Blechbläser: Pflege

von SkaRnickel, 05.11.07.

  1. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.07   #1
    Hi,

    da ich am Wochenende einen Lehrgang für tiefes Blech mit meiner Posaune mitmachen konnte und wir dort einen Blechblasinstrumentenbauer hatten, der uns einen Vortrag über Pflege der Instrumente machte, fiel mir auf, dass in meinem Umfeld viele garnichts über die Pflege wissen, und vielleicht geht es euch auch so. Deshalb möchte ich einen Sammelthread aufmachen, in dem jeder seine Tipps und Tricks zur Pflege beisteuern kann.
    Ich spreche hier jetzt einmal für Posaune, und bitte steinigt mich nicht wenn einige Punkte ZU offensichtlich sind, ich möchte hauptsächlich dazu animieren das Instrument sauber zu halten und zu pflegen (Was vor allem bei Posaunenchören sträflich vernachlässigt wird!) ;)

    1: Nach jedem spielen den Zug auswischen.
    Dürfte sich von selbst verstehen. Speichel ist agressiv, und führt vor allem bei Messingzügen zu Zinkfraß (Zink wird aus dem Messing gefressen, übrig bleibt sprödes Kupfer). Hat Zinkfraß erst einmal eingesetzt, ist der Vorgang nicht mehr Rückgängig zu machen. Deshalb mit dem (hoffentlich) beigelegten Stab den Außen- und Innenzug durchwischen. Für diese Stäbe gibt es auch so eine Art "Socke" zum überziehen, sehr praktisch, da bei Bürsten oder den eingehängten Tüchern manchmal etwas im Lauf verloren werden kann.

    2: Nicht im Koffer aufbewaren.
    Ist zusammen mit Punkt 1 die absolute Grundlage. Das Instrument ist von innen mit Speichel befeuchtet und durch euren Atem angelaufen. Den Koffer deshalb nur zum Transportieren benutzen, zum Lagern des Instrumentes dient ein Instrumentenhalter. Auch möglich ist es, das Instrument im geöffneten Koffer zu lagern. So kann es "atmen", und im feuchten Dunst können sich keine Bakterien bilden, es setzt so schnell keine Patina an.

    3: Ab und zu einmal einweichen
    Auch euer Instrument will baden ;). Wie oft ihr das tut, hängt von euch ab, wenn euer Instrument von innen muffig riecht ist es aber aller höchste Not! Einfach handwarmes Wasser in die Badewanne laufen lassen, das Instrument in die Einzelteile zerlegen (Die Ventile natürlich nicht auseinanderbauen), und einweichen lassen. Wenn man vom Duschschlauch den Kopf abschraubt, hat man eine prima Düse, um den Wasserstrahl durch die Rohre zu schicken. Es gibt zwar auch spezielle Aufsätze für auf den Schlauch, die an Stelle des Mundstücks aufgesetzt werden, ich persönlich empfinde sie aber nicht als notwendig. Wichtig ist hierbei, dass das Wasser maximal lauwarm ist. Manche Lacke sind nur bis zu einer bestimmten Temperatur fest! Genauso mit Reinigungsmitteln: Benutzt nur Mittel aus dem Fachhandel, Hausmittelchen wie Spüli (ist noch das harmloseste) können dem Lack schnell an der Kragen gehen, und ihn in eine lustige Schicht verwandeln die auf dem Wasser der Badewanne schwimmt. Ich denke ich muss euch nicht erzählen, was es kostet ein Instrument neu lackieren zu lassen...

    4. Den Zug nicht trocken werden lassen
    Ich persönlich fette oder öle den Zug vor und nach dem spielen ein. Vor dem spielen, natürlich dass er gut läuft, nach dem Spielen, damit ich keinen trockenen Lauf einpacke, da auch dies den Materialien schaden kann. Sie liegen hierbei einfach direkt aufeinander.
    Dass man nicht immer nur Öl und Fett draufhaut, sondern auch mal das alte entfernt, versteht sich ja von selbst ;)
    Wenn ihr den Aussenzug abzieht: Lasst ihn senkrecht nach unten herausfallen, und haltet ihn mit der Hand nur fest. Wenn er von selbst gerade nach unten herausrutscht, vermeidet ihr Verkanten des Zuges, und er bleibt gerade.

    5. Für die Dreh-Ventil-Spieler
    Es wird oft beobachtet, dass "Ventilisten" dünnflüssiges Öl durch die Rohre in das Ventil einlaufen lassen. Dies ist unbedingt zu vermeiden! Zum einen löst dieses Öl schmutz, welcher sich dann entweder direkt im Ventil, oder an den "Ohren" (Verbindungsstücke zwischen den Ventilen) festsetzt. Wenn ihr Pech habt, schleift ihr euch euer Ventil mit dem Dreck ab. Zwischen Ventilzylinder und dem "Gehäuse" gehört kein Öl. Das Öl gehört an die so genannten "Wanzen", welche über und unter dem Ventilkolben zu finden sind. Hier ist der Kolben gelagert, und hier kann geölt, und somit Reibung vermindert werden. Nehmt am besten dickflüssiges Öl, dünnes fließt ins Ventil hinein und führt zu o.g. Effekt.

    Des weiteren noch ein kleiner Hinweis bei der Instrumentenwahl: Stimmzüge und Züge aus Neusilber wurden uns sehr empfohlen. Der Grund: Stimmzüge bei denen beide Teile aus Messing bestehen, fressen sich leichter fest, und reiben stärker aneinander. Bei guter Pflege ist zwar auch an Messing nichts auszusetzen, aber mir wurde schon von Instrumenten berichtet, die nach langer Lagerung so festgefressen waren, dass die Züge, wenn überhaupt, nur noch nach speziellen (und teuren) Behandlungen auseinanderbekommen zu waren.
    Auch beim Spielzug ist Messing sicherlich die schlechtere Wahl. Mein Außenzug (Yamaha YBL-321) leidet unter Zinkfraß, was mir der Fachmann direkt als "Yamaha Krankheit" offerierte. Hiermit möchte ich auf keinen Fall etwas gegen Yamaha sagen, das Instrument ist wirklich klasse, er meinte damit nur, dass Yamaha bevorzugt Messingzüge baut(e?), welche (im Gegensatz zu andere Materialien) von Zinkfraß befallen werden können.

    Obwohl ich hier nur einige Pflege-Grundlagen gepostet habe, hoffe ich doch dass dieser Thread manchen von euch etwas gebracht hat. Wenn ihr weitere Tipps habt, schreibt sie ruhig, wenn ihr Fehler findet, verbesser mich ;)
     
  2. kloppi

    kloppi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.07   #2
    hi,
    ich finde in punkt 4 sollte man erwähnen dass du posaune spielst ;)

    dann könnte man noch hinzufügen die stimmzüge auch mal saubergemacht und gefettet werden möchten.

    dann würde ich noch an die trompeter mit monelventilen (normale trompetenventile, nicht die drehventile vieler flügelhörner und deutschtrompeten) hinzufügen:
    ich halte es da so dass ich die trompete einmal die woche einfach nur öl "nachgiesse", also oben auf, ventil halb raus, bisschen drüberlaufen lassen, wieder rein, bisschen das öl durch hin und her und oben und unten verteilen, zudrehen gut ist, und ungefähr alle 3-4 wochen, ventile ganz raus, saubermachen, neu ölen.

    und zum thema pflegeprodukten:
    ich persönlich empfehle dashier ganz gerne:
    https://www.thomann.de/de/stoelzel_ventiloel_590010.htm
    für ventile, hat eine sehr gute konsistenz, im vergleich zu andern produkten, nicht zu dick nicht zu dünn, riecht ein wenig streng. hab verschiedenes getestet, bin dabei hängengeblieben.

    fett benutze ich dieses hier:
    https://www.thomann.de/de/stoelzel_fett.htm
    reicht sehr sehr wenig aus für alles schleiffrei zu kriegen, hab meine dose jetzt seit über nem jahr, insgesamt hab ich das zeug seit ich angefangen habe (vor 11 jahren).
    riecht fruchtig^^

    zu posaunenprodukten kann ich nur sagen was mein lehrer verwendet hat, nämlich dieses zweikomponentenöl hier:
    https://www.thomann.de/de/slide_o_mix_lubricant.htm
    aus der kleinen flasche auf den unteren teil des zugs (da wo der absatz ist), aus der großen auf den oberen teil.

    und zum thema aussenpflege:
    silberinstrumente laufen so schwarz an nach einiger zeit.
    das ist silberoxid, kann man wegpolieren, ich würde es sein lassen, da man so nach und nach den ganzen lack abpoliert.
    ich lasse die trompete schwarz werden, hauptsache von innen ist sie sauber und klingt gut.
    ansonsten:
    vielen dank für die arbeit du dir gemacht hast ;)gleich mal ne bewertung
     
  3. SkaRnickel

    SkaRnickel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.07   #3
    Hi Kloppi,

    :)

    Slide-O-Mix wird mir wirklich von allen Seiten empfohlen, das muss unheimlich gut sein. Ich hab es bei mir noch nicht ausprobiert, da ich anstatt zu ölen, fette. Hatte schon viele Öle durch, zb Reka SuperSlide, und alle wurden mir in wenigen Minuten vom Zug geschwemmt. Benutze mittlerweile Bötels, da läuft der Zug wunderbar, wenn man es nicht zu dick aufträgt.

    Vielen Dank! Und danke dass du das ganze noch erweitert hast, mit dieser Art Ventil kenne ich mich leider nicht aus.
     
  4. Wolle69

    Wolle69 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.07   #4
    Da man mit den Wischerstäben, die einer Posaune beigelegt sein sollten, jedoch immer nur bis an den Beginn der Biegung des Außenzuges kommt, empfiehlt sich von Zeit zu Zeit die Benutzung eines Kanonenreinigers (=Bürste an ummanteltem Draht) in Kombination mit dem Wischer.

    Apropos: Besagte "Socke"... Bezugsquellen bzw. konkrete Bezeichnung? Dass sich vom "Wischlappen" Teile lösen könnten habe ich nämlich auch schon befürchtet.

    Ich habe Slide-o-Mix 2 Komponenten ausprobiert und bin damit NICHT zurecht gekommen. (Anmerkung: Die Handhabung "oben/unten" ist Unsinn. Kleine Flasche: Lösungsmittel. Große Flasche: Schmiermittel). Mittlerweile benutze ich das Einkomponenten Slide-o-Mix und bin damit sehr zufrieden. Ab und zu (nicht zu oft!) abwischen, Posaune auswischen, neu und sparsam schmieren - fertig. Riecht ziemlich nach Seife, weshalb ich danach immer mit Bier nachhuste oder Lackpolitur (siehe unten) anwende.

    Was die Lagerung "auf dem Ständer" angeht: da bin ich skeptisch. Meine erste Posaune bekam ich geliehen und ohne jegliches Zubehör - also auch ohne Koffer. Es kann sein, dass ich es mir nur einbilde, aber ich habe den Eindruck, dass die Kanne verstaubt ist. Insbesondere meine ich hier natürlich den Zug (damals mit La Tromba Fett gefettet - Fett zieht IMMER Schmutz an, alte Fahrradbauerregel ;-) ). Eigentlich denke ich auch, dass kein Koffer wirklich dicht ist (meiner ist aus Holz (atmet mit) und die Spalte lassen sicherlich Luft durch. Bei Hartschalenkoffern aus Plaste bin ich mir da nun nicht sicher.

    Zum Putzen unlackierter Instrumente (früher Trompete, später Posaune) benutzte ich "Poliboy Messing Kupfer Pflege" aus einer Drogerie. Ging immer ganz gut.

    Zum Putzen meiner lackierten Posaune verwende ich "La Tromba Lacquer Polish"... riecht sehr angenehm nach Vanille (oder so...) und sieht nachher wirklich besser aus.

    Und was die versilberten angeht: Pflege von Silberbesteck war bei uns mal Thema im Chemieunterricht. Herkömmliches Putzen ist Abrieb - allgemein bekannt - bei Instrumenten genauso, wie auch bei Besteck. Die Lösung unseres Chemie-Lehrers: Gefäß mit Alufolie auskleiden, lauwarmes Wasser rein, handelsübliches Kochsalz darin auflösen. Dort hinein das Besteck geben und über Nacht stehen lassen. Wärme begünstigt die Rückreaktion des oxidierten Silbers hin zum Silber. Die entstehende Silberschicht ist zwar nicht wie neu, aber besser als Abrieb allemal. Vielleicht probiert das ja mal jemand mit einem alten versilberten Instrument aus? Alle Angaben ohne Gewähr und nach meiner Erinnerung. Meine Mutter hat das allerdings mal ausprobiert und es hat auch funktioniert. Achtung: stinkt barbarisch nach verfaulten Eiern!
     
  5. tantrix

    tantrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.07   #5
    Zu Skarnickel
    Wenn der Speichel so aggresiv ist, müßte meine 100 jahre alte Posaune wie weit verdaut sein?
    Zinkfraß? Dann mach dich mal schlau unter "elektrochemische Spannungsreihe".
    Zug nach dem Spielen wenigsten mit einer Tasse Wasser ausspülen reicht für´s erste.
    Was willst du einweichen ? Den Lack? Informier dich mal erst über Kapillarwirkung!
    Abbrausen reicht!
    Nix für ungut.
     
  6. SkaRnickel

    SkaRnickel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.07   #6
    Ja, aber auch wenn du den Zug mit einer Tasse Wasser ausspülst, beseitigst du den Speichel zum größten Teil. Zinkfraß betrifft vor allem ungepflegte Instrumente, ich hoffe das kam durch.

    Zu Punkt 2: Wenn mir das "einweichen" unabhängig von zwei Blechblasinstrumentenbauern empfohlen wird um Verkrustungen zu lösen, sehe ich es als unbedenklich Möglichkeit an, mein Instrument zu säubern. Meinem Lack geht es dabei bestens.

    Wenn du noch etwas zum Thema beizusteuern hast, sag uns wie mans richtig macht ;)

    Habe ich bislang nur hier gefunden.
     
  7. tantrix

    tantrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.07   #7
    @Skarnickel
    Ich habe schon einiges dazu geschrieben. Müßte man nur einsammeln.
    Ich fände es ja gut, wo du schon so engagiert und gut angefangen hast, wenn du das in die Faq schieben würdest. Doch ein paar Erfahrungswerte und Meinungen sollten auch sein. Ich machs gern nochmal.
    Nach Gebrauch mit Wasser ausspülen beseitigt Speichel und Sedimente wie Hautschüppchen. Hat man keine Tasse, hilft auch ein Mundvoll Wasser vom Spülstein auf dem Klo. Kurz schütteln und auskippen. Einmal in der Woche mit der Kanoneneule durch. Mundstücke öfter mit Zahnpasta (Settima, beseitigt auch kleine Kratzer am Rand) und Bürste (diese kleinen Tannenbäumchen viell.) auch im Schaft schrubben.

    Zinkfraß ist unabhängig vom Speichel und hat auch mit Pflege nichts zu tun. Unedle Metalle werden elektrochemisch zersetzt. Gefährlich ist das bei Niro, das knackt ohne Vorwarnung weg, wie mancher Segler und unkundiger Architekt schon leidvoll erfahren mußte. Da brachen schon ganz plötzlich Hallen zusammen. Zink und Zinn sind unedle Metalle. Aber wahrscheinlich ist deine Lebenserwartung kürzer als die der Posaune.

    Instrumentenbauer sind so wenig allwissend wie ich. Kein Instrumenenbauer macht sich die Mühe wie mancher Heimwerkerking was einzuweichen. Der geht mal eben an die Poliermaschine und fertig.
    Was sollte schon verkrusten? Ist es der Zug, hat ein I-bauer, wenn voll ausgerüstet, eine Honmaschine. damit wird der Zug in Minutenschnelle präzise gehont. Dann ist er wie neu. Neuer gehts nicht. Das dauert nur ein paar Minuten. Stundenlanges fentern mit Lösungsmitteln und Chemie ist da nur Unsinn. Ausblühungen des Messings, wie bei Dachbodenfunden, kriegst du damit sowiso nicht weg. Ist der Rohrbogen, wo die Wasserklappe sitzt, dicht, kostet ein neues Röhrchen ab 20,-€.
    Meine erste Posaune, so eine alte Schützenfesttröte von der Feuerwehrkapelle hatte ich auch liebevoll "gebadet". Durchdie vielen kleinen Risse war das Wasser unter den Lack gekrochen "Kapillarwirkung" eben, und die Tröte war versaut. Ein Erfahrungswert eben. Da kann mir ein I-bauer oder 10, erzählen was er will. Damals sah ich, jung und knackig, für den Augenblick älter aus als die Tröte. Das habe ich nie wieder gemacht. Mein Erinnerungstück von der MH, die alte Schenkelaars, ist nach über 30 Jahren innen und außen noch neuwertig.

    Über Öle kann man diskutieren. Das 2k Zeugs ist mir zu aufwendig. Irgend so ein billiges dünnflüssiges Zeug tuts auch. Ich habe hier so ein Fläschchen La Tromba.
    Das Ventil öle ich gar nicht. Das ist selbstschmierend. Das Öl bremst sogar.
     
  8. SkaRnickel

    SkaRnickel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.07   #8
    Hi tantrix,

    danke, so habe ich mir das gewünscht! Fands halt nur sehr schade, dass du die Begriffe in den Raum geworfen hast, aber leider nicht weiter erklärt, Erfahrungen hast du ja wirklich genug! Das ganze von jemandem erläutert zu bekommen, der auch etwas von den chemischen Prozessen versteht (Chemiker?), beleuchtet es nochmal von einer anderen Seite, find ich gut :great:

    Gruß,

    Ska
     
  9. tantrix

    tantrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.07   #9
    Nix für ungut Skarnickel
    sitze ziemlich im Druck. Ich habe hier einen gewaltbereiten Alki der nachts Radau macht als Mieter im Haus den ich loswerden muss - wie macht man das? Laut Gesetz fast unmöglich. Alle Mitbewohner fühlen sich bedroht. Jetzt eskaliert das ganze. Ich habe keine Zeit für seelenvollen Blues, Adrenalin auf 180. Jurakenntnisse fast null. Keine Kohle.
    Wie war noch der böse Spruch? Fällst du einem schlimmen Finger in die Hände und rennst zum Anwalt, bist du dem Zweiten in die Hände gelaufen.
    Oder: Was sind 1000 Anwälte auf dem Grund des Meeres? - Ein guter Anfang!
    Oder Shakespeare: Schlagt die Advokaten tot!!!
    Nicht mal für Depressionen habe ich noch Nerven.
     
  10. SkaRnickel

    SkaRnickel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.07   #10
    Oh, das ist echt übel. Verstößt er da nicht gegen den Mietvertrag? Nachtruhe oder so etwas?

    Auf jeden Fall mein aufrichtiges Beileid, das wird schon wieder!
     
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