Bundreinheit von Duke Westerngitarre

von opsssi, 05.07.16.

  1. opsssi

    opsssi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #1
    Hallo, ich habe mir eine neue Gitarre zugelegt (Duke) und bin gerade am überlegen, die wieder zurückzubringen.

    Stimmt man die Tiefe e Saite perfekt auf E dann zeigt das eingebaute Stimmgerät im dritten Bund schon kein perfektes G mehr an. Gleiches Problem bei drop d Stimmung -> F ist kein perfektes F mehr im 3. Bund man müsste die Gitarre wieder leicht umstimmen...
    bei manchen Bünden stimmt es und bei den anderen Saiten auch weitesgehend.
    aber ist das normal ? Die Gitarre hat immerhin fast 700€ gekostet ...
    Danke schonmal :)
     
  2. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #2
    jup. Ich hab mir einen Notizzettel gemacht, der mir sagt, wie ich die Leersaite stimmen muss, damit der Rest möglichst gut passt.
    Dazu brauchts natürlich ein Stimmgerät, das auf 1cent genau anzeigt, und nicht erst bei 3cent ein minimales Aufleuchten der Abweichungs-LED bringt.

    Aber mach dir darüber keinen Kopp, das ist bei gleichschrittiger Stimmung einfach so. Es gibt "true temperament" Gitarren, bzw könntest du deine Gitarre mit diesen speziell geformten Bünden umrüsten lassen. Wahrscheinlich müssen deine Mitmusiker dann aber genau das gleiche mit ihren Instrumenten machen, damit es sich nicht im Extremfall beißt
     
  3. Shubidu

    Shubidu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #3
    Ich habe das gerade mal ausprobiert...mit einem polytune Stimmgerät, welches ziemlich genau ist. Wenn ich die tiefe E Saite exakt auf E stimme, dann stimmt auch das G. Es gibt minimale Abweichungen, wenn ich unterschiedlich stark mit dem Plek die Saite anschlage, ( ein Strich oder besser Punkte) aber wirklich nur minimal und das ist m.E. völlig i.O. Wie sehr ist denn dein G auf der E Saite vertimmt? Vielleicht solltest du das einfach mal mit einer anderen Gitarre vergleichen.
     
  4. Classic-Fan

    Classic-Fan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #4
    Dieser Effekt kommt nicht selten daher, dass der Sattel nicht tief genug gefeilt ist.

    Die Leersaite liegt also zu hoch und das Runterdrücken auf den (3.) Bund dehnt die Saite - ergo, die Saite klingt zu hoch.

    Um das mal zu testen: Nimm ein Kapo, setz es auf den ersten Bund und stimme dann die Gitarre exakt (Wichtig: erst Kapo, dann stimmen!).

    Wenn der Effekt dann zwischen Leersaite (= erster Bund mit Kapo) und "drittem" Bund (= 4. Bund, also 3. Bund vom Kapo aus gerechnet...) nicht so auftritt, dann würde ich mir den Sattel mal genauer ansehen.

    Ansonsten ist der Effekt in gewissem Rahmen normal, das habe ich bei meinen Gitarren auch. Liegt immer auch etwas an der Saitenlage, Saitenstärke, u.U. an der Halskrümmung (aber nur minimal - da jetzt lieber nicht auf Verdacht dran rumschrauben.) und vor allem Spieltechnik, also "wie stark greife ich" in Verbindung mit der Höhe der Bundstäbchen. Ein weites Feld.....

    Hier mal ein interessantes Video zu dem Thema:

     
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  5. opsssi

    opsssi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #5
    Hallo Leute Danke erstmal für die Antworten,

    Also die Abweichung ist folgendermaßen: das Stimmgerät hat quasi 3 Modi: grün, rot und grün, rot

    Im 3. Bund egal ob kapodaster oder gegriffen leuchtet manchmal sogar nur die rote Leuchte.

    Die Seitenlage habe ich beim Kauf noch optimieren lassen ist schon sehr tief jetzt meiner Meinung nach..

    Den Test vom Classic Fan mache ich mal zuhause...
     
  6. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.07.16   #6
    Was sagt der Händler eigentlich dazu?
     
  7. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 05.07.16   #7
    Abgesehen von alles Messmethoden:
    die wichtige Frage ist: klingt es im Kontext schief?

    Die wohltemperierte Stimmung auf der die Bundabstände basieren ist ja durchaus so konzipiert, dass manche Töne ein wenig zu hoch und andere ein wenig zu tief sind.
    Wenn Leute mal Lieder in reiner Stimmung hören ist das eher befremdlich.
    Unser Ohr ist durchaus an gewisse Ungenauigkeiten gewohnt und manche Stimmgeräte mögen die anzeigen. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass wir das als "schief" wahrnehmen. (eher im Gegenteil)
     
  8. Classic-Fan

    Classic-Fan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #8
    Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass es schief klingt. Wenn man den "Messfehler" nicht hört, ist es tatsächlich wurscht, was das Stimmgerät anzeigt.

    Manche Gitarren sind das aber gutmütiger und manche sind richtige Zicken. Bei meiner Taylor war und ist alles im Lot. Bei meiner Seagull hatte ich das Problem auch, für mich klangs grausig schief während Laien sagten, klingt doch ok. Man entwickelt dann sogar Vermeidungsstrategien und umgeht bestimmte Akkorde bzw. Voicings, die immer irgendwie schräg klingen.

    Ich hab dann letztlich bei der Seagull beim Gitarrenbauer einen Nullbund nachrüsten lassen, jetzt klingt´s gut - auch wenn es laut Stimmgerät nicht 100% in tune ist. Das Ohr sagt aber: "OK"!
     
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  9. opsssi

    opsssi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.16   #9
    Also falls es noch jemanden interessiert, der das gleiche Problem hat: ich habe die Gitarre umgetauscht. Meine Neue hat das Problem, falls es denn eins war, nicht.
    Mfg opsssi
     
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