BOSS GT100 vs. LINE 6 POD HD500X

Manu1603
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Hey Leute, und zwar stehe ich vor folgendem Problem: Entweder das Boss Gt100 oder Line 6 Pod Hd500X. Zu mir und meinem Equipment: Ich spiele in einer Band, mit der wir eigene Lieder in Stil von Iron Maiden oder Judas Priest, eben also dem klassischen Heavy Metal spielen. Des Weiteren spiele ich eine Ibanez Prestige AR2000VV (ein etwas älteres Modell ist das) und einen Marshall JCM2000 (Bj.1999) mit einer Marshall 1936V 2x12er Box. Hinzu kommt dass ich nicht wirklich an den PreAmps der Geräte interessiert bin, da ich sie mit der 4 Kabel Methode anschließen würde, die PreAmps ausschalten und somit nur auf die Effekte zugreifen würde. Die PreAmps wären allerhöchsten für das Spielen daheim interessant, da ich dort auf nem kleinen Transistor spiele und es mir da auch egal ist ob es nun ein simulierter Amp ist oder eben mein kleiner Line 6 Amp :D
Nun ist nur die große Frage welches dieser beiden Boards besser geeignet wäre... vom GT100 habe ich gehört dass es sehr blechern klingen soll, wobei das ja auf die PreAmps bezogen wäre und vom POD HD500X dass anscheinend überbewertet werden würde. Ich bin wirklich hin und hergerissen und kann mich nicht entscheiden. Das es kein richtig oder falsch oder besser und schlechter gibt weiß ich.... Nur wären mal die Pros und Cons der beiden Geräte gut oder Erfahrungen mit ihnen oder auch generelle Unterschiede.

LG, Manuel
 
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Hallo Manuel,

kurz Vorweg; Mein Line6 POD HD500X ist vor ca. 3 Wochen aus meinem Live-Equipment geflogen. (Endlich)

Habe an dem Teil ein gutes Jahr verbracht um es für mich "tauglich" zu kriegen.
Es wollte mit meinem VOX AC30 bzw. AC15 einfach nicht harmonieren.
Natürlich war es bei mir auch in der 4CM verdrahtet.

Habe mich damals an folgendes gehalten: https://amplifya.com/setting-up-your-tube-amp-with-a-pod-hd500/

Das Teil macht einfach den schönen VOX-Sound kaputt. Egal wie man es dreht und wendet.
Im Home-Studio via PC ist es toll mit den virtuellen AMPs. Klingt recht authentisch. Aber Live einfach nach Blechdose.
Meine Bandkollegen waren zwar nicht ganz meiner Meinung, aber als ich zurück zu Einzel-Effekten bin, waren auch diese überzeugt.

Ich denke, du musst es einfach ausprobieren. Aber merke; der POD braucht viel, viel und noch mehr Zeit um ihn an deinen AMP anzupassen. Man muss an unendlich viele Settings denken. Ob in deinem Set, einzelnes Preset oder Global!
Beim Gig ist es nicht eben mal angepasst. Das kannst du vergessen.

Der POD ist bestimmt total super, wenn du Cover-Musik machst und dein Set super strukturiert hinterlegst und dann via XLR Stereo in die Anlage gehst (mit virtuellen AMP).

Das GT100 kenne ich leider nicht.

So meine Wertung. Also wenn du den Sound deines JCM2000 magst, wirst du hier definitiv Verlust haben.

Gruß
Max
 
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Wie wäre denn ein Boss MS3?
 
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Ich denke es kommt bei beiden Geräten darauf an wie sich sich mit deinem Amp vertragen. Das Boss GT100 kenne ich nur vom "hören" - es wird von einem Gitarristen in unserer Jugendband gespielt.
Ich selbst spiele den HD500. Wir beide spielen aber ohne Amp, direkt in die PA. Er über DI-Boxen, ich über die XLR-outs meines HD500.

Der "große" Unterschied zwischen direkt in den Verstärker, oder erst in das Multi und dann in den Verstärker, liegt vorallem daran, dass die Eingangsimpedanz des Verstärkers nicht unbedingt so hochohmig sein muss wie die Standardeinstellung des HD500. Er steht im Standard auf 1 Megaohm, kann aber umgestellt und somit an den Wunschsound angepasst werden. Ob das beim GT100 geht weiß ich leider nicht.
Dann kommt noch der Effektausgang, bzw. dessen Verträglichkeit mit dem Amp-Eingang dazu. Da trifft ein niederohmiger Ausgang auf einen hochohmigen Eingang, was je nach Verstärker, auch schon den Grundsound ändern kann.
Hier wäre in so einem Fall dann doch die zwei Kabel-Methode, also die Verwendung des Multis als reines Effektgerät im Effektweg des Amps die bessere Alternative. Wenn mann allerdings typische Effektgeräte verwendet, die vor dem Amp besser klingen (z.B. WahWah) muss man eben die Vier-Kabel-Methode verwenden.
Generell ist es einfach den HD500 ohne Amp- und Boxen/Mikro-Sim zu verwenden indem man das im verwendeten Preset einfach weglässt.
Man kann dann für die Übung daheim per Kopfhörer die gleichen Effekte mit passendem Amp verwenden, oder den Amp im Preset aktivieren/deaktivieren... oder global ein- und ausschalten.
Es gibt viele Möglichkeiten, ich selbst nutze nur das Komplettpaket und bin damit sehr zufrieden.
 
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