Brauche ein paar Anläufe für Improvisation

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Hey

Ich spiele mittlerweile seit 3 Jahren Egitarre.

Soli zu kopieren bzw sie teilweise rauszuhören und einfach zu spielen klappt gut.

Was mich nur stört is das ich iwann vor nem jahr mich mal kurz mit der theorie des spielens auseinander gesetzt habe und das ist dann irgendwann untergeganngen.

Ich kann improvisieren so isses nicht, aber ich merke selber das alles ziemlich auf soner Grundlage basiert, das meine Lick bzw Tonabfolge immer dieselbe ist die art von den Hammer ons und Pulloffs, die runs, einfach alles halt.

Wenn ich mich mal hinsetze kann ich vll mal verkrampft abweichend spielen aber nie so locker ausn fingern..


Von der Theorie hab ich auch irgendwie keine Ahnung ich hab mir eben mal die 3 notes per string methode angeguckt in G und Emoll und da sind halt die modi klar, aber da fängts schon an... -> was mach ich mit den dingern kann ich die kombinieren oder muss ich mich strikt an einen Modus halten und diesen Verschieben und wenn ja wie ?

Ich hab mir mal hier paar Threads durchgelesen und da werden auch Fremdwörter gesagt und und und...

Kann mir vielleicht jemand genau erklären wie ich richtig FLEXIBEL werde ? Ich liebe zum beispiel den Stil von Slash und von Zakk Wylde (eher den Southern rock zakk und nicht den bls shredder von heute) das sind meine haupt gitarristen die mich inspirieren und ich check einfach nicht wie denen sone sachen einfallen wenn ich mir mal so konzerte oder demos anschaue wo die einfach stumpf improvisieren....


Gibt es vielleicht hilfreiche Tipps von euch, Seiten bzw Bücher vorschläge ? Ich nehme echt alles an :D


Schönen Tag noch :p und ich hoffe euch nicht ein schwerer Fall zu sein :p
 
Eigenschaft
 
Soweit ich weiß, improvisiert Zakk nicht, sondern komponiert seine Soli aus (vllt. gibt es Details die sich ändern)
Was den Stil von Slash und Wylde angeht, würd ich dir raten, dir die "Blues Pentatonik" anzuschauen, vieles der Soli von denen basiert darauf und man kann auch leicht mit improvisieren.
 
das Problem tritt oft auf, wenn man zu schnell spielt...lass dir Zeit, formulier die Noten in einem Kopf wie einen Satz und versuche ihn auf die Gitarre zu übertragen...was die Tonleitern angeht, empfiehle ich dir Akkordtöne zu studieren....fange an, Jazztheorie zu lernen ;)..oder such dir auf YT einen Blues Backingtrack und improvisiere über den....suche ihm Internet!nimm dich auf! und was wichtig ist: HÖR VIEL MUSIK .....das hat mir halt geholfen....und nochmals: HABE GEDULD....früher oder später kommt es von alleine... :great:
 
Gerade, wenn du auf den Stil eines bestimmten Gitarristen stehst, solltest du auf jeden Fall so viele Soli als auch möglich von ihm nachspielen lernen. Erst gaaaaaaaaanz langsam, dass du die Fingersätze lernst, dann langsam steigern. Setz dich natürlich auch damit auseinander, auf welcher Skala er gerade spielt und dann spiel die Soli 1000 Mal oder mehr. Du wirst merken, wie langsam die Licks, Ideen, Skalen etc in dein eigenes freies Spiel übergehen. Aber merke dir: Das geht nicht über Nacht. Sei geduldig und nimm dir immer nur ein Solo nach dem anderen vor.
 
Das mit dem Solo nachspielen ist ja garkein Problem das geht gut.

Ich will halt nur lernen dieses weite Spektrum an Spielmöglichkeiten zu erweitern und das ich so improvisieren kann das es sich nicht immer gleich anhört. Weil ich spiele wenn man so will seit 3 jahren immer nur soli hinterher.

Hab zwar auch schon paar eigene sachen geschrieben die sich auch richtig gut anhörn aber das ist keine routine das is immer son gedankenblitz und den hab ich dann irgendwie nicht mehr :D
 
Wenn du ungefähr weißt was du spielen willst, es aber einfach nicht passiert, dann probiers doch mal so:
Überleg dir das Solo, dass du spielen willst bevor du die Gitarre in die Hand nimmst, am Besten singst du es dir vor und nimmst das auf, dann nimmst du die Gitarre und versuchst rauszuhören, was du gesungen hast. Wenn du das ne Weile gemacht hast kannst du irgendwann die Melodie, die du direkt im Kopf hast 1:1 sofort aufs Griffbrett zaubern.
 
Also den Aussagen oben kann ich zustimmen. Die Improvisation und Virtuosität beginnt im Kopf oder im Herz, je nachdem wie man das betrachtet.
Aber wenn Du die Möglichkeiten die dir zur Verfügung stehen erweitern möchtest dann rate ich dir die Skala und/oder Pentatonik einfach hier und da mit untypischen Noten zu erweitern.

Bspw. mit der "BlueNote" um etwas vom Blues in das Rock-Schema zu bekommen oder hier und da einen Moll oder Dur Ton in die Pentatonik rein. Oder einfach mal chromatisch den ein oder anderen Lick verbinden.
Ich für meinen Teil fand das seinerzeit sehr auflockernd...und man hört (auch wenn's mal schief klingt) die Töne die man spielt im Song "erklingen". Dadurch gewinnt man auch an Erfahrung wie wo was gut klingen kann.
Und seien wir mal ehrlich, die Erfahrung ist auch ein bedeutender Teil ... also ran:D
 
Viele Gitarristen sagen. es hilft ihnen, ihr Solo wie eine kleine Geschichte aufzubauen...erster der Anfang, der spannende Mittelteil und Schlussteil...wie schon gesagt, wenn du es nicht schaffst, sachen, die in deinem kopf sind nachzuspielen, HÖRE MUSIK! Oder nimm mal Abstand von deinem Instrument...spiele ein anderes, das wirkt wunder, ich schwöre! Wie lange spielst du denn schon? Könntest du uns möglicherweise etwas aufnehmen?
 
2-3 Jahre ca mit einigen Pausen...

hier mal ein video aus meinem channel: is das einzige wo ich nichts von guns n roses spiele :D
ist jetz ein jahr alt das video. aber von dem zeitpunkt an hat sich nich sehr viel getan


http://www.youtube.com/watch?v=5MQCeZUkBhw



 
interessant...dir könnte helfen, die Skalen auf allen Positionen zu festigen und Akkordtone zu üben...du kannst überhaupt nicht schlecht improvisieren...das einzige, was du wirklich brauchst ist GEDULD...es gibt keinen trick beim gitarrespielen, mit dem alles einwandfrei läuft...mit der Zeit lernt man, wird besser usw...du bist auf den richtigen Weg ;)

PS: Ich habe Italienisch u.a. studiert, es heißt: Tu possiedi il mio cuore ;)
 
danke dir :p

ui dann verbesserst du 'n sizilianer :D ich war noch nie gut in der grammatik nur in der sprache sprechen *rotwerd*
 
erkennt eh niemand ;)
 
stimmt auch wieder ... ;)

ja ok ich werd mich dann mal demnächst ransetzen und die skalen in allen positionen lernen und werd gedult haben ;)

nurnoch eine frage am rande.

es gibt ja sagen wir jetzt in em & G verschiedene modi

also dorisch, aeolisch, und was nicht alles.

kombiniert man die oder was fang ich mit denen an ? wenn ich zum beispiel anfange dorisch zu spielen, muss ich dann die dorische skala in em in verschiedenen positionen spielen oder geht man irgendwann in einen anderen modus rüber ?
 
hmm....das jetzt relativ kurz zu fassen, ist schwer...konsultiere Google oder die Suche...beim Arbeiten mit Kirchentonleitern musst du halt auf eines aufpassen: z.B. D.Dorisch wird wohl die gleichen Töne haben wie C.Ionisch(Dur), doch die Tonart ist D!!
 
Über die Modi wirst du mit der Suchfunktioon hier einen riesenmenge Infos bekommen, aber mach dir nicht zu sehr nen Kopf. Lass dir Zeit, die einzelnen Klänge der Modi kennenzulernen.
Ich hab mir deine Aufnahme angehört. Find ich nicht schlecht. Aber was mir da ganz spontan einfallen würde, was du unbedingt üben solltest (wenn du das im letzten Jahr nicht gemacht hast) ist rhythmisch genauer zu werden. Du spielst doch ein recht verwaschenes Timing. Also Metronom auspacken und üben üben üben. Sei kritisch mit dir selbst. Rhythmisch genau sein ist wichtiger, weil fundamentaler, als alle möglichen Skalen abrufen zu können.
 
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Ja rythmisch muss es teilweise echt besser werden, das liegt bei mir aber teilweise das ich dann iwas spiele was ich garnicht spielen wollte und dann durcheinander komme und das das timing vernachlässige ich werd auf jedenfall eure tipps befolgen ;) danke :)
 
Die meisten Gitarristen improvisieren beim "improvisieren" nicht richtig, sondern spielen im Endeffekt auch mehr oder weniger immer das Gleiche, wie Du bei Dir ja auch schon festgestellt hast. Allerings haben die wirklich guten Leute ein um einiges größeres Repertoir an diversen Licks und Fingermustern für verschiedene Situationen, aus denen sie schöpfen können und aus denen sie in Echtzeit ein Solo "zusammen bauen", je nachdem angereichert mit echter Improvisation.

In diesem Video von Andy Timmons sieht man gut, wie der beim improvisieren vor geht. Der schöpft aus einem riesigen Pool an vorab einzeln gelernten Licks und kann diese beim improvisieren zusammen verbinden, diese je nachdem rythmisch und harmonisch verändern um sie an verschiedene Situationen anzupassen und mit echter Improvisation anreichern.

http://www.youtube.com/watch?v=jrHy2o_Q-Fk
 
Ich würde eher davon abraten, jetzt erstmal sämtliche Skalen zu lernen und davon auszugehen, dass du danach besser improvisieren kann. Wer improvisieren kann, wird auch mit der Moll-Penta in einer Position ein tolles Solo zusammenbringen. Ich habe für mich gemerkt, dass es Sinn macht, sich zunächst auf nur einer Position, vielleicht auch nur auf 5 Noten oder so zu beschränken. Damit musst du nicht mehr so viel darüber nachdenken, welche Töne du jetzt spielen darfst und bist gezwungen, dich mehr auf die "kleineren" Dinge zu konzentrieren, damits nach was klingt: Legatotechniken, wie schlage ich die Saite an, interessante Rhythmen usw.

Natürlich wirst du dann irgendwann dein Repetoir an Skalen erweitern, ich würde es aber langsam angehen! Eine Skala zu können heißt schließlich nicht nur, den Fingersatz auswendig zu wissen, sondern eher mit dem speziellen Sound vertraut zu sein, einige Licks in dem Modus kennen usw.

Nachdem du auch nach Seiten und Büchern gefragt hast:
http://www.justinguitar.com/en/BL-000-Blues.php bietet einen sehr guten Kurs, der sich auch ganz generell mit Improvisation beschäftigt und vor allem mit der Penta (+ Blue Note) arbeitet, also auf für Zakk Wylde Fans nicht ganz uninteressant sein dürfte ;-)

"Guitar Solo Guide" ist ein hervorragendes Buch von Bernd Brümmer, das sich mit dem Improvisieren und Komponieren von Soli beschäftigt. Es ist wirklich ausführlich gehalten und deckt so ziemlich alles ab und bietet vor allem hunderte Übungen, die das Spiel verbessern sollen (z.B. improvisiere über Jam-Track xy, verwende dabei aber nur 3 verschiedene Noten und Mach jeden vierten Takt einen Takt Pause; höre dir eines deiner Lieblings-Soli an und schreibe auf, welche Szenen welche Assoziationen wecken und warum usw.). Allerdings muss ich zugeben, dass ich gerade durch diese Ausführlichkeit nicht sonderlich weit gekommen bin, bevor die Luft rauswar. Aber alleine das Kapitel zu Pausen beim Spielen war z.B. für mich schon Gold wert!
 

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