Brummen bei Stereoeffekt auf 2 Amps

von SKAsono, 05.07.10.

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  1. SKAsono

    SKAsono Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.10   #1
    Hallo liebe Leute,
    Ich habe mir letzens den Boss OC-3 Octaver zugelegt, da ich im Moment in einer Zweipersonen Band Gitarre spiele, aber eben trotzdem nicht auf den fetten Sound mit Bass verzichten möchte.
    Um meinen Speaker in meinem heißgeliebten Laney nicht zu zerstören möchte ich das oktavierte Signal nun gern über einen Bassamp laufen lassen, was mit dem OC-3 auch ginge. theoretisch.
    Wenn ich aber dann beim Direct-Out meinen Gitarrenamp habe und am Effekt-Out den Bassamp, beginnen beide Amps in absolut unerträglicher Lautstärke zu brummen. Es beginnt schon zu brummen, wenn ich ein Kabel vom Amp nur wenige Millimeter in die Ausgangsbuxe schiebe.
    Das selbe ist übrigens auch, wenn ich versuche, den Stereoeffekt an meinem DigiDelay mit zwei Gitarrenamps zu nutzen. Kabel hab ich getauscht, es ist außerdem egal, ob ich die Effekte mit Netzteil oder mit Batterie betreibe.
    Dazu muss ich noch sagen, dass bei uns im Proberaum, wo ich das mit mehreren Amps ausprobieren könnte nur eine einzelne Steckdose vorhanden ist und der Strom über Steckerleisten verteilt wird.
    Zu Hause habe ich es mit meinem kleinem Verstärker am Direct-Out und der Stereoanlage am Effekt-Out probiert und da konnte ich kein Brummen hören. Die beiden Gerät hängen aber auch an unterschiedliche Steckdosen.

    Ich hab hier gelesen, dass das daran liegen könnte, das die beiden Amps über das Effektgerät nicht galvanisch getrennt werden und mensch dann von einer Brummschleife spricht.:gruebel: Aber weiter weiß ich auch nicht.

    Was kann ich jetzt tun, um über den Octaver zwei Amps betreiben zu können, ohne dass mir das Brummen die Ohren absägt? Das Signal ungetrennt über eine Bassbox laufen zu lassen ginge zwar, klingt aber eher bescheiden und ist auch nicht das, was einem in der Bedienungsanleitung vom OC-3 versprochen wird.

    Ist die Virtual Battery eine Lösung?
    Ich scheue auch nicht davor zurück, das Effektgerät aufzuschrauben und mit einem Lötkolben zu hantieren... bei den Amps wirds allerdings schwieriger, wobei ich da auch was machen lassen könnte.



    Zum OC-3 möchte ich noch sagen, dass es so ziemlich das tut, was ich wollte, das es tut (bis auf das Brummen) und wirklich fett klingt, wenn es im Poly-Modus betrieben wird. Durch den Range-Regler kann mensch ungefähr einstellen, ab welcher Tonhöhe/-tiefe eine Oktave hinzugefügt werden soll. Tiefe Saiten werden Oktaviert und hohe Saiten bleiben wie sie seind und werden im Optimalfall garnicht an den Bassamp gesendet, wenn es geklappt hat, zwei Amps anzuschließen. und auch das spielen von zwei Saiten gleichzeitig, also Harmonieen, klingt nicht total schrecklich. Also wirklich ein nützliches Gerät für solche Zwecke.
     
  2. muaB

    muaB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.10   #2
    schonmal versucht eins der klinke-kabel (zu einem der amps) nur "halb" zu belegen, sprich nur die signal-leitung, das andere testhalber loslöten?
     
  3. chrisonic

    chrisonic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.10   #3
  4. lalla

    lalla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.10   #4
    Also ich denke auch, dass das ganze ne schöne Brummschleife sein wird. Eine Möglichkeit, die aber halt'n bisschen was kosten würde, wäre der Lehle P-Split. Dann hast du direkt zwei galvanisch getrennte Signale, wovon du dann eines in den Oktaver geben kannst.

    Mich wundert aber, dass du da überhaupt eine bekommst. Probier doch mal, einfach das Signal mit nem Y-Kable auf die beiden Amps zu verteilen. Wenn das ohne Brummen klappt, dann kannst du einfach zwischen Y-kabel und Bassamp den Octaver packen und fertig.

    Grüße

    Lalla
     
  5. SKAsono

    SKAsono Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.10   #5
    Vielen Dank für die Antworten! Ich kann leider im Moment nicht in den Proberaum, um das auszuprobieren, Montag sollte es aber gehen.

    edit: kann da eigentlich nichts schief gehen, wenn ich die Masse bei einem Kabel loslöte? zu irgendwas muss die doch gut sein.
     
  6. 6Red6Dragon6

    6Red6Dragon6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.10   #6
    Wenn es wirklich ein Masseschleifenproblem ist, ist die Masseverbindung schon anderweitig vorhanden.
    Denk dran, den Schirm nur an einem der Stecker loszulöten, sonst ist das Kabel nichtmehr geschirmt und es brummt erst recht.
     
  7. BenBraun

    BenBraun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.10   #7
  8. SKAsono

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    Erstellt: 25.07.10   #8
    Joa jetze...
    Ich hab noch ein wenig herumprobiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es nur ein wenig fizzelt (?), also nicht mehr wirklich brummt, wenn ich beide Amps über verschiedene Steckdosen betreibe. Die nächsten Proben werden also mit nem längeren Verlängerungskabel gemacht, dann müssts ordentlich klingen. Da das aber keine dauerhafte Lösung ist werd ich mir diesen MicroHD Kasten von Behringer anschaffen...
    Das mit der Masseverbindung ablöten hat nicht funktioniert, es hat immernoch leicht gebrummt und aus dem Kabel, wo der Kontakt abgelötet war kam kein Gitarrensignal im Verstärker an.

    Danke nochmal für eure Beteiligung
     
  9. hour

    hour Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.10   #9
    schon mal probiert den einen Netzstecker um 180grad zu drehen sodass sich die pole vertauschen?
     
  10. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 26.07.10   #10
    bei einer verwendung von zwei amps ist es oftmals der fall, dass ein massebrummen auftritt. zu 99% hilft hier nur ein trennübertrager wie der von behringer oder palmer. das drehen des netzsteckers kann durchaus auch das brummen etwas abschwächen, aber es wird wohl nicht verschwinden.
     
  11. H?rman

    H?rman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.10   #11
    Die gängigen Line Isolatoren wie das Behringer HD400, Ebtech Hum Eleminator nützen dir aber nur was, wenn du sie mit Line Pegel fütterst und selbst da hat sich der Behringer bei mir als sehr intolerant herausgestellt.
    Das Brummen bekommst du sicher weg, aber wenn die Geräte nicht an den richtigen Stellen mit den richtigen Pegeln genutzt werden, geht dir unter Umständen viel Tone abhanden.
    Der Lehle P-Splitt wäre dagegen zum Beispiel eine Lösung mit der man nichts falsch macht, da er eine hohe Eingangsimpedanz bietet und somit für Gitarrensignale auch vor dem Amp geeignet ist.
     
  12. Jakob91

    Jakob91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.10   #12
    Ich rate auch zum Palmer PLI-01. Der ist höherwertiger als das Behringer Teil und funktioniert zuverlässig. Einfach als letztes Glied vor einem der Verstärker-Inputs einfügen.
     
  13. SKAsono

    SKAsono Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.10   #13
    Also Leute,
    letzten Montag hab ich bei meiner Bank angerufen, das Geld an Musik Service überwiesen und am Donnerstag ist der PLI-01 angekommen. Am Freitag hab ich ihn auf unserem ersten Konzert ausprobieren können und er hat einwandfrei das Brumproblem gelöst, ohne das irgendwas schlechter Klang als davor.

    vielen Dank euch allen nochmal für die Hilfe, bei Rückfragen schau ich nochmal wieder hier vorbei.

    Hannes
     
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