Bundstäbchen okay, aber schnarrt

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Liebe Leute,
ich habe schon einige Bundstäbchen abgerichtet. Also bei geradem Hals alle Bünde auf eine Höhe.
meist reichte das Abrichten schon ab dem 12. Bund, da es davor nicht uneben war und nicht schnarrte.

Jetzt hab ich hier eine "Blugocaster" Strat.
Saitenlage ist recht hoch: 2,0(e1) - 2,25(e6)
d + a Saiten schnarren auffällig ab ca 7. bis 20.Bund

Halskrümmung ist ist ein wenig konkav, ändert, auch nichts am schnarren, wenn ich die Krümmung ändere.

Also Bündstäbe: Komischerweise kann ich kaum Höhenunterschiede feststellen, ganz minimal im 16. Bund.
Das 1. Stäbchen ist deutlich zu tief, aber da schnarrt nix.
Auffällig ist
1) sehr hohe Bundstäbe ca 1,5mm
2) kleiner Griffbrettradius, also stark gewölbt (

Saiten 10 - 46 ernie Ball

Habt ihr eine Idee?
 

Moin!

Liebe Leute,
ich habe schon einige Bundstäbchen abgerichtet.

Erzähl uns doch ein wenig mehr zu diesem Punkt. Es wirkt so, als ob nicht das gesammte Griffbrett komplett abgerichtet wurde. Und da du es zu machen gescheint hast, kannst du sicherlich auch erzählen, wie du es gemacht hast. Vorallem wie du zu der Aussage kommt, dass die Bünde okay sind.

Schicken Gruß,
Etna
 
  • Ersteller
  • #3
An der Strat hab ich nichts abgerichtet, ich glaub, das lohnt nicht ;)
 

Öhm...

joa... gut und wie sollen wir denn nun helfen? Ich denke die SuFu hat genug Threads parat zur allgemeinen Einstellung einer Gitarre.

Entweder der Fehler liegt darin oder du solltest die Bünde abrichten.

Schicken Gruß,
Etna
 
  • Ersteller
  • #5
Manche Gitarren schnarren weniger, obwohl die Bünde unsauberer verarbeitet sind.
Andere sind toll abgerichtet und schnarren trotzdem mehr.
 
Okay...

Wie kommst du darauf?

Diese Eigenschaften hängen nur mit der Verarbeitungsqualität zusammen.

Daher frage ich nochmal: Wie bewertest du deine Bünde?

Schicken Gruß,
Etna
 
  • Ersteller
  • #7
Mit einem geraden Stück irgendwass (Lineal, harte checkkarte,..) Wenns kippelt, kann irgendwas nicht ganz eben sein :) Und es kippelt nichts.... zumindest nicht nennenswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin!

Genau wird das leider nur mit einer Bundwippe. @murle1 erklärt das in diesem Thread sehr gut. Nur so erhält man Klarheit.

Ich vermute daher immer noch, dass es an den Bünden am ehesten liegt.

Und Abrichten lohnt sich eigentlich immer. Wenn es kein Austausch der Bünde beinhaltet, kostet es extern nicht all zu viel und selbst bekommt man es eigentlich mit ein wenig Geduld und Spucke auch ganz gut hin. Via SuFu findet man zahlreiche Threads bereits darüber.

Schicken Gruß,
Etna
 
  • Ersteller
  • #9
Ja der gute Murle.
Danke, guter Thread.
Nur .... man kann auch diese checkkarten auf Länge schneiden.
Und wenn ein einzelner Bunddraht zu tief liegt, hilft der Hammer auch nix.
Aber es geht ja eigentlich um...
Sind klienere Radien empfindlicher oder ernie balls oder Allgemein hohe Bunddrähte?
 
  • #10
Moin!

Wer sagt dir denn, dass die Karte gerade war? Hast du nichts aussagekräftigeres zur Hand? Ein Haarlineal, Haarwinkel, andere technischen Messwerkzeuge? Wenn dir die 20 Euro zu viel sind, um ein Werkzeug das man im Idealfall ein Leben lang haben wird zu kaufen, dann sehe ich da echt schwarz. Dann ist ja jeder Besuch beim Gitarrenbauer bereits gegessen, da es auf jeden Fall teurer wird.

Das mit der Empfindlichkeit hat allein mit dem Material der Bünde zu tun. Die können sich ja gerne mal beim Spiel abnutzen. Immerhin treffen hier zwei Metalle unter Schwingungen aufeinander. Gerade günstiger Modelle haben da recht weiche Legierungen.

Ich nutze selber seit ca. 8 Jahren ausschließlich Ernie Balls. Die haben es mir bei meinem ersten Saitenshootout einfach angetan. Das liegt mit Sicherheit nicht an den Saiten.

Ab und an mal sein Instrument zu warten und zu pflegen gehört einfach dazu. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Entweder man macht es selbst und kauf sich Werkzeug, hat Geduld, beließt sich und hat Geduld oder man geht damit zu einem Gitarrenbauer und bezahlt den guten Mann für seine Arbeit. Komisch, dass an dieser Stelle so imens auf das Geld geachtet wird.

Mehr kann ich dir dazu leider nicht sagen. Ich hoffe deine Stimmung ist nicht weiter betrübt deswegen.

Schicken Gruß,
Etna
 
  • Ersteller
  • #11
Danke.
Ich nutze in der Tat ein Lineal: string action ruler und eine Fühlerlehre zum drunterschieben. Scheckkarten können zu weich sein.
Der 1. Bund ist deutlich zu tief, das meldet nicht nur dieses Lineal, welches mir fast bei jeden Gitarre Problemzonen aufspürt.
Aber da unten schnarrt, wie oben geschrieben, nichts.
 
  • #12
Ja der gute Murle.
Danke, guter Thread.
Nur .... man kann auch diese checkkarten auf Länge schneiden.
Und wenn ein einzelner Bunddraht zu tief liegt, hilft der Hammer auch nix.
Aber es geht ja eigentlich um...
Sind klienere Radien empfindlicher oder ernie balls oder Allgemein hohe Bunddrähte?

Einmal sind die Checkkarten NICHT gerade genug. Und es müssten 5 oder 6 Stück passend geschnitten werden, um die nötigen Längen zu erhalten, die nötig sind immer NUR über 3 Bünde zu stellen! Ich habe es früher auch mit anderen Werkzeugen versucht, mit Abziehklingen o.ä. - es geht NICHT genau genug! Sobald ein solches Werkzeug über 4 oder 5 Bünde gelegt wird, ist die Genauigkeit vorbei.
Und bitte nicht immer gleich Radikalmethoden anwenden, wenn ein oder wenige Bünde tiefer sind. Das kann ein guter Gitarrenbauer ändern (ohne Schleifen, Feilen oder Plecen!)
In dem der Bund angehoben wird, oder rausgezogen und neu gesetzt wird.
 
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