Buch: Songwriting - 40 Wege zum eigenen Song

  • Ersteller Lucky*13*Rocko
  • Erstellt am
Lucky*13*Rocko
Lucky*13*Rocko
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
17.11.15
Registriert
14.03.09
Beiträge
107
Kekse
15
Hallo zusammen,

da ich relativ wenig Zeit habe, um mich autodidaktisch zum Songwriter
zu entwickeln, bin ich auf der Suche nach einem sinnvollen "Lehrbuch"
zum Thema Songwriting.
Texten ist eigentlich gar nicht das Riesenproblem, mir fallen schon immer wieder gute Textzeilen ein.
Allerdings bin ich trotz mehrjähriger Gitarrenerfahrung gerade auf der Gitarre ziemlich einfallslos....

Jetzt bin ich auf dieses gestoßen.
http://www.amazon.de/Songwriting-We...r_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1292482913&sr=8-1#_

Hat da schon jemand von euch reingelesen oder es gekauft?
Ist es gut?
Mich interessiert es halt auch deswegen, weil laut Inhaltsverzeichnis auch Melodie und Begleitung
erwähnt sind...

Ich würde mich über Rückantworten sehr freuen!!!

Viele Grüße
Rocko
 
Eigenschaft
 
also ich kenne das Buch nicht. Aber jedes mal wenn ich mich in solche Bücher rein gelesen hab, war ich meistens schnell wieder fertig, weil mir das nie was gebracht hat.
Wie sehen denn im moment immer deine Ansätze aus? Wie kommst du auf die Texte? Wie ist dein "technischer" stand was Harmonielehre und Gitarre angeht? :)
Vielleicht brauchst du ja garkein Buch ;)

lg
 
Okay...
Ich hab mir das Buch jetzt schon bestellt...

Hoffentlich geht es mir dann nicht auch so, dass es mir nichts bringt... :)


Tja, meine Ansätze...
Wenn ich beginne zu schreiben habe ich vorher etwas das mich beschäftigt und das ich ausdrücken oder verarbeiten möchte.
Meistens, muss ich zugeben, geht´s in meinen Texten darum den Leser bzw. (vielleicht auch irgendwann mal) den Hörer zum eigenen Ich zu motivieren.
Zu sein wer man ist und nicht vorgegebenen Mustern nachzulaufen, sich selbst Gedanken zu machen, oder sich selbst nicht aufzugeben.
Solche Dinge kommen meistens dabei raus wenn ich schreibe.

Hm, mein "technischer" Stand...
Mir fällt das unheimlich schwer, eine gute Melodie zu erfinden und mit Singlenotes zu spielen.
Oder mit Powerchords etwas interessantes zu spielen..
Meistens erwische ich mich, dass ich etwas wie (mal als deutliches Beispiel) A5 G5 C5 F5,
jeweils ganztaktig ohne Besonderheiten durchspiele...

Es klingt halt immer zu gewöhnlich...

Wenn mich jemand bitten würde ein cooles Rock-Riff zu erfinden kommt bei mir da halt nur
lahmarschiges Gedudel dabei raus... :)

Von Harmonielehre weiß ich leider nicht sooo viel..
Ich weiß wie sich ein Moll und Dur-Akkord zusammensetzen,
dass auf I, IV und V ein Dur, auf II, III und VI ein Moll und auf der VII ein verminderter Akkord sind.


Würde mich freuen, wenn Du mir vielleicht auf die Sprünge helfen könntest!
Ich bin echt froh um alles, das mich ein Stück weiter bringt! :)

LG
Rocko
 
ooookay. Also erstmal solltest du auf keinen Fall versuchen krampfhaft für einen bestimmten Text eine bestimmte Melodie finden zu wollen. Das kann funktionieren, ist aber in deinem Fall eher kontraproduktiv denke ich.
Aus dem A5 G5 C5 F5 schliesse ich jetzt mal, dass es bei dir schon eher in die rockige Ecke gehen soll.
Mit deiner eigentlich simplen Akkordfolge lässt sich aber doch schon einiges anstellen. Tonart? C-Dur wäre sehr naheliegend, ist uns aber ersteinmal egal. Was können wir tun um da was ordentlich rockiges reinzubringen?
Rhythmus!
Wahrscheinlich jetzt keine neue Erkenntnis, aber fürs erste auf jeden Fall wichtig. Wie findet man einen guten Rhythmus?
Nun - also bei mir hat das ganze damit angefangen, dass ich versucht habe Rhythmen anderer Songs zu kopieren (und zwar unterbewusst). Später hab ich dann verschiedene Rhythmen verschiedener Songs kombiniert oder auch mal versucht verschiedene Rhythmen aus ganz anderen Stilen einzusetzen (was ich auch heute noch als ziemlich einfaches, aber schönes Stilmittel (haha - hier mal zurecht ein Stilmittel :rolleyes:) versuche einzusetzen). Mittlerweile kommen mir Melodien und Riffs einfach so und ich hab irgendwas im Kopf, was ich dann versuche auf die Gitarre oder das Klavier zu übertragen.
Allerdings ist das wohl auf den Lernprozess zurückzuführen und das bedeutet: Trainig!
Versuch einfach mal Rhythmen zu kopieren, vielleicht mal rückwärts zu spielen etc. Was dann im Endeffekt passieren sollte ist, dass sich aus einer kleinen Idee, oder einem kleinen Riff, was du dir zusammenschusterst und dann quasi "stehen" hast, der Song in deinem Kopf entwickelt und du ihn auf die Gitarre überträgst. Das ist ein bisschen schwierig zu erklären, aber es funktioniert.

Für dich also jetzt erstmal: Anregungen suchen und diesen deine eigene Note geben.
Der Gesang darüber ist dann der nächste Schritt. Wobei ich da kein Allheilmittel kenne (das gibt es im Songwriting eh nicht!). Also bei mir dauert es manchmal sehr lange bis ich eine tolle Gesangsmelodie habe, die kommt mir dann irgendwann, wenn ich den Instrumentalen Part schon hunderte male gehört hab und ich quasi "im Kopf" nach ner geeigneten Melodie suche.

Was hat der rest von euch noch für Ideen? :)
 
Was ich noch ganz unterhaltsam finde ist das Buch die "POP-Formeln" von Volkmar Krantz. Da werden alle möglichen Stilistiken mit einem einfachen Beispieltext mal durchgespielt und erklärt. Besonders wer Berührungsängste mit Harmonielehre hat findet mit der "Netzwerktechnik" leicht verständliche echte Hilfen. Das Buch ist natürlich kein "Meisterlehrgang" und garantiert die "Songwriter Weltkarriere", aber es ist in vielen Bereichen imho ein "Augenöffner". Mir hat's sowohl etwas gebracht als auch richtig Spaß gemacht.

Das Wichtigste: Einfach machen und Ausprobieren und sich nich entmutigen lassen. Manchmal "hakt" die Kreativität und manchmal schäumt sie halt nur so über. Tja, so ist das manchmal.

Viel Spaß
Dutchie
 
Ich belege ein Songwriting-Seminar bei André Schmidt an der Musikhochschule Köln. André hat auf jeden Fall Ahnung, wovon er spricht und hilft mit zahlreichen Tipps beim Song-schreiben. Das Buch selbst besitze ich nicht, gehe aber davon aus, dass es genauso hilfreich ist, wie das Seminar auch.
 
obwohl ich dieses Buch nicht brauche habe ich es mir trotzdem zugelegt. Einfach deshalb, weil mich alles interessiert was mit Songwriting zu tun hat. Ich hab`s mir genauestens angesehen und es ist schon ok. Natürlich wird dir kein Buch sagen können, wie man gute, hörenswerte, interessante Songs schreiben kann, weil Songschreiben eben eine zutiefst kreative Angelegenheit ist. Wie ich andernorts schon mehrmals gesagt habe, habe ich etliche Songwriter-Kurse besucht und ich möchte keinen einzigen Kurstag missen. Mit das beste an solchen Kursen ist ja die Bekanntschaft mit anderen Gleichgesinnten. Wie machen die das, was haben die für Ideen und Stile. Davon profitierst du am meisten. Da kann natürlich auch das beste Buch über Songwriting nicht mithalten. Aber wenn schon ein Buch, dann ist dieses Buch wirklich ok. Keep on writing!!!
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben