alle seine erscheinungsformen zu erfassen, z.b. hätte ich noch den zusammenhang zur Emanzipation, zur Abrüstungsbewegung und zu ökologischen Themem, den Trotzkisten oder der Machnobewegung erwähnen können, aber letztendlich ging es mir darum, den zusammenhang zwischen Linken und den Werten von Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit zu erweisen, was ich meines erachtens nach mehr als ausreichend getan habe. Die Existenz von revolutionären und gewalttätigen Gruppierungen wie der RAF steht keineswegs im Wiederspruch zu meiner Darstellung, im Gegenteil, ich habe auf die Vielfalt linker Gruppierungen und ihrer Vorgehensweisen hingewiesen. Und so sehr man die Taten der RAF auch moralisch verwerfen mag oder die Sinnhaftigkeit ihr Ziel anzweifeln kann - man kann kaum behaupten, sie habe Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Ausbeutung zum Ziel gehabt
Zuletzt, beklagst du dich über die Argumentationshaltung einiger User hier, sie würden statt zu argumentieren zynisch antworten, oder die Position derjenigen, mit denen sie Diskutieren entwerten in dem sie ihnen etwa Unwissenheit unterstellen oder ihre Standpunkte sonstwie disqualifizieren. Dabei würden sie ihren Gegnern anschliessend mangelnde argumentative Fähigkeiten unterstellen, was du als nicht logisch oder zumindest nicht fair empfindest. Ich finde es ebenfalls nicht fair, seinen verbalen Gegner durch mittel ausser Kraft zu setzen, die nichts mit Argumenten zu tun haben sondern nur mit Polemik oder Derartigem. Jedoch - der Ton macht die Musik; wer sich selbst unlauter Diskussionsmittel bedient, muss sich nicht wundern, wenn seine Gesprächspartner dies ebenso tun, wie ich es z.b. mit meinem Sarkasmus. Und wer selbst nicht fair ist, hat keine Grundlage auf Fairness zu pochen. Damit du weisst, worauf ich anspiele, hier noch ein paar Zitate :
Da ist kein Unterschied, beide Seiten sind hirnlos!
Womit du mich als Gesprächsteilnehmer disqualifzierst.
Und was Links mit Rechts zu tun hat ist aus dem Thread deutlich zu erkennen. Beide haben durchaus einige Gemeinsamkeiten.
Womit du mir Wesensverwandschaft mit den Glatzen unterstellst, die solches Geschreibsel wie "Mein Kampf" für geistreich halten...
Aber manche "Experten" hier scheinen nicht wirklich zu wissen, wie man argumentiert.
Womit du vielleicht nicht mich, aber doch deinen verbalen Gegner komplett disqualifizierst.
Das ist kein Totschlagargument, das nennt sich Realität, willkommen darin!
Dito.
Zuletzt noch etwas anderes... du wirfst deinen Gegnern vor, zynisch zu sein, aber was ICH als Zynisch empfinde, da es die moralische Handlugnsfähigkeit des Menschen grundsätzlich in Frage stellt, ist das hier :
Der Kapitalismus sorgt für gar nix, das machen die Menschen schon selbst! Man kann zwar dagegen ankämpfen, aber das führt zu nichts, Menschen lassen sich nicht so leicht ändern.
Ansonsten bin ich der Meinung, meinen Standpunkt ausreichend vertreten zu haben, so dass sich jeder Leser hier seine Meinung zu genüge selbst bilden kann, deshalb überlasse ich dir gerne das letzte Wort, wenn du möchtest.
An Chaosbringer :
Wenn ich die Zeit finde, werde ich dir vielleicht auch noch eine Antwort schreiben, du könntest dir vielleicht in der zwischenzeit die Mühe machen einen zusammenhängenden Text zu schreiben, statt diesem Zitateflickwerk. Aber nur eins vorweg - wer argumentationsfreie, grob verkürzte und pauschale Statements durch die Gegend wirft, brauch sich nicht wundern, wenn nichts oder wenig von dem Sinn den man vielleicht zu überbringen beabsichtigt hatte, beim Leser ankommt.